Coco,


    ja das ist auch nachvollziehbar. Aber nicht, wenn man selbst so einen Lebenswandel vorgibt (?) ??scheiße?? zu finden. Dann wär ich doch froh, dass ich arbeiten kann. Und wenns eben nicht so ist und man so neidisch ist, könnte man seinen Job ja auch hinwerfen :=o Tut man aber aus x Gründen nicht, also....- Wo ist Grund zum Neid?

    Ja, diese Infos wären noch gut zu wissen für eine Einschätzung der Situation. Also ob du (kostenfrei) in seinem Haus wohnst. Und wie alt dein Freund ungefährt ist und wie lange er schon gearbeitet hat.

    @ Versa:

    Naja, den Job so einfach hinschmeißen geht ja nicht. Da hätte man sofort eine Sperre vom Amt. Und es hat eben nicht jeder die Eltern, die einen dann durchfüttern, weil man nicht arbeiten will.

    Das meinte ich mit den x Gründen die es gibt, weswegen man es nicht tut.

    Zitat

    Eltern, die einen dann durchfüttern, weil man nicht arbeiten will.

    Siehst du, das unterstellst du ihm jetzt so abwertend, obwohl du's doch eigentlich selbst nehmen würdest, wenn es ginge.


    Das ist doch absolut widersprüchlich, jemanden abzuwerten obwohl man selbst so leben würde.


    Das ist wie blonde Perücken tragen aber über "echte" Blondinen ablästern ;-D

    @ Versa:

    Ich gebe ja offen und ehrlich zu, dass ich neidisch wäre! Ich würde gern so leben, aber wenn ich arbeiten MUSS und der Partner hat ein gemütliches Leben, wie ich es auch gerne hätte, dann wäre ich eben neidisch auf ihn! Und aus diesem Grund würde die Beziehung nicht gutgehen. Wenn ich täglich vor Augen hätte, wie gut es der andere hat.

    Aber hat denn derjenige, der nicht arbeitet ein schönes Leben ? Den ganzen Tag abhängen und nichts wirklich tolles machen... wäre mir zu langweilig und lässt einen auch irgendwann verblöden denke ich.... wenn beide nicht arbeiten, dass wäre doch super... gemeinsam schöne sachen machen, reisen usw...

    Wenn beide daheim wären, wäre das natürlich schöner. Dann wäre es ja im Gleichgewicht. Aber wenn einer arbeitet und der andere daheim ist, dann gibt es Grund für Neid. Kann sein dass der Arbeitende denjenigen beneidet, der gemütlich daheim sein kann. Es kann aber natürlich auch andersherum sein, also dass der Arbeitslose den Partner um einen Job beneidet. Jedenfalls herrscht ein Ungleichgewicht.

    Ja Coco. Aber wenn du gern so leben willst, musst du nicht vor Neid andere dafür abwerten.


    Das Ungleichgewicht herrscht nicht wegen den äußeren Umständen sondern wegen der gegenseitigen Akzeptanz und Wertschätzung :=o ??dies ist nur eine persönliche Meinung?? ;-D

    Zitat

    Aber hat denn derjenige, der nicht arbeitet ein schönes Leben ? Den ganzen Tag abhängen und nichts wirklich tolles machen...

    :)z Das kommt auch noch dazu. Deshalb stand ja auch schon von jemand anderen die Frage im Raum, ob sie mal mit ihm geredet hat, wie es in ihm drin überhaupt aussieht :)^

    Aber Neid, auch wenn er verständlich ist, ist immer das Problem desjenigen, der ihn empfindet und nicht der, der ihn auslöst. Genauso könnte ich zu meinem Nachbarn gehen und sagen "bau hier nicht so ein großes und schönes Haus, sonst werde ich neidisch".

    Also zuallererst ist das ja wohl mal sein Studium und auch seine Entscheidung, wann er was arbeiten und sich wo bewerben will. Er kriegt ALG, hat Vermögen und verlangt von der TE ja nun offenbar nicht, ihn durchzufüttern. Ob dem nun ein genereller charakterlicher "Mangel" und Unwille zu arbeiten zugrunde liegt, kann man auf dieser Grundlage sicher nicht beurteilen, erscheint mir in Anbetracht seiner Bewerbungszahlen aber eher fernliegend.


    Und wenn der Versorgungsausgleich nach einem Jahr Arbeitslosigkeit seit dem Studium wirklich schon so ein gedankliches Problem ist, würde ich generell schon mal über einen ordentlichen Ehevertrag nachdenken.

    Ich finde die Mädels haben recht.


    Ein Ingenieur, der nach dem Studium genug angespartes Geld hat, um nicht den nächstbesten abgehalfterten Job annehmen zu müssen, in dem er bestenfalls die nächsten paar Dutzend Jahre versauert, passt nicht zu einer echten Karrierefrau. Und was sind schon 2-3 Bewerbungen die Woche, Vorstellungsgespräche und ein Seminar zur Optimierung, wenn man auch putzen gehen kann um ein paar Cent in die Rentenkasse zu packen. Ist ja nicht so, dass ein erfüllender Job einen viele Jahre glücklich machen müsste oder so. Nur Bares ist Wahres. Am Ende muss noch die Frau den Mann finanziell unterstütze, stellt euch das mal vor? Umgekehrt wird das ja schließlich auch nicht toleriert, wenn Mann die Frau aushält, nur weil die eine Gebärmutter hat und nachher das Hausmütterchen spielt.


    Wer Sarkasmus findet darf sich daraus einen Kuchen backen.


    Was die TE hier ablässt ist unter aller Sau, und die unterstützenden Kommentare scheinen mir auch vor allem eher von frustrierten Frauen zu kommen, die – ach die Armen – mal ausgenutzt wurden. Mit so einer Frau wollte ich nicht zusammen sein, schon der Gedanken... *schauder*


    Von einer Karrierefrau würde ich erwarten, dass sie ihr Maul auf bekommt, um über Probleme zu reden, statt im Internet abzulästern.


    :)=

    @ Grauwolf64

    Also ich finde schon, dass derjenige der daheim ist ("normale" finanzielle Mittel vorausgesetzt, also durch Rücklagen oder Unterstützung der Eltern oder sonstiges) das bessere Leben hat. Ich finde es in der Arbeit langweiliger als daheim. In der Arbeit muss ich tun, was mir jemand vorschreibt. Den ganzen Tag sitzen. Langweilige Zettel sortierten. Muss zeitig schlafen gehen, weil ich aufstehen muss. Wer zuhause ist, kann ausschlafen, spazierengehen, fernsehen, telefonieren, im Kaffeehaus sitzen, in der Sonne liegen, am PC spielen, Hobbies betreiben, Sport machen...

    Mhh, also ich kann die TE teilweise verstehen. Ich bin in einer noch krasseren Situation: mein Freund hat seit wir zusammen sind, noch nie gearbeitet, sucht nur sporadisch nach Jobs, und findet an jedem möglichen Job etwas auszusetzen, Er hat 1000 Ausreden, weshalb er dieses und jenes grad nicht machen kann.... %-|


    Ich wäre schon glücklich, wenn er nur halb so viele Bewerbungen schreiben würde wie der Freund der TE :=o


    Mein Freund sitzt auch nur zuhause herum, raucht mir die Whg. voll, spielt Gitarre....ab und an macht er mal den Abwasch - das wars.


    Für mich ist es schlimm, weil ich zum einem mich selbst jobmäßig wieder hochgepowert habe, ich war auch mal "ganz unten". Mache nun mehr aus meinem Leben und finde das Leben meines Freundes schlichtweg ungenutzt. Ich denke, dass die TE villt ähnliche Gedanken hat bezgl. ihres Freundes.


    Hinzu kommt, dass man oftmals immer fauler wird, je länger man zu Hause ist....sagte mir mein Freund neulich gerade so "schön" ins Gesicht...... :(v


    Zum anderen ist das wohl auch die Panik vor evtl. späteren finanziellen Problemen, bei mir jedenfalls. Mein Freund kommt stets Mitte des Monats an, und schnorrt %-| Wenn ich da an "später" denke.......wird mir schlecht.............. :-X