Gut finden könnte ich sowas auch nicht. Wäre mir ehrlich gesagt auch unangenehm so einen alten Schwiegersohn in der Öffentlichkeit zu präsentieren.


    Ich denke auch, dass so ein großer Altersunterschied auf Dauer nicht gut geht. Ich kann auch nicht nachvollziehen, was man an so einem alten [Mann] gut findet bzw. wieso man sich mit 57 nicht eine Frau auf Augenhöhe sucht.


    Natürlich würde ich mir dann auch Gedanken machen um mögliche Enkel und eine Tochter die vielleicht mit Mitte 30 schon einen Pflegefall zuhause hat.

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    Ich muss trotzdem sagen, dass ich froh bin, dass meine 17jährige Tochter schon 30jährige als Partner ekelig findet.

    dann hat sie noch nicht "den Richtigen" getroffen. Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass Mädchen/ Frauen keine festen Meinungen haben. Dafür habe ich schon zu viele 180° Grad Wendungen von Frauen erlebt - und bin ich erst 35... :-/

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    Wenn ich (35) so eine Tochter hätte (habe noch keine Kinder), dann hätte sie keinen Vater mehr.

    Ich kann für alle Kinder, die das evtl. in der Zukunft betrifft, nur hoffen, dass sowas v.a. von Kinderlosen nur leicht daher gesagt und in letzter Konsequent dann hoffentlich nicht wirklich so herzlos durchgezogen wird. Wobei ich ja selbst erlebt habe, dass es Eltern gibt, die da eisern sind. Meine Mutter hat mir auch gesagt, dass ich nicht mehr ihre Tochter bin, wenn ich diesen Mann heirate. Ich finde das auch heute, nach all den Jahren, immer noch sehr bedauerlich und frage mich, was dahintersteckt. Andere können sich der Mutter- bzw Elternliebe sicher sein, selbst wenn sie einen Mord begehen und bei anderen scheitert es an der Liebe zum "falschen" Partner aus Sicht der Eltern. Was ist das für eine Form der Liebe, wenn man es über's Herz bringt, sein Kind aus so einem Grund zu verstoßen? Ich werde das wohl nie verstehen...

    das nennt sich Werte zu besitzen... :-/


    Eltern die zu ihrem Kind halten, obwohl es einen Mord begangen hat?! %-| Aus meiner Sicht (der Richtigen!) würde die Eltern dann auch hinter dem Mord stehen. Dieses "zur Familie halten, egal was" ist typisch für ungebildete Sippen-Gesellschaften, wo der Älteste automatisch der Vormund ist, selbst wenn er dumm wie ein Stück Brot ist.


    Genau so bei der Partnerwahl. Die meisten Menschen halte ich für Vollpfosten. Und wenn meine imaginäre Tochter plötzlich meint einen Vollpfosten lieben zu müssen, dann ändert sich doch nicht meine Meinungen zu Vollpfosten. Soll sie halt machen, aber dann ohne mich. Wenn die absehbaren Alltagsprobleme nach der Verliebtheitsphase auftreten (Geldmangel, Verplantheit, Streit, Faulheit, usw), die bei Vollpfosten schon vor der Beziehung absehbar waren, dann muss sie damit aber auch alleine klar kommen. Gewarnt habe ich sie dann bereits mehr als genug.


    [...]

    Ich würde meiner Tochter weder etwas verbieten noch vorschreiben- es ist ihr Leben- sie bliebe meine Tochter


    . Was ich dennoch täte, wäre auf mögliche Komplikationen und Entwicklungen hinzuweisen (falls sie das nicht schon selber sieht), die eine Beziehung problematisch werden lassen können, auch wenn sie ihre Entscheidung nicht augenblicklich ändern wird- manche Überlegungen müssen reifen.

    meine tochter und ich hatten mal einen deal (weil ich einen 12 jahre jüngeren freund hatte, der aber eben auch nur 11 jahre älter als sie war!), dass wir künftig immer männer haben werden, die näher am eigenen alter, als am alter der anderen dran sind ;-)


    im endeffekt wäre es mir aber wurscht, ob mann, frau, älter, jünger... meine kinder sollen einen menschen finden, mit dem sie eine erfüllende beziehung haben! wäre da irgendwas, was mir sorgen bereiten würde, nähme ich mir schon die freiheit, das zu äußern, aber eben nicht mehr.

    Es ist die Liebe, die zählt. Es sind die Seelen die sich verbinden. Es ist die geistige Reife einer Verbindung, die nicht nach Konventionen frägt.


    Es sind die Vergleiche, die oft wunderbare Beziehungen zerstören, oder verhindern. Wenn die Liebe vorhanden ist, dann sind auch Barrieren gut zu überwinden. Der Altersunterschied ist dann Nebensache.

    Ich kann mir das für mich selbst absolut nicht vorstellen und tue mir deshalb auch immer schwer damit, nachzuvollziehen wie das bei anderen gut laufen kann. Aber es sind erwachsene Menschen und können ihre eigene Entscheidungen treffen. Nicht mein Bier.


    Meine Eltern würde sowas auch nicht unbedingt positiv aufnehmen und ich müsste mir sicher einige kritischen Kommentare dazu anhören. Aber sie würden akzeptieren, dass ich erwachsen bin und meine eigenen Entscheidungen treffen. Auch wenn diese ihnen nicht immer gefallen. Verstoßen würde mich dafür sicher keiner.


    ??Zumal es in meiner Familie wirklich so einen Fall gibt. Mein Onkel ist mit einer Frau verheiratet, deren Eltern in seinem Alter sind. War am Anfang schon etwas schräg aber im Endeffekt interessiert das nach rund 10 Jahren Ehe nun wirklich keinen mehr.??

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    ich stehe in der Regel auf Männer zwischen 45 und 60 Jahren, dafür gibt es diverse Gründe, die hier aber nichts zur Sache tun.

    genau die würde ich als Mutter wohl hinterfragen oder mir daüber Gedanken machen. Scheint dann ja nicht einfach nur zufällig ein älterer Mann zu sein, sondern schon mit Bedacht gewählt. Und das würde mich sehr beschäftigen und da könnte ich wohl nicht einfach sagen: "gut Kind, hauptsache du bist glücklich"