@ musicus65

    Am 4.11. würde er in Begleitung seine Sachen abholen und gleichzeitig würde der Umgangskontakt an diesem Tag eingeleitet werden von 10-17 Uhr. Mittelfristig strebt Herr R. an, 14tägig seinen Sohn Freitag um 17 Uhr zu holen und Sonntag um 17 Uhr zu bringen.

    Seine Sachen solltest Du ihm natürlich geben, ohne größeren Zeitverzug, es ist ja sein Eigentum. Aber ich nehme an, daß das auch kein großes Problem darstellt.


    Was das Kind angeht, solltest Du dich von Leuten, die sich mit solchen Situationen auskennen, fachlich beraten lassen.

    Er hat ja einen Teil seiner Sachen mitgenommen. Warum den Rest nicht, weiß ich nicht. Ich hatte die Wohnung verlassen und als ich wiederkam, waren da noch Sachen. Ich sagte, er solle meinen Schlüsselbund hierlassen. Aber den hat er mitgenommen.


    Die Sachen kann er sofort holen. Aber dazu scheint er auch erst am vom Anwalt festgelegten, mit ihm ausgemachten Termin in der Lage zu sein.

    Zitat

    Am 4.11. würde er in Begleitung seine Sachen abholen

    Wieso eigentlich mit Begleitung? Sind die Sachen denn so schwer, daß er sie nicht alleine zum Auto bringen kann? Und hast Du eine Ahnung, wer die "Begleitung" sein wird?


    Jedenfalls: Falls Du die alleinige Mieterin der Wohnung bist (siehe Mietvertrag), hast auch nur Du das Recht, zu bestimmen, wer in die Wohnung hinein darf. Das gilt unabhängig davon, ob er noch einen Schlüssel hat.


    Zu einer Terminabsprache gehören übrigens immer 2 Parteien. Ich habe Zweifel, ob der Anwalt da einfach was "festlegen" kann. Aber wenn der 4.11. bei Dir möglich ist, kann die Übergabe der Gegenstände ja ruhig an diesem Tag stattfinden.

    Klingt ungewöhnlich, vielleicht auch mit Kanonen auf Spatzen geschossen.


    Aber mal ehrlich - so wie du eure Beziehung beschreibst, ist diese schon sehr lange absolut kein Zustand mehr, schon gar nicht mit Kind im Hintergrund. Jetzt gabs einen riesen Knall, aber diese Ende scheint auch überfällig gewesen zu sein.

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    Ich bin dann mit meinem Sohn zu ihm gefahren. Er wäre nicht da, sagte sein Vater und er selbe

    Entschuldigung für die klaren Worte, aber du gehst auch sehr kontraproduktiv mit der Sache um. Dein Kind hat nun quasi den Papa im eigenen Zuhause verloren und du bringst es nochmal in eine zusätzlich beschissene Situation, nämlich da blöd vor der Türe stehen zu müssen.


    Dir wurde untersagt, dich an die Familie zu wenden. Zwar ist das, was in einem einfachen Anwaltsbrief steht, noch lange nicht in Stein gemeißelt, aber aus zwischenmenschlicher Sicht war doch absolut klar, dass du dort nicht erwünscht bist. Ob das jetzt fair ist oder nicht, spielt keine Rolle.


    Achte also nun wenigstens drauf, dass dein Kind nicht beim Abholen seiner Sachen wieder so eine Situation miterleben muss.



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    Komisch allerdings, dass die Gegenpartei Dir dazu rät, aber egal.

    Nee, das ist ein üblicher Hinweis in Anwaltsschreiben.

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    Der in dem Schreiben genannte 4.11. ist ein Samstag. Das würde bedeuten, daß er den Kleinen erstmals am darauffolgenden Freitag (10.11.) abholen will. Aber selbst, wenn es schon der 3.11. sein sollte, hättest Du noch einige Zeit, zu überlegen und Dich beraten zu lassen.

    Es ist schittegal, der wievielte es ist.


    Die TE braucht auf das Anwaltsschreiben nicht zu hören. Man muß machen, was der Richter sagt, nicht was irgendein Anwalt sagt.


    Trotzdem würde ich der TE raten einen Anwalt zu nehmen, damit das Beste für sie vor Gericht herausgeholt werden kann.

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    Nee, das ist ein üblicher Hinweis in Anwaltsschreiben.


    mnef24.10.17 02:59

    Komisch, naja.


    Ich sehe schon, ich habe noch nicht genügend Rechtsstreits gehabt, obwohl es mir persönlich eigentlich wirklich reicht. Aber den Standardsatz kannte ich noch nicht. 8-(


    Aber ich reiche solche Post eh immer sofort an meinen Anwalt weiter, ohne mich damit intensiv zu beschäftigen. (Kräfte schonen)

    Das bedeutet ja nicht, dass es jeder Anwalt in jeden Schriftsatz schreibt. Jedenfalls ist es nichts besonders komisches, auffälliges oder sonst wie extravagantes.


    Bis auf die Sorgerechts- und Besuchszeitenfrage würde ich mich da übrigens nicht auf jeden Kleinscheiß mit eigenem Anwalt einlassen. Natürlich kann man auch erstmal ein paar hundert Euro für die Korrespondenz, wann und wie der Ex seine Klamotten abholen darf, hinblättern. Wenns einem das Wert ist...

    Mnef


    Es war nicht der erste Streit und auch nicht das erste Mal wo ich zu ihm gefahren bin. Sonst kam es dann dort zur Aussprache. Ich habe nicht damit gerechnet, dass er seinem Kind gegenüber so eiskalt umd egoistisch ist. Sonst hätte ich das nicht gemacht.

    G.Sicht


    Ich hatte seinen Vater heut nach dem Schlüssel gefragt. Er wollte ihn mir nicht geben. Sein Sohn wäre schließlich nicht kriminell und würde einfach in andere Wohnungen gehen.


    Er hat ein Schlüsselbund mit Haustür-,Wohnungs-,Briefkasten- und Kellerschlüsseln.

    Ich habe nicht vorgehabt mich zu trennen, ihn oder seinen Vater und seine Brüder zu belästigen(es war auch sonst nie ein Problem, dass wir Kontakt hatten). Er hat mir in einer Sms vor der absoluten Funkstille noch geschrieben, dass ich ja kaum Kontakt dort zu denen hätte.


    Und ich hatte auch nicht vor dem Kleinen den Vater vorzuenthalten. Ich habe nur darauf gewartet, dass er sich meldet um zu reden.


    Warum nun der Anwalt? Ich verstehe das nicht. 😢

    warum hast Du denn nicht vorgehabt Dich zu trennen von einem Kerl der sich so verhalten hat wie beschrieben?


    Wie sieht es mit gesundem Egoismus und Selbstrespekt aus?


    Zu der Sache an sich kann man in der Tat nur sagen - sei froh dass Du ihn los bist.