Zitat

    Ankelina


    Oh ja das kann ich beschwören, dass ich meinen Sohn NICHT dazu missbraucht habe. NIEMALS würde ich ihn für irgendetwas missbrauchen!


    Wenn du soetwas erleben musstest, dann ist das schrecklich. Aber genau deshalb hast du sicher den Verdacht, es würden alle so machen!

    Dann höre auf deinen Sohn als Mittel, wieso dein Ex sich melden soll oder vorbeikommen muss, zu benutzen. Auch wenn es dir wirklich darum geht, dass der Kleine nicht so lange auf seinen Papa warten muss, sollte dir klar sein, dass man das nicht erzwingen kann. Wenn dein Ex jetzt erstmal auch seinen Sohn nicht sehen will, ist das Scheiße. Aber man kann es nicht erzwingen, da hat niemand was von, schon gar nicht das Kind.


    [...]

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    So, wie Du Eure Beziehung beschreibst, hört sich das so an, als ob sie (spätestens) seit der Geburt Eures Kindes sehr anstrengend und ungesund war - Du bekommst wegen einer Erkrankung Geld "vom Amt", er verdient gut, meldet sich aus finanziellen Gründen aber nicht bei Euch an, er gibt sein ganzes Geld aus und nimmt sogar das Ersparte Eures Sohnes, Ihr streitet heftig, auch vor dem Kind, und scheint durch miteinander reden auf keinen grünen Zweig zu kommen. Zu seiner Familie scheinst Du auch kein so gutes Verhältnis zu haben, wenn Euer Sohn seinen Opa erst 2 mal gesehen hat.


    Völlig unabhängig davon, wer am Ende an Eurem letzten Streit "Schuld" war - offensichtlich hat er bei Deinem (Ex-)Freund das Fass zum überlaufen gebracht. Da Ihr sowieso kaum vernünftig miteinander reden konntet, ist es aus seiner Sicht verständlich, das Ganze einem Anwalt zu übergeben - immerhin geht es auch um sein Eigentum und das Umgangs- / Sorgerecht für seinen Sohn. Über den Anwalt versucht er wahrscheinlich, den ganzen Konflikt auf eine neutralere Ebene zu holen, deshalb wird er auch "mit Begleitung" kommen, um seine Sachen abzuholen - wahrscheinlich um zu verhindern, dass die Situation wieder eskaliert, und um einen Zeugen dabei zu haben.


    So, wie die meisten hier, kann ich Dir auch nur raten, Dich anwaltlich beraten zu lassen, gerade auch, wenn es um den Umgang mit Eurem Sohn geht. Eigentlich kannst Du froh sein, dass er den Schlussstrich zieht, offensichtlich wärst Du ja bereit, diese belastende Beziehung weiter zu führen, auch, wenn sie weder Dir noch Deinem Sohn gut tut.

    @ Ich41w

    Ich fange mal hiermit an:

    Zitat

    Ich habe nicht damit gerechnet, dass er seinem Kind gegenüber so eiskalt umd egoistisch ist.

    Ist er doch auch nicht?


    Das Eine ist die Situation zwischen Euch Beiden und da hält er das Kind lediglich raus.


    Ich sehe das Ganze sowieso etwas anders als Viele hier.


    Er zieht schlicht und einfach einen klaren Schlußstrich was Eure Beziehung angeht. Laut Eingangsbeitrag hast Du in der Vergangenheit doch auch ziemlich regen Gebrauch davon gemacht ihm klar zu machen, dass es Deine Wohnung ist? Hast ihn mehrfach rausgeworfen? Und so wie ich es verstehe hast Du ihm im Anschluß hinterhertelefoniert, ihm gar nicht wirklich Zeit gelassen und dann erwartet, dass er zum Reden bereit ist?


    Das hat lange so funktioniert - nun eben nicht mehr. Er ist im Gegensatz zu Dir schlicht und einfach konsequent. Trennung. Aber nicht von seinem Kind, was das Anwaltsschreiben ganz deutlich sagt.


    Ich kann hier keinen Egoismus gegenüber dem Kind erkennen.


    Ich kann ebenso an dem Verhalten Deines Freundes Dir gegenüber kein egoistisches Verhalten erkennen. Er hat sein Verhalten Dir gegenüber schlicht und einfach geändert. Er trennt sich von Dir, will mit Dir nicht mehr diskutieren. Dazu hat er das Recht und das auch ohne gleich als "Ar***" betitelt zu werden.


    Das soll nicht heißen, dass sein Verhalten innerhalb Eurer Beziehung gut gewesen sein mag. Das mit dem Geld ist natürlich nicht in Ordnung. Dennoch finde ich Dein Verhalten während der Beziehung auch nicht das Gelbe vom Ei, Du hast damit eine gewisse Macht gebraucht oder mißbraucht die Du über ihn hattest um ihn zurechtzubiegen.


    Und was hier auch Einige bezüglich des Vaters von ihm sagen: Wieso ist der jetzt verantwortlich für das Verhalten des Freundes? Er selbst muß noch nicht mal was gegen die Themenerstellerin haben, er sieht aber wie es seinem Sohn geht und unterstützt ihn. Nicht mehr und nicht weniger. Was soll der Freund denn machen wenn die Themenerstellerin ihn mal wieder rauswirft? Unter der Brücke schlafen?


    Um ein wenig auf den akutellen Diskussionstand einzugehen:


    Nein, also dass Du hier Euren Sohn mißbrauchst etc. - das sehe ich auch ganz und gar nicht so!

    @ mnef

    Zitat

    Dass du als Mutter dein Kind nicht einfach so deinem Ex in die Hand drücken willst und dann 3 Tage nix mehr hörst und von nichts weißt, ist natürlich völlig klar. Das muss geklärt werden.

    Wieso? Ist doch umgekehrt genauso? Der Vater hört und sieht die restliche Zeit die der Sohn bei der Mutter ist doch auch nichts? Der Vorschlag des Anwalts entspricht einer gängigen Umgangsregelung.

    Ich glaube ich würde nur dann einen Anwalt einschalten um "Schluss zu machen", wenn ich es der anderen Person anders nicht klarmachen konnte.


    Es liest sich auch so, dass du das Ende der Beziehung nicht wahrhaben möchtest - kann das sein?

    Ich finde den Beitrag von Rautgundis ziemlich gut und glaube dass sie mit einigen Punkten recht hat .


    [...]


    Er hat schon einige Dinge gemacht die menschlich nicht in Ordnung waren aber ich denke die TE hatte auch ihren Anteil an dem Scheitern der Beziehung .


    [...]


    Doch da wir nur die Seite der TE kennen kann man da auch nicht so richtig urteilen .

    Zitat

    Ich bekomme aufgrund meiner Erkrankung Geld vom Amt.


    Er hat sein Gehalt von mind. 2300 Euro netto. Er war immer pleite. Hat sich nie an der Miete beteiligt, sich nie hier angemeldet, weil er dann die Kosten hätte tragen müssen.

    In Deinem Eingangsbeitrag schreibst Du, dass er erst seit dem 01.09. den Job hat. ":/


    Wenn Du Geld vom Amt bekommst, zahlen die doch auch die Miete - und wahrscheinlich einen Unterhalt(svorschuss), den sie sich ggf. von ihm zurückholen.


    Dieses Modell "nicht (offiziell) gemeinsam zusammen wohnen" ist wohl gar nicht sooo selten, weil dann eben mehr Geld vom Staat kommt. Letztendlich blieb er dann aber nicht Dir die Miete schuldig, sondern dem Steuerzahler.


    Du schreibst selbst, dass die Entfernung zur Wohnung des Vaters Deines Ex 1,5h beträgt. Du fährst also 3h mit einem 4jährigen durch die Weltgeschichte, obwohl er Dir eindeutig mitgeteilt hat, dass er Dich zur Zeit nicht sprechen und nicht sehen möchte, mit der (Deiner eigenen!) Begründung, dass er sich dann bisher immer auf eine Aussprache eingelassen hat.


    Das, was Du also als "Unterstellung" bezeichnest, kommt also nicht von ungefähr. Steht alles in Deinen Beiträgen.


    Es geht mir aber nicht darum, Dich anzugreifen, sondern Dir aufzuzeigen, dass Du damit ein Verhalten an den Tag legst, was weder gut ür Dich, noch für das Kind ist.


    Ihr seid kein Paar mehr und so wie es sich liest, seid ihr auch vorher kein glückliches gewesen. Nun geht es also um eine gute Abwicklung der Trennung sowie eine gute Regelung, was Umgang und Unterhalt betrifft. Oder geht es um was anderes?

    Zusammenfassend kann man dir, Ich41w, wohl den Rat mitgeben, dir erstmal Zeit zu nehmen, um dich zu sammeln, die Gedanken zu ordnen und Überblick über eine Situation zu erhalten, die aktuell für alle Beteiligten sehr schwierig zu sein scheint. Eine Trennung ist nie einfach, Trennung im Streit geht an die Substanz, erst recht, wenn einem die Möglichkeit der Aussprache und Versöhnung verwehrt zu bleiben scheint und Kinder im Spiel sind.


    Ich würde dir auch empfehlen, dir Beistand und Hilfe bei anderen zu holen, wein dich aus, sprich dich aus, lass dich beraten. Und wenn du das Gefühl hast, nicht klar denken zu können vor Traurigkeit und vielleicht auch Wut, dann hole dir immer jemanden noch zur Seite, der auch dich dabei unterstützt, diese wichtigen Wege und Entscheidungen zu gehen und zu treffen, die in der nächsten Zeit anstehen werden. Dein ehemaliger Partner ist als Papa für dein Kind nicht aus der Welt. Ihr müsst nur einen Weg finden, auf dem ihr euch - mindestens eurem Kind zuliebe, wenn nicht auch euch zuliebe - wieder ein Stück annähern und dann auch begegnen könnt. Zeit und Abstand helfen dabei. Was du dabei an externer Hilfe brauchst und dir holen möchtest, kannst du selber am besten wissen und entscheiden.




    Ich habe zwei Beiträge gelöscht und bitte den Fokus auf die Frage der FS zu legen. Falls noch jemand einen Ratschlag oder auch eigene Erfahrungen einbringen kann, wäre das sicher hilfreich. Von Mutmaßungen und Unterstellungen bitte ich auch in diesem Fall abzusehen, auch wenn sie als persönliche Eindrücke geschildert werden. Ein Eindruck - erst recht einer, der auf wenigen Zeilen beruht, täuscht unter Umständen über die Wirklichkeiten von drei Menschenleben hinweg.

    Zitat

    Mnef, Ankelina, criecharlie, L.vanPelt


    Mein Gott was hat euch denn geritten? Eure

    Du hattest aber schon gesehen, dass sich mein Beitrag auf den oben bezogen hatte?


    Dass ich Deinen Freund mit asozialem Verhalten meine?

    Hallo,


    nur kurz zu diesem Schreiben vom Anwalt.


    Ein Anwalt kann Dir gar nichts verbieten. Dieser darf höchstens einen "Wunsch" äüßern.


    Du solltest (musst) nur auf ein Schreiben von einem Gericht antworten.


    Auf so eine "Klageschrift" wäre ich gespannt :-)