Zitat

    Grenzwertig, strange und krasse Ausmaße. Das darf ich aber hoffentlich nicht ja so verstehen als würdet ihr mein Problem für gefaked halten?

    Von Fake lese ich hier nichts, und mir persönlich liegt nichts ferner als das. Ich denke, das ist alles sehr real, vor allem deine Verzweiflung, deine Ratlosigkeit, deine Wut, dein Unverständnis und dein Bedürfnis, deinen Partner so zu kontrollieren, dass dir nichts entgeht. Das führt aber leider dazu, dass es dir noch schlechter geht.


    Weder Gespräche noch Kontrolle scheinen zu bewirken, dass er sich anders verhält. Wenn du also die Verbesserung auf seiner Seite erhoffst und erwartest, wirst du noch weiter in alle diese Gefühle, die ich oben beschrieben habe, hineingeraten. Wenn sich also etwas bessern soll, dann kann sich das nur auf DEINER Seite abspielen. Und darum geht es mir bei meinen Beiträgen. Es ist ausgeschlossen, von hier aus SEIN Verhalten zu beeinflussen, es ist aber möglich zu erreichen, dass DU anders damit umgehst.


    Es steht dir ja nach wie vor frei, dich von ihm zu trennen, dann ist das alles Vergangenheit und du bist auf einen Schlag frei von all dem. Es wird für dich Gründe geben, das nicht zu tun, denn damit nimmst du dir ja offensichtlich etwas, das du gern hättest, das du von ihm bekommst oder das dir ohne diese Partnerschaft einfach fehlen würde. Darum trennst du dich nicht. Gut so. Aber es steht dir frei. Du bist in allem, was du tust frei.


    Vor allem bist du frei in allem was du denkst. Du bist nicht dazu verurteilt, ihn zu kontrollieren, wütend auf seine Wichserei zu sein und jedes Mal, wenn du ihn erwischt hast, ihm das zu beweisen und dann anschließend wieder in ein neues Loch zu fallen. Du kannst also damit aufhören. Und mir geht es ausschließlich darum, was du bei dir selber gedanklich ändern könntest, um das nicht mehr zu müssen.


    Es hilft dir wenig, wenn hier geschrieben wird: "Ich würde…." Viele würden den Mann auf den Mond schießen, weil er sich in vielen Fällen sehr fraglich verhalten hat und das offensichtlich immer noch tut. Es scheint aber so, als wolltest du das nicht. Also bleibt die Frage, was du tun kannst, damit es dir – obwohl du mit ihm zusammen bleibst – besser geht.


    Bist du bis hierhin mit mir einig?

    Ernsthaft?


    Hier wird zur Trennung geraten weil ihr Freund heimlich auf dem Klo wichst?


    Ernsthaft?


    %-| :|N ":/ :-/ :-o :(v :-X

    @ Knuffl

    So allmählich habe ich das Gefühl das du alle Probleme, selbst alles was nicht 110% in deinen Plan passt und von dir nachvollziehbar erklärbar ist mit diesem "Mangel" deines Freundes in Verbindig gebracht. Das hat schon was von Hexenverfolgung.


    Seltsam das noch keiner verlangt hat ihn deshalb auf dem nächsten Scheiterhaufen zu verbrennen.

    Zitat

    Vorgestern auch wieder - nach der Arbeit zack ins Bad und sich einen gewedelt und ich bin der Depp, der derweil in der Küche steht und für ihn kocht. Gestern lief dann nix, weder SB noch Sex.

    Hmm, ist das nicht etwas sehr eigenartig? Mir drängt sich die Vermutung auf, dass er Masturbation nicht nur zum sexuellen Vergnügen betreibt, sondern eben auch dazu, um Stress im Alltag abzubauen. Dies würde für mich zumindest die überdurchschnittliche Häufigkeit etwas erklären. Wie gesagt, und darauf möchte ich hier noch mal explizit hinweisen, Masturbation kann mehrere Funktionen haben.


    Wenn dem so ist, dann wäre is wahrlich fatal von dir, jede Wedeleinheit als dir vorenthaltenen Sex zu werten.


    Masturbation ist nicht gleich Masturbation, es kommt durchaus auf den Kontext an.


    Da ich hier auch nur spekulieren kann, würde ich vorschlagen du frägst ihn. Da er scheinbar aus Gewohnheit eher eine Ausrede bringt, als sich selbst bei der Wahrheit zu nehmen, würde ich das Gespräch wie folgt beginnen: "Du hör mal, ich brauch da mal eine ehrliche Antwort von dir. Kann es sein, dass du...?"

    Kleines Update, wenn auch nicht bahnbrechend oder fortschrittlich. Dennoch möcht ich es hier festhalten, und sei es nur für mich.


    Es hat sich nichts geändert. Gestern Abend haben wir dann mal ein wenig über Sex geredet und daß dieser zu kurz kommt seitdem wir abends nur noch 1,5 Stunden zusammen haben und die Wochenenden sehr verplant sind. Er sagte dann, dass er abends auch aufgrund der knappen Zeit manchmal keine Lust hat. Meiner Nachfrage ob es sich um Lust allgemein oder die Lust auf Sex handelt, wich er erst aus, sagte dann aber, dass es einfach zu viel Zeit kosten würde und er Angst hat, ich würd mich dann nur benutzt fühlen, daher würd er es lassen. Ich hab dann erklärt, dass ich das verstehen kann, aber es doch nicht jedes mal ein riesen Akt sein muss (ist es eh nie, also versteh ichs eh nicht ganz und wir kennen uns ziemlich gut ":/ ) und wir gerne öfter mal einen Quickie hinlegen könnten (so wie am Tag zuvor). Und dass ich schon öfter Lust habe aber es doch viel blöder ist, wenn ich dann auf der Strecke bleibe weil er denkt, 5 Minuten wären mir zu kurz und dann gar nix passiert. Er sagte dann, dass es sich mal wieder zeigt, wie wichtig es ist, darüber zu reden denn das hat er so gar nicht gesehen bzw. gewusst. Das alles hat mich hoffen lassen - bis er heute direkt nach der Arbeit wieder im Bad verschwunden ist und alles seinen gewohnten Gang ging..


    Jedenfalls habe ich für mich jetzt einige Situationen zusammen gesammelt mit denen ich ihn nun in einem Gespräch konfrontieren kann ohne dass ich ihn "erwischen" oder sonstwas muss. Das kam mit der Zeit ganz von selbst nun zusammen. Bald werde ich mit ihm sprechen.


    Bis bald...


    Knuffl

    Hallo Knuffl,


    dein Faden ist inzwischen recht lang. Deshalb habe ich nicht alles gelesen. Es könnte also sein, dass jemand anderes schon ins gleiche Horn geblasen hat.


    Meiner Beobachtung nach gibt es verschiedene sexuelle "Archetypen". Dein Freund gehört einem anderen Archtyp als du an. Das ist euer Problem. Es ist übrigens nicht so, dass nur Männer sich so verhalten. Es gibt Menschen, bei denen "verbrennt" das sexuelle Interesse am Partner. D.h. der kann Kopfstände machen und mit dem Arsch wackeln, er wird für diesen aktuellen Partner nicht mehr interessant. Dieser zieht sich entweder vom Sex ganz zurück, oder wie im Fall deines Freundes onaniert er lieber, als dass er Sex mit dir hat. Das wird sich bei seiner nächsten Freundin wieder ändern. Aber tröste dich, das wird nur am Anfang so sein. Er wird sich exakt wieder gleich verhalten. Am Anfang mit Freude und Enthusiasmus dabei, dann nachlassen und schließlich lieber onanieren als mit der Freundin Sex haben.


    Er kann aber nichts dafür oder besser gesagt auch nichts dagegen machen. Das ist sein Typus. Und es hat nichts mit Liebe zu tun. Lieben kann er dich trotzdem sehr.


    Ich bin anders gestrickt, eher wie du. Ich verliere mein sexuelles Interesse an meiner Partnerin nicht und bin schon dem weiblichen Pendant deines Freundes begegnet. Letzten Endes hat's immer mit Trennung geendet. Sorry, dass ich dir nichts besseres sagen kann. Täte ich gerne.

    Gut, dann sag ich dir was besseres. Es gibt ein Mittel, das nennt sich reden, das bereitest Du ja gerade vor. Und es gibt etwas, das auch gegen das vermeintliche Thema Archetyp hilft, und das nennt sich Verantwortung. Wie das jetzt zusammenpasst?


    Ich gehe davon aus, dass ihr eine monogame Beziehung führt, so ganz im üblichen klassischen Rahmen. Das heisst für mich, wenn es Sex geben soll, dann nur innerhalb der Beziehung. Dass jeder das Recht auf Sex hat, setze ich ebenfalls als eine euerer Vereinbarungen voraus. Wenn Du also das Recht auf Sex hast, es diesen Sex aber nur innerhalb der Beziehung geben darf, dann hat er auch die Verantwortung, wenn er auf Recht und Pflicht beharrt, dass es diesen Sex geben muss. Das heisst nicht, dass du ihn zum Sex zwingen sollst. Aber so wie er das Recht hat, die Einhaltung der Regeln zu fordern, so hast Du das Recht, deine Bedürfnisse innerhalb der Regeln auch leben zu können. In einer Beziehung ist immer der der mächtigere, der eher zur Verweigerung tendiert. Aber eine Beziehung sollte nicht zu einen Machtkampf degenerieren.


    Mach ihm das mal klar beim Reden. So wenig wie es dabei darum geht "ihn zum Sex zu zwingen", wenn Du willst, so wenig sollte es auch in deine Richtung darum gehen, das "Du zwangsläufig auf Sex zu verzichten hast", wenn er nicht will. Hier geht es um einen gleichberechtigten Interessen- oder besser Bedürfnisausgleich. Das bekommt man aber nur hin, wenn beide bereit sind, den anderen in seinen Bedürfnissen anzuerkennen, ebenso wie die Selbstverpflichtung, dafür mit zu sorgen, dass es beiden innerhalb der vereinbarten Regeln auch wirklich gutgeht.


    Sollte er dir dann sagen, dass Du es dir ja auch selbst machen kannst, dann hast Du immer noch die Möglichkeit, deine Konsequenzen daraus zu ziehen. Wenn dann die Beziehung schlussendlich doch scheitern sollte, dann liegt es aber mMn eher am Unvermögen, die Verantwortung für die Beziehung zu übernehmen.


    Entschuldige, aber das sich auf den Archetypus und die damit einhergehende scheinbare Unvermeidlichkeit zu berufen, das hiesse für mich, sich einfach vor der Beziehungsverantwortung zu drücken. Das wäre mir deutlich zu einfach.

    Hallo Mann042,


    danke für Deine Antwort - soweit ich mich erinnern kann, kam noch keine Antwort in dieser Richtung.


    Ich kann ir schon vorstellen, dass es sowas gibt aber wenn man meinem Freund glauben kann, bin ich sehr wohl noch attrakiv für ihn. Klar, ich könnte 5kg abnehmen und etwas mehr Sport machen, aber ist es nicht mindestens genauso wichtig, sexuell diegleichen Vorstellungen und Interessen zu haben? Das verbindet doch auf sexuell-mentaler Ebene ungemein. Was Du sagst bringt mich auch insofern zum Nachdenken als dass er anfing, seiner Ex fremdzugehen als diese nicht mehr so oft Sex wollte und das Sexleben so nach etwa 1 oder 2 Jahren einschlief. Aber so ganz passt das alles nicht auf uns.


    Wenn er dann übrigens aus der Toilette kommt ist er besonders verschmust... als hätte er ein schlechtes Gewissen und will es durch extra viel Zärtlichkeit "gut machen" / ablenken..


    Alles schade... und schwierig.


    Um nochmal auf die eventuelle Sucht zu kommen: er schaut sich teilweise schon morgens vor der Arbeit Pornos an - aber er schaut nur, macht nichts weiter. Nicht immer, aber immer wieder.. %:|

    @ TOFU

    Danke fürs Kraftsternchen @:)

    Zitat

    Was Du sagst bringt mich auch insofern zum Nachdenken als dass er anfing, seiner Ex fremdzugehen als diese nicht mehr so oft Sex wollte und das Sexleben so nach etwa 1 oder 2 Jahren einschlief.

    Die war vom selben Typ wie er und ich behaupte ja nicht, dass er kein Interesse mehr an Sex hat. Die Libido ist vorhanden. Braucht aber alle 2, 3 Jahre ein neues Objekt der Begierde. Wenn seine Ex es hat einschlafen lassen, konnte er locker fremdgehen, hätte er eh gemußt um wieder richtig Bock zu haben. Seine Ex hat nur zu früh geschwächelt, darum kam konnte sein typisches Verhalten nicht zum Vorschein kommen.


    Könnt ihr mir mal sagen, was einen Mann auf die Toilette zum Onanieren treibt, wenn vor der Tür ein (Sorry für den Ausdruck, passt aber) ein "ralliges" Weibchen hockt. Das würde mir nicht im Traum und nicht in hundert Jahren einfallen. Und das hat auch nichts mit deinen angeblichen 5 kg zu viel zu tun.


    Und wie gesagt, mit Liebe hat das alles nichts zu tun. Lieben tun sich die meisten Menschen in einer Beziehung auch ohne Sex. med1 ist voll von sexuell Frustrierten, die sich lieben und deshalb weder fremdgehen wollen, noch den anderen verlassen.


    Hier in med1 hat mal ein sehr toleranter Mann geschrieben, dass er seine Frau fremdgehen läßt, weil immer, wenn die einen neuen Lover hätte sie so geil wäre, dass sie dann auch wieder Sex mit ihm hat. Dem seine Frau ist genau dieser von mir beschriebene Archetyp. Nach zwei, drei Jahren brauchts einen neuen Sexualpartner um die Libido wieder zu befeuern. Und, wenn dann genug Überschuß da ist, dann geht's sogar wieder mit dem "verbrannten" Partner. Aber es braucht eben den Kick des neuen Partners.


    Dass, liebe Knuffl soll nun kein Rat an dich sein deinen Freund fremdgehen zu lassen. Sondern nur eine Ausführung als Beweis meines Archetypen. (Der mir hier hier im real life und auch auch hier in med1 schon in unzähligen Fäden erschienen ist.) Wie dieser Mann geschrieben hat, lieben sie ich immer noch, nur er ist halt so tolerant sie ihren Typ ausleben zu lassen und profitiert so auch noch. Aber diese Toleranz ist nun mal nicht jedem/jeder gegeben.

    mhhhh, das wirkt für mich grad irgendwie um ein Gerangel um die Kontrolle über seine Sexualität.


    Wobei mir sein Bedürfnis ( morgens Pornos, nach der Arbeit direkt ins Bad) schon etwas zu hoch erscheint, und er scheint dich damit in gewisser Weise "nicht belästigen zu wollen". Hat er gerade in seinem Umfeld Situationen, in denen er sich "entmannt" vorkommt? Neue weibliche Vorgesetzte oder Kollegin, die einfach den Job besser macht, als er, ist beruflich den Aufgaben nicht gewachsen etc, also etwas, bei dem er das Bedürfnis hat, sich seine Männlichkeit zu beweisen? Und wenn er dich dafür nicht instrumentalisieren will, wäre es ja sogar ok.

    Beitrag von DieDosisMachtDasGift zum Thema, hab ich aus dem anderen Faden rüberkopiert:

    Zitat

    "Du hör mal, ich brauch da mal eine ehrliche Antwort von dir. Kann es sein, dass du...?"

    nur ein kurzer Einwand von mir an alle, die ein Gespräch SO beginnen möchten :


    tut das bitte so auf gar keinen Fall, m.M.n ist so ein Einstieg in ein wichtiges Thema grundverkehrt ! Denn mit genau dem Hinweis auf eine "ehrliche Antwort" erwartend unterstellt ihr dem andern latent gleich mal, dass er /sie mit einer Lüge od. Aussrede nicht wahrheitsgemäß antworten würde.


    Ich finde das einen ganz schlechten Start in eine Diskussion od. Auseinandersetzung mit einer Fragestellung zu Beginn. Da sollte man einfach mit anderen, sensibleren Formulierungen arbeiten, die dann auch effektiver im Ergebnis sein können und auf gar keinen Fall mit so latenten Unterstellungen.


    Im Zweifel macht der andere dann ansonsten nämlich gleich mal innerlich dicht. ??wenn man mir so schon gekommen ist, dann habe ich das gleich mal als pers. Angriff empfunden u. es war auch irgendwie verletzend rüber...??

    Hallo MickFlow,


    ja, reden - da sehe ich, um Deinen Punkt aufzugreifen, die Verantwortung. Wie soll man Schieflagen erkennen oder - wenn man sie schon erkannt hat - anders in den Griff bekommen als im ersten Schritt offen und ehrlich zu reden? Aber was will man tut, wenn das Gegenüber nicht mitspielt.. ich habe keine Ahnung, was in seinem Kopf vorgeht, kann nur mutmaßen.

    @ Mann042

    Eine (einseitige oder beidseitige) offene Beziehung käme nach aktuellem Beziehungs-,Lebens- und Meinungsstand für mich absolut nicht in Frage. Ich stelle es mir furchtbar vor, dass mein Freund nur deswegen / wegen einer anderen wieder mehr Lust auf mich hätte. Da würde ich eine Trennung vorziehen.

    @ DieKruemi

    Ich finde es seeeeehr strange, schon morgens um halb 6 aufs Klo zu gehen um Pornos anzugucken (aber nich zu kommen). Ich weiss ja sogar, auf was er steht und was er anguckt. Dass er darauf steht weiß ich auch schon von Anfang an der Beziehung und das leben wir manchmal auch aus, von daher ist es noch nicht mal irgendwas, was man verheimlichen müsste - ausgefallen ist es übrigens schon gleich gar nicht.


    Dass er mich damit nicht belästigen will würde in sofern etwas Sinn machen, dass er ja vor ein paar Tagen auch sagte, dass er mich lieber ganz mit Sex verschont bevor ich mich nur für schnellen Druckabbau benutzt fühlen muss. Aber das ist Quatsch, ich rede sexuell gesehen wie ein Buch und wir sind auch nicht erst seit gestern zusammen. Er kennt mich, er weiss, was ich mag, was wir mögen, was unsere Phantasien sind und bisher dachte ich eigentlich auch, dass er offen zu mir ist.

    Zitat

    Hat er gerade in seinem Umfeld Situationen, in denen er sich "entmannt" vorkommt? Neue weibliche Vorgesetzte oder Kollegin, die einfach den Job besser macht, als er, ist beruflich den Aufgaben nicht gewachsen etc, also etwas, bei dem er das Bedürfnis hat, sich seine Männlichkeit zu beweisen? Und wenn er dich dafür nicht instrumentalisieren will, wäre es ja sogar ok.

    Spannender Gedanke, aber: überhaupt nicht - in den angesprochenen Bereichen ist grad überall Normalität bishin zum Gegenteil der Fall.

    http://www.aachener-zeitung.de/blogs/serendipity/index.php?/archives/2723-Haeufiges-Thema-in-meinem-sexualtherapeutischen-Alltag-Heftiger-Pornokonsum,-begleitet-von-exessiver-Masturbation-und-den-typischen-Folgen..html

    Ich frage mich, ob ich einfach überreagiere. Ich komme mit der Lügerei nicht zurecht


    Ich will ihm seine Sexualität nicht absprechen, aber mittlerweile ist das Thema so verschroben, dass ich das nicht mehr objektiv betrachten kann und Grenzen überschreite. Durch seine Lügerei überschreitet er aber definitiv auch eine Grenze.


    zB eines der möglichen Modelle: Wir haben weniger Sex, dafür macht er es sich heimlich sehr oft auf der Toilette. Statt mit mir zu reden, hält er mich raus und macht das mit sich selbst aus. Ich aber fühle mich abgelehnt, nicht mehr attraktiv. Könnte zwar nun die Initiative ergreifen und mich mal in Dessous schmeissen oder ihn toll verführen, aber in Dessous fühle ich mich derzeit figurtechnisch unwohl und interpretiere seine Zustimmung dazu hinein und auf eine Verführung habe ich null Lust - wie soll man die auch haben, wenn der Partner lieber auf dem Klo onaniert statt mit seiner Freundin zu schlafen? Das ist eine einzige Abwärtsspirale.. denn ich mache dann auch nicht mehr so oft den ersten Schritt weil meine Lust dadurch im Keller ist und er deutet da keine Ahnung was rein und macht es sich lieber selbst. Das ist so dämlich, wirklich. Aber leider nicht so leicht wieder zu kitten wie man vielleicht meint.