Hatte ich vorgestern gemacht. Große Einsicht, wir arbeiten dran, er findet mich noch absolut begehrenswert... und heut geht alles so weiter wie vorher. Wir hatten einmal Sex gestern früh und seither ist wieder Funkstille und er verschwindet im Bad.

    Knuffl

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    er findet mich noch absolut begehrenswert... und heut geht alles so weiter wie vorher. Wir hatten einmal Sex gestern früh und seither ist wieder Funkstille und er verschwindet im Bad.

    Ich denke ihr zwei habt als Paar zwei Baustellen. Die eine ist, so liest es sichaus dem Thread heraus, dass Du die Häufigkeit eurer sexuellen Aktivitäten unmittelbar mit positiven Gefühlen wie Begehren und das Geliebtwerden durch Deinen Freund festmachst.


    Jeder "Badbesuch" ist für Dich mit der Weile ein "rotes Tuch", weil Dein allgemeines Misstrauen Dir suggiert, er hat dort SB und Du bist "ausgesperrt" davon.


    Hier stellen sich zwei Fragen, wie war euer Sexleben bevor sich dieses tiefe Misstrauen in Dir noch weiter aufgebaut hat? Äußerst Du öfter Kritik an seiner erotischen Performance als Mann und an ihm im Alltagszusammenleben?

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    Er möchte immer spezielle Dinge (squirten, G-Punkt-Orgasmus, etc.), aber hat dann keine Geduld, das zusammen "zu erarbeiten".

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    aber da hats grad mal 3 Minuten gedauert. Ich hinterfrag för mich halt gerade alles... und die SB aufm Klo ist da alles andere als hilfreich!

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    Ich weiss, was er gerne mag aber z.B. anal kriegen wir seit Ewigkeiten nicht mehr hin

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    Wie soll das gehen, alle Gedanken abzuschalten? Ich bin sozusagen immer in Wartehaltung, ob und wann wieder was passiert, was mir weh tun könnte. Und es tut mir nicht weh, dass er SB aufm Klo macht. Es ist rein das Dementieren, Privatsphäre und Co. hin oder her.

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    Ja, weil wie ich oben schrieb, verheilt es einfach nicht. Es gibt so viele Baustellen im Alltag die das alles permanent reizen. Kleinigkeiten aber ich werde eigentlich täglich damit konfrontiert.

    Ich sehe zwischen euch beiden eine fehlende Grundharmonie derzeit. Diese macht es schwer ohne Vorwürfe und verletzte Gefühle miteinander zu kommunizieren und unbeschwert Sex zu haben.


    Zusätzlich kommt als negativer Faktor hinzu, dass Du ein Großteil Deines weiblichen Ego's gezielt vom gemeinsamen Paarsex und der gefühlten Liebe Deines Freundes zu Dir aufbaust.


    Auf dieser Basis dreht ihr zwei euch massiv im Kreis. Dein Freund spürt den Druck auf sich, dass Du sehr konkrete Erwartungen an ihn hast, was im Bett für Dich gute Befriedigung ist oder wann er "versagt" hat.


    Ich gehe davon aus, dass Du dies sehr deutlich nach außen zeigst. Ihm Deine massive Unzufriedenheit nicht verborgen bleibt. Aber er weiß für sich derzeit nicht, wie er das ändern kann und verzieht sich ins Bad, um dort der Mann zu sein, der den sexuellen Genuss ohne Druck erlebt.


    Wenn Du ehrlich zu Dir bist, empfindest Du zunehmend seine SB, die er Dir gegenüber nicht offen kommuniziert als Konkurrenz, was sich aus der starken Unzufriedenheit mit dem Paar-Sex allgemein verstärkt. Dein Freund kennt diese Situatiion, will das Ganze aber nicht ständig thematisiert wissen. Dies kann unbewusst in ihm zu einem Abwehrmechanismus führen, der sich aufgrund der Diskussionen auf sein Begehren auswirkt.


    Das ist in dieser speziellen Situation nicht so, weil er Dich zu wenig als Frau begehrt, sondern weil Du als Partnerin Deine starke Unzufriedenheit zu sehr thematisierst.


    Es wäre hilfreicher, wenn Du für Dich selbst aktiver an Deinem Selbstwertgefühl arbeitest und es nicht wie bisher stark von der körperlichen Zuwendung Deines Freundes für Dich ableitest.


    Ansonsten bleibt ihr in diesem Teufelskreis. Deine Unzufriedenheit nimmt weiter zu, ebenso das Vermissen von Quanti- und Qualität eures Sexlebens. Aus dieser Spirale findet ihr irgendwann nicht mehr von allein raus.


    Wenn Du für Dich sicher weißt, dass Du an eurer Beziehung festhalten willst, wird es nicht ohne Geduld auf beiden Seiten gehen. Jede äußere Drucksituation wird Deinen Freund weiter in seine Versagerangst treiben. Die Folge, häufige "Flucht" in die SB, weil er um Deine Enttäuschung weiß. Er wird weiterhin flunkern, weil Deine Kritik auf dem Fuße folgt.


    Versucht mehr an der Paarharmonie zu arbeiten. Wieder mehr Freude an eurem Zusammensein zu entwickeln. Ein Mann der sich daheim wohlfühlt, gern nach Haus kommt und sich auf die Freundin freut, wird ingesamt auch wieder lustvoller reagieren, wenn die Liebe zwischen euch stark genug geblieben ist. Miteinander reden bedeutet auch einander zuhören wollen.


    Ich bin mir nicht sicher, aufgrund der gefrusteten Grundhaltung gegenüber Deinem Partner, ob eure Gespräche derzeit in der Ruhe stattfindet die dafür nötig ist.

    Also, meine Vermutung ist, dass Dein Freund ein ganz handfestes Porno-/Sb-Problem hat. Da hilft es auch gar nichts, Dich zu hinterfragen, zu überlegen, wie Du Dich denn anders Verhalten kannst, damit er keine Versagensängste oder whatever hat, denn er hat es wortwörtlich in der Hand.


    Du schreibst, dass ihr durchaus sehr experimentell wart und Du auch sexuell sehr offen bist. Nur ist es mit Porno, Phantasie und Hand schlicht viel einfacher. Es geht schnell, er muss nicht auf Dich eingehen, es klappt auch alles, wie geschmiert. Es selbst umzusetzen funktioniert nunmal nicht nach Drehbuch. Und hier hat man auch schon von dem ein oder anderen jungen Mann gelesen, der durch exzessive SB "Performance"-Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr bekam. SB und Sex sind nunmal grundverschiedene Dinge, es kann aber anscheinend passieren, dass, wenn man sich sehr auf SB einschießt, das für den Sex nachteilig ist.


    Google Dich mal ein in "No Porn" (die Seite dazu ist ganz interessant) oder Porno-Sucht. Es würde mich nicht wundern, wenn Du in den (Verhaltens-)Beschreibungen Deinen Freund wiedererkennst.


    Auch, dass er weiterhin Sexseiten nutzt, nach eigenen Aussagen nur zum Ausleben in der Phantasie, zeigt mir an, dass er seine Ego-Interessen über die Paar-Interessen setzt.


    ich habe übrigens überhaupt nichts gegen SB, ich tu' es, mein Partner tut es, wir reden darüber. Aber nicht, weil wir da einander Rechenschaft schuldig sind, im Gegenteil. Es ist schön, es ist erregend und wir können auch gönnen bzw. nehmen uns dadurch gegenseitig nichts.


    Ich finde es zwar grundsätzlich richtig und wichtig, sich selbst auch infrage zu stellen bzw. bei sich selbst anzusetzen, vorallem in Paar-Dynamiken, liegt bei euch aber der Fall so, wie von mir vermutet, geht diese "Sucht" mit den gleichen negativen Verhaltensweisen einher, wie bei anderen Süchten, die rein und absolut gar nichts mit DIR zutun haben und sucht man da die Ursache bei sich bzw. zieht sich diesen Schuh an, wird man dadurch halb wahnsinnig. Gerade da ist es eher besonders wichtig, sich von dem Problem zu distanzieren. Ähnlich wie bei jemanden, der trinkt oder spielt.


    Schau' einfach mal in die Thematik rein. Und sollte ich richtig liegen, würde das dann auch zu einem völlig anderem Gespräch zwischen euch führen. Denn dann ist es einfach nicht mehr die Frage, was Du denn alles noch machen kannst, sondern ob er bereit ist, dieses Problem anzugehen, damit eure Partnerschaft nicht darunter leidet und Deine Bedürfnisse, emotional wie körperlich, auf der Strecke bleiben. @:) :)*

    Ich mach das grundsätzlich und ausschließlich alleine.


    Das ist das letzte und intimste bisschen Sexualität. Ich finde, das darf ich mir behalten nur für MICH.

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    Ich mach das grundsätzlich und ausschließlich alleine.


    Das ist das letzte und intimste bisschen Sexualität. Ich finde, das darf ich mir behalten

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    nur für MICH

    .

    Ähh, ja. Genau. Und für zig-tausend User im Netz....

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    Also, meine Vermutung ist, dass Dein Freund ein ganz handfestes Porno-/Sb-Problem hat.

    also, das glaube ich mittlerweile auch! zuerst dachte ich, dass da das "übliche" verständnisproblem einer jungen frau dahinter steckt, die nicht ganz versteht, dass selbstbefriedigung und partnersex nichts miteinander zu tun hat (bzw. zu tun haben muss).


    mittlerweile bin ich schier erschüttert... du zählst so nebenbei sexuelle "spielarten" auf, die ihr ausprobiert habt, die ihr mal ausdiskutiert habt, die bei euch im raum stehen...


    das hat für mich gar nichts mehr damit zu tun, dass ein junges paar sich und die gemeinsame leidenschaft zusammen entdeckt, grenzen steckt, überschreitet, den spieltrieb auslebt.


    das wirkt auf mich, als seien da irgendwelche sachen abzuarbeiten, die man(n) mal gemacht haben sollte.


    swingerclub, squirten... das sind doch sachen, die ganz andere hintergründe brauchen, als: nun, passt gerade sexuell nicht, dann gehen wir mal in einen swingerclub, oder üben squirten! ":/

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    Hatte ich vorgestern gemacht. Große Einsicht, wir arbeiten dran, er findet mich noch absolut begehrenswert... und heut geht alles so weiter wie vorher. Wir hatten einmal Sex gestern früh und seither ist wieder Funkstille und er verschwindet im Bad.

    Ist eine Beziehung nur perfekt, wenn man wirklich JEDEN Tag Sex hat?


    Würde es Dir besser gehen, wenn er sich nicht selbst befriedigt, ihr aber ganz genau so viel / wenig Sex habt?


    Wenn man gerade geil ist, muss man nicht unbedingt auf die Partnerin Lust haben. Die Frage ist also, warum in aller Welt macht er das lieber mit sich allein, als mit Dir? Ist ihm der Sex mit Dir zu anstrengend? Bist Du zu fordernd? Zieht er aus dem Sex mit Dir nur Frust, weil Du hinterher meckerst, weil es nicht genug war? Den ganzen Problemen geht man mit der SB nämlich aus dem Weg. Erektionsprobleme ist auch so ein Grund. Bei der SB ist das kein Hindernis und man vermeidet erfolgreich dieses Frusterlebnis "hat nicht geklappt". Oder habt ihr sonst Stress, Ärger? Der Sexualtrieb scheint in ihm gut entwickelt, sonst müsste der nicht ständig Druck abbauen. Aber irgendwas hindert ihn daran, das mit Dir auszuleben und den Grund gilt es herauszufinden. Da hilft es aber nichts, auf der SB herum zu hacken. Ignorier das Thema mal eine Weile und konzentrier Dich auch Euch als Paar. Versucht herauszufinden, warum das bei Euch zu zweit nicht klappt.


    Leider schreibst Du zu dem Rest Eures Sex Lebens und Eurer Beziehung so ziemlich wenig. Nur über seine SB lässt Du dich viel aus. Da ist nicht viel zu raten, ohne irgendwelche Hintergründe.

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    Frage ist also, warum in aller Welt macht er das lieber mit sich allein, als mit Dir? Ist ihm der Sex mit Dir zu anstrengend? Bist Du zu fordernd? Zieht er aus dem Sex mit Dir nur Frust, weil Du hinterher meckerst, weil es nicht genug war?

    Sag doch gleich, dass alles ihre Schuld wäre, sie sich einfach sexy kleiden und die Fresse zu halten hat zu hause. Der arme Mann... Kann einem ja nur leid tun.

    So, jetzt endlich mal ausführlich, was in den letzten Tagen passiert ist. Es gestaltet sich schwierig.


    Ich schreib erst kurz zu dem Gespräch und geh dann auf die einzelnen Beiträge ein.


    Das Gespräch war Freitag Abend und wirklich gut (dachte ich). Ich weiss nicht mehr, wie wir drauf gekommen sind aber ich habe ihm eben alles erzählt, dass ich das Gefühl habe, dass er manchmal nicht bei mir ist, von meinen Ängsten, dass ich ihm nicht mehr gefalle, er den Sex langweilig mit mir findet oder Praktiken (wie anal) schlichtweg aufgegeben hat und deswegen enttäuscht ist. Er war total entsetzt dass ich so fühle und fragte mich, seit wann das ist. Habe dann den Zeitpunkt vom Urlaub genannt und dass ich mir seither eben ein riesen Kopfkino zusammenspinne und eben seine Standschwierigkeiten prizipiell auf mich schiebe. Also ich habs wirklich so gesagt, dass ich alles auf mich genommen habe, was ich ja auch wirklich so fühle (bis auf die Sache mit der SB, das wirkt sich ja auch auf den Sex aus, glaub(t)e ich). Wie gesagt, er war ganz verstört und hat mir versichert, dass das absolut nicht so ist und er eben Phasen hat, wo er mal mehr und mal weniger Lust auf Sex hat und dass ihm das auch aufgefallen wäre, aber nichts mit mir zu tun hat und dass er mit unserem Sex-Leben sehr glücklich ist und das gar nicht langweilig findet. Wir sprachen dann noch darüber, wie wir das am besten mit Anal wieder angehen können und dass ich weiss, dass er sich mich in Dessous wünscht, ich das gerade aber mit meinem Körper noch nicht vereinbaren kann. Zudem kam das Thema auf das Squirten und GPunkt, etc. Offenbar habe ich ihn da falsch verstanden, laut ihm; er fände das zwar super, aber soooo dahinter dass es jetzt unbedingt sein muss und ein kurzfristiges "Ziel" wäre, ist er jetzt nicht. Ich hab mir also zu viele Gedanken gemacht. Vielleicht hab ich das als so wichtig empfunden weil ich ihm gefallen wollte oder seine Phantasien erfüllen wollte ":/ Anal wünschen wir uns wirklich beide wieder und jetzt müssen wir mal schauen, wie wir das zusammen hinbekommen. Er fragte dann noch, ob es irgendwas gibt was ich ihm sagen möchte oder mir wünsche oder ob ich mich schämen würde für irgendwas. Habe das verneint und er mir dann auch; wir sind uns einig, dass Kommunikation das A&O ist und das auch für Sex gilt. NUn gut... leben tun wir es wohl ein bisserl anders, wenn ich allein schon mal mich anschaue, denn ich habe ihn NICHT auf die SB angesprochen. Ich hab das aber noch vor. Nicht, dass ich ihn damit konfrontiere sondern so allgemein.


    Ach ja, er sagte dann noch, dass es natürlich blöd ist, wenn ich momentan mehr Lust auf Sex habe als er, vertiefte das aber nicht weiter. Dabei habe ich aber gar nicht gesagt, dass es mir zu wenig wäre sondern nur feststelle, dass ich in letzter Zeit wohl öfter Lust habe als er und ich das nicht von ihm gekannt habe, einen Korb zu bekommen, zumal er sich im Febriar "beschwerte", dass er verhältnismäßig oft anfängt und er sich wünscht, dass ich auch mal die Initiative ergreife. Hab das damals gar nicht so gesehen weil sich das irgendwie halt immer gemeinsam entwickelte, in meinen Augen. Er fragte dann noch genauer nach, woran ich den Korb und die Unlust und meine Ängste denn beim Sex festmache und ich hab ihm halt gesagt, dass er mir da Absagen gab und es ja auch ein, zwei mal mittendrin nicht mehr ging. Habe aber auch klar gestellt, dass das GAR KEIN Problem ist und es mir halt nur aufgefallen ist weil ich da grad so empfindlich bin und mir irgendwas zusammenreime.


    Das war der Inhalt des Gesprächs... habe mich wirklich bemüht aber angekommen ist dann leider was ganz anderes bei ihm, worauf ich später eingehe.


    Wir haben dann noch ausgiebig gekuschelt und hatten wirklich tollen Sex am Morgen wo ich das Gefühl hatte, dass er wirklich ganz bei mir ist. Nachmittags dann aber wieder die Aktion im Bad... :-( Das war mir gefühlt irgendwie zu früh nach diesem emotionalen Gespräch. Ich dachte, dass er seine Lust dann zumindest kurz nach diesem Gespräch mal für mich "aufbewahrt" bzw. auslebt. Er kam dann auf die Couch, kuscheln, knutschen und nach 30 Minuten gings rüber ins Schlafzimmer und ja... mitten drin wars dann wieder vorbei. Ich wusste, dass es an der SB lag, er aber sagte, dass er auch nicht weiss, woran das jetzt lag, er hätte ja so Lust gehabt und ich solle nicht denken, es läge an mir. Haben das dann ganz locker gehandhabt, wie immer wenn sowas mal passiert ist, und haben einfach gekuschelt und gut war. Zumindest habe ich das in diesem Fall so für meinen Teil gespielt denn ich war natürlich sehr wohl aufgewühlt, weil ich wusste, woran es lag. NIemals würde ich aber bei sowas Enttäuschung, Wut oder sonstwas zeigen, fühle ich ja so auch nicht. Im Gegenteil, ich kann damit sehr sehr entspannt umgehen (im Normalfall). Hatten dann noch einen wirklich schönen restlichen Tag & Filmnacht und nachts hat er mich dann nochmal zu nem Quicky verführt. Alles wunderbar :-)


    Am nächsten Abend vor dem Schlafengehen hatten wir wieder Lust und wieder mittendrin wars vorbei und dann war er einfach nur noch total fertig. Er verstehe das einfach nicht, gestern Nacht hätte es doch auch geklappt und bald muss er sich Viagra verschrieben lassen wenn das so weitergeht. Er war einfach total fertig und ich wusste gar nicht, wo ich ihn zuerst auffangen soll. Dann kam raus, dass sich nur ein paar Aspekte von unserem Gespräch in seinem Kopf festgesetzt hatten und zwar alles andersrum: der Sex wäre MIR zu wenig und zu langweilig und meine Ängste würden ihn belasten und weiter beim Sex gings offenbar nicht weil ich ihm ja sagte, dass ich denke, er ist nicht bei mir. Nun war es beim eben gerade vorangegangen Sex so, dass er mich umdrehte und er dann dachte "Scheisse, da gehts ihr jetzt schlecht damit weil sie mir ja sagte, dass sie Angst hat ich würd dabei an ne andere /was anderes denke". %:|


    Ich hab versucht ihn zu beruhigen dass er mir die Ängste im Gespräch total genommen hat und ich ihm das glaube und vertraue und er da jetzt auch mir vertrauen kann wenn ich sage, dass von meiner Seite nach dem Gespräch alles gut ist was das angeht und er überhaupt keinen Druck haben muss, irgend eine Leistung zu erbringen. Er sagt, dass er vorher sich ganz fallen lassen konnte und jetzt seit dem Gespräch nimmt er zB Geräusche von draussen wahr und lässt sich ablenken und aus dem Konzept bringen. Er weiss nicht, wie er das wieder hinkriegen soll denn jetzt sind wir, glaube ich, genau in der Schiene "Versagensangst" gelandet. Das war nie und nimmer meine Absicht und ich habe ganz bewusst drauf geachtet, dass er das keinesfalls in den falschen Hals bekommt.


    Er ist dann total frustriert eingeschlafen und gestern war er arbeiten und abends haben wir dann gar nicht drüber gesprochen und einfach nen schönen Spieleabend gehabt. Tja :-( Momentan besteht jetzt einfach ne riesen Unsicherheit bei uns beiden. Bei ihm natürlich die Angst, bei mir die Unsicherheit, wie ich am besten damit umgehe um ihm helfen zu können.


    Schöne Scheisse, damit habe ich nicht gerechnet und ich bin ziemlich ratlos.