Freund will die Hochzeit absagen

    Hallo, ich habe ein Problem mit meinem Freund. Letztes jahr haben wir beschlossen nächstes jahr zu heiraten. wir begannen frühzeitig mit der olanung und organisation. halle, gästeliste, limousine... Mein freund benahm sich in letzter zeit komisch und meinte er möchte doch nicht mehr heiraten. jetzt stehe ich blöd da, mit der ganzen planung, habe schon wirklich alles gebucht und die verwandten wussten auch bescheid. wie sag ich jetzt denen dass wir doch nicht heiraten..


    welchen grund nenne ich? es gibt ja von meiner seite keinen grund??? vielleicht überlegt er sich das doch nochmal anders...


    ich fühle mich beschissen :°(


    wir wohnen zusammen schon seit 2 jahren. noch vor kurzem wollte er kinder haben jetzt will er gar nichts mehr ???


    als uns bei gv gummi platzte sagte er ich soll pille danach nehmen, das fand ich heftig :-( Ich weiss nicht was passiert ist mit ihm dass er auf einmal nichts mehr will

  • 84 Antworten

    Kann es sein das er Panik bekommen hat???


    Es ist ein großer Schritt zu heiraten und eine Familie zu gründen, dahinter steckt eine sehr große Verantwortung.


    Vielleicht denkt er, er ist dieser Verantwortung nicht gewachsen??


    Gerade Männer haben Angst davor das sich nach der Hochzeit alles ändern wird und sie nicht mehr "FREI" sein werden.


    Was hat er zur Begründung (Hochzeit absagen) gesagt???


    LG

    Kenne die Situation

    Hallo,


    ich will Dir ja keine Angst machen, aber vor 2 Jahren war ich in der gleichen Situation wie Du, 4 Wochen vor der Hochzeit hat er das gesagt und mich dann auch prompt verlassen... haben auch 2 Jahre zusammen gewohnt vorher, waren jedoch schon 12 Jahre zusammen vorher. Und er hat mir keine Chance mehr gegeben, die Beziehung zu retten, wohl auch wegen der Neuen...


    Nun ist er mit der anderen verheiratet, mit der er seit unserer Trennung zusammen war/ist und hat auch schon ein Kind..!


    Das muss bei Dir nicht so sein, deswegen rede mit ihm. Ich denke, die Hochzeit ist nicht so wichtig zu retten, die Beziehung schon eher. Nimm ihm den Druck der "drohenden" Hochzeit, aber bitte ihn wenigstens der Beziehung eine Chance zu geben und versuche rauszufinden, ob da eine andere im Spiel ist...!!


    Wie lange wart/seid ihr denn zusammen? Wer wollte eher heiraten, Du oder er?


    Alles Gute!


    Pompadour

    wir sind jetzt 4 jahre zusammen. bisher lief alles super, er stand immer zu mir und hat mich immer unterstützt. in letzter zeit ist er öfters genervt von der arbeit heimgekommen, manchmal zofften wir uns wegen kleinigkeiten. er meint wir streiten zu oft was gar nicht stimmt. ich bin so ein mensch der gleich die wahrheit sagt und er kann sie manchmal nicht gleich verkraften.. ich hasse wenn man irgendwas hat und darüber nicht reden möchte.


    auf einmal waren es soviele gründe warum er dagegen ist.. er versteht nicht dass man öfters meinungsverschiedenheiten hat , er sieht das gleich als streit


    eigenlich wollte er heiraten , zumindest hat er damit angefangen und macht jetzt einen rückzieher ???


    für mich ist es sehr verletzend, denn mit mir zusammen sein möchte er ja .. dafür bin ich noch gut genug wahrscheinlich..


    ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll :-(

    Darf ich annehmen, daß Du 24 bist ? wie alt ist denn er ?


    An sich gibt´s da nur eine ernsthafte Chance das zu retten in meinen Augen: Ruf seinen Trauzeugen an und red mit dem. Aber bettel ihn nicht an, sondern sag, daß Du auch offen seine Meinung hören magst.


    Dein Verlobter wird wohl auf Dich nicht hören - zumindest nicht in den nächsten 3 Wochen.

    Ihr seid seit 4 jahren zusammen er hat dich immer unterstützt jetzt ist er öfter genervt und will nicht mehr heiraten. Das klingt doch so, als ob er sich viele Gedanken macht und mit dem Thema nicht leichtfertig umgeht. Wenn er jetzt Angst bekommen hat, dann Zeigt das doch, wie wichtig ihm ein solcher Schritt ist und wieviel Verantwortung er darin sieht. Das ist doch allemal besser als leichtfertig mal eben so ja zu sagen. Zu Verwandten, Bekannten und Freunden würd ich sagen "WIR HABEN UNS ENTSCHIEDEN NOCH ZU WARTEN". Dann stehst du nicht doof da und er wird es toll finden, dass du so hinter ihm stehst. Das kann einer Beziehung doch nur guttun.

    Ja, das kann ich mir vorstellen daß das peinlich ist. Aber bedenke: Er ist der, der absagt. Du bist nicht die böse.


    Erstmal würde ich wie gesagt mit seinem Trauzeugen reden (oder mit irgendwem der eben sicher auf "seiner Seite" ist).


    Falls Du es echt absagen musst:


    Lass Deine Eltern und deine Trauzeugin für Dich absagen - Du bist die Arme und die Leute helfen Dir sicher gern.


    Seine Familie und seine Freunde sind sein Problem.


    Natürlich brauchst Du einen Grund von ihm. Sag ihm falls er Dir keinen nennt sagst Du allen er ist sich nicht sicher ob er wirklich auf Frauen steht (nur ein Scherz *g*).


    Übrigens: Jegliche Kosten übernimmt er - nur damit das klar ist - sowohl für die Feier als auch Geschenke von Gästen falls diese nicht anderwertig verwendbar sind.

    @ Lora Ley

    Nein, das ist ein Blödsinn - denn das wäre gelogen. Er hat sich entschieden zu warten - bzw eigentlich die Hochzeit abzusagen. Und mit Sicherheit erfahren alle Gäste per Mundpropaganda die Wahrheit daß er kalte Füsse bekommen hat. Ich fände da ein "wir haben uns entschieden zu warten" viel peinlicher da es offensichtlich gelogen ist.


    Sowas kann man machen wenn er es 2,3 Monate vorher sagt; aber 4 Wochen...


    Solange er keinen sinnvollen Grund nennt kannst Du die Beziehung mit Sicherheit vergessen. Denn sein größtes Problem sollte jetzt sein wie er die Beziehung weiterführen kann - und das ist nur sein Problem.

    Melissa, ich kann gut verstehen, dass es dich unheimlich kränkt, so ausgebootet zu werden. Aber dass du es so persönlich nimmst, dass du sagst: "ich bin ihm wohl nicht gut genug zum Heiraten", das ist nicht angebracht.


    Es gibt viele Gründe, warum Leuten (speziell Männern) das Heiraten Angst macht. Mit 25 sind wohl die meisten Männer heutzutage eher noch in einer verlängerten Jugendphase und noch nicht innerlich bereit, die Verantwortung für eine Familie zu übernehmen. Zumal es unter den Gleichaltrigen oft an verheirateten Vorbildern fehlt.


    Es kann gut sein, dass er es wie du super romantisch fand und das Heiraten erstmal als Zeichen für die Wichtigkeit eurer Beziehung verstanden hat, und es deswegen wollte. Heiraten ist aber mehr als das, besonders wenn es wie bei euch auch als Auftakt Familiengründung gedacht ist. Es ist mehr als ein Liebesbeweis, es ist - wenn man es ernstnimmt - auch der Abschied von vielen anderen Möglichkeiten, ein Abschied, den man mit 25 vielleicht noch nicht schafft.


    Ich vermute mal, dass ihm das jetzt, je näher die Hochzeit rückt, immer klarer geworden ist.


    Und du kannst froh sein, dass er so ehrlich ist, das zu sagen! Wir hatten hier auch schon den Fall, dass er es runtergeschluckt hat und dann in der Ehe eine Affäre angefangen und seiner Frau gesagt hat "ich wollte ja nicht wirklich heiraten, aber du wolltest es so sehr, da hab ich halt mitgemacht, um dir den Gefallen zu tun".


    Sowas ist viel schlimmer als das was euch jetzt passiert ist. Natürlich ist es peinlich vor der Familie und den Gästen, aber denen kann man das erklären, und sie werden euch sicher darin bestärken, dass eine abgesagte Hochzeit besser ist als eine Scheidung nach ein paar Jahren.


    Dir ist es peinlich, weil du als die Verschmähte dastehst - aber das siehst du falsch. Ich glaube nicht, dass dadurch als Qualitätsurteil über dich als Braut ausgedrückt wird, viel eher etwas über die Unklarheit der Gefühle deines Freundes. Also: für ihn ist es noch viel peinlicher als für dich. Dass er trotzdem dazu steht, finde ich mutig und vor allem auch fair dir gegenüber. Du solltest froh darüber sein, dass er das so macht und nicht anders.

    Hmm. Melissa hat doch gar nicht erwähnt, daß sie ihre Qualität als Braut anzweifelt - oder ich hab´s überlesen.


    Aber darüber froh sein wird wohl niemand. und fair ist es schon gar nicht. Es mag sein, daß es so besser ist - aber deshalb ist es in keiner Weise zu billigen - so leicht würd ich´s ihm nicht machen, denn wenn Du jetzt klein beigibst hast Du immer das Nachsehen in dieser Beziehung.


    Übrigens: Meine Heirat war kein Abschied von irgendwas. ich wüsste auch nicht von was er der Abschied sein sollte.

    Fair oder unfair?

    Eine Beziehungskrise oder gar Trennung kann immer passieren - warum nicht auch in der Zeit zwischen Hochzeitsplanung und Hochzeit? Das hat nichts mit fair oder unfair zu tun. Warum sollte er heiraten, wenn er sich seiner Sache nicht sicher ist?


    Wenn Melissa ihn jetzt in irgendeiner Form unter Druck setzt und vielleicht doch zur Heirat bewegt, wird er sich nie sicher sein, seine Entscheidung freien Willens getroffen zu haben. Dann ist die Chance groß, dass er sich nach der Hochzeit endgültig verabschiedet.


    Ich würde seine Zweifel akzeptieren und auf die Hochzeit erstmal verzichten, aber ihm auch sagen, dass er sich selbst um das Canceln der Zeremonie, der Einladungen und der Feier kümmern soll.

    @playtpus

    Zitat

    Hmm. Melissa hat doch gar nicht erwähnt, daß sie ihre Qualität als Braut anzweifelt

    Ich meinte diesen Satz von melissa:

    Zitat

    für mich ist es sehr verletzend, denn mit mir zusammen sein möchte er ja.. dafür bin ich noch gut genug wahrscheinlich..

    Es geht nicht darum, seinen Rückzieher zu billigen oder gar toll zu finden. Aber was soll Melissa denn deiner nach machen, wenn nicht "klein beigeben"? Soll sie ihn überreden und unter Druck setzen? Soll sie seine gesamte Umgebung veranlassen, ihm "gut zuzureden"? Soll sie ihn polizeilich im Standesamt vorführen lassen?


    Würdest du wirklich heiraten wollen, wenn du weißt, deine Braut / dein Bräutigam hat schwere Zweifel und steht nicht voll hinter dem, was er da verspricht? Er/sie ist mehr oder weniger weichgeklopft worden?

    Zitat

    Übrigens: Meine Heirat war kein Abschied von irgendwas. ich wüsste auch nicht von was er der Abschied sein sollte.

    Dann hast du wohl nur fürs Finanzamt geheiratet... Wer eine lebenslange ausschließliche Beziehung verspricht, verabschiedet sich natürlich von all den anderen bestehenden und noch kommenden Möglichkeiten, eine Beziehung einzugehen. Das liegt nun mal in der Logik des Heiratens. Und es ist gut, sich dessen bewusst zu sein und es nicht erst nach ein paar Jahren zu bemerken...