Liebe windschatten 41..


    Ich habe das Gefühl du sprichst von meinem Exmann...kann das sein?? ;-D


    Wie gesagt EXMANN..ich befürchte es wird keine andere gangbare Lösung geben


    ..ist zumindest mein leidliche Erfahrung! Es wird nicht besser!!


    Warte nicht zu lange...!!


    Alles Gute INCIDENT

    Ich sehe es ähnlich wie meine beiden Vorschreiber, ergänze aber noch etwas, das ich für wichtig halte.


    Ich sehe es so, dass dieser Mann nach wie vor dein Partner ist. Ich schließe auch nicht aus, dass er dich liebt. Liebe findet auf sehr unterschiedlichen Ebenen statt und eine nichtsexuelle Liebe ist keine schlechtere Liebe. Viele Paare lieben sich, sind auch verheiratet, haben aber keinen Sex miteinander. Die automatische Verbindung von Liebes-, Lebens- und Sexualpartner ist keineswegs selbstverständlich, sie ist auch in unserem Kulturkreis noch gar nicht so alt und in anderen Kulturen sieht das noch ganz anders aus.


    Ihr könnt euch also lieben und eine gute Beziehung miteinander und zueinander haben, ohne dass ihr Sex miteinander habt. Ihr könntet das unter besonderen Umständen auch, wenn ihr Sex mit anderen habt. Damit seid ihr allerdings in unserer Gesellschaft "nicht mehr normal" und ihr müsstet das natürlich auch beide wollen.


    Dein Partner ist ja auch nicht asexuell, sondern er hat ein reges Sexualleben, nur eben nicht mit dir sondern mit seinen eigenen Händen. Das ist erheblich bequemer, er muss auf niemanden Rücksicht nehmen (meint er) und hat sich damit natürlich auch längst so konditioniert, dass gemeinsamer Sex eher anstrengend für ihn ist. Es kann sogar zu Versagensängsten führen. Eigentlich war er nur zu faul für Sex mit dir. Nun ist er aber möglicherweise längst in einem Zustand, in dem er das gar nicht mehr so einfach ändern könnte. Das lähmt ihn und es führt auch dazu, dass er dir auf anderen Ebenen soviel wie möglich an Liebe geben will.


    Du kannst jetzt natürlich mit Gewalt etwas zu ändern versuchen. Du kannst versuchen, dir einen anderen Sexualpartner zu suchen und deinen Partner einfach mit dieser Tatsache konfrontieren. Du kannst noch etwas aushalten. Du kannst aber auch einfach darauf warten, dass du dich in einen anderen Mann verliebst, dem Sex wichtiger ist. Und das ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit und eine Frage der Signale, die du an andere Männer aussendest. Wenn das geschieht, könnte es zwar noch mal zu einem Strohfeuer bei deinem Partner kommen, das er abbrennt um dich nicht zu verlieren. Aber du wirst spüren, was dann zu tun ist.

    Zitat

    er hätte einfach keine lust. Habe ihm gesagt das wir zum Arzt gehen können denn dagegen kann man was machen

    Ach, seit wann den das?


    Euer Alter wäre echt interessant.


    Er sagt er hat keine Lust mehr. Hast du ihn gefragt, wie du ihm wieder Lust machen könntest?

    Zitat

    ich bin mit meinem Freund jetzt 7 Jahre zusammen. Die ersten 3 Jahre liefen ganz gut...


    ...Ich habe vieles versucht(die reize einer Frau) aber alles erfolglos...


    ..Natürlich sind das junge Mädels(keine vermutlich älter als 20) mit einer super Figur...

    1.) Wie alt seid Ihr beide?


    2.) Hast Du Dich in den 7 Jahren stark verändert / gehen lassen, also z.B. 10 Kilo zugenommen, statt schönen langen Haaren nun (abtörnend) kurze Haare, etc...


    3.) Was genau hast Du eigentlicjh versucht, um ihn zu verführen?


    4.) Wenn er sich gerne Pornos anguckt, könntest Du ihn dabei zur Hand gehen und Dich dabei einbringen (z.B. vorschlagen selbst eines drehen)?


    5.) Wie wäre es, wenn Du ihn "das Pornos schauen" verbietest, so daß nicht davon allein gesättigt ist?

    Das ganze ist ein Fluchtverhalten. Ich hatte das bei meiner letzten Beziehung selbst und ich habe nachdem es endete viel darüber gelesen. Dein Freund scheint sich eingeengt zu fühlen und unterbewusst versucht er dem zu entkommen. Das ist ähnlich wie bei der inneren Immigration z.B. bei einem ungeliebten Job.


    Was du selber machen kannst, ist ihn in Ruhe zu lassen. Die wenigsten Männer stehen darauf von Frauen bezüglich des Sex angemacht zu werden, sondern wollen selber die Kontrolle haben. Das Spiel heißt Jäger und Gejagter und bedeutet letztlich, dass du dein eigenes Ding machen sollst. Er wird schon früher oder später darauf anspringen.

    Zitat

    Dazu muss ich sagen wenn wir Streit hatten oder nur eine Meinungsverschiedenheit oder er einfach keine Lust hast über Probleme zu reden, dann geht er einfach und meldet sich dann erst so nach 3 Tagen

    Das klingt jetzt aber auch nicht nach einer gesunden Beziehung. ":/

    Zitat

    Was du selber machen kannst, ist ihn in Ruhe zu lassen. Die wenigsten Männer stehen darauf von Frauen bezüglich des Sex angemacht zu werden, sondern wollen selber die Kontrolle haben. Das Spiel heißt Jäger und Gejagter und bedeutet letztlich, dass du dein eigenes Ding machen sollst. Er wird schon früher oder später darauf anspringen.


    Hier frage ich mich, wie alt mag der Schreiber sein - der solche Paartipps gibt?


    Wenn sie IHR eigenes Ding machen soll, braucht sie keine Beziehung mehr. Die ist dann ad absurdum geführt. Beide sind erwachsen und sollten offen über Wünsche und Bedürfnisse reden können, auch über jene die sie nicht mehr haben. Klappt aber offensichtilch seit 7 Jahren nicht.


    "Jäger und Gejagte/r" mag mal als Zwischenspiel um wieder mehr Erotik einkehren zu lassen ganz nett sein. Fantasie schadet nicht. Ein Dauertheater um ehrliche und normal menschliche Bedürfnisse auf Basis von Machtspielen ist weder gemeinsame Augenhöhe noch respektvoll auf Partnerebene. Das Ganze wird irgendwann nur noch mühsam und anstrengend, wenn sie als Freundin sich ständig neu erfinden und interessant machen soll, durch Drama, Streit und "ihr Ding machen" , während er einseitig der nach Lust und Laune bleibende "Konsument" ist.

    Zitat
    Zitat

    Die wenigsten Männer stehen darauf von Frauen bezüglich des Sex angemacht zu werden

    Hier frage ich mich, wie alt mag der Schreiber sein - der solche Paartipps gibt?

    Und ich frage mich, wo dieses "allgemeingültige" Bild über Männer herkommt.

    @ DieDosismachtdasGift

    Zitat

    Hier frage ich mich, wie alt mag der Schreiber sein - der solche Paartipps gibt?

    Zu alt wenn du mich fragst aber selbstverständlich ist das natürlich nicht der Sinn hinter deiner persönlichen Attacke, sondern der, dass du anderer Meinung bist und meine Reputation durch einen persönlichen Angriff zu beschädigen versuchst.

    Zitat

    Wenn sie IHR eigenes Ding machen soll, braucht sie keine Beziehung mehr. Die ist dann ad absurdum geführt. Beide sind erwachsen und sollten offen über Wünsche und Bedürfnisse reden können, auch über jene die sie nicht mehr haben. Klappt aber offensichtilch seit 7 Jahren nicht.

    Wir Menschen sind, gerade was unseren stärksten Trieb anbelangt bis heute noch Primaten. Wenn wir "erwachsen" wären würden wir Sex zur Fortpflanzung nutzen und uns den Rest der Zeit der Suche nach der Verbesserung unserer Spezies widmen anstatt uns um so einen Quatsch wie Beziehung überhaupt zu sorgen. Da wir aber noch mehr Tier als intelligentes Wesen sind, benutzen wir die Intelligenz dazu unsere Triebe zu befriedigen. Über die Wünsche zu reden klappt in den seltensten Fällen. Die meisten Menschen kennen ihre Wünsche nicht einmal bewusst.

    @ Comran

    Zitat

    Und ich frage mich, wo dieses "allgemeingültige" Bild über Männer herkommt.

    Lesen hilft.

    Zitat

    Zu alt wenn du mich fragst aber selbstverständlich ist das natürlich nicht der Sinn hinter deiner persönlichen Attacke, sondern der, dass du anderer Meinung bist und meine Reputation durch einen persönlichen Angriff zu beschädigen versuchst.

    Hier möchte ich Dich korrigieren. Es war weder meine Absicht zu attackieren noch Dir persönlich zu schaden. Das Alter interessiert mich als Gesamtzusammenhang (nicht in der Zahl konkret für die Problematik. Ein Forenschreiber mit Anfang oder Mitte 20 wird persönliche Sichtweisen anders argumentieren als jemand der ein paar Lebensjahrzehnte und langjährige Beziehungserfahrungen hinter sich gebracht hat. NUR um diesen Fakt ging es mir bei der Frage nach Deinem Alter.

    Zitat

    Wir Menschen sind, gerade was unseren stärksten Trieb anbelangt bis heute noch Primaten. Wenn wir "erwachsen" wären würden wir Sex zur Fortpflanzung nutzen und uns den Rest der Zeit der Suche nach der Verbesserung unserer Spezies widmen anstatt uns um so einen Quatsch wie Beziehung überhaupt zu sorgen.

    Wir Menschen sind Individuen was ermöglichen sollte zu diffenzieren, weil nicht jedes Verhalten an uns zu verallgemeinerbar ist.


    Wir sind in vielseitiger Art erwachsen und reif, und genau das ist der Umstand der jeden von uns in sozialer Interaktion und partnerschaftlichen Beziehungsstrukturen komplett veschieden denken, empfinden und handeln lässt.


    Wir als Spezies sind soziale Wesen und ohne zwischenmenschliche Beziehungen/Bindungen nicht überlebensfähig. Egal, ob auf familiärer und/oder zwischenmenschlicher Ebene. Es braucht nicht für jeden Sex zwingend emotionale Bindungen, nicht mal unbedingt Anziehung. Darin gebe ich Dir recht. Aber die Entwicklung des Menschen hat sich nicht durch puren Zufall so entwickelt wie wir heute leben. Das ist evolutionläre Strategie, ohne die wir nicht unsere heutigen differenziert biologisch-sozialen Lebens/Gesellschaftsfähigkeiten hätten.


    Hier geht es jedoch nicht um das große Thema Menschheit und ihrer Triebentwicklung, sondern um ein spezielles Paar das nach einer zum Problem passenden Lösung des Beziehungskonflikts sucht. Deshalb versagen Allgemeinplätze an dieser Stelle gründlich.

    Zitat

    Da wir aber noch mehr Tier als intelligentes Wesen sind, benutzen wir die Intelligenz dazu unsere Triebe zu befriedigen. Über die Wünsche zu reden klappt in den seltensten Fällen. Die meisten Menschen kennen ihre Wünsche nicht einmal bewusst.

    Für die anderen Thesen die Du hier in den Raum stellst empfehle ich spezieller nachzulesen.


    Was kennzeichnet den Menschen?


    Welche Grundeigenschaften kennzeichnen den Menschen? Was unterscheidet den Menschen grundsätzlich vom Tier?


    Bewusstsein, Soziabilität, Lernbedürftigkeit und Lernfähigkeit.

    @ DieDosismachtdasGift

    Zitat

    Wir Menschen sind Individuen was ermöglichen sollte zu diffenzieren, weil nicht jedes Verhalten an uns zu verallgemeinerbar ist.

    Nein, nicht jedes Verhalten ist verallgemeinerbar aber trotz allem sind die Dinge die wir gemeinsam haben deutlich größer als die Dinge die uns trennen, jedenfalls wenn man das jeweilige Geschlecht anbelangt.

    Zitat

    Wir sind in vielseitiger Art erwachsen und reif, und genau das ist der Umstand der jeden von uns in sozialer Interaktion und partnerschaftlichen Beziehungsstrukturen komplett veschieden denken, empfinden und handeln lässt.

    Das Problem ist vermutlich, dass du den Begriff "Erwachsen" vollkommen anders siehst als ich. Für dich ist "erwachsen" vermutlich, wenn man sich gemäß der sozialen Normen verhält, während es für mich ein Verhalten aufgrund der Logik ist.

    Zitat

    Wir als Spezies sind soziale Wesen und ohne zwischenmenschliche Beziehungen/Bindungen nicht überlebensfähig. Egal, ob auf familiärer und/oder zwischenmenschlicher Ebene. Es braucht nicht für jeden Sex zwingend emotionale Bindungen, nicht mal unbedingt Anziehung. Darin gebe ich Dir recht. Aber die Entwicklung des Menschen hat sich nicht durch puren Zufall so entwickelt wie wir heute leben. Das ist evolutionläre Strategie, ohne die wir nicht unsere heutigen differenziert biologisch-sozialen Lebens/Gesellschaftsfähigkeiten hätten.

    Die evolutionäre Strategie ist, um es kurz auszudrücken, die dass es zwei Geschlechter gibt von denen eines dem anderen körperlich vollkommen überlegen ist aber eines davon einen in den Genen versteckten Zwang besitzen, das andere Geschlecht toll zu finden. Dadurch ist dieses Geschlecht vom anderen so gut kontrollierbar wie ferngesteuerte Autos (überspitzt gesagt). Das ist der Trick der Natur um unsere Spezies überleben zu lassen da wir ansonsten dieses Interesse nicht hätten da unsere Intelligenz keinen Instinkt zulässt der eine Vermehrung erlauben würde (wie z.B. bei Tintenfischen).

    Zitat

    Hier geht es jedoch nicht um das große Thema Menschheit und ihrer Triebentwicklung, sondern um ein spezielles Paar das nach einer zum Problem passenden Lösung des Beziehungskonflikts sucht. Deshalb versagen Allgemeinplätze an dieser Stelle gründlich.

    Tatsächlich tun sie das nicht, da ich den von mir eingebrachten Rat bereits von mehreren Psychologen die ich kenne gehört habe. Das Interesse eines Menschen ist oft auf das gerichtet was ihm verweigert wird.

    Zitat

    Für die anderen Thesen die Du hier in den Raum stellst empfehle ich spezieller nachzulesen.

    Scheinst dich mit dem Thema schon beschäftigt zu haben. Eine Unterhaltung mit dir könnte durchaus interessant sein.

    Huepfball

    Zitat

    Scheinst dich mit dem Thema schon beschäftigt zu haben. Eine Unterhaltung mit dir könnte durchaus interessant sein.

    Dafür sollten wir dann jedoch nicht den Thread schreddern, wenn er nicht zur Lösung des Problems der TE beiträgt. Ich verschließe mich nicht allen Themen die Du ansprichst - sehe en Detail jedoch gute Möglichkeiten der Nachbesserung in der Schlüssigkeit Deiner Argumente :-D

    ich stimme dem Hüpfball in einem Punkt zu (zum Rest enthalte ich mich jeglichen Kommentars, es ist der Worte nicht wert). Windschatten, mach dein eigenes Ding.


    Dein Freund ist offensichtlich nicht bereit, dir auf Augenhöhe zu begegnen. Er verweigert sich der Anerkennung deiner Bedürfnisse, über den Grund könnte man hier nur spekulieren. In meinen Augen sind das aber Machtspielchen. In einer (körperlich) gewaltfreien Gesellschaft und Kultur ist die mächtigste Waffe die Verweigerung. Was deinen Freund dazu bewegt weiß nur er selbst. Aber er beweist ja selbst, dass sein Verhalten dir gegenüber rein willentlich ist, körperliche Ursachen können wir ja deinen Schilderungen nach ausschließen. Jeder Tat (oder Ereignis, ...), auch wenn etwas ganz bewusst nicht getan wird, also in deinem Fall keinen Sex zu haben, liegt Absicht/Intension und Antrieb/Motivation zugrunde. So lange sich daran nichts verändert, wird sich auch am Sachverhalt nichts verändern.


    Wenn Du also etwas verändern willst, dann geht das nur über eben seine Intension und seine Motivation. Solange es aber für ihn keinen Grund gibt, daran etwas zu verändern, wird sich überhaupt nichts verändern.


    Im Grunde hast Du zwei Möglichkeiten:


    A) Du wartest ab, bis sich von ihm aus was bewegt.


    Das hat in der Vergangenheit zu nichts geführt, und mMn ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich in Zukunft was bewegen wird. Sollte seine Intension und Motivation (nichts zu tun) mit dir zusammenhängen (wird wohl in der Beziehung und in diesem speziellen Thema anzunehmen sein), dann wird das bis ans Ende euerer (gemeinsamen) Tage so bleiben.


    B) Du ergreifst die Initiative und forderst dein Recht auf die Befriedigung deiner Bedürfnisse und Lebensvorstellungen ein.


    Dazu kann er sich dann positionieren. Das wird er aber erst dann ernsthaft machen, wenn er feststellt, dass die Alternative, nichts zu tun und sich weiter verweigernd zu verhalten, für ihn unangenehme Konsequenzen nach sich zieht. Das bedeutet für dich, dass Du dich darauf einstellen musst, deinen Worten Taten folgen zu lassen. Das kann im negativ-extremen Fall für dich bedeuten, dass Du bereit sein musst, die Beziehung (wenigstens zeitweise) zu beenden.


    Ich denke, erst wenn er vor der Wahl steht, entweder sich sich selbst zu stellen, oder die Beziehung zu verlieren, wird er sich bewegen. Allerdings kann dir passieren, dass er lieber die Beziehung drangibt (und anschließend dir die Schuld dafür), als sich mit dir, der Realität und seiner Verantwortung für die Beziehung und derem Gelingen zu beschäftigen. Das hängt davon ab, vor was er mehr Angst hat, vor sich selbst und dem Risiko, offensichtlich der Situation nicht gewachsen zu sein, oder vor der Einsamkeit.


    Manche Männer/Frauen wachen auf, wenn sie einen deutlichen Schuss vor den Bug bekommen, und sind dann in der Lage und haben den Mut, tatsächlich Verantwortung zu übernehmen. Andere machen es sich leicht und behaupten, sie könnten nicht anders und die "Triebe" seien an allem schuld (da ist es dann auch egal, ob Schuld am Fremdgehen oder an der Sexverweigerung). Reden hilft dann weiter, wenn Verantwortung dabei übernommen wird. Zu behaupten, von Trieben gesteuert zu werden, bedeutet nichts anderes, als sich der Selbstverantwortung nicht stellen zu wollen.


    Beginn Du, Verantwortung für dich zu übernehmen, rede mit ihm und fordere das auch von ihm ein. Kann er das nicht, dann lass ihn ziehen, Du verschwendest nur Zeit, deine Lebenszeit.

    Zitat

    In einer (körperlich) gewaltfreien Gesellschaft und Kultur ist die mächtigste Waffe die Verweigerung. Was deinen Freund dazu bewegt weiß nur er selbst. Aber er beweist ja selbst, dass sein Verhalten dir gegenüber rein willentlich ist, körperliche Ursachen können wir ja deinen Schilderungen nach ausschließen. Jeder Tat (oder Ereignis, ...), auch wenn etwas ganz bewusst nicht getan wird, also in deinem Fall keinen Sex zu haben, liegt Absicht/Intension und Antrieb/Motivation zugrunde. So lange sich daran nichts verändert, wird sich auch am Sachverhalt nichts verändern.

    Ich glaube deswegen auch nicht, dass da noch viel Liebe seinerseits vorhanden ist.

    Zitat

    Beginn Du, Verantwortung für dich zu übernehmen, rede mit ihm und fordere das auch von ihm ein. Kann er das nicht, dann lass ihn ziehen, Du verschwendest nur Zeit, deine Lebenszeit.

    :)z :)^

    Ich bin leider auch betroffen...


    Aber was mir bei deinem Freund auffällt, er schaut sich andere Frauen, Pornos am etc.


    Also, Lust ist schon vorhanden.


    Leider nicht auf seine Partnerin. Das ist ziemlich erniedrigend.


    Ich wäre da schon explodiert. Wobei ich in meiner Situation schon froh wäre, er würde an sich rumspielen. Aber meiner is einfach nur lustlos...


    Wenn du ihn erwischen solltest, knall ihm eine und verführe ihn dann.


    Danach lässt du ihn links liegen.


    Ansonsten ist der Typ (sorry) nicht sehr gefühlvoll und liebevoll zu dir.