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    Warum sollte ich die Pille denn jetzt schon absetzen?


    Eine Schwangerschaft wäre doch sehr ungünstig wenn die Einzelheiten noch nicht geklärt sind...?


    Ich mein, es kann sein, dass es dann schnell geht, oder auch nicht, das weiß man ja vorher nicht...

    Man sollte die Pille etwa 2-3 Monate vor der Planung mindestens absetzen und mit Folsäure starten! Eher 6-12 Monate, da es bis zu 12 Monaten dauern kann bis sich der Zyklus wieder einpendelt.


    Gerade wenn du auch noch eine Hypothyreose hast würde ich 1 Jahr Vorlauf als optimal ansehen, dann ist alles eingestellt, dein Zyklus hat genug Zeit sich zu regenerieren und du kannst in Ruhe beobachten, ob alles passt (NFP):

    Also sorry, das weiß doch keiner. Ich hatte abgesetzt, nach 10 Jahren Pille, und war beim nächsten (!) Eisprung schwanger.


    Erstmal das mit dem Studium klären.


    Entweder:


    VollzeitStudium + Betreuung + Freund zu Hause, das dauert dann deutlich länger


    oder


    Vollzeitstudium und Kind danach.

    Ich find es eher ziemlich heftig, sich in solche Planungen zu stürzen ohne überhaupt je zusammen gewohnt zu haben, das ist ja nun mal auch kein so unbedeutend der Schritt der durchaus Folgen haben kann. Eins nach dem anderen :)

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    Also sorry, das weiß doch keiner. Ich hatte abgesetzt, nach 10 Jahren Pille, und war beim nächsten (!) Eisprung schwanger.

    Es gibt auch Menschen, die aus größen Höhen fallen und überleben - das ist Glück, aber keine Garantie.


    Die Chancen stehen 50:50. Gerade wenn sie hormonell auffällig ist, ist es oftmals besser, schon vorher auf die Pille zu verzichten. Selbst bei gesunden Frauen steht die Chance nur bei 70% im ersten Jahr schwanger zu werden.


    Ich hätte das zum Beispiel vergessen können. Hätte ich die Pille mit 32 abgesetzt, hätten mir knapp 5 Jahre Krankheitsgeschichte gefehlt - und es dauert sehr lange, Krankheiten zu akzeptieren und adäquat zu behandeln.


    So weiß ich schon, dass ich PCOS habe, dass mein Hashimoto gut eingestellt ist, dass mein Vitamin D Mangel aufgefüllt ist usw.


    Obwohl es die Pharmaindustrie durch frisierte Studien zu bestreiten versucht, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es gesund für Kinder ist, sie unmittelbar nach 10 Jahren Pille auszubrüten. Durchschnittlich braucht es 9 Zyklen, bis die Pille aus dem Körper draußen ist und alles wieder so funktioniert wie es soll. Mit einem dritten Auge werden diese Kinder natürlich nicht geboren, aber eventuell mit einer hormonellen Dysfunktion, die sich dann erst Jahre später in der Pubertät oder im Erwachsenenalter äußern kann. So oder so ist es nur vernünftig, früh genug die Pille abzusetzen.

    okay, also dieses Kind kann ich dann also zurückgeben, da nicht perfekt.


    Geht's noch? ???


    man könnte auch sagen: das Kind war stark genug um zu kommen. Abgesehen davon finde ich es nicht passend, hier Deine persönlichen SD-Erfahrungen hier zu verallgemeinern. Ihre Schilddrüse wird sie schon im Griff haben, sie arbeitet ja dran. Eigentlich geht es darum, dass sie sich überfahren vorkommt und soweit ich das sehe,


    helfen die Studienberater auch nur bedingt, oder haben die etwas erzählt, dass man sich beurlauben lassen kann, ohen, dass Semester zählen? Oder dass es einen Haufen Vergünstigungen für (Eltern-) Studierende gibt, sei es beim Kauf von laptops, handyverträgen oder unentgeltliches Essen für Kinder in der Mensa etc..?


    #


    Ich haben den Trip schon hinter mir,


    also Kinder und Studium. Und das Praktikabelste erscheint mir, dass er anfängt zu studieren und nebenbei mit verdient und etwas angespart wird; er sieht ja dann, ob es was für ihn ist. Und wenn dann doch ein Baby kommt, ist er halt Hauptbetreuer und sie Hauptverdiener.

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    Ich haben den Trip schon hinter mir,


    also Kinder und Studium. Und das Praktikabelste erscheint mir, dass er anfängt zu studieren und nebenbei mit verdient und etwas angespart wird; er sieht ja dann, ob es was für ihn ist. Und wenn dann doch ein Baby kommt, ist er halt Hauptbetreuer und sie Hauptverdiener.

    So war es geplant, aber laut Berater nicht möglich.


    Und deswegen war ich halt überfordert mit der Situation. Aber ja ich werde das mit der Pille recherchieren und auch ansprechen :) Aber bevor ich die Pille absetze, möchte ich jetzt erst in 4 Wochen die Blutabnahme machen lassen und dann muss ich erstmal einen Termin für die Scintigrafie, ich weiß nicht wie die Wartezeiten da sind.


    Ich möchte so oder so erst noch einmal komplett abklären, wie es um meine Schilddrüse steht, deswegen werde ich 2016 die Pille noch nicht absetzen.


    Ein plötzlicher Einbruch der Hormonwerte (während der Schwangerschaft) würde einem Kind sicher nicht gut tun.


    Seine Gastvorlesungen sind im November und ich finde es wirklich gut, dass er mal reinschaut.


    Die Integralrechnung lässt er sich von seiner Schwester nochmal erklären, denn die hat letztes Jahr erst Abitur gemacht und steht viel sicherer im Stoff als ich.


    Wie gesagt ich bedanke mich für alle Hinweise, Optionen und Vorschlägem, die gemacht worden sind!

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    Seine Gastvorlesungen sind im November und ich finde es wirklich gut, dass er mal reinschaut.

    Das heißt, er würde dann frühstens nächsten Herbst zu studieren anfangen?


    Ist das Absicht, da so eine lange Vorlaufzeit einzuplanen? Wenn schon fix ist, dass er studieren will, könnte er doch jetzt mit Semesterbeginn richtig anfangen oder? Wenn's nichts für ihn ist, muss er ja nicht weiter machen. Und wenn es ihm gefällt hat er kein Jahr verloren.

    Nach dem Absetzen der Pille wird die Schilddrüse aber sowieso noch mal durcheinander geraten, deswegen dachte ich, es wäre vielleicht sinnvoll, erst die Pille abzusetzen, ansonsten bist du dann grad richtig eingestellt und haust dir dann wieder alles durcheinander... ;-) Und die Blutuntersuchungen am besten beim Endokrinologen oder Radiologen machen lassen, das sind nämlich die Fachleute für Hormone/Schilddrüse.

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    So war es geplant, aber laut Berater nicht möglich.

    Was ist nicht möglich? Dass er nebenbei arbeitet oder dass er dann Betreuer fürs Kind ist? Da hat die Uni im Zweifelsfalle ja beides nicht zu interessieren, wenn ers zeitlich hinbekommt ":/ Aufs nebenbei Arbeiten würde ich mich aber auch nicht versteifen, gerade wenn der Studiengang so anspruchsvoll ist, wird er alle Zeit fürs Lernen brauchen...

    Sry wegen dem Doppelpost. Falscher Button.


    Und jetzt hängt euch nicht so an Mathe auf. Mein Lernmaterial fürs Semester waren 21 Skripte (unschuldige, dünne weiße Bücher XD), davon 8 nur Mathe. Uargh. Dazu ist mein Abi auch weit weit weg, und Mathe hab ich nur irgendwie mit viel Nachhilfe auf ne 4 gekriegt. Ok, also Mathe ignoriert (XD) und auf die anderen Fächer gestürzt. Verdammt, noch mehr Mathe. Wer hätt's gedacht :-D Also habe ich alles bis auf Mathe gelernt. Und dann 5 Wochen vor der Klausur in einer Woche komplett Algebra und Analysis gelernt. Von binomischen Formeln, Polynomdivision, Skalarprodukt, Integral, Simplex Algorithmus, L'Hospital und Lagrange. Wie hier schon irgendwer schrieb, Mathe ist lernbar. Wenn ich weiß WIE ist auf- oder ableite, ist Integralrechnung easy. Wenn ich verstehe, was ein Vektor ist, dann kann ich damit auch rechnen. Aber Mathe ist ja nur ein Teil des Studiums. Ist ja auch möglich, dass er Mathe besteht, und beim Rest durchfällt ]:D


    Xirain, was für ein Typ ist denn dein Freund? Ist das evt nur mal eine spontane Idee von ihm, die nächste Woche wieder langweilig ist? Oder zieht er auch durch, was er sich in den Kopf gesetzt hat?

    viele glauben, hochschulmathematik wäre "etwas komplizierteres rechnen als beim abi". in wahrheit hat echte hochschulmathematik aber nahezu nichts mit "ausrechnen" zu tun. es geht fast nur noch um beweise und herleitungen von struktureigenschaften. hier mal ein screenshot eines übungsblatts, das mir im zweiten semester untergekommen ist:


    http://i.imgur.com/hIF65qM.jpg


    es gibt aber genauso auch stärker aufs rechnen fokussierte mathekurse, die zb häufig von ingenieuren gehört werden. dort wird dann mehr gerechnet und weniger bewiesen. an FHs geht die tendenz vermutlich auch stärker in diese richtung. unterm strich ist einfach die bandweite des anspruchsniveaus der matheveranstaltungen zwischen verschiedenen kursen und zwischen verschiedenen unis gewaltig. vorlesungen für mathe-hauptfachstudenten in bonn (mit die anspruchsvollste mathe-uni in deutschland) und ein kurs "mathematik I für lehramtsstudenten" an der FH hintertupfing sind so galaxienweit voneinander entfernt dass man kaum noch vom selben fach sprechen kann.


    daher ist es, denke ich, relativ mühsig und überflüssig, hier darüber zu spekulieren, ob eine person, die wir nicht kennen, fachlich den mathekursen gewachsen wäre, die wohl keiner von uns je besucht hat. auch die TE selbst wird mit einiger sicherheit nicht in der lage sein, das korrekt einzuschätzen.




    ich persönlich würde es so planen, dass der freund sein studium beginnt und mal die ersten zwei oder drei semester schaut, ob er es packt und wie es ihm taugt. nach diesen erfahrungsgemäß besonders harten, stressigen ersten semestern dürfte er etwas besser im rythmus sein und man könnte mit der familienplanung loslegen. dann käme das kind, während er in der mitte des studiums ist.

    Jetzt mal angenommen er zieht das Studium wirklich komplett durch und muss auch kein Semester wiederholen, könntest du doch die Verhütung so 10-12 Monate vor Ende seines Studiums sein lassen. Klar kann es auch mit dem ersten Eisprung klappen - aber auch erst mit dem 6 oder 12 oder nie. Das weiß man nicht - kann man auch nicht planen ;-) . So wenn du dann schwanger bist hast du ja auch mal 9 Monate Zeit - bzw. er. Wenn alles nach "Plan" verläuft, ist er mit dem Studium fertig, wenn das Kind auf die Welt kommt. Hier wurde geschrieben, dass dieses Studium in der Regelstudienzeit bei 5 Jahren angesetzt ist, da wärst du dann quasi mit 31 Jahren Mutter. Ich kann dich schon verstehen, dass du dir Gedanken machst, dass du wegen deiner UF nicht so schnell schwanger werden kannst. Genau deshalb sage ich ja - 1 Jahr vor Studienende anfangen sich auszutoben ;-)


    So aber nun kann ja auch passieren, dass er es nach 2 Semestern hinschmeißt, dann wäre der ganze Faden hier nicht nötig gewesen ;-D oder oder oder...es kann so viel passieren. Und die meisten Kinder - wenn wir jetzt mal ehrlich sind - entstehen eh eher ungeplant als geplant, jedenfalls bekomme ich es eher so mit.


    Ich wünsche dir/euch jedenfalls alles gute für die Zukunft @:)

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    So wenn du dann schwanger bist hast du ja auch mal 9 Monate Zeit - bzw. er. Wenn alles nach "Plan" verläuft, ist er mit dem Studium fertig, wenn das Kind auf die Welt kommt.

    Also ich finde nicht, dass das ein guter Plan wäre. :|N Wenn er nach dem Studium den berufliche (Wieder-)Einstieg finden muss, ist m.E. ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um (geplant) Vater zu werden. Ich finde, es würde während dem Studium viel besser passen und ist sicher leichter zu organisieren.

    Ich persönlich glaube auch ein Kind ist nicht am Anfang teuer, vieles bekommt man geschenkt und dann bisschen esen und Windeln halt. Das teuere kommt später in der teenie Zeit wo man auch Urlaube voll mitbezahlt und viel Taschengeld und am meisten dann später in Ausbildung und Studium. Also ist Kind während dem Studium doch gar nicht so verkehrt