Liebe Xirain,


    aus Deinen Posts entnehme ich, dass Planung und Sicherheit für Dich sehr wichtig sind. Mit der Ankündigung Deines Freundes siehst Du Deinen bisherigen "Lebensplan" in Gefahr. Da stimme ich Dir zu. Ein Studium aufzunehmen und ein Kind großziehen zu wollen sind zwei große und gewichtige Dinge.


    Jetzt ist einige Zeit vergangen seit der Ankündigung Deines Freundes. Ich hoffe, Deine Nerven haben sich beruhigt und Du kannst rationaler an das Problem herangehen.


    Ich denke, die Freiheit eines Studiums lässt sich gut mit einem Kind vereinbaren. In meinen Augen kann dann Dein Freund ganz viel Zeit mit dem Kind verbringen und Dich entlasten. Der finanzielle Aspekt ist wichtig, und wenn ihr Unterstützung aus der Familie bekommen könnt ist das sehr gut. Aber auch ohne zwei Einkommen läßt sich ein Kind gut großziehen. Ich denke, da machst Du Dir zu viele Sorgen.


    Eine Heirat vor der Geburt macht alles einfacher. Das halte ich für wichtig.


    Schmiedet einen neuen langfristigen Plan - diskutiert ihn per mail - dann könnt ihr ihn aufbewahren für alle Fälle ]:D

    Zitat

    Bis du sicher, dass sich deine Schilddrüsenunterfunktion nicht vererbt? In dem Fall würde ich dann generell davon absehen meine schlechten Gene weiter zu geben.

    Hast du denn vor, Kinder zu bekommen? Vielleicht solltest du generell davon absehen, deine schlechten Manieren weiterzugeben...

    @ danae87:

    Schwere Krankheit hin oder her. Mit einer Schilddrüsenunterfunktion muss man lebenslang Medikamente nehmen. Möchtest du ein Kind in die Welt setzen, dass dies machen muss und vielleicht ewig mit den Nebenwirkungen kämpft?


    Eine Schilddrüsenunterfunktion kann durchaus die Lebensqualität stark einschränken und auch eine mögliche Verbeamtung oder private Krankenversicherung unmöglich machen.

    @ desaparecida:

    Lieber ein gesundes Kind mit schlechten Manieren als ein krankes Kind mit guten Manieren. An Manieren kann man arbeiten, an der Gesundheit nicht.

    Äh branko geht's noch ? Ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion und ja ich lebe auch gerne ? Was ist denn das für ne Einstellung? Und wenn jemand ne Brille trägt sollte jemand auch keine Kinder kriegen ? Oder oh gott ich könnte meinen spliss vererben... und ja Menschen die die private Krankenversicherung nicht aufnehmen haben natürlich keinen lebensberechtigungsschein. ... ich hoffe du hattest noch nie einen Pickel den du an deine Kinder vererben könntest

    @ Branko

    Warum hast du meinen Beitrag eigentlich nicht kommentiert? Weil er Informationen enthielt, die dein Trollen unnötig machen würden?

    Zitat

    Schwere Krankheit hin oder her. Mit einer Schilddrüsenunterfunktion muss man lebenslang Medikamente nehmen. Möchtest du ein Kind in die Welt setzen, dass dies machen muss und vielleicht ewig mit den Nebenwirkungen kämpft?

    Schilddrüsenmedikamente haben keine Nebenwirkungen -> siehe mein Beitrag. Jeder Mensch muss früher oder später mal Medikamente nehmen - auch täglich. Da ist echt nichts dabei.

    Zitat

    Eine Schilddrüsenunterfunktion kann durchaus die Lebensqualität stark einschränken und auch eine mögliche Verbeamtung oder private Krankenversicherung unmöglich machen.

    Diese Einschränkungen sind aber Ausnahmefälle - die allermeisten Patienten leben gut damit. Das mit der Verbeamtung und privaten Krankenversicherung wäre mir bei einer gut behandelbaren Erkrankung ohne nennenswerte Komplikationen neu.


    Ich sehe dich hier als Troll und werde dich daher melden.

    Und ich frage mich auch, wo man hier die Grenze zieht: Zahnfehlstellungen? Pickel? Fettige Haare? Wie ich schon schrieb: Diabetes, Krebs, Bluthochdruck etc. etc. etc. Oder wollen wa uns hier den arischen Übermenschen heranzüchten?!

    Hinweis

    @ Branko

    Zitat

    Möchtest du ein Kind in die Welt setzen, dass dies machen muss und vielleicht ewig mit den Nebenwirkungen kämpft?

    Dazu heißt es von den Fachärzten:


    Schilddrüsenunterfunktion-Besonderheiten in der Schwangerschaft

    Zitat

    Bei richtig dosierter Medikamentengabe ist die normale Entwicklung des Kindes gesichert. Da der Körper während der Schwangerschaft mehr Schilddrüsenhormone benötigt, müssen Schwangere, die schon vor dem Eintreten einer Schwangerschaft aus verschiedensten Gründen mit Schilddrüsenhormonen behandelt wurden, mehr Levothyroxin (ca. 1/4 - 1/3 der Dosis zusätzlich) einnehmen. Setzt eine werdende Mutter die Medikamente jedoch vorzeitig ab, so kann das Ungeborene körperliche und geistige Schäden davontragen, denn die Schilddrüse des Fötus beginnt erst ab der 12. Schwangerschaftswoche mit der eigenen Thyroxin-Bildung (T4).

    Siehe auch:


    Schwangerschaft und Schilddrüse

    Zitat

    Schwangerschaften von Müttern mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose – z.B. infolge eines Morbus Bas­edow) sind Risikoschwangerschaften. Die Mutter, das ungeborene Kind und später das Neugeborene bedürfen deshalb einer intensi­ven Überwachung durch den Frauenarzt (Gynäkologen), Hormonfacharzt (Endokri­nolo­gen) und den Kinderarzt (Pädiater).

    Weiter aus dem Link:

    Zitat

    Die Fruchtbarkeit ist wie im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion auch bei Schilddrüsenüberfunktion eingeschränkt, aber nicht aufgehoben. Schwangerschaften bei Hyperthyreose sind oft durch eine Vielzahl von Komplikationen gekennzeichnet und müssen deshalb engmaschig durch den Arzt überwacht werden.

    Ist diese ausführliche Überwachung und die richtige Einstellung der Dosierung der Medikamente gewährleistet, besteht keine Gefahr für die Entwicklung des Kindes.

    Danke für den Hinweis, Hyperion, aber ich glaube, Branko ging es nicht in erster Linie um die Risiken in der Schwangerschaft sondern darum, dass SD-Erkrankungen vererbt werden können und man deshalb als Erkrankter keine Kinder in die Welt setzen sollte. Das ist einfach diskriminierend und hat obendrein nichts mit der Realität der Erkrankten zu tun - Schilddrüsenerkrankungen sind so häufig wie Rückenschmerzen und außerdem sehr gut behandelbar.

    Zitat

    30.08.16 21:51


    Äh branko geht's noch ? Ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion und ja ich lebe auch gerne ? Was ist denn das für ne Einstellung? Und wenn jemand ne Brille trägt sollte jemand auch keine Kinder kriegen ? Oder oh gott ich könnte meinen spliss vererben... und ja Menschen die die private Krankenversicherung nicht aufnehmen haben natürlich keinen lebensberechtigungsschein. ... ich hoffe du hattest noch nie einen Pickel den du an deine Kinder vererben könntest

    ja, die Ansicht von branko ist sehr überspitzt.


    Aber ein Fünkchen Wahrheit ist -wie immer- auch an den provokantesten Äußerungen dran. Kinder mit Down Syndrom leben in der Regel auch gerne und sind überwiegend freundlich und fröhlich--dennoch entschließen sich viele Mütter trotz Kinderwunsch dagegen. Ich kenne eine Frau mit MS, die Natur hatte für sie keine Schwangerschaft vorgesehen, nach jahrelanger künstlicher Befruchtung wurde sie es dann doch--mit der Aussicht, ihr Kind ggf nicht selbst längerfristig versorgen zu können, je nach Verlauf der Krankheit. Wenn beide Partner stark allergisch sind, kann sich das beim Nachwuchs bis hin zu stark lebenseinschränkenden Allergien potenzieren. Wo zieht man da die Grenze? Ist der Wunsch nach Elternschaft über alles zu setzen--auch wenn die selben Eltern dann nach Prenataldianostik je nach Stärke des "Schadens" die SS abbrechen? Ist ein Kind auf der Welt, wird es ggf wegen Magen-Darm-Grippe nicht in den Kindergarten geschickt, aber bei der Zeugung nimmt man lebenslange Erkrankungen in Kauf.


    Mein persönlicher Standpunkt: wenn eine Frau mit einer vererbbaren oder für sie selbst unter Umständen stark lebenbeinschränkenden oder lebensverkürzenden Krankheit von Natur aus nicht schwanger werden kann, sollte dies akzeptiert werden und nicht künstlich nachgeholfen werden. Gibt die Natur ein Kind, dann ist es so. Und lehnt man ein Kind mit einem "Schaden" ab und wird danach nicht mehr schwanger, sollte man das auch als Los und Schicksal annehmen. Leben ist zu kostbar, um damit zu "experimentieren". Aber das ist nur mein ganz persönlicher Standpunkt, entwickelt in 10 Jahren Frauenklinik, in der es auch vorkam, dass Frauen einen Abbruch wollten, weil das Kind an jeder Hand 6 Finger hatte oder "Mehrlingsreduktion" --was unsererseits abgelehnt wurde.......


    Unsere Gesellschaft ist etwas zu sehr zu einer "ich will das aber-Generation" geworden.


    Klar, wenn ich Krebs habe, lasse ich ihn auch behandeln, wieso keine Kinderlosigkeit behandeln? Weil es bei ersterem nur um ein Leben geht, beim zweiterem um zwei unabhängige Leben, denn unsere Kinder gehören uns nicht. Und ein Kind mit Krebs oder einer anderen tötlichen Krankheit ( oder einer Brille oder Spliss) zu vergleichen, wäre ohnehin absurd.

    Zitat

    Aber ein Fünkchen Wahrheit ist -wie immer- auch an den provokantesten Äußerungen dran.

    Sehe ich nicht so! In meinen Augen ist es einfach nur ganz, ganz großer Unsinn, eine simple Schilddrüsenunterfunktion als Grund anzusehen, warum jemand doch bitte nie, nie niemals Kinder bekommen sollte.

    Zitat

    Kinder mit Down Syndrom leben in der Regel auch gerne und sind überwiegend freundlich und fröhlich--dennoch entschließen sich viele Mütter trotz Kinderwunsch dagegen

    Das machen sie aber, um SICH SELBST etwas zu ersparen, nicht um dem Kind etwas zu ersparen.

    Zitat

    Klar, wenn ich Krebs habe, lasse ich ihn auch behandeln, wieso keine Kinderlosigkeit behandeln? Weil es bei ersterem nur um ein Leben geht, beim zweiterem um zwei unabhängige Leben, denn unsere Kinder gehören uns nicht.

    Ich finde eine solche biologistische Sichtweise falsch. Es gibt ganz, ganz katastrophale Eltern. Bei denen soll es gut sein, dass sie Eltern wurden nur weil es biologisch geklappt hat?! Sehe ich nicht so. Und umgekehrt gibt es gut geeignete Paare, die eben nur mit medizinischer Hilfe Nachwuchs bekommen können. Deren Kinder wird es sicher besser ergehen. Das ist für mich der viel entscheidendere Faktor als die Biologie.

    Zitat

    Schwere Krankheit hin oder her. Mit einer Schilddrüsenunterfunktion muss man lebenslang Medikamente nehmen. Möchtest du ein Kind in die Welt setzen, dass dies machen muss und vielleicht ewig mit den Nebenwirkungen kämpft?


    Eine Schilddrüsenunterfunktion kann durchaus die Lebensqualität stark einschränken und auch eine mögliche Verbeamtung oder private Krankenversicherung unmöglich machen.

    Weiß ich, ich habe eine. ;-D ;-D Und jeder Mensch hat irgendwelche Einschränkungen im Leben. Der eine ist zu groß um Pilot zu werden, der andere zu klein für die Modellkarriere und das obwohl vielleicht beide gleich groß sind. Man kann im Leben nicht alles haben und das finde ich nicht sonderlich dramatisch.


    DieKruemi


    Nun, bei einer Unterfunktion nimmt man ja eh Medikamente und am besten so, dass es einem gut geht. Bedeutet man unternimmt nichts extra nur für den Kinderwunsch und niemand bei Verstand setzt die Tabletten ab um zu gucken ob die Natur einem auch dann noch ein Kind schenkt, dafür geht es einem dann zu schlecht. MS ist in meinen Augen nochmal ein anderes Thema, aber eine einfach SD Unterfunktion die man eh behandeln lässt damit zu vergleichen ist irgendwie daneben.


    Menschen die ein Kind nicht wollen nur weil es 6 Finger hat sollte gar keine Kinder haben, egal ob die ansonsten genetisch gesund sind oder nicht. Mental ist da, meiner Meinung nach, eh ein Schräubchen locker. Und das selbe gilt für Mehrlingsreduktionen.

    ich habe dem für mich deutlich zu radikalem Standpunkt von branko ja nicht recht gegeben, sondern nur "das Fünkchen Wahrheit" für mich rausgearbeitet. Wird eine Frau mit gut eingestellter "banaler" UF schwanger-- herzlichen Glückwunsch!! Ist eine Fehlfunktion jedoch so dramatisch, dass es Hormonbehandlungen, künstlichen Befruchtungen etc bedarf, sollte man ggf mal einen Schritt zurück gehen und fragen, wieso die Natur hier eine SS verhindert. Und ob man sie um jeden Preis für die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse überlisten muss.

    Zitat

    Das machen sie aber, um SICH SELBST etwas zu ersparen, nicht um dem Kind etwas zu ersparen.

    ist das nicht noch fragwürdiger? Man will dringend ein Kind, aber bitte ein intaktes, damit die eigene Belastung nicht zu hoch ist? Ich kann zwar die Entscheidung der betroffenen Eltern nachvollziehen, aber vermutlich würde ich dann von einer weiteren SS absehen und es als mein "Los" annehmen.

    Zitat

    Es gibt ganz, ganz katastrophale Eltern. Bei denen soll es gut sein, dass sie Eltern wurden nur weil es biologisch geklappt hat?!

    das habe ich nicht gesagt. Natürlich bekommen Menschen Kinder, die es besser bleiben lassen sollten. Obgleich das evolutionär ja sogar Sinn macht. Denn diejenigen, die die Indistralisierung vorangetrieben haben, die den Lebensraum für alle Lebewesen dezimieren, die Stoffe und Produkte erfinden, die die Umwelt und Menschen vergiften, die Waffen herstellen, den langfristigen Bestand der Erde als Lebensraum gefährden etc sind sicherlich nicht mehrheitlich die, die in einfachen Verhältnissen mit schlechter Schulbildung aufgewachsen sind.

    Zitat

    Menschen die ein Kind nicht wollen nur weil es 6 Finger hat sollte gar keine Kinder haben, egal ob die ansonsten genetisch gesund sind oder nicht. Mental ist da, meiner Meinung nach, eh ein Schräubchen locker. Und das selbe gilt für Mehrlingsreduktionen.

    Aus Kindern werden Erwachsene, die dann einen Partner suchen. MIt sechs Fingern werden sie natürlich sehr begehrt sein...


    [...] Man tut solchen Kindern absolut kein gefallen. Jeder weiß wie oberflächlich die Partnersuche abläuft.