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    Bisher nicht...ich möchte das so gern besprechen, wenn wir zusammen in einem Raum sitzen, anstatt ihm eine lange Nachricht zu schreiben.


    Ich möchte gerne sehen, wie er emotional damit umgeht, was ich tun werde...


    Denn ich hab für mich entschieden, dass es jetzt an der Zeit ist, eines dieser ekligen Gespräche zu führen, die alles zerstören können, oder einen zusammenschweißen.


    Ich werde ihn fragen, wo er sich und uns sieht. In 1 Jahr, 2 Jahren, 5Jahren und 10Jahren.


    Also ein Gespräch, wo nicht nebenbei geplänkelt wird... bisher wurden alle Aussagen nebenbei getätigt...


    Ich hab mir das die letzten Tage so überlegt.


    Ich weiß jetzt warum mir die Situation so aufgestoßen hat. Er schrieb in einer Nachricht "Ich würde Bafög kriegen und nen 400€ Job machen" und als ich ihn fragte, ob er sich sicher ist, dass ihm das reicht, meinte er er kommt mit wenig Geld aus.


    Ich hätte natürlich in dem moment schalten können und mitkriegen können, was mich an der Situation stört...aber ich bin da manchmal etwas langsamer...


    Ich glaub ich hab das Gefühl er plant (unbewusst) für sich allein. Er meinte zu mir, er möchte das Studium nicht als Single machen, aber andererseits plant er "für sich". Ich verurteile ihn nicht dafür, denn wir leben nicht zusammen. Andererseits sind es ca. 4 Jahre, wir sind schon 2 zusammen. Also...ich würde ihn schon als "Familie" betrachten, also wie Ehepartner nur ohne Ehe...also sollte man sich anstatt sich gegenseitig solche Aussagen (Kind, Studium) zu machen wohl mal gemeinsam an einen Tisch setzen und schauen, wo wir beide unsere Zukunft sehen.


    Ich möchte jetzt eine ehrliche und ernst gemeinte Aussage, ich möchte, dass er sich wirklich Gedanken macht, ob er denkt, er ist in 4 Jahren noch mit mir zusammen und wir leben dann zusammen. Oder ob er denkt, er wird dann immernoch in seiner Wohnung sein und ich in meiner.


    Zweitere Option möchte ich nicht und müsste dann meine eigenen Konsequenzen ziehen.


    Ich bin der Meinung unserer Beziehung würde ein Schritt in die Zukunft (zusammenziehen zBsp) gut tun.


    Auch werde ich je nach seiner Aussage ihn nochmal genauer fragen, wann er gern ein Kind hätte, vielleicht hat er es wirklich nur so daher gesagt mit 30 und das würde ich dann erstmal so akzeptieren, solange er ein Kind nicht komplett ausschließt in den nächsten 7Jahren.


    Was ich zu der Diskussion mit der Schilddrüse sagen wollte:


    Ich bin die einzige in meiner Familie mit einer SD-UF. Aber mein Vater hat Altersdiabetes und seine Mutter hat seit der 2. Schwangerschaft Diabetes. Klar wünsche ich meinem Kind nicht an Diabetes zu erkränken, und ich werde alles dafür tun, dass mein hypothethisches Kind während der SSW mit allem versorgt ist, was es brauch.

    Ich versteh das ganze Drama nicht. Erstens ist ein Studium doch auch zukunftsorientiert. Zweitens lässt sich Studium und Kind meist gut miteinander vereinen. Teuer werden Kinder wirklich erst später, am Anfang brauchen sie nicht viel Materielles, und das was man braucht kann man meist sehr günstig gebraucht bekommen. Teuer ist ggf. die Kinderbetreuung, aber als Vollzeitstudent ist man zeitlich flexibler als in fast jedem Job. Ich würd es an eurer Stelle einfach drauf ankommen lassen, der Rest wird sich zeigen. Ob das mit der SD Insuffizienz so schlimm ist wird sich noch herausstellen, gebt euch einfach ein bisschen Zeit zum schwanger werden und dann seht weiter.


    Mit ein bisschen mehr Gelassenheit, Vertrauen und der Bereitschaft, sich auf das einzulassen, was da ist und zu improvisieren wird das schon gut gehen.

    Zitat

    Erstens ist ein Studium doch auch zukunftsorientiert. Zweitens lässt sich Studium und Kind meist gut miteinander vereinen.

    Der Freund möchte aber kein Kind im Studium. Das ist das Problem.

    mit 28 Jahren und mehrere Jahre aus der Schule raus ist ein Hochschulstudium ne Ansage


    ich hab mit 22 und nur ca. 4 Jahre ohne Lernpraxis bei meinem Fachschulstudium anfangs arge Probleme weil ich mir viele Grundlagen nicht mehr geläufig waren. Nach nem halben Jahr war das Gröbste überstanden und das Fachspezifische später war überhaupt kein Problem, aber der Anfang war unglaublich hart weil ich einfach vieles wieder vergessen hatte. Wir hatte auch ältere Jahrgänge dabei und die haben allesamt kein Land mehr gesehen und konnten sich wohl auch nicht mehr motivieren all die naturwissenschaftlichen Grundlagen wieder zu paucken.


    Mit 36 Personen haben wir angefangen und beendet haben das Studium nur 6 bis 8 und die waren allesamt ungefähr mein Alter.


    Alle oberhalb von 25 haben das Studium abgebrochen, die große Masse im ersten Halbjahr, andere erst nach 3 Jahren.

    Zitat

    Der Freund möchte aber kein Kind im Studium. Das ist das Problem.

    Das wissen wir doch noch gar nicht, oder? Ich hatte eher den Eindruck, dass Xirain da (aus irgendwelchen Gründen) ein Entweder-Oder im Kopf hat(te). Grundsätzlich ist es aber so, dass das durchaus kombinierbar wäre. Es gibt viele Optionen. Die Frage ist nur, ob eine dabei ist, die beiden gut gefällt.

    Zitat

    Das wissen wir doch noch gar nicht, oder? Ich hatte eher den Eindruck, dass Xirain da (aus irgendwelchen Gründen) ein Entweder-Oder im Kopf hat(te).

    Ich meine ich hätte es irgendwo gelesen dass es für den Freund nicht in Frage käme. Und sie ist ja auch nie wirklich eingegangen auf Vorschläge wie es im Studium klappen könnte.

    Zitat

    Ich möchte meinem Kind etwas bieten können und gerade die Babyjahre stelle ich mir teuer vor.

    Einem Baby/Kleinkind muss man nicht viel bieten. Nicht finanziell und nicht über Grunglegendes hinaus (Nahrung, Kleidung, Versorgung)

    Zitat

    Mir wäre ein Fernstudium (kommt für ihn nicht in Frage sagt er) oder ein Studium mit Teilzeitjob lieber...

    Und du meinst damit hätte er mehr Zeit (oder geht es nur um jemanden, der fürs Kind zahlt?) für ein Kind ?


    Ich sehe keine Alternative zu seinem Studienwunsch und würde ihn auch nicht davon abbringen, wenn er das will. Nur damit du Kinder nach Zeitplan bekommen kannst...

    Sehr nett, innerlich drauf hoffen dass er es nicht schafft :|N


    Man wächst im Studium mit seinen Aufgaben. Da lernt man teilweise Mengen, die man für's ganze Abi nicht brauchte und sich fragt, wieso einem das damals schon so viel vorkam. Vielleicht unterlässt du einfach mal deine Spekulationen, denn du hast ja nunmal selbst de facto keine Studienerfahrung und kannst dich nur auf schwafelnde Kollegen berufen. Sag ihm einfach dass du den Stoff selbst nicht beherrscht und ihm weder helfen kannst noch willst, punkt.


    Außerdem finde ich sehr unschön, wie du suggerierst, dass er es eh nicht packen könnte. Du wirst das nun abstreiten, aber genau das schwingt in den Aussagen à la "Ich habe Abi und würde den Matheteil nicht packen, er hat ja nichtmal Abi" drin. Was soll das sonst aussagen?


    Wenn du mit Mathe LK meinst intelektuell ein Studium mit Mathematik-Anteil nicht auf die Kette zu bekommen, liegt das an dir und hat nichts damit zu tun, wie er zurechtkommen wird.

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    Ich mag nicht wieder lernen...

    Puh, dann seid ihr aber insgesamt sehr verschieden. Einer, der sich weiterbilden möchte und eine, die nur vor sich hinarbeiten will ohne Fortschritt.


    Auch wisst ihr nichtmal, ob ein Zusammenwohnen überhaupt harmoniert (Nein, Urlaube sagen darüber nichts aus).



    Zitat
    Zitat

    TimTim5

    Darum unbedingt die Skripte anschauen und ehrlich zu sich sein, ob man die kryptischen Dinger dort jemals in den Kopf bekommt. ;-D

    Es wäre völlig normal, dass man nur Bahnhof versteht, wenn man sich schon vor Studienbeginn die Skripte höherer Semester ansieht. Auch das wäre in meinen Augen nur ein schäbiger Versuch, ihm unterzubuttern "Schatzi, schau mal, das kannst du eh nicht!" - pfui für diesen Vorschlag!

    Das ist ganz typisches Argumentationsverhalten von Studienabbrechern:


    Es haben ja sooo viele abgebrochen, das war nun echt nicht packbar, das lag nicht an eigener Unfähigkeit zzz Reine Selbstrechtfertigung, man fühlt sich eben bessern, wenn man sich und anderen einredet, dass es fast nicht machbar war und es auch andere nicht schaffen werden


    Der Freund der TE scheint aber nunmal willig und sehr motiviert zu sein. Kein Zusammenhang zu deinen Ex-Studienkollegen, die nicht willens waren Grundlagen zu pauken *:)

    Meiner Meinung nach ist es möglich. Finanziell sowie auch psychisch. Man muss es nur wollen und außerdem bist du nicht alleine sondern ihr zu zweit. Nur weil er studiert und einen 400 € Job dann hat, heißt es noch lange nicht, dass er 24 h am Tag beschäftigt ist.