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    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, sind ja ein paar Seiten geworden.


    Mein spontaner Gedanke: Du siehst das mit dem Geld zu eng. Kinder sind gerade in der Babyzeit eben gar nicht so teuer wie man denkt. Wenn du stillst, kostet das ca. sechs Monate lang gar nichts (gut, du isst etwas mehr, das war es aber auch schon), Windeln kriegt man haufenweise geschenkt und nach ein paar Monaten muss man die auch schon deutlich seltener wechseln als zu Anfang und den ganzen Möbelkrams wie auch Klamotten bekommt man ebenfalls super gebracht und/oder geschenkt.


    Man selbst gibt für sich auch erstmal nicht mehr ganz so viel aus, weil es einfach nicht mehr so wichtig ist. Kneipe/Restaurant/Kino… Alles eine Weile lang eher selten. ;-)


    Wenn also dein Freund Vollzeit studiert, dann ist das Baby schon aus dem Gröbsten raus, wenn er fertig ist. Und dann verdient er ja auch durchs Studium mehr als vorher und ihr könnt eurem Kind was bieten. Insgesamt denke ich, dass man die ganze Kinderplanung häufig erstmal viel zu verkopft angeht. Wenn das schon immer so gewesen wär, wäre die Menschheit längst ausgestorben. :-p


    Mein Fazit: Lass deinen Freund studieren und fangt trotzdem einfach mal an. Das kriegt ihr schon hin!

    Achtung, das hier ist jetzt ein typischer Berater-Beitrag (Berater = man verdient Geld damit, anderen Menschen zu sagen, was sie tun sollen, ohne es selbst tun zu müssen ;-) ). Ich habe nämlich keine Kinder und sag das jetzt mal von einem ganz theoretischen Standpunkt von fast 50 Jahren Lebenserfahrung aus

    .


    Kinder krempeln immer das Leben um und kosten eine gewisse Zeit Geld und Zeit.


    Aus heutiger Sicht finde ich es gut, Kinder früh zu bekommen. Du sagst selbst, dass du einen gut bezahlten Job hast und auch problemlos Arbeitszeiten reduzieren kannst. Damit hast du vielen Eltern schon etwas voraus. Ich würde mir da wegen der Kombination Studium+Kind keine Gedanken machen - das wuppen viele andere auch.


    Aus dieser Sicht sollte euch das nicht abschrecken. Ihr seid es noch nicht gewöhnt, Riesensprünge zu machen und wollt noch zusammenziehen. Wenn ihr mit Mitte 30 im Beruf etabliert seid, wird es euch noch schwerer fallen, nochmal Rückschritte in Zeit und Geld in Kauf zu nehmen als heute. Ich sehe heute viele Mütter in meinem Alter, die ihre Kinder früh bekommen haben. Die sind jetzt Mitte 40 und die Kinder quasi erwachsen. Das ist viel besser, als wenn man in einem Alter, wo man sich nach manchem Komfort sehnt und nicht mehr alle Dinge so easy gehen, noch einen stressigen Teenie zuhause hat.


    Daher kann ich nur sagen: wenn ihr Kinder wollt, schaut nach guten Rahmenbedingungen, was Betreuung und Zeiten angeht. Aber nicht nach dem Geld. Lieber früh investieren und dann sich im Leben mehr erarbeiten, als sich an hohe Einkommen und Komfort zu gewöhnen und dann bis zur Lebensmitte nochmal spürbare Einschnitte in Kauf nehmen. :)^


    Ob das Studium für deinen Partner geeignet ist, ist ein anderes Thema.

    1. Wenn er nicht studiert, da sein Herzblut so daran hängt, wird er sich das nie verzeihen. Er muss allerdings - in seinem Alter, mit Verantwortung für Dich und evtl. Kind -auch dann einsehen, wenn es nicht klappt, spätestens nach dem 3. Semester muss er gut dabei sein, sonst wird das die neverending-story.


    2. Arbeit, Studium + Kind schafft er nicht.


    3. Du gehst arbeiten und er studiert und managet den Alltag mit Kind.


    4. Ich habe drei meiner kids während des Studiums bekommen und bin nun wiss. Mitarbeiter an einer Uni.


    5. Deshalb: Rat Nr. 2 und 3.


    Germanistik konnten manche 15 Semester studieren, weil es noch der alte Abschluss, Magister, war.


    Heutzutage studier man z.B. E-Technik meist im Bachelor und da fällt bei spätestens 10 Semestern das Fallbeil,


    WOBEI er sich, falls ihr dann ein Kind habt, vom Studium beurlauben lassen kann. Er kann normal studieren und Prüfungen schreiben, aber die Semesterzahl zählt dann nicht mehr. Das Kind muss halt ab einem Jahr in die Krippe der Uni, vorher darf man sie an den meisten Hochschulen/Unis mit in die Vorlesung etc.. nehmen


    Oder Tagesmutter.


    Es gibt Möglichkeiten, aber wie gesagt:


    Arbeit + Kind + Studium - {:( {:(

    Zitat
    Zitat

    Und die 8 Wochen sind dann schon Elternzeit oder Krankschreibung o.O"

    Zitat

    Elternzeit, und in diesem Zeitraum wird das Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss zwingend mit dem Elterngeld verrechnet. Dein Elterngeldanspruch gilt in dieser Zeit insoweit als verbraucht.

    Hier möchte ich noch kurz etwas ergänzen: du hattest gefragt, wie lange man nach der Geburt arbeitsunfähig ist. In Deutschland gelten nach der Geburt 8 Wochen (bzw. in Ausnahmen 12 Wochen) Mutterschutz. Das hatte WalkingGhost ja schon geschrieben.


    Allerdings gilt dies als Mutterschutzzeit und zählt noch nicht (direkt) als Elternzeit. Rein theoretisch kannst du nach 8 Wochen wieder arbeiten gehen ohne Elternzeit zu nehmen. Wird nur selten gemacht, möglich ist es aber. Wenn du länger zu Hause bleiben willst, kannst du Elternzeit beantragen. Für bis zu maximal drei Jahre. Über die Dauer der Elternzeit entscheidest du in Absprache mit deinem Partner (und ggf. dem Arbeitgeber) selbst.


    Beantragst du Elternzeit beginnt sie dann allerdings direkt ab Geburt und die Zeit des Mutterschutzes wird auf die Elternzeit angerechnet. Ebenso das Mutterschutzgeld auf das Elterngeld. Faktisch ist es dann so, dass man letztendlich nur 10 Monate Elterngeld bekommt, da man in den ersten beiden Monaten (8 Wochen) nach Geburt noch die Gehaltsersatzleistungen erhält, die in der Regel höher als das Elterngeld sind. Aber man erhält 12 Monate lang Geldleistungen (in unterschiedlicher Höhe mit unterschiedlichen Bezeichnungen). (Dies bezieht sich auf ein Jahr Elternzeit und ein Jahr Elterngeld.)


    Elterngeld gibt es maximal ein Jahr lang, auch wenn man länger Elternzeit beantragt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich bei z.B. 2 Jahren Elternzeit das Elterngeld auf zwei Jahre auszahlen zu lassen. Dann erhält man zwei Jahre lang (monatlich) jeweils die Hälfte des errechneten Betrages. (also statt 12 Monate 1000 Euro, 24 Monate 500 Euro... vereinfacht ausgedrückt... durch Mutterschutz und Co ist die Berechnung etwas anders).


    Alternativ gibt es mittlerweile auch Elterngeld plus... da bin ich aber nicht ganz im Thema... Grundsätzlich kann man während der Elternzeit zusätzlich arbeiten bis zu einer max. Stundenanzahl. Beim neuen Elterngeld plus wirkt sich das auch irgendwie aufs Elterngeld aus. Aber wie gesagt, da kenne ich die Details nicht. Könnte aber für euer Planung interessant sein.

    Und noch was zum Thema "Schilddrüse". Meiner Meinung nach, machst du dir da unnötig selber Druck. Selbst mit einer Schilddrüsenunterfunktion oder wenn sich doch noch heraus stellt, dass du Hashi hast , ist es in der Regel kein Problem schwanger zu werden und eine unproblematische Schwangerschaft zu haben. Wichtig ist nur, dass es erkannt ist, du gut eingestellt und in regelmäßiger Kontrolle bei einem guten Arzt bist, der sich damit auskennt.


    Die Frauen, die aufgrund Schilddrüse /Hashimoto Probleme beim Schwanger-Werden und/oder mit Fehlgeburten haben, sind in der Regel diejeinigen, bei denen es nicht bekannt ist und dementsprechend nicht behandelt werden. Da bist du schon mal einen riesengroßen Schritt weiter und kannst entsprechend handlen. Bei den unerkannten Fällen geht in der Regel so viel Zeit für die Ursachen-Forschung drauf, bis überhaupt erkannt wird, dass die Schilddrüse ihren Einfluss ausgeübt hat. Nur eine schlecht oder gar nicht eingestellte Schilddrüse übt einen negativen Einfluss aus. Eine gut eingestellte (erkrankte) Schilddrüse stellt aus meiner Sicht auch kein größeres Risiko für eine problematische/unproblematische Schwangerschaft dar als eine gesunde Schilddrüse. Der Aufwand ist nur höher (regelmäßige Kontrolle/regelmäßige Tabletteneinnahme).

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    Zitat

    Germanistik konnten manche 15 Semester studieren, weil es noch der alte Abschluss, Magister, war.

    Das stimmt nicht. Sage ich dir als Bachelorstudent der Goethe-Uni in Frankfurt am Main des Fachs Germanistik im 11. Fachsemester.


    Bei uns kann man alles solange studieren, wie man will. Solange das Geld regelmäßig überwiesen wird, haben die ganz bestimmt kein Problem mit dir und würden den Teufel tun, dich rauszuschmeißen, weil du Kapital bist! ]:D

    Zitat

    3. Du gehst arbeiten und er studiert und managet den Alltag mit Kind.

    Das halte ich auch für die beste Lösung! :)^


    Was spricht denn dagegen? Studium, Haushalt und Kind ist eine gängige Kombination und die Realität vieler Frauen. Warum sollte dein Partner das nicht schaffen?


    Du könntest dann weiterhin arbeiten, da du gut verdienst, wäre das der beste Kompromiss. So würde ich es auch machen und mich sogar freuen. Da bist du ziemlich fein aus dem Schneider! ;-D