Weißt du, ihr seid noch jung und noch nicht ewig zusammen. Wenn du dir jetzt von ihr Vorschriften machen lässt, wirst du aus der Rolle nie wieder heraus kommen. Von daher: steh dazu was du willst und tue es. Zeit ihr gleichzeitig dass du sie liebst und eure Beziehung nichts damit zu tun hat, wenn du Kontakt zu alten Freunden und Familie halten willst. In einer Beziehung wird man ja nicht zu einer Person - sondern jeder bleibt er selber, mit eigenen Bedürfnissen. Und der Partner sollte diese Bedürfnisse respektieren! Wer ist sie denn, dass sie dir vorschreiben kann, wann und wie lange du Menschen zu sehen hast, die dir wichtig sind? Wie hochgradig egoistisch ist sie denn bitte? Und hat sie keine hobbies ? Keine eigenen Freunde? Bleib stark und lass dir soetwas nicht verbieten! Rede mit ihr in Ruhe und erkläre ihr, was du von einer Beziehung erwartest. Höre dir auch an was sie zu sagen hat. Und dann schaut ob diese Ansichten und Bedürfnisse langfristig zu vereinen sind ohne dass sich einer verstellen muss

    Hallo toni1993


    nun, ich kann dir nur raten dir gut zu überlegen wieviel Zukunft deine Beziehung haben wird, wenn sie dich JETZT schon so einengt! Ihr seid weder verheiratet und habt auch noch (zum Glück für dich) kein Kind.


    Ich bin etwa doppelt so alt wie du, seit über zehn Jahren verheiratet. Und ja ich fahre auch allein mal für ne Woche zu meinen Eltern. Und das wann und wie oft ich will.


    Einengen führt finde ich früher oder später in eine Frustration und das wiederum führt dazu das man die Beziehung überdenkt oder sogar beendet. Verständlich, wer braucht einen Partner der einen quasi "einsperrt".


    Vielleicht solltest du dir überlegen:" brauche ich eine Partnerin die mir vorschreibt was ich zu tun und zu lassen habe"?


    Das mit den Besuch bei den Eltern einschränken ist erst der Anfang - glaub mir!!

    Wenn mich jemand vor die Wahl stellen würde: Entweder Freundin oder Freunde/Eltern dann fällt meine Entscheidung klar für die Freunde/Eltern.


    Bei Dir sieht es etwas anders aus. Sie gönnt Dir Deine Besuche. Nur die Dauer und die ständigen Übernachtungen gefallen ihr nicht.


    Sprich mit Deiner Freundin, welche Ängste bzw. Motivation dahinter stehen und warum sie möchte, dass Du immer heimkommst. Vielleicht hat sie Angst, dass Du wieder zurückgehst, weil Dir Freunde und Eltern fehlen? Oder sie ist der Auffassung "Ihr seit jetzt ein Paar, also verhalte Dich auch so". Denn die ständigen Besuche sehen so aus, als würde Dir das Leben an der Seite Deiner Freundin nicht wichtig sein. Um es deutlich auszudrücken: "Dein" Leben ist Dir wichtiger als "Euer" Leben. Das ist ein deutliches Signal, dass sie bei Dir nicht das wichtigste im Leben ist, sodnern nur ein schmückendes Anhängsel.

    Zitat

    ich möchte mir nicht sagen lassen, wie oft ich meine Eltern besuche. Sie meint, sie hätte nichts gegen einen "normalen Besuch", man könne dann aber wieder heimfahren. Ich finde, man könne eher seltener runterfahren, dafür aber ein ganzes Wochenende auskosten (mit Freundschaftsunternehmungen und Verwandtschaftsbesuchen) um Sprit zu fahren. Eine Stunde ist nicht wenig, wenn man dies verdoppelt.

    Meiner Meinung nach ist eine Stunde Fahrzeit eigentlich nichts - da muss man nicht übernachten. Wenn ich an der Stelle Deiner Freundin wäre: ich würde mich bei deinen Eltern als Gast fühlen. Es ist nicht meine Wohnung, ich kann mir meinen Tag nicht einteilten, wie ich ihn will. Das wäre mir unangenehm. Aus diesem Grund kann ich deine Freundin verstehen. Mein Tipp: wenn Dir etwas an der Beziehung liegt versuche zu ergründen, was ihre Sorgen und Ängste sind und gehe dann einen Kompromiss ein.

    Ich kann deine Freundin ganz gut verstehen,..


    Es würde mich nicht stören, wenn du das Bedürfnis hast deine Eltern zu besuchen. Aber übernachten würde ich da auch nicht wollen.


    Eine Stunde Heimfahrt empfinde ich als nicht viel. Für die Arbeit machst du es auch - für deine Freundin jedoch nicht?!


    Gut, du bist noch jung, aber wenn mein Partner 2 Mal in der Woche noch bei Mami schläft, fände ICH das auch merkwürdig. Natürlich hätte ich ihn auch lieber bei mir.


    Würde mir an eurer Stelle auch überlegen umzuziehen.

    Schade, dass sich der TE bisher noch nicht wieder gemeldet hat und ein Feedback für die Situation gegeben hat.

    Zitat

    Bei Dir sieht es etwas anders aus. Sie gönnt Dir Deine Besuche. Nur die Dauer und die ständigen Übernachtungen gefallen ihr nicht.

    Genau das ist doch nichts, was mit einem Kinobesuch oder einer Kleiderspende zu tun hat. Es geht um die Pflege enger verwandtschaftlicher Beziehungen, die wichtig sind und bleiben für die Wechselfälle des Lebens. Auch eine Beziehung kann in eine Schieflage kommen oder scheitern. Wohin gehts dann, wenn alle anderen Beziehungen dann brach liegen und man anderen vorweg signalisiert hat nicht mehr wichtig für das eigene Leben zu sein.


    Es geht in diesem Fall um die eigenen Eltern. Die Freundin der TE braucht im Zweifel nur eine Treppe tiefer gehen, wenn sie mal hier Herz ausschütten möchte oder elterliche Fürsorge spüren mag. Ebenso leben die Freunde am Ort ihrer Kindheit/Teenagerzeit. Auch hier nur ein kurzer Anruf und zeitnah kann sich getroffen werden.


    Warum gilt das Angebot in der Beziehung so nur für einen der Partner und der andere soll vor die Wahl gestellt werden. Etwa, weil er männlich ist?

    Zitat

    Sprich mit Deiner Freundin, welche Ängste bzw. Motivation dahinter stehen und warum sie möchte, dass Du immer heimkommst. Vielleicht hat sie Angst, dass Du wieder zurückgehst, weil Dir Freunde und Eltern fehlen?

    Das vermute ich hier weniger, vor allem, wegen der großen Vehemenz, mit der dieser Standpunkt vertreten wird. Es geht um Macht und um Vorteilsnahme. Es liest sich eher so, dass sich die Freundin des TE in seiner sozialen Umgebung nicht besonders wohlfühlt und deswegen lieber in ihrer eigenen vertrauten Umgebung bleibt, einschließlich des Dogmas, dass der Freund das auch so zu mögen hat.

    Zitat

    Oder sie ist der Auffassung "Ihr seit jetzt ein Paar, also verhalte Dich auch so". Denn die ständigen Besuche sehen so aus, als würde Dir das Leben an der Seite Deiner Freundin nicht wichtig sein.

    Könnte der TE seinerseits sehr ähnlich sehen, denn er lebt tagein und aus im engen Einzugsbereich der Schwiegereltern, die sicher sehr eng mit der eigenen Tochter Kontaktpflege betreiben, weil man sich oft genug über den Weg läuft in einem Haus lebend.

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    Um es deutlich auszudrücken: "Dein" Leben ist Dir wichtiger als "Euer" Leben. Das ist ein deutliches Signal, dass sie bei Dir nicht das wichtigste im Leben ist, sodnern nur ein schmückendes Anhängsel.

    Es ist immer leicht Situationen einzufordern, wenn man nicht in den Schuhen des Gegenübers laufen muss. Die beiden sind noch recht jugendlich, viele Menschen in dem Alter leben dann sogar noch fest daheim, ohne das sie deswegen für Memmen oder Hanswürstchen gehalten werden, die an Mamis Rockzipfel hängen.

    Zitat

    ich möchte mir nicht sagen lassen, wie oft ich meine Eltern besuche. Sie meint, sie hätte nichts gegen einen "normalen Besuch", man könne dann aber wieder heimfahren. Ich finde, man könne eher seltener runterfahren, dafür aber ein ganzes Wochenende auskosten (mit Freundschaftsunternehmungen und Verwandtschaftsbesuchen) um Sprit zu fahren. Eine Stunde ist nicht wenig, wenn man dies verdoppelt.

    Zitat

    Meiner Meinung nach ist eine Stunde Fahrzeit eigentlich nichts - da muss man nicht übernachten. Wenn ich an der Stelle Deiner Freundin wäre: ich würde mich bei deinen Eltern als Gast fühlen.

    Dann ist der TE ebenso Dauergast im Haus der Schwiegereltern. Was genau wiegt an dieser Stelle schwerer? Warum darf seine Freundin weiter daheim leben mit ständigem Alltagskontakt und dem Partner wird ein Limit für seine Kontaktpflege gesetzt? Ist das ausgewogen partnerschaftlich?

    Zitat

    Es ist nicht meine Wohnung, ich kann mir meinen Tag nicht einteilten, wie ich ihn will. Das wäre mir unangenehm. Aus diesem Grund kann ich deine Freundin verstehen.

    Ich kann sie weniger verstehen, auch die Art und Weise (wie es durch den TE geschildert wurde), wie sie ihre Bedürfnisse auf ein Podest stellt und seine abwürgt, ist nicht beziehungsgesund.

    Zitat

    Mein Tipp: wenn Dir etwas an der Beziehung liegt versuche zu ergründen, was ihre Sorgen und Ängste sind und gehe dann einen Kompromiss ein.

    Einen Kompromiss finde ich auch toll, der könnte ja sein, dass sie sich einen Wohnort zwischen beiden Wohnorten zu suchen, damit für beide eine vergleichbare Lebenssituation entsteht. Frei, von daheim abgenabelt und eigenständig lebend. Ich schätze, dass könnte seine Freundin vielleicht auch öfter das Bedürfnis empfinden "daheim", wieder mal ein Zuschauen, einschließlich Übernachtung, weil es gerade soo gemütlich und schön ist. ;-) :_D

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    Es geht in diesem Fall um die eigenen Eltern. Die Freundin der TE braucht im Zweifel nur eine Treppe tiefer gehen, wenn sie mal hier Herz ausschütten möchte oder elterliche Fürsorge spüren mag. Ebenso leben die Freunde am Ort ihrer Kindheit/Teenagerzeit. Auch hier nur ein kurzer Anruf und zeitnah kann sich getroffen werden.


    Warum gilt das Angebot in der Beziehung so nur für einen der Partner und der andere soll vor die Wahl gestellt werden. Etwa, weil er männlich ist?

    Genauso kann Mann sich ins Auto setzen, und zu seinen Eltern fahren. Es ist nicht weit. Und er kann genauso abends zurück in die gemeinsame Wohnung kommen. Für beide ist das kein Problem - bei einem kommt Fahrzeit dazu. Aber das habe sie gemeinsam bei der Wahl des Wohnortes beschlossen.

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    Es liest sich eher so, dass sich die Freundin des TE in seiner sozialen Umgebung nicht besonders wohlfühlt und deswegen lieber in ihrer eigenen vertrauten Umgebung bleibt, einschließlich des Dogmas, dass der Freund das auch so zu mögen hat.

    Ich habe das etwas anders gelesen. Die Unterstellung eines Dogmas lese ich nicht heraus. Ich sehe hauptsächlich den Wunsch nach Zweisamkeit.

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    Könnte der TE seinerseits sehr ähnlich sehen, denn er lebt tagein und aus im engen Einzugsbereich der Schwiegereltern, die sicher sehr eng mit der eigenen Tochter Kontaktpflege betreiben, weil man sich oft genug über den Weg läuft in einem Haus lebend.

    Dazu findet sich im Text kein Hinweis. Wie häufig TE und Freundin die Eltern der Freundin sehen können wir nur schwer einschätzen. Da es keinen Hinweis dazu gibt gehe ich davon aus, dass es eher selten der Fall ist. Sonst hätte der TE es bestimmt erwähnt.

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    Dann ist der TE ebenso Dauergast im Haus der Schwiegereltern

    Wie kommst Du da drauf? er hat in dem Haus eine gemeinsame Wohnung mit der Freundin - für mehr fehlen die Anhaltspunkte. Wie häufig die beiden zu Gast bei ihren Eltern sind können wir nicht erahnen.


    Tja, wahrscheinlich treffen hier zwei unterschiedliche Charakterzüge aufeinander. Er mag es unternehmungslustiger und sie häuslicher...


    Ich kann beide Standpunkte verstehen. Deshalb halte ich es für wichtig, dass beide offen, ehrlich und konstruktiv darüber sprechen (und das ist ganz schön schwierig).


    Und wenn sich die erste Verliebheit gelegt hat freut sie sich, wenn er mal über nacht weg ist ]:D

    Deine Freundin scheint mir ein unreifes, etwas sehr Ich-bezogenes, vieleicht auch von Mami und Papi sehr verwöhntes Mädchen zu sein. Sie versucht mit aller Macht, die Oberhand in der Beziehung zu haben und dafür wird sie schon aufgrund der Rahmenbedingungen ohnehin gute Karten haben.


    Natürlich wird ihre Meinung im Zweifel immer die richtige sein. Kein Wunder, Mutti und Vati werden sie darin bestätigen. Und ihre Freundinnen sind auch in der Nähe - während du ziemlich einsam und allein in der Gegend stehst...


    Ich habe das hinter mir: Umzug in den Heimatort der Freundin, weit weg von zu Hause. Allein schon aufgrund der daraus resultierenden ungleichen "Machtverhältnisse" ist das eine nicht ungefährliche Sache für die Beziehung. Wenn sie dann noch versucht, durch Verbote die letzten echten Verbindungen in die alte Heimat zu zerstören, sollten bei dir alle roten Warnlampen angehen! Und wenn ihr erstmal ein Kind haben solltet, was zu ihren Eltern selbstverständlich eine völlig andere Bindung haben wird als zu deinen, sitzt du endgültig in der Falle. Dann kann sie mit dir machen was sie will, weil du kaum eine Chance auf Gegenwehr hast. Im Zweifel wird das ganze Dorf auf ihrer Seite sein...


    Pass ein bisschen auf dich auf! Wie gesagt, ich bin ein gebranntes Kind und würde heute nicht mehr so unbedarft in den Heimatort der Freundin ziehen. Lieber gemeinsam irgendwo neu anfangen, auch wenn es natürlich erstmal bequem erscheint, sich praktisch ins gemachte Nest setzen zu können.

    KAnn es sein, dass oihr einfach nur ein Verständnis-Problem habt?


    Sag ihr ruhig mal folgendes: Ich wohne nicht zu 100% bei dir. Wäre das kein Diskussionsthema, dann würde ich sogar 2 Nächte in der Woche ZUHAUSE übernachten.


    Punkt. Das wäre mal ein Statement, mit dem man arbeiten könnte.


    Bei Zickereien aufzeigen, dass sie einen ganz anderen Standpunkt hat, als du: Sie muss nur die Treppe herunterfallen und ist bei den Eltern. Du musst eben noch ne Weile fahren und willst eben diese Möglichkeit des vorhandenen Zimmers noch auskosten.


    Auch als Beispiel ihr gegenüber aufzeigen, dass man ja auch gerne gemeinsam eine Wohnung in der Mitte suchen könne....


    zumal du nicht weniger Kind bist als Sie: immerhin lebt sie voll im Haus der Eltern, egal ob eigene Wohnung... ...unabhängig ist das definitiv auch nicht. ;-)

    Mein Sohn ist in einem ähnlichen Alter und in einer ähnlichen Situation.


    Ich schicke voraus, dass ich seine Freundin sehr gerne mag. Dennoch ärgert es auch mich, dass sie ihre eigene Familie und den Freundeskreis, also insgesamt ihr Umfeld meinem Sohn gegenüber für wichtiger erachtet. Sie hat täglich Alle um sich mit denen sie sozusagen zusammengewachsen ist.


    Sie muss auch nicht immer mitkommen wenn er mich besucht. Auch wenn ich mich dann ebenso freue und mich mit ihr wenn sie hier ist durchaus verstehe. Aber sie kommt selten mit.


    Und wenn er dann alleine hier ist und wir mal versacken so dass er sich entschließt hier zu übernachten, macht sie jedes Mal einen riesengroßen Aufstand. Und mit "versacken" meine ich nicht, dass eine Sauforgie stattfindet. Wir sitzen einfach zusammen, quatschen, es ist lustig und schön. Oft kommt dann noch sein ältester Freund aus der Nachbarschaft vorbei. Und er möchte gerne ein Bier mehr trinken als er dürfte um noch autofahren zu dürfen. Doch selbst wenn es nicht das eine Bier ist, wenn er nichts trinkt. Sondern einfach nur keine Lust mehr zum Fahren hat. Oder wir gerne am nächsten Morgen noch zusammen gemütlich frühstücken wollen am Wochenende. Also steht er vor der Entscheidung. Die an sich keine schwere Entscheidung ist. Nur sie macht es dann kaputt. Warum bitte "darf" er nicht einfach mal bei seinen Eltern bleiben, die Zeit mit ihnen genießen? Sie weiß wo er ist, er meldet sich. Er ist ein selbständiger Kerl, übernimmt Verantwortung für sein Leben.


    Worin liegt das Problem für die Freundin? Sie könnte von mir, uns und auch ihm aus jederzeit mitkommen. Wenn sie nicht will, ist das ihre Sache.

    @ ElGusto

    Ich hätte als Freundin des Sohnes auch keine Lust, mit dessen Eltern und Nachbarn usw zu versacken. Das ist auch so ein Familiending - so über alte Zeiten quatschen und ein bisschen Kindheit spielen - wo ich mich fehl am Platz fühlen würde.


    Als Freundin würde ich am WE tendenziell auch lieber mit meinem Freund zusammen aufwachen ( ;-) ) und frühstücken als alleine. Und dann vielleicht was zusammen unternehmen, ohne dass der halbe Tag schon rum ist bis er dann erscheint. Daher die Frage: Wie oft kommt es denn vor, dass dein Sohn dich am WE besucht und ihr dann Abends versackt?

    @ CoteSauvage

    Zitat

    Ich hätte als Freundin des Sohnes auch keine Lust, mit dessen Eltern und Nachbarn usw zu versacken. Das ist auch so ein Familiending - so über alte Zeiten quatschen und ein bisschen Kindheit spielen - wo ich mich fehl am Platz fühlen würde.

    Das ist nicht das Bild das ich rüberbringen wollte.


    Bei unseren Treffen geht es überhaupt nicht darum wie du es beschreibst. Im Übrigen auch nicht um "die Nachbarn", sondern es handelt sich um seinen ältesten Freund aus der Nachbarschaft.


    Wieso glaubst du, es ginge bei solchen Treffen um "alte Zeiten quatschen und ein bißchen Kindheit spielen"?


    Es ist ein normales Treffen unter Menschen die sich nahestehen. Treffen, die die Freundin täglich hat weil sie mit ihren Eltern in einem Haus wohnt. Treffen, die sie mit einem langjährigen Freundeskreis täglich hat oder haben kann weil sie nur wenige Minuten auseinanderwohnen.


    Wo ist da der Unterschied? Warum ist es bei ihr ok weil die Situation so gegeben ist, bei ihm aber nicht?

    Zitat

    Als Freundin würde ich am WE tendenziell auch lieber mit meinem Freund zusammen aufwachen ( ;-) ) und frühstücken als alleine. Und dann vielleicht was zusammen unternehmen, ohne dass der halbe Tag schon rum ist bis er dann erscheint.

    Hier finde ich die Frage angebracht, wie oft denn die Freundin eben Morgens nicht da ist zum gemeinsamen Frühstücken weil sie zum Beispiel zur Mutter auf einen Kaffee geht?

    Zitat

    Daher die Frage: Wie oft kommt es denn vor, dass dein Sohn dich am WE besucht und ihr dann Abends versackt?

    Immer seltener weil es seiner Freundin eben nicht passt. So circa ein Mal alle zwei Monate.


    Sie im Gegensatz lässt keinen Tag aus -auch nicht am Wochenende- bei ihren Eltern zu sitzen sei es nun Morgens oder Nachmittags "auf einen Kaffee".


    Das ist ja auch völlig in Ordnung.


    Was nicht in Ordnung ist und mein Sohn auch nicht versteht und nicht tolerieren kann ist, dass sie es bei ihm nicht toleriert wenn er aufgrund der Umstände (wir sind 40 km weiter weg, blöde Fahrtstrecke von ca. einer Stunde) auch mal über Nacht bleibt.