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    Wenn du das Problem des TE gar nicht nachvollziehen kannst, dann schreibst du weswegen in diesem Faden?

    Weil ich glaube zu wissen, was er in der Situation tun sollte. So wie vermutlich die meisten anderen hier auch.


    Außerdem habe ich nicht geschrieben, dass ich es gar nicht nachvollziehen kann. Ich habe lediglich eingestanden, dass ich meine eigene Reaktion nicht mit Sicherheit kennen kann.

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    Wenn du das Problem des TE gar nicht nachvollziehen kannst,

    darum geht es hier ja schon lange nicht mehr, falls dir das entgangen sein sollte....hier geht es doch nur mehr darum, dass einer klüger ist, wie der andere :-o ....nehme mich da nicht aus....denn eines ist fakt-sich von einer frau schlagen zu lassen, ist das eine-ok-man(n) wehrt sich nicht, weil er keine frau schlägt, weil er sich nicht auf diese stufe mit ihr stellen will, oder warum auch immer.....ABER-dann müsste er die konsequenz daraus ziehen und gehen....tut der gute herr aber nicht-daher wird er auch nichts von dem tun, was ihm hier geraten wird.....egal von welcher seite...

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    ABER-dann müsste er die konsequenz daraus ziehen und gehen....tut der gute herr aber nicht-daher wird er auch nichts von dem tun, was ihm hier geraten wird.....egal von welcher seite...

    Das weißt du doch noch gar nicht. Er hat sich doch erstmal Rat gesucht.


    Jeder Mensch ist anders. Was dir vielleicht leicht fällt, fällt einem anderen schwer und was dir schwer fällt, fällt dem anderen leicht.

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    Um die Frage ob er sich physisch hätte wehren können, oder es in Zukunft kann, geht es nicht.


    -- Eleonora

    Ich finde doch, das geht es. Warum? Weil ja nun irgendwie eine Kommunikation zwischen den beiden stattfinden sollte. Ein Gespräch über die Übergriffigkeit, die er von ihrer Seite empfindet, über seine Grenzen und natürlich auch über das Sachthema: mal allein mit Freunden weggehen, ohne Angst vor Verfolgung durch sie. Und ohne Angst, dass sie allein deswegen die Beziehung abbricht.


    Aber warum schafft er dieses Gespräch nicht: weil er sagt, Angst zu haben vor Ihrer Reaktion in diesem Gespräch. Und davor, dass sie nochmal so wird und dann "komplett ausrastet".


    So schreibt er es selbst:

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    Ich habe Angst mit ihr nochmal darüber zu reden, weil ich Angst habe, dass sie dann komplett ausrasten könnte. Habe ich nicht gespurt bzw. nach ihrer Pfeife getanzt, wurde sie schon immer sehr zickig. Ich habe halt Angst, dass sie noch einmal die Hand gegen mich erhebt....im Streit mit ihr kann ich ihr nicht die Stirn bieten...ich habe halt Angst, dass sie mich nächstes mal komplett lächerlich machen könnte...

    Ausweg aus dieser Angst: Wehrhaftigkeit. Restvertrauen in sie (sonst hat es ja gar keinen Sinn mehr). Und ein Stückweit Kreativität, z.B. einen gemeinsamen Vertrauten der beiden dazuzunehmen, weil ihm das Sicherheit gibt, oder das Gespräch in einer Halböffentlichkeit zu führen (im Café, im Restaurant), weil ihm diese Öffentlichkeit Sicherheit geben könnte.


    Offenbar wohnen die beiden ja zusammen, dann muss es schon seitdessen viele andere Situationen gegeben haben - vielleicht auch wieder versöhnliche Teile. Aber "wir" sehen hier ja weiter nur die Momentaufnahme von ihm aus seinen wenigen Beiträgen.


    Und schaue ich nochmal auf die Persönlichkeit von ihm:


    * früher 4-5x im Fitnessstudio (ich denke mal im Monat) - jetzt nur noch 1-2x


    * früher Paintball


    Dann ist Nils an sich ein Mann, der zumindest eine gewisse Physis hat. Und wer sich für Paintball (an sich ja eine Art "Kriegsspiel") begeistert (hat), der muss auch mal austeilen können - und muss einstecken können, er muss Erfahrung haben in Deckung suchen, aber auch in Angriffstaktik - natürlich alles "spielerisch", aber mit einem ernsten Touch. Und auch Paintball ist ein Spiel, wo man mal gewinnt und mal verliert - und nicht jeder Verlust ist gleich eine "Demütigung". An sich müsste sich dort doch anknüpfen lassen, gerade auch mental.


    Vielleicht fordert er die Freundin ja mal zum Paintball-Match heraus. :-)

    Genau. Entweder er hält die andere Wange hin, oder er legt sie übers Knie. Der Königsweg ist der, ihr zu sagen, welche Scheisse sie gebaut hat, und einfach zu gehen. Welchen Weg wählst du? Mann oder Maus? Da hilft Mama nicht mehr... ]:D.

    Bzw., jetzt nach der Bitte, dass sich andere Männer melden sollen, die mit Gewalt konfrontiert waren, erinnere ich mich an eine ganz grob ähnliche Situation, in der ich mich vor einigen Jahren wiederfand. Ich möchte dabei nicht zu sehr ins Detail gehen, aber es war ebenfalls so, dass mich eine mir nahestehende weibliche Person angegriffen und mir unprovoziert eine geklatscht hat.


    Nun bin ich ganz weit weg von einer imposanten bedrohlichen Statur, aber dennoch war mir diese Frau körperlich unterlegen.


    Zudem bin ich auch ein sehr zurückhaltender Mensch und es wäre mir niemals in den Sinn gekommen in der Situation mit Gewalt zu reagieren.


    Was in dem Moment reichte, war aufzustehen, die Stimme zu heben und zu signalisieren, dass soetwas nie wieder vorkommen wird. Dazu war kein Brüllen notwendig, keine Bedrohung und auch keine Beschimpfung. Das unerwartet energische Aufstehen hat sichtlich zurückgeschreckt, es entstand aber keine Atmosphäre der Angst. Danach war das Thema erledigt. Es gab nie wieder auch nur ansatzweise Gewaltbereitschaft in Streitsituationen mit dieser Person.


    Was ich damals in diesem Moment der gegen mich gerichteten Gewalt gespürt habe, war eine innerliche Empörung. Das Gefühl in einen Satz formuliert wäre "Wie kann sie es überhaupt wagen?!". Ich persönlich denke, wenn man sich, seine Emotionen, seine Taten gut unter Kontrolle hat , dann (und nur dann) ist diese emotionale Reaktion genau die Richtige. Möglicherweise möchtest du ja auch zu dieser emotionalen Reaktion gelangen. Aber wie gesagt nur, wenn du dir absolut sicher bist, dich anschließend unter Kontrolle zu haben. Es darf kein Funke entstehen, der außer Kontrolle gerät.


    Ich habe mich aufgrund dieses Ereignisses niemals schlecht, oder gedemütigt gefühlt. Es war sicherlich eine andere Situation, aber eventuell hilft dir meine Erfahrung aufgrund der paar Parallelen ja doch irgendwie weiter.

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    Was hat das hier mit mir zu tun? Echt daneben von dir, hier Nutzer als Schwächlinge zu bezeichnen :(v

    Das habe ich nicht getan und diese ganz bewusste Verdrehung ist das Allerletzte. DU hast hier jemanden so dargestellt, nicht ich. Wird bei dir auch Gewohnheit, dass du dich daneben benimmst und dann versuchst deine Worte anderen unterzujubeln. Da bist du bei mir aber an der falschen Adresse.

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    Das habe ich nicht getan und diese ganz bewusste Verdrehung ist das Allerletzte. DU hast hier jemanden so dargestellt, nicht ich. Wird bei dir auch Gewohnheit, dass du dich daneben benimmst und dann versuchst deine Worte anderen unterzujubeln. Da bist du bei mir aber an der falschen Adresse.

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    Fühlt es sich gut an, zur Ausnahme mal nicht selbst der Schwächste zu sein

    Waren deine eindeutigen Worte und nicht meine.

    Dein selektiv-manipulierendes Zitieren von Teilsätzen rettet dich aus der Nummer auch nicht,


    ich schrieb:

    Zitat

    sondern einen (vermeintlich!) Schwächeren gefunden zu haben?

    .


    Und jemandem ein gewisses Grad an Schwäche in einer bestimmten Lebenslage und Situation zuzuschreiben ist nicht ansatzweise vergleichbar mit der Beleidigung "Schwächling!"

    Zitat

    Dein selektiv-manipulierendes Zitieren von Teilsätzen rettet dich aus der Nummer auch nicht

    Ich brauche da nicht selektiv zitieren, denn um diesen Teil geht es gar nicht:

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    sondern einen (vermeintlich!) Schwächeren gefunden zu haben?

    Und weil es nicht um ihn geht, habe ich ihn auch nicht zitiert. Dort beziehst du dich auf den TE, der ja, wie du schreibst, in meinen Augen nur vermeintlich schwächer sein könnte.


    Im ersten Teil schreibst du aber dennoch über mich:

    Zitat

    Fühlt es sich gut an, zur Ausnahme mal nicht selbst der Schwächste zu sein

    Womit du ganz klar einen Nutzer als Schwächling bezeichnest. Und das ist daneben.

    Jeder, der dein Treiben in sämtlichen Fäden zum Thema Männer-Frauen-Beziehungen kennt, weiß, dass du dich selbst als verstoßenen, schwachen, armen Typen darstellst.


    Und nochmal: Selbst wenn man jemandem ein gewisses Grad an Schwäche in einer bestimmten Lebenslage und Situation zuzuschreiben ist nicht ansatzweise vergleichbar mit der Beleidigung "Schwächling!"


    […] Nennst einen User "Schoßhündchen" und echauffierst dich dann […], ich hätte jemanden als "Schwächling" betitelt. Das habe ich nicht, weder das Wort habe ich genutzt noch ist der Tenor meiner Beiträge "Du Schwächling" - das kam hier von den Herren der Schöpfung. Auch dich habe ich nicht "Schwächling" genannt, wie gesagt, du bezeichnest dich selbst als unterlegen und arm dran, laufend.


    […]


    Und damit hat es sich.

    * Korrektur:


    […]


    "Schoßhündchen".


    Sorry an den TE für dieses Nebenschauplatz gerade, kotzt mich nur massiv an, wenn jemand monatelang das Forum vollheult und dann bei anderen Männern umso mehr draufhaut.

    Zitat

    Und nochmal: Selbst wenn man jemandem ein gewisses Grad an Schwäche in einer bestimmten Lebenslage und Situation zuzuschreiben ist nicht ansatzweise vergleichbar mit der Beleidigung "Schwächling!"

    Schwächling, Bedeutungen: schwächlicher, kraftloser Mensch


    [1] Person mit vergleichsweise geringer körperlicher oder charakterlicher/psychischer Kraft


    Wenn ich, wie du schreibst, also "der Schwächste" bin, dann bezeichnest du mich zwangsläufig als Schwächling. Dein Beitrag hatte auch keinen lediglich feststellenden Charakter.


    Und "Zur Ausnahme mal nicht" ist das Gegenteil von "ausnahmsweise"="in einer bestimmten Lebenslage/Situation".


    Deswegen

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    Auch dich habe ich nicht "Schwächling" genannt, wie gesagt, du bezeichnest dich selbst als unterlegen und arm dran, laufend.

    Hast du mich so genannt. Egal, ob ich mich nun so nenne, oder nicht.


    […]

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