Also das die Erregung "normal" ist mag ja sein, weil Leidenschaft dabei ist aaaaber


    Aber Ich finde schon, dass bei solchen Geschichten eine gewisse proffessionalität vorhanden sein sollte - immerhin kann ein Frauenarzt auch keine Erektion bekommen und sich dann mit den Worten rechtfertigen: oh, ich bin eben Arzt aus Leidenschaft.


    Mir als Model - wäre das höchst unangenehm hätte mein Maler eine Erektion und ich würde seine Profesionalität schon in Frage stellen - mag sein, dass ich mit dieser Meinung allein dastehe.


    Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass der Rahmen die Freundin des TEs stört.


    Die Models sind quasi "Freunde", werden untereinander getauscht und der TE geht sogar zu ihnen nach Hause - spätestens da wäre wohl auch meine Grenze erreicht.


    Da sie zuvor kein Problem mit dem Hobby hatte, denke ich nicht, dass sie die Nacktheit oder das Aktmalen an sich stört, sondern der gesamte Kontext.


    Ausserdem möchte ich noch erwähnen, dass seine Freundin ihn zwar vor die Wahl stellte, aber dadurch, dass sie sich nicht mehr gemeldet hat ist der Fall doch klar:


    Sie macht Schluss, wenn er sein Hobby nicht aufgibt, der Brief, indem er ihr mitteilt, dass er sich für das Hobby entscheidet, ist somit zwecklos. Sie wird ihre Konsequenz sowieso daraus ziehen.


    Ach und noch was. Nur weil die Freundin eifersüchtig ist oder sie das stört, muss sie ihm nicht gleich Untreue vorwerfen.


    Beispiel: mich stört es, würde mein Partner mit einer Freundin in Urlaub fahren.


    Nicht, weil ich ihm nicht vertraue oder Angst hätte, er könnte mich betrügen, sondern weil ich finde, dass Urlaub zusammen in eine Beziehung gehört.


    Das sind einfach meine Wertevorstellungen, hat aber nichts mit Untreue zu tun.

    Zitat

    Er könnte ja auch die Bäuerin auf dem Feld mit Pferd malen.

    Ja klar. Oder ein Stillleben. Warum malt diese geile Sau auch nackte Weiber? %-| Rubens war ja auch so ein Fetisch-Typ, nur hatte er keine Frau gehabt, die seinem zügellosem Treiben ein Ende bereitet hatte. Schließlich wäre er ja auch besser beraten gewesen, wenn er nur Bäuerinnen auf dem Feld mit Pferd gemalt hätte. Ist ja auch hübsch.


    Also ich weiß gar nicht, was ich zu manchen Beiträgen hier denken soll. Geht's noch? :[]


    Fadenthema: Ein Mann hat als Hobby Aktmalerei.


    Er lernt eine Frau kennen und beide verstehen sich. Sie weiß von seinem Hobby und hat erst mal nichts dagegen. Dann ist sie beim Malen dabei und findet es auf einmal furchtbar und beendet den Kontakt. Der TE versucht alles, um die Frau zu erreichen und aufzuklären, was geschehen ist, gegf. um eine Lösung zu finden.


    Und was kommen hier für Ratschläge? Höre doch auf nackte Frauen zu malen Du Lüstling! Male doch besser eine Bäuerin mit Pferd.


    Jesus.. :-|

    Zitat

    Nicht selten tauschen wir die Model untereinander und um ehrlich zu sein so viele nackte Frauen habe ich auch nicht gemalt. Bis jetzt sind es 8 in denn letzten Jahren.

    Und das ist etwas was du nicht aufgeben willst? Du gibst lieber eine Beziehung auf, für die Aussicht in den nächsten Jahren noch 2 oder 3 nackte Frauen malen zu können? Also echt, das soll dich jetzt nicht kränken, aber ich finde 8 Models in mehreren Jahren ist nichts das man als Megahobby bezeichnen könnte und wofür man eine Beziehung aufgibt. Klar, man könnte sagen, das man aus Prinzip keine Aufgabe von Interessen vom Partner verlangen darf und man als Partner nicht darauf eingehen sollte, aber wäre es wirklich so ein großer Verlust? Wenn du Glück hast, malst du dieses Jahr noch ein oder zwei nackte Frauen, aber ist es das wert?


    Auch die Geschichte, dass du zu diesen Frauen Nachhause fährst. Das erscheint mir alles wenig professionell. Mein Ex hat als so eine Art Therapeut gearbeitet und da er sich keine Praxis leisten konnte, hat er die Damen einfach zu späten, abendlichen Sitzungen in sein Hotelzimmer (das sehr klein war) eingeladen. Angeblich nur ganz harmlos. Für mich ging das garnicht. Es gibt Situationen die in einem öffentlich, professionellen Rahmen, ganz normal sind, aber in zu privater Umgebung plötzlich einen ganz komischen Beigeschmack bekommen.

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    Und das ist etwas was du nicht aufgeben willst? Du gibst lieber eine Beziehung auf, für die Aussicht in den nächsten Jahren noch 2 oder 3 nackte Frauen malen zu können? Also echt, das soll dich jetzt nicht kränken, aber ich finde 8 Models in mehreren Jahren ist nichts das man als Megahobby bezeichnen könnte und wofür man eine Beziehung aufgibt.

    Ich würde mal vermuten, der Grund liegt eher im Verhalten seiner Noch-Freundin als in ihren Wünschen und Ansichten.


    Jedes mal so ein Drama, wenn ihr etwas nicht passt (egal, ob nachvollziehbar oder nicht)? Ich bin kein Mensch, der leichtfertig zum Beziehungsende rät, aber in diesem Fall hätte ich sogar Verständnis für ihn.

    Joah das Verhalten der "noch Freundin" geht gar nicht. Das ist keine Art zu Kommunizieren. Schon gar nicht mit dem geliebten Partner. Das würde mich schon stark stören, Ultimaten setzen an sich ist eine wirklich unschöne sache, aber das "ich rede nicht mehr mit dir bis du nachgegeben hast und antworte dir nicht mal" das ist kindisch und zickig. Darauf hätte ich keine Lust. Dass der TE nun einen Brief mit falschen Absender geschrieben hat find ich ehrlich auch total kindisch. Was ist denn das für eine Beziehung in der man nicht miteinander reden kann?

    Habt Ihr schon mal an die Gefühle des Aktmodells gedacht? Es spricht einiges dafür, dass sie aus einem finanziellen Engpass heraus sich nackisch macht. Das würde bedeuten, dass der "Künstler" ihre finanzielle Notlage für sein "Kunstwerk" ausnützt, ja für sich ausbeutet. Gut verständlich, dass die Freundin des TE dies aus weiblicher Solidarität nicht mit ansehen wollte / konnte.


    Und was die Freiheit der Kunst angeht so gehört dazu eine Ausbildung an einer Kunsthochschule, am besten noch als Professor, oder eine Tätigkeit an den Zentren der Kunst wie Paris oder Wien - sonst kommt das Kunstwerk nie in den Handel und es bleibt eben ein brotloses "Hobby". Ein VHS-Kurs zählt da nicht, höchstens als Ergotherapie. Ein Rubens wird der TE nie. https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Paul_Rubens

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    Habt Ihr schon mal an die Gefühle des Aktmodells gedacht? Es spricht einiges dafür, dass sie aus einem finanziellen Engpass heraus sich nackisch macht.

    Auweia, Nacktsein ist ganz, ganz doll schlimm. :_D

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    Und was die Freiheit der Kunst angeht so gehört dazu eine Ausbildung an einer Kunsthochschule, am besten noch als Professor, oder eine Tätigkeit an den Zentren der Kunst wie Paris oder Wien - sonst kommt das Kunstwerk nie in den Handel und es bleibt eben ein brotloses "Hobby".

    Ein Kunststudium kann hilfreich sein, um sein Handwerk zu verfeinern- notwendig ist es aber nicht. Viel wichtiger sind Kreativität und Talent.

    @ onodisep

    magst du uns verarschen?


    Das Aktmodell ist hier nicht Thema. Vielleicht macht sie es auch total gerne, weil sie sich gerne nackt zeigt, oder aber sie erhält danach die Bilder und macht es freiwillig. Vielleicht zahlt sie den TE sogar als Dienstleistung? Das sind alles Vermutungen und es ist total unerheblich für das Thema. Auch ist total egal, ob der TE wirklich schöne Kunstwerke zaubert, oder aber Strichmännchen... ":/

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    Das sollte aber nicht passieren, sonst ist die Gefahr zu groß, dass es deine Umwelt doch irgendwann mitbekommt. Bei meinen Aktshootings war ich am Anfang zwar aufgeregt (weil es neu war und auch eine gewisse Unsicherheit am Anfang mitschwang, ob ich mit einem Aktmodel anders umgehe als mit einem normalen Model), aber ich war noch nie erregt. Dafür ist die Konzentration einfach zu groß und man legt sich eine große Distanz zu.


    -- Comran

    Und parallel reichst du dem Modell Eiswürfel, damit diese an ihren Brustwarzen einen optisch plausiblen Eindruck von weiblicher Erregung forcieren kann, damit der künstlerisch ästhetische Ausdruck des Bildes rauskommt? Denn ich nehme mal an, du hast nicht in dokumentierender Absicht für einen Anatomieatlas fotografiert.


    Da finde ich Atreides ja deutlich glaubhafter. Und dein Unterfangen eine Art Doppelmoral. Sinnliche erotische Aktfotografie (ganz im Unterschied zu Aktmalerei der vielfältigen Modelle) soll ja später auch beim Betrachter was bewirken, braucht also diese erregte Sicht auch vom Kunstfotografen, aber du willst dir gleichzeitig mit selbst auferlegter Distanz deine Erregung schon im Ansatz wegkontrollieren?


    Die Frauen hier, die den Männern eine willentliche Beeinflussung ihrer Erektionen zutrauen, denen würde ich ja den Vergleich nahe legen mit der willentlichen Beeinflussung ihrer Brustwarzen - immerhin auch ne sichtbare Sache unter Kleidung, wenn nicht dick in Soft-Cups eingepackt. Und da meine ich nicht die Kälteempfindlichkeit wie bei Gänsehaut. Ich würde es eher so sehen: eine gewisse Kontrolle ist da, aber ein Eigenleben kommt dazu.


    Und wer einen Alleinanspruch schon an die bloße sexuelle Erregung des Partners einfordern will, da frag ich mich schon: Warum ist die Erregung denn so wichtig? Wenn es eigentlich die Taten und Handlungen danach sein sollten? Dort dazwischen ist ja dann das, was man Disziplin oder Selbstkontrolle nennt. Aber nicht bei der körperlichen Reaktion. Für mich ist das ein irrwitziger Ausdruck von Kontrolle über den Partner.

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    Fadenthema: Ein Mann hat als Hobby Aktmalerei.

    Zu einem Künstler gehört vor allem seine persönliche Sicht von der Welt und der Natur darzustellen. Nackte Menschen gehören zur Ursprünglichkeit der Natur. Das Hobby des TE ist Künstler und nicht Aktmaler. Aktmalerei kann Bestandteil der Kunst sein.

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    Auch die Geschichte, dass du zu diesen Frauen Nachhause fährst.

    Darüber hätte die Freundin des TE diskutieren können und sich nicht einfach rigoros verschließen. Die Art und Weise der Freundin des TE mit Dingen, die ihr nicht gefallen, halte ich für sehr bestimmend und rücksichtslos- hätte sich nicht pochend versperrt, sähe die Sache anders aus.

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    Und was die Freiheit der Kunst angeht so gehört dazu eine Ausbildung an einer Kunsthochschule, am besten noch als Professor, oder eine Tätigkeit an den Zentren der Kunst wie Paris oder Wien - sonst kommt das Kunstwerk nie in den Handel und es bleibt eben ein brotloses "Hobby". Ein VHS-Kurs zählt da nicht, höchstens als Ergotherapie. Ein Rubens wird der TE nie.

    Man braucht sicher kein Kunststudium um von Kunst leben zu können. Ich habe auch nie studiert und bin hauptberuflich Kunstmalerin. Soviel dazu %-|


    Außerdem macht es der TE eh nur als Hobby. Daher ist es irrelevant ob er seine Bilder verkauft bekommt oder nicht.

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    Man braucht sicher kein Kunststudium um von Kunst leben zu können.

    So ist es. Weil ich malen kann, auch ohne es studiert zu haben (dennoch habe ich es früh erlernt), konnte ich dennoch mehre Bilder (Ölgemälde) gut und für einen ansprechenden Preis verkaufen (es waren nahezu alles Auftragswerke). Ich musste davon aber nicht leben (nur bei der Steuer berücksichtigen). Ich vermute, dass es dem TE ähnlich ergeht.