Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu.


    Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen.


    Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine Freundin, die Gründe der Trennung sind jedoch wesentlich tiefgründiger. Ich habe einen Sohn (17) für den ich bisher Alles getan habe und der mit der Grund war, warum ich mich nicht schon früher getrennt habe.


    Mein Sohn lehnt meine Freundin ab. Er kennt sie nicht, aber aufgrund der Art und Weise, wie wir uns kennengelernt haben (über eine Internetbörse) und meinem unerlichen Verhalten (was ich auch bereue), möchte er nichts mit ihr zu tun haben. Insbesondere möchte er nicht, dass sie bei bestimmten Anlässen (Famileinfeiern) den Platz seiner Mutter einnimmt. Außerdem akzeptiert er nicht, dass sie mit ihm und mir gemeinsam in Urlaub fährt, da wir schon am gleichen Ort waren, als für ihn noch Alles in Ordnung war. Er sagt es sind Kindheitserinnerungen und die möchte er sich nicht kaputt machen lassen. Ich rede immer wieder mit ihm darüber, aber ich komme nicht weiter und es zermürbt mich.


    In diesem Jahr fahre ich mit ihm allein in Urlaub, im nächsten Jahr wollte ich eben auch meine Freundin mitnehmen. Ich habe ihm das gesagt und er hat mir daraufhin gesagt, dass er den Kontakt mit mir abbrechen wird, wenn dies passiert.


    Sein Verhältnis zu mir hat sich im letzten Jahr wieder mehr verbessert. Er beschimpft mich nicht mehr, sagt auch ,dass er mich liebt und macht mehr mit mir. Aber in den oben genannten Punkten bleibt er einfach total stur.


    Kommen wir zu meiner Freundin. Sie ist eine liebe Frau, die mir sehr viel Liebe gibt und ich empfinde viel für Sie. Aber mein Sohn ist und bleibt ein Reizthema. Sie sagt mir, dass ich ihn ihr gegenüber bevorzugen würde, fühlt sich in vielen Dingen (Nicht nur bei dem Thema mit meinem Sohn) benachteiligt und wir streiten oft deswegen.


    Sie hat mir gesagt, wenn ich auch im kommenden Jahr mit meinem Sohn in Urlaub fahre wird sie die Beziehung beenden. Ich muss dazu sagen, dass ich auch mit ihr wegfahre und auch in diesem Jahr schon mit ihr weg war.


    Ich verstehe beide Seiten und möchte natürlich Beide nicht verlieren. Ich möchte endlich eine dauerhafte Lösung ohne Angst vor dem nächsten Urlaub oder der nöchsten Famileinfeier zu haben, weil ich mit einem von Beiden immer Stress habe.


    Was würdet ihr tun, bzw würdet ihr mir raten?

  • 314 Antworten

    Als Außenstehender ist es sehr schwierig einzuschätzen, was für Dich am Ende der richtige Weg sein wird. Ein Kind ist und bleibt eine Lebensentscheidung, egal in welcher Phase des Lebens. Allerdings behalte im Hinterkopf, dass Dein Sohn nicht immer 17 Jahre bleibt. Er wird irgendwann auch eine Freundin haben, sich Hals über Kopf verlieben und Dich vermutlich auch erst dann als Mann besser verstehen können.


    Deine Freundin erwartet, wenn ich mich an Deine anderen Threads erinnere generell mehr Verbindlichkeit aus die Zukunft ausgerichtet von Dir. (Du hast gemeinsamer Wohnort und Heirat schon mal erwähnt). So gesehen sehe ich Deinen Sohn und eure Streitereien eher als "Stellvertreter-Kriegsschauplatz" für euer Basisproblem.


    In den Augen Deiner Freundin, ist ER (gemeint ist der Sohn), der Grund, warum Du nicht häufiger oder dauerhaft bei ihr lebst. Deshalb überträgt sie diese von Dir "gelebte Unverbindlichkeit" auf Deinen Sohn und ist kompromisslos.


    Deshalb ist meinen Augen eher euer Basisproblem zu klären. Wollt ihr eine so feste Beziehung, Heirat und gemeinsam wohnen, oder möchtest zumindest Du so kurz nach einer langjährigen Ehe mit vielen Turbulenzen noch längere Zeit eine Beziehung auf Abstand führen.


    Deine Freundin bevorzugt wie sie Dir oft gegenüber kommuniziert eine andere Partnerschaftsebene, braucht mehr Aufmerksamkeit und Nähe von Dir, als Du derzeit zu geben bereit bist. Dein Sohn ist da ein Stück weit auch Dein "Schutzwall". Er ist für Dich das Argument Dich nicht tiefer festlegen zu müssen. Dies ist in meinen Augen euer eigentliches Problem, alles andere drum rum nur die Symptomatik. Da gibt es dann nur das entweder oder. Entweder ringst Du Dich dazu durch vollständig JA zur Beziehung mit Deiner Freundin mit allen Risiken und Nebenwirkungen zu sagen, oder es läuft auch wegen der häufigen Diskussionen auf eine Trennung hinaus.

    Also ohne deine anderen Beiträge zu kennen: Vor die Wahl stellen ließe ich mich an deiner Stelle nicht und das würde ich auch so klar kommunizieren. Aber ich würde auch beiden Seiten klar machen, dass sie die andere zu akzeptieren (nicht zu mögen) haben und deinen Standpunkt deutlich machen. Du hast genauso ein Recht auf Urlaub mit deiner neuen Partnerin, wie auf den Urlaub mit deinem Sohn. Beide sind Teil deines Lebens. Allerdings solltest du darauf achten, dass sich keiner zurückgesetzt fühlt – insofern finde ich zwei Urlaube, einen mit Sohn, einen mit Freundin, ideal.


    Und dann würde ich einfach mal die Zeit machen lassen und schauen, ob sich die Situation nicht doch noch entspannt.

    Hey,


    ich hab nicht alle Fäden von Dir gelesen, hole ich aber nach - vielleicht hab ich dann eine andere Meinung - dann schreib ich sie auch :-)


    Ich kann Deinen Sohn verstehen. Für ihn ist das schwer und er ist noch jung und unerfahren.


    An Deiner Stelle würde ich mich weder von Deiner Freundin, noch von Deinem Sohn emotional so unter Druck setzten lassen. Bleib bei Dir und letztendlich geht doch Dein Sohn vor, oder?? Denn Du weißt ja nicht, ob Deine neue Beziehung hält, Du bist ja selber noch innerlich in der "Trennungsphase" und nicht verantwortlich dafür, was Deine Freundin will. Wenn Du nun die Grenzen Deines Sohnes weit übertrittst, dann wird sich das in Deinem ganzen Leben auswirken. Das willst du wahrscheinlich nicht. Ich würde mir an Deiner Stelle ein paar Stunden Therapie gönnen, damit Du bei Dir bleibst und schaust, was DU wirklich willst. Dort kannst Du auch mit einer neutralen, geschulten Familientherapeut/in mal die Freundin, mal den Sohn mitnehmen. Dein Sohn kann Dir keine Schuld geben wollen - also lädt er alles bei Deiner Freundin ab. Sie ist sein "Schuldbock" dafür, dass die Familie zerbrach...Und natürlich lehnt er sie dann ab. Ob ihm das bewußt ist, ist eine andere Frage ;-) .


    Du kannst es auch in die Zeit setzen. Wie meine Vorschreiberin schon bemerkte: Mit 17 ist das alles noch ganz anders, als mit 27...


    Viel Erfolg und besonders Gute Nerven wünscht

    temare

    Zitat

    Sie hat mir gesagt, wenn ich auch im kommenden Jahr mit meinem Sohn in Urlaub fahre wird sie die Beziehung beenden.

    Ich hätte mich daraufhin getrennt. Wie war deine Reaktion?

    Zitat

    Ich rede immer wieder mit ihm darüber, aber ich komme nicht weiter und es zermürbt mich.

    Über was redest du denn immer und immer wieder mit ihm? Nimm einfach an, dass er nicht mit ihr in den Urlaub will und auch, dass er es beschissen findet, wenn du mit ihr da in den Urlaub fährst, die für ihn Familienurlaub sind. Das solltest du schon einfach so stehen lassen. Andererseits ist es vielleicht auch Zeit eine Sache klar zu machen: Mit wem du zusammen bist und wann du die Person in die weitere Familie einführst ganz alleine deine Sache ist. Er muss sie nicht mögen und auch nicht weiter kennen lernen.

    Ich finde deine Freundin erwartet zuviel von dir. Im Grunde will sie, so wie ich es verstanden habe, dass du dich zwischen ihr und deinem Sohn entscheidest. DAS ist meiner Meinung nach überhaupt nicht ok, sogar unverschämt in meinen Augen und spricht nicht gerade für deine Freundin. Für mich wär das ein Grund diese Partnerschaft zu überdenken! Jeder, der sich für einen Partner mit Kindern entscheidet sollte akzeptieren, dass die Kinder normalerweise an erster Stelle stehen (sollten) und die Beziehung da eben zurückstecken muss.


    Auch die Drohung mit dem Beenden der Beziehung (zumindest ohne vorher gründlich nach Kompromissen zu suchen) lässt deine Freundin für mich nicht gerade in einem guten Licht erscheinen und zeigt, dass du ihr wohl doch nicht so wichtig bist wie du vielleicht glaubst. Warum versucht sie nicht mit dir zusammen nach Kompromissen zu suchen, die für alle 3 akzeptabel sind?


    Die Reaktion deines Sohnes halte ich hingegen für völlig natürlich und nachvollziehbar. Wahrscheinlich wird er dich besser verstehen wenn er älter ist bzw. wenn mehr Zeit ins Land geht und er eure Trennung besser verarbeiten konnte.


    Momentan bist du aber noch für ihn verantwortlich und solltest ihm ein guter Vater sein. DAS sollte für dich oberste Priorität haben, egal ob dein Sohn jetzt erst einmal sauer ist und dich das dementsprechend spüren lässt.


    Wenn man mich vor die Entscheidung stellen würde (vor allem der Partner darauf drängen würde) entweder er oder das Kind fiele meine Entscheidung klar zugunsten meines Kindes aus, da bräuchte ich nicht mal drüber nachdenken.

    Ich kann deinen Sohn verstehen, dass er nicht mit der Frau in Urlaub fahren will, mit der du seine Mutter betrogen und belogen hast . Und wieso bitte sollte deine Freundin bei Familienfeiern, den Platz seiner Mutter einnehmen? Ist seine Mutter, also deine Ex, gestorben? Und selbst, wenn sie nicht mehr leben sollte, ich finde es normal, dass dein Sohn nicht will, dass deine Freundin den Platz seiner Mutter einnimmt.


    Deine Freundin dagegen, die finde ich egoistisch, denn ich habe auch deine anderen Fäden gelesen und sie ist ja schon von Anfang an immer wieder eifersüchtig auf deinen Sohn und würde am liebsten die Zeit, die du mit ihm verbringst, ganz für sich haben. Für mich wäre es gar keine Frage, dass ich, wenn mich ein neuer Partner vor die Wahl stellen würde, er oder meine Kinder, dass ich mich dann immer für meine Kinder entscheiden würde, denn ich finde es schon unverschämt, dass sie dir droht, sich von dir zu trennen, falls du auch im nächsten Jahr alleine Urlaub mit deinem Sohn machst ( obwohl du ja auch noch zusätzlich dann mit ihr Urlaub machst, also wieso gönnt sie deinem Sohn nicht diese Zeit zu zweit? )


    Die Forderung deiner Freundin finde ich sehr viel unverschämter als die von deinem Sohn, denn er verlangt ja nicht von dir, dass du NUR mit ihm Urlaub machen sollst, da er sonst den Kontakt abbricht, er will halt nur nicht, dass sie auch dabei ist, in eurem gemeinsamen Urlaub , während sie sich ja trennen will, falls du mit deinem Sohn alleine weggfährst, obwohl sie ja genauso gut wieder zu einem anderen Zeitpunkt mit dir wegfahren kann.

    Ich würde mit dem Sohn mal ein paar Takte Klartext reden, ihm sagen, dass er 17 ist und keine 7 mehr. Dass er mir in mein Privatleben ebenso wenig reinzureden hat wie ich ihm in seins. Ich würde beiden vorschlagen, gemeinsam in Urlaub zu fahren. Und wer dann nicht will, der lässt es bleiben.


    Abgesehen davon finde ich, dass 17 ein Alter ist, in dem man ohnehin keine "Familienurlaube" mehr machen muss. Die meisten Jugendlichen legen da jedenfalls keinen Wert drauf und fahren lieber mit ihren Freunden irgendwo hin.

    Ich kann deinen Sohn und deine Freundin verstehen. Ich frage mich aber, warum es unbedingt nötig ist, mit dem 17 jährigen Sohn in den Urlaub zu fahren, wenn deine Freundin dabei ist. Hat er in dem Alter nicht vielleicht auch andere Interessen? Wäre er da nicht eher nur das Dritte Rad am Wagen? Und wenn ein Urlaub sein muss, verstehe ich immer noch nicht warum es unbedingt Orte sein müssen, wo damals seine Mutter mit dabei war. Ihr könnt doch auch woanders hinfahren ":/


    Was deine Freundin angeht, so könntest du mit ihr alleine Urlaub machen, das wäre ihr vielleicht sogar lieber. Dann musst du die Urlaubszeiten eben auf sie und deinen Sohn verteilen. Oder du fährst nächstes Jahr garnicht mit deinem Sohn weg, weil du ja dieses Jahr schon mit ihm gefahren bist. Also da gibt es doch so viele Möglichkeiten für Kompromisse ":/

    Mit deiner Freundin bist du mir ein paar Jahre zusammen, mit deinem Sohn dein ganzes Leben. Für mich wäre es dementsprechend klar, das ich nicht zulasse das mein eigenes Kind unter einer einer geltungssüchtigen neuen Freundin leiden muss. Und wenn sie dich wirklich lieben würde, hätte sie kein Problem damit das du ein enges Verhältnis zu deinem Sohn hast. Das sie sie deinen Sohn offenbar als Konkurrenz und leidigen Dorn in eurer Beziehung ansieht, sagt auch viel über sie aus. Sie scheint dich besitzen zu wollen.

    Lieber TE ihr habt eine schwierige Vorgeschichte was eure heutige Beziehung angeht. Deine Ex-Frau ist durch ihre MS-Krankheit, durch den Rollstuhl nicht so flexibel, um sich um den heran wachsenden Teen zu kümmern. Dies wusste Deine Freundin bereits im Vorfeld, als sie Dich kennen gelernt hat.


    Ich schließe mich deshalb nicht den Ausführungen von @ Stuhlbein an, Deinen Sohn dann an Freunde und Gleichaltrige zu verweisen, dass sie die Bedürfnisse nach Nähe, Zeit und Fürsorge an Deiner statt übernehmen sollten. Das wäre eindeutig zu kurz gedacht. Ihr habt gerade durch eure nicht alltägliche Vergangenheit eine besondere Familienkonstellation, in der Du besonders gefordert warst und dies aktuell auch bleibst.


    Du bist als zweiter und gesundheitlich weniger eingeschränkter Elternteil derjenige, der für Deinen Sohn den Alltag etwas auflockern kann. Jeder Mensch, der als Kind durch die dauerhafte chronische Krankheit eines oder beider Elternteile aufgewachsen ist, sehnt sich nach einer Insel-Zeit, wo er das für sich mal vergessen kann/darf. Das hat rein gar nichts mit Egoismus oder Sturheit zu tun. Dies ist dem Alltag geschuldet, wo man bereits als sehr junges Kind lernen musste, sich in dieser Konstellation zurecht zu finden, zu arrangieren und Verantwortung zu übernehmen.


    Es täte gut, wenn Deine Freundin dies mehr in ihrer eigenen Haltung berücksichtigt, und deshalb weniger unnachgiebig ihre Forderungen an Dich durchdrückt. Für Deinen Sohn, sind diese Urlaube/ mit Dir Zeit zu verbringen, auch ein Kraft tanken, sich etwas aus der Alltagsverantwortung zurück ziehen dürfen. Das mag für Menschen, die das nie im Leben tun mussten, unverständlich sein bzw. es fällt schwerer sich in solche Umstände rein fühlen zu können.


    Deshalb ist es an Dir, dies deutlicher zu kommunizieren. Ein/e Therapeut/in kann dafür ein Weg sein, dies einfühlsam zwischen den Fronten zu vermitteln als Außenstehende/r. Das Hin- und Her-Gezerre um Deine Person, wird Dich stetig weiter zermürben und unzufrieden sein lassen. Deshalb muss schnell eine Lösung her, die nicht darin liegen kann sich emotional erpressen zu lassen. Dir und Deinen Lieben dazu eine gangbare Lösung, ohne dieses entweder oder – Gezanke.

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    Mein Sohn lehnt meine Freundin ab. Er kennt sie nicht, aber aufgrund der Art und Weise, wie wir uns kennengelernt haben (über eine Internetbörse) und meinem unerlichen Verhalten (was ich auch bereue), möchte er nichts mit ihr zu tun haben.

    Das geht den 3-Käse-hoch absolut nichts an, du bist nicht nur sein Vater sondern ein mündiger Mann und ob es ein unehrlich Verhalten war oder nicht – sei's drum! Das Leben läuft nicht in Maxi-Farben durch Bilderbuchseiten oder gar so wie es andere gerne hätten.

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    Insbesondere möchte er nicht, dass sie bei bestimmten Anlässen (Famileinfeiern) den Platz seiner Mutter einnimmt.

    Da wäre es ein Ding selbst dann auch nicht zu erscheinen. Diese Frau gehört jetzt zu deinem Leben und das hat dein Umfeld zu respektieren.

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    Außerdem akzeptiert er nicht, dass sie mit ihm und mir gemeinsam in Urlaub fährt, da wir schon am gleichen Ort waren, als für ihn noch Alles in Ordnung war. Er sagt es sind Kindheitserinnerungen und die möchte er sich nicht kaputt machen lassen. Ich rede immer wieder mit ihm darüber, aber ich komme nicht weiter und es zermürbt mich.

    Na dann wird ganz einfach ohne ihn in den Urlaub gefahren.


    Mir kommt vor du bittest und bebettelst ihn schon das er deine Freundin akzeptiert.


    Zieh Grenzen!

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    In diesem Jahr fahre ich mit ihm allein in Urlaub, im nächsten Jahr wollte ich eben auch meine Freundin mitnehmen. Ich habe ihm das gesagt und er hat mir daraufhin gesagt, dass er den Kontakt mit mir abbrechen wird, wenn dies passiert.

    Damit wäre bei mir der heurige, gemeinsame Urlaub mit ihm gestrichen, denn erpressen und Pistole an die Brust setzen lassen geht mal gar nicht.

    Zitat

    Kommen wir zu meiner Freundin. Sie ist eine liebe Frau, die mir sehr viel Liebe gibt und ich empfinde viel für Sie. Aber mein Sohn ist und bleibt ein Reizthema. Sie sagt mir, dass ich ihn ihr gegenüber bevorzugen würde, fühlt sich in vielen Dingen (Nicht nur bei dem Thema mit meinem Sohn) benachteiligt und wir streiten oft deswegen.


    Sie hat mir gesagt, wenn ich auch im kommenden Jahr mit meinem Sohn in Urlaub fahre wird sie die Beziehung beenden. Ich muss dazu sagen, dass ich auch mit ihr wegfahre und auch in diesem Jahr schon mit ihr weg war.

    Diese Frau muss gute Nerven haben, eine solche Beziehung macht keinen Spaß und du kannst froh sein wenn sie nächstes Jahr noch mit dir zusammen ist, ganz ehrlich.

    Zitat

    Ich verstehe beide Seiten und möchte natürlich Beide nicht verlieren. Ich möchte endlich eine dauerhafte Lösung ohne Angst vor dem nächsten Urlaub oder der nöchsten Famileinfeier zu haben, weil ich mit einem von Beiden immer Stress habe.


    Was würdet ihr tun, bzw würdet ihr mir raten?

    Dem Junior noch ein letztes Mal klar machen das diese Frau NICHT schuld ist an der Trennung, und das sie nun zu deinem Leben dazu gehört.


    Ich möchte ja nicht noch zusätzlich drauf klopfen aber genau so ein Schmarrn kommt raus wenn man den Kindern heile Welt vorspielt, bei der schon nicht mehr geliebten Frau bleibt eben wegen den Kindern und einfach aus den falschen Gründen die "Familie" aufrecht erhält.

    Auch wenn er dir jetzt mit Kontaktabbruch droht – ja vielleicht bricht er erstmal den Kontakt ab, aber auch er wird älter und reifer werden ;-)

    @ ak

    Bekomme selbst erstmal Kinder. Mir kommt es so vor auch in anderen Threads in denen es um Kinder und Jugendliche geht, das du Kinder und Jugendliche nicht besonders leiden kannst. Und wie du über den Sohn des TE schreibst ist die Höhe. So viel Arroganz und Respektlosigkeit erlebt man selten. Und ließ dir mal den Post des Users über dir durch. In Anbetracht einer schwer kranken Mutter die offensichtlich auf eine gemeine Art und Weise im Stich gelassen wurde und die sehr wahrscheinlich auch recht früh sterben wird, finde ich es um so verständlicher das man als einziges Kind an dem noch verbleibenden gesundem Elternteil sehr stark hängt. Der Vater sollte in dieser Situation seinem Kind weiterhin eine große Stütze sein.

    Zitat

    Abgesehen davon finde ich, dass 17 ein Alter ist, in dem man ohnehin keine "Familienurlaube" mehr machen muss. Die meisten Jugendlichen legen da jedenfalls keinen Wert drauf und fahren lieber mit ihren Freunden irgendwo hin.

    :)z Genau so sehe ich das auch und ich sehe auch kein Problem, wenn der Sohn zunehmend seine eigenen Wege geht- vielmehr sehe ich das als eine vollkommen gesunde Entwicklung und vernünftig. Ich würde nie zwanghaft die Urlaubsteilnehmer zusammentrommeln, wenn sie alt genug sind- wer nicht will, will nicht.


    Zwischen Eltern und Kindern müssen nicht zwangsweise gleiche "Interessen" herbeigeredet und erzwungen werden. Akzeptiere einfach, dass dein Sohn nicht mit deiner neuen Freundin in den Urlaub will. Ansonsten musst du selbst entscheiden, was dir persönlich wichtiger ist, unabhängig von Einwendungen deiner Freundin und deines Sohnes.


    (ich persönlich würde mich immer für meine Freundin oder Frau für den Urlaub entscheiden, wenn das Kind fast erwachsen ist- da sollten Eltern soundso ihre Kinder mehr loslassen- deswegen sind die Kinder ja noch lange nicht aus der Welt).