• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten
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    ob es einen Machtkampf gibt oder nicht liegt ja einzig an Temare selbst.

    :)^


    Aber der tut ja so, als würde er es beiden rechtmachen wollen, dabei möchte er es nur einem einzigen recht machen, wodurch es zu diesen Spannungen kommt.


    Ich würde mir definitiv keinen Partner suchen, der sich durch einen pubertären Sohn erpressen lässt, sich nicht vollumfänglich zu mir zu bekennen, wozu auch gehört, auf Familienfeiern anwesend zu sein oder gemeinsam in den Urlaub zu fahren.


    Daher, lieber TE, pass auf, dass Dir Deine Freundin nicht abhaut, irgendwann sagt man sich, dass man nur ein Leben hat und das nicht unbedingt mit solchem Kinderkram verbringen möchte. Dein Sohn wird später mit einer Freundin losziehen und Du sitzt allein zu Hause.

    So, erst mal vielen Dank für eure Beiträge. Bin grad ein bisschen im beruflichen Streß und kann deshalb erst jetzt antworten.

    @ EmilieA

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    Aber jetzt hattest du klar gemacht, dass er mehr Urlaub nur mit dir verbringen will. Wenn Letzteres richtig ist, würde ich ihm sagen, dass er gerne auch zu mehr Urlauben mitkommen kann, dann wird aber deine Freundin dabei sein. Seine Entscheidung!

    Nein es geht nicht daum, dass er noch mehr Urlaub als bisher mit mir verbringt. Es geht um den Winterurlaub (1 Woche) uns Sommerurlaub (2 Wochen) die wir schon seit 10 Jahren so zusammen verbringen. Im Sommerurlaub war bis zu meiner Trennung immer meine Frau mit dabei.

    @ ama28

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    was sagen eigentlich die übrigen Familienmitglieder, zu deren Feiern du/ihr eingeladen seid? Laden die deine Freundin mit ein, laden sie nur dich ein (und nehmen es hin, wenn sie mitkommt), ist sie denen willkommen oder eher egal?

    Weihnachten und Ostern ist eine Feier wo wir gemeinsam zusammenkommen. Da wird von niemandem eine Einladung ausgesprochen. Wir gehen gemeinsam Essen und dann anschließend zu meiner Schwester oder meinem Cousin zu Kaffee und Kuchen.


    Es ist meine Entscheidung,wenn ich mitbringe. Mein Sohn gehört als Famileinmitglied da sozusagen automatisch dazu.

    Zitat

    Und wann fühlt sich deine Freundin von Familienfeiern ausgeschlossen? Wenn sie nicht von den anderen (mit)eingeladen wird oder wenn du sagst, dass du alleine ohne sie, nur mit deinem Sohn gehst?

    Sie fühlt sich ausgeschlossen, wenn ich sage, das ich nur meinen Sohn mitnehme, weil er sie noch nicht akzeptiert. Sie gibt (was ja auch so ist) ihm die Schuld für den Ausschluß, denn wen er sie akzeptiren würde könnte ich ja mit Beiden hingehen. Mein Sohn will das nicht, weil er das Gefühl hat, das meine Freundin den Platz beansprucht, der meiner Frau zugestanden hat. In dieser Form hat er dies allerdings zum ersten Mal erst letzte Woche geäußert.

    @ Wetterau

    Ich habe ihm das Alles schon mehrmals in Ruhe gesagt. Über seine Mutter rede ich nicht schlecht, weder vor ihm noch vor irgendjemand Anderem. Übrigens auch ein Punkt den meine Freundin nicht versteht. Sie meint, nach allem was mir meine Frau angetan hätte, müsste ich schlecht mit ihr reden. Ich habe ihr gesagt, dass wir beide Fehler gemacht haben die zum Scheitern der Ehe geführt haben. Beleidigungen die meine Frau gleich nach der Trennung ausgesprochen hat, habe ich ihr deshalb verziehen, weil ich weiß wie sie auf Verletzungen reagiert. Mittlerweile kommen wir gut miteinander aus. Ob sie hinter meinem Rücken bei Anderen schlecht über mich redet, weiß ich nicht und hab auch keine Anhaltspunkte dafür. Das meine präsente Schwiegermutter über mich hetzt, weiß ich sowohl von meiner Frau als auch von Anderen. Das tut sie auch zielgerichtet im Beisein meines Sohnes.

    @ Süntje

    Es freut mich, dass es so gut bei ir geklappt hat mit den Kindern und gibt mir Hoffnung, dass es auch bei mir irgendwann klappt.

    @ Lolax5

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    Wenn man sein Leben mit einer bestimmten anderen Person genießen will, dann sollten deren Bedürfnisse eben einen ähnlich hohen Stellenwert haben wie die eigenen.

    Ich glaube, dass ist aber mein Problem. Wenn ich Egoist wäre würde ich sagen" Ihr könnt mich Beide mal, ich mache was ich will!"


    Das mache ich aber eben nicht. Ich denke aber mein Sohn und meine Freundin buhlen um den ersten Platz bei mir. Den gibt es aber gar nicht. Die Liebe, die ich für meinen Sohn empfinde ist doch eine ganz Andere als die zu meiner Freundin.


    Ich sage aber auch, das unabhängig von mir meine Freundin ständig das Gefühl hat sie wird oder wurde in ihrem Leben benachteiligt.


    Selbst kleinste Dinge, die man positiv oder negativ auslegen kann, sihet sie negativ.


    Kleines und beuwßt gewähltes unbedeutendes Beispiel. Ich unterhalte mich mit ihr über das Thema Küche, die ich dem Vormieter abkaufen will bzw.wollte. Sie bringt mich zum Nachdenken und sagt ich würde es nicht so machen (so viel zahlen) aus den und den Gründen. Ich habe zu dem Zeitpunkt (noch) eine andere Meinung. Rufe sie dann heute morgen an und sage ich "Du ich war mir unsicher, ich habe noch mit X darüber gesprochen und der sieht es genuso wie Du. Ich glaube ihr habt Recht.


    Ihre Reaktion: Ah ja, wenn X (nicht Ex und nicht Sohn) sagt es ist so, dann glaubst du es. Mir galubst du nicht!


    So geht es mit Vielen Themen. Sie erzählt mir, dass sie mit ihrer Mutter gebrochen hat, weil sie ihre Schwester immer bevorzugt hat. Sie nennt mir Beispiele. Ich kann es aber nicht nachprüfen.


    Wenn wir zum ersten Mal wo eingeladen sind wird danach bewertet, wer sie angeblich mag und wer nicht. Ich sage zu ihr. Bleib doch mal entspannt. Ich kenne Die und Weiß, dass sie dich mögen, was sich dann bei den nachfolgenden Kontakte immer so bestätigt hat.


    Ich will damit nicht sagen, dass durch das Verhaltens meines Sohnes meine Freundin nicht negativ beeinflusst wird. Aber durch ihre Art potenziert sich das Ganze immer gleich so extrem, dass wir Grundsatzgespräche über unsere Beziehung führen. Das will ich nicht.

    Lieber TE, ich glaube, dass Du ziemlich viel versuchst, weil Du ein Herzens- und Harmoniemensch bist. Aus meiner Erfahrung leiden so Menschentypen manchmal sogar körperlich, wenn sich ihnen "negative" Spannungen entgegen bringen.


    Stelle es mir aus meiner Sicht, (aus anderer kann ich es nicht) extrem schwierig vor, jemand der schnell Alltagsvorgänge, Diskussionsbetrachtungen, oder eben beim Zusammentreffen von Menschen (bekannten wie unbekannten) schnell demotiviert ist, weil das eigene Selbstbewusstsein durch eigene Wahrnehmungen so schnell zu erschüttern ist.


    Ja, es gibt durchaus Familien, in denen Kinder unterschiedlich behandelt werden/wurden. Das kann Folgen haben, für das eigene Leben. Dennoch sollte es nicht das Leben so sehr überschatten, dass man damit z.B. eine Beziehung vergiftet und Erlebnisse, die weit zurück liegen mit solchen Maßstäben vergiften.


    Solche Erfahrungen sollte man irgendwann im Leben verarbeitet haben, und dann hinter sich lassen. Gerade, wenn man frisch getrennt ist wie Du gerade, es geht um höhere Geldausgaben, macht es doch Sinn, sich in unterschiedlichen Kreisen umzuhören um festzustellen, ob die eigene Einschätzung richtig ist. Das halte ich ebenso. Niemand ist so perfekt, dass er ohne Rat von außen in jeder Situation auskäme. Es gibt dann irgendwann eine Schnittmenge an Meinungen, die gleicht man noch mal mit der eigenen ab. Sind dann die Argumente so stichhaltung und überzeugend, ändert man den eigenen Standpunkt dazu nochmal.


    Das hat doch aber absolut nichts damit zu tun, dass eine Meinung (in diesem Fall die Deiner Freundin) nicht ausreichend oder falsch ist. Es muss für Dich wahnsinnig mühsam sein, bei solchen Alltagsdiskussionen mit Engelszungen gegen vermeintlich empfundene Zurückweisung anzugehen.


    In manchen Situationen frage ich mich gerade, ob Du dabei nicht bereits wieder alte Beziehungsmuster unbewusst mit in die neue Beziehung rein getragen hast. Könnte mir vorstellen, dass die langen Jahre der Rücksicht auf den Zustand Deiner Frau in Dir Handlungsweisen so verfestigt haben, dass Du ebenso Deiner Freundin gegenüber handelst. Eben um diese von Dir gewollte "Harmonie" zu haben. Das ist dann vermutlich auch dieser Zustand, wo Du in einem anderen Thread geschrieben hast, Du freust Dich auch wieder auf die Zeit, wo Du allein bist. (vermutlich eine Erholungsphase von den ausgetragenen Diskussionen).


    Im Moment liest sich das nach einem "Katze beißt sich in den Schwanz" Verhalten. Irgendwie fehlt euch beiden eine Grenze der Konfliktfähigkeit, weil ihr euch irgendwie immer am selben Punkt befindet, und es sich nichts dazu klärt. Sozusagen, Gründe ambivalent, Endergebnis aber irgendwie gleich. Ihr bleibt beide unzufrieden, mit dem was am Ende raus kommt.

    @ DieDosismachtdasGift

    Ich bin schon sehr konsequent meiner Freundin gegenüber, was aber dazu führt, dass sie mir vorwirft, dass ich sie wohl nicht so liebe wie ich meine Frau geliebt habe, denn auf Sie habe ich schließlich Rücksicht genommen und bei ihr würde ich das nicht tun.


    Ich sage ihr dann, dass ich aber gelernt habe, dass dieses immer rücksichtsvolle Verhalten meiner Frau gegenüber eben dazu geführt hat, dass meine Ehe gescheitert ist und ich deshalb nun immer mich zuerst frage, ob ich etwas will oder es nur jemandem zuliebe tue.


    Wie schaffe ich es nur, dass sie die ständigen Vergeliche zu meiner Ehe läßt?


    Ich muss dazu sagen, dass ich ihr nur zu Anfang und nach der Trennung überhaupt von meiner Ehe berichtet habe. Für mich ist dies kein Thema mehr und emsntprechend rede ich auch darüber nicht mehr, weder mit ihr noch mit Anderen. Sie thematisiert es immer, wenn ich etwas tue, was ihr nicht passt und gegen ihre direkte Interessen ist.


    Ich sage nun halt jetzt, wenn mich etwas nicht interessiert egal ob sie es vielleicht toll findet. Ich finde das einfach ehrlicher als Interesse vorzuheucheln und dann bei einem Thema nur halb zu zuhören.


    Sie hat auch ein völlig falsches Bild von meiner Ehe. Wie schon geschrieben sieht sie in meiner Frau die Schuldige und Faule, die sich von mir aushälten lässt.


    Auch das Thema Krankheit spielt eine Rolle. Sie findet ich hätte die Krankheit meiner Frau mehr gewürdet als ihre Krankheiten (Schmerzen, Fibromyalgie).


    Es ist immer dieses Gefühhl bei ihr da: Ich bin benachteiligt, jeder will mir Böse, wenn Etwas nicht läuft dann bei mir.


    Dabei hat sie es meines Erachtens bei mir sehr viel besser als vorher. Neben meiner Liebe biete ich ihr Freunde (sie hatte vorher eher sehr wenig Freunde) unterstütze sie in dem ihr schöne Sachen kauf oder mit ihr in Urlaub fahre. Am Wochenende ist sie bei mir und es kostet sie nichts.


    Es gibt viele Frauen, die wären froh einen solchen Partner zu haben.


    Sie bemängelt jedoch, dass ich sie ja nie heiraten würde. Ich habe ihr gesagt, dass ich unabhängig von ihr nicht mehr vorhabe zu heiraten. Ich muss jetzt schon eine kranke Frau mitversorgen und ich möchte eine solche gesetzliche Verbindung nicht mehr eingehen.


    Ich bin Realist und weiß, dass Beziehungen scheitern können.Was wäre denn, wenn ich nochmal eine Frau heirate und diese auch krank wird, sich von mir trennt und ich sie dann auch aushalten "muss". Schön wenn Beziehungen lange halten und man gut miteinader auskommt. Das mache ich aber zukünftig liber ohne Trauschein.


    Wie gesagt, dass ist meine Lebenseinstellung die nichts mit ihr als Person zu tun hat. Sie sieht es aber natürlich anders.

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    Aber der tut ja so, als würde er es beiden rechtmachen wollen, dabei möchte er es nur einem einzigen recht machen, wodurch es zu diesen Spannungen kommt.

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    Lieber TE, ich glaube, dass Du ziemlich viel versuchst, weil Du ein Herzens- und Harmoniemensch bist.

    Ich glaube das diese beide Punkt eng zusammen hängen. Weil du ein Harmoniemensch bist der Konflikten lieber ausweicht versuchst du es beiden recht zu machen, beziehst keine klare Position vor beiden (die auch DEINE Bedürfnisse berücksichtigen sollte) und so kommt da nie Ruhe rein.


    Manchmal muss man ein paar Konflikte aushalten um danach Ruhe und Harmonie zu erleben.


    Hast du eigentlich große Angst davor alleine zu sein?

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    Wie schaffe ich es nur, dass sie die ständigen Vergeliche zu meiner Ehe läßt?

    Abwürgen und diese Debatte nicht mehr führen. Sie überträgt da offenbar einen alten Konflikt aus ihrer Kindheit auf ihr Beziehungsleben. Das ist aber nicht dein Bier sondern kann sie in einer Therapie aufarbeiten.


    Ich kenne aber auch so chronisch unzufriedene Menschen die sich in der Rolel des ewigen Opfers gefallen. Da kehrt nie Ruhe ein, egal wieviel man gibt und egal wie klar man wird. Für mich habe ich entschieden das ich diese Menschen in meinem Leben nur noch dann dulde wenn sie ernsthaft an sich und ihrer Einstellung arbeiten, als Prellbock bin ich mir zu schade.

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    Sie erzählt mir, dass sie mit ihrer Mutter gebrochen hat, weil sie ihre Schwester immer bevorzugt hat. Sie nennt mir Beispiele. Ich kann es aber nicht nachprüfen. (...)


    Es ist immer dieses Gefühhl bei ihr da: Ich bin benachteiligt, jeder will mir Böse, wenn Etwas nicht läuft dann bei mir.

    Also deine Historie ist, dass du in deiner Ehe von deiner Frau dominiert wurdest und das mit deiner Freundin jetzt gezielt anders handhaben willst.


    Und die Historie deiner Freundin ist, dass sie schon in ihrer Kindheit (einem prägenden Lebensabschnitt) benachteiligt wurde bzw das so empfand und jetzt bei jeder Beziehung umso genauer auf "Gerechtigkeit" achtet.

    Zitat

    Nein es geht nicht daum, dass er noch mehr Urlaub als bisher mit mir verbringt. Es geht um den Winterurlaub (1 Woche) uns Sommerurlaub (2 Wochen) die wir schon seit 10 Jahren so zusammen verbringen. Im Sommerurlaub war bis zu meiner Trennung immer meine Frau mit dabei.

    Und was bleibt dann für deine Freundin an Urlaub übrig? Dein Urlaub vervielfältigt sich doch nicht analog zu dem Hinzutreten deiner Freundin in dein Leben. Nachdem die beiden nicht zusammen in den Urlaub fahren wollen, ist es doch nicht unlogisch, wenn zumindest dein Sommerurlaub eben zwischen beiden aufgeteilt wird. Warum soll sich für den Sohn urlaubsmäßig denn überhaupt nichts ändern?

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    Sie bemängelt jedoch, dass ich sie ja nie heiraten würde.

    Ich dachte, diese Diskussion wär zwischen euch vom Tisch? Hattest du zumindest vor kurzem hier geschrieben.

    Er hat doch geschrieben das er sechs Wochen Urlaub im Jahr hat. Bleiben noch genau drei für sie wenn er keinen alleine für sich möchte.

    Hatte ich nicht mehr in Erinnerung. Und was hat er früher mit den restlichen 3 Wochen von den 6 gemacht (also denen außer 1 Winter und 2 Sommer)?

    Keine Ahnung, aber er schrieb sechs Wochen Jahresurlaub und der Plan wäre drei Wochen Sohn und drei Wochen sie. Da sie als Selbstständige um das überleben ihres Geschäfts kämpft wüsste ich eh nicht wie sie sechs Wochen Urlaub nehmen sollte also verstehe ich den Aufstand nicht. ":/ ":/ Hab da das Gefühl es geht eher ums Prinzip, so wie bei dem Familientreffen.

    Dass du erwartest, dass dein Sohn gemeinsam mit dir und deiner neuen Freundin in den Urlaub fährst ist meiner Meinung nach nicht i.O.


    Ich frage mal ganz deutlich: was geht deinen Sohn deine neue Frau an... zu der hat er keine Beziehung, will die auch nicht und muss auch nicht, nur weil du eine neue Frau hast.


    Dein Sohn hat eine Mutter, die er sicher liebt und da tut es ihm weh, dass diese von dir verlassen wurde (ganz wertungsfrei , ohne zu fragen warum.... denn er hat Eltern, nur von denen willer etwas, nicht von für ihn fremden Leuten)... er will weiter Kontakt zu seinem Vater.. sei froh!


    Nun verlange nicht, dass er zu deiner neuen Frau in irgendeiner Weise Kontakt haben soll... das wäre echt bisschen egoistisch von dir... akzeptiere seine Gefühle, er sagt sie dir ja auch deutlich. Verstehen kann ich ihn... ich habe auch 2 jugendliche Kinder, kann mich also in sofern schon reinversetzen.


    Und auch wenn er schon so groß ist, tut es ihm sicher auch weh, dass seine Eltern sich getrennt haben und damit für ihn sein Elternhaus kaput gegangen ist. Glaub mir jedes Kind wünscht sich, dass seine harmonische Familie immer bleibt und er nach Hause kommen kann und alles ist wie früher.


    Dass dem nicht immer so ist, weiß er, damit muss er klarkommen... aber das solltest du berücksichtigen und ihm danken, dass er es irgendwie akzeptiert.


    Halte beide (SOhn /neue Frau) einfach auseinander... sie müssen nicht gut miteinander hinkommen, das wäre für dich zwar schön und leichter... aber er muss nicht..nur weil du....


    Das Urlaubsproblem kannst du ja damit lösen, indem du den Urlaub aufteilst.. 1 Wo mit dem Sohn / 1 Wo mit neuer Frau....

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    Da sie als Selbstständige um das überleben ihres Geschäfts kämpft wüsste ich eh nicht wie sie sechs Wochen Urlaub nehmen sollte also verstehe ich den Aufstand nicht. ":/ ":/

    Stimmt, ist ein Aspekt, an den ich auch nicht mehr gedacht hatte. Das Ganze ist so wahnsinnig komplex ;-)

    @ danae87

    Nein ich habe überhaupt keine Angst allein zu sein.


    Zum Thema Urlaub.


    Ich will den Urlaub paritätisch auf Sohn und Freundin verteilen. so war ich dieses Jahr auch mit ihr schon 14 Tage weg und wenn ich nicht den Resturlaub für die Einrichtung meiner Wohnung brauche, werde ich auch noch mal mit ihr wegfahren.


    Ehrlich gesagt finde ich es albern den Urlaub Tag genau aufzuteilen. Es ist doch mein Urlaub!!


    Ausserdem ist doch auch klar, dass ich wahrscheinlich in spätestens 2 Jahren keinen Sommerurlaub mehr mit meinem Sohn machen werde. Er wird dann mit seinen Freunden oder Freundin Urlaub machen.


    Dann wird meine Freundin bis auf die Skiwoche den ganzem Rest sprich den grössten Teil des Urlaubes mit mir haben.

    Ich finde es ja auch albern. Wenn sie nun gar keinen Urlaub mit dir hätte würde ich es verstehen, auch wenn ich von einer erwachsenen Frau in einer so schwierigen Situation wohl erwarten würde das sie sich zurück nimmt, schon um die Beziehung zum Kind nicht noch schwerer zu machen, aber so verstehe ich den Aufstand nicht.


    Wenn du keine Angst vorm allein sein hast dann zieh endlich eine klare Linie, vor beiden. Mache ihr klar das da der Urlaub mit deinem Sohn ist den du sehr genießt, und dass der nicht zur Debatte steht. Im gegenüber würde ich zu gegebenen Anlass ähnlich offen und klar Position beziehen. X und Y machen wir zusammen, aber da ist sie dabei. Du bist willkommen, musst nicht mit ihr reden, aber da sein wird sie.