• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten
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    Ausserdem ist doch auch klar, dass ich wahrscheinlich in spätestens 2 Jahren keinen Sommerurlaub mehr mit meinem Sohn machen werde. Er wird dann mit seinen Freunden oder Freundin Urlaub machen.

    Richtig. Wo ist also das Problem? Dass deine Freundin das nicht akzeptiert?

    Ich frage mich gerade, wie du diese ewigen Diskussionen mit deiner Freundin aushälst. ??? Sie hat ja ständig das Gefühl, zu kurz zu kommen und setzt dich unter Druck. :-( Tut mir leid, aber sie erweckt in mir den Eindruck, daß sie dich als zukünftigen Versorger sieht, so wie du es jahrzehntelang für deine Frau gemacht hast. Sie scheint ja deiner Frau nicht zu gönnen, was du ihr seit der Trennung zugestanden hast. Aber es ist deine Entscheidung, da solltest du mit ihr nicht drüber diskutieren.


    Also ich habe nach meiner Trennung gelernt: beim nächsten Partner mache ich nicht die gleichen Fehler und will nicht in den gleichen Trott verfallen. Da überlege ich erstmal, was für MICH gut ist. Ich verbiege mich nicht mehr. ;-)

    Zitat

    Also ich habe nach meiner Trennung gelernt: beim nächsten Partner mache ich nicht die gleichen Fehler und will nicht in den gleichen Trott verfallen. Da überlege ich erstmal, was für MICH gut ist. Ich verbiege mich nicht mehr.

    Das versucht er ja. ;-D

    Dann musst du dir überlegen was du machst wenn sie weiter auf ihrer Position bleibt. Lässt du es drauf ankommen? Gibst du nach? Ziehst du vorher Konsequenzen? Sie zwingen es zu akzeptieren und ruhe zu geben kannst du nicht.

    Man könnte ihr aber weniger "Futter" geben. Ich würde einfach mal versuchen, nicht mehr darauf einzugehen. Die Standpunkte sind geklärt. Vielleicht einfach mal die Diskussion verweigern und ins "nicht mehr darüber reden" abtauchen. Das beherrschen einige – vor allem Männer - meisterlich. ;-)

    Zitat

    Ich würde einfach mal versuchen, nicht mehr darauf einzugehen. Die Standpunkte sind geklärt. Vielleicht einfach mal die Diskussion verweigern und ins "nicht mehr darüber reden" abtauchen. Das beherrschen einige – vor allem Männer – meisterlich. ;-)

    Das erhöht aber meistens den Nöl-Faktor auf der "Gegenseite" ;-D

    Mene Frage zielte auch darauf ab was er machen will wenn das Genöle nach klarer Positionierung seinerseits nicht endet. Es gibt ja auch Männer die sowas meisterlich überhören können. ;-D ;-D

    temare

    Ich verstehe deine Schwirigkeiten. Scheinbar kannst du deinem Sohn und deiner Freundin bloß gerecht werden, wenn du ihnen jeweils Einzelmassagen verpasst. Damit es zwischen ihnen nicht immerwieder zum Streit kommt, kannst du nur jeweils einzeln was mit ihnen unternehmen.


    Zum Beispiel feierst du dann deinen Geburtstag mit deiner Freundin und mit deinem Sohn 2 mal getrennt. Fährst auch getrennt mit ihnen in Urlaub, soweit dir das finanzell möglich ist. Vielleicht ändert sich die Beziehung zwischen ihnen irgendwann noch einmal, aber momentan scheint mir das die einzige gangbare Lösung, damit der Haussegen nicht regelmäßig schiefhängt.


    Ich wünsche dir viel Kraft den Zwist aufzuhalten und keinem deiner Lieben nicht ungerecht zu werden! ;-)

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    Wie schaffe ich es nur, dass sie die ständigen Vergeliche zu meiner Ehe läßt?


    Ich muss dazu sagen, dass ich ihr nur zu Anfang und nach der Trennung überhaupt von meiner Ehe berichtet habe. Für mich ist dies kein Thema mehr und emsntprechend rede ich auch darüber nicht mehr, weder mit ihr noch mit Anderen. Sie thematisiert es immer, wenn ich etwas tue, was ihr nicht passt und gegen ihre direkte Interessen ist.

    Die Antwort zu der Frage, die mir zu deiner Frage als erstes in den Sinn kam, hast du gleich selbst beantwortet. Darum: Wenn das Thema für dich abgehakt ist, teile deiner Freundin das auch so mit und lass dich auf derartige Diskussionen nicht ein. Ich würde ihr so höflich es mir noch möglich ist ( ]:D ), sagen, dass sie nicht über eine Zeit reden sollte, bei der sie nicht einmal dabei war. Du willst mit IHR eine Beziehung führen und eben nicht mehr mit deiner Ex-Frau – das hat ja Gründe.

    Zitat

    Auch das Thema Krankheit spielt eine Rolle. Sie findet ich hätte die Krankheit meiner Frau mehr gewürdet als ihre Krankheiten (Schmerzen, Fibromyalgie).

    In welchen Situationen würdigst du ihre Krankheiten denn weniger, als sie es sich wünscht?

    @ EmilieA

    Es isnd immer die gleichen Diskussionen. Sie akzeptiert nicht, dass ich nicht mehr heiraten möchte, weil ich einfach keine gesetzliche Verpflichtung imSinne von Unterhaltspflicht mehr für einen Menschen auf mich nehmen möchte.


    Ich werde meiner Frau gegenüber lebenslang unterhaltspflichtig sein, dass sie 80% schwerbehindert und berufsunfähig ist. Wenn ich noch mal heiraten würde und es ginge warum auch immer, nochmals schief,hätte ich wenn ich wieder eine kranke Frau habe, dann zwei Frauen die auf meine Kosten leben. Ich weiß, dass niemand Etwas für eine Krankheit kann, aber es ist doch wohl verständlich. dass ich keinen finanziellen Selbstmord begehen will.


    Sie interpretiert es so, dass mir ja soviel daran liegt, dass es meiner kranken Frau gut geht und sie mir völlig egal ist.


    Es krämt sie, dass sie ums finanzielle Überleben ihrer Firma kämpft und meine Frau sozusagen finanziell sorglos zu Hause sitzt. Das verstehe ich sogar, aber 1. ist es nun mal so und 2. würde ich ihr nicht die Krankheit meiner Frau wünschen.


    In diesen Zusammnehängen kommt dann immer wieder das Thema mit ihrer Krankheit auf.


    Momentan hat sie es brutal schwer, weil ihr wichtigster Mitarbeiter mit leichtem Herzinfarkt im Krankenhaus liegt. Da werde ich sie unterstützen und auc nicht hängenlassen.


    Allerdings weiß ich nicht ob es noch lange gut geht mit uns, wenn sie nicht endlich meinen Standpunkt akzeptiert.


    Ich werde es mir jedenfalls nicht von meinem Standpunkt abweichen.

    Hallo @ temare,

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    Es isnd immer die gleichen Diskussionen. Sie akzeptiert nicht, dass ich nicht mehr heiraten möchte, weil ich einfach keine gesetzliche Verpflichtung im Sinne von Unterhaltspflicht mehr für einen Menschen auf mich nehmen möchte.

    Ich sehe dies nach wie vor als den gravierensten "Schwachpunkt" eurer Beziehung an. Für mich ist es nachvollziehbar, dass ein Mann, der aus einer langjährigen Beziehung raus gegangen ist, unter zum Teil schwierigen Umständen (i.d.F. einer langjährig chronisch kranken Partnerin), dass dann die oberste Priorität nicht eine erneute Heirat ist.


    Die einzige Alternative würde darin liegen z.B. durch Ehevertrag oder Gütertrennungsvereinbarung, einem kostspieligem Risiko einer erneuten Trennung zu entgehen. Für mich wäre an dieser Stelle interessant, ob es Deiner Freundin, was durchaus möglich sein kann, um die verbindliche emotionale Verbindung mit Dir geht, quasi als äußeres Zeichen, wir sind ein paar, tragen aus Liebe einen gemeinsamen Namen etc.


    Da Deine Scheidung, wenn ich mich richtig entsinne rechtlich noch gar nicht vollzogen ist, kann ich das Tempo bzgl. einer Eheschließung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz nacnvollziehen.


    Du bist im Moment für Dich selbst noch auf einem Weg, wieder richtig auf die Beine zu kommen, zb. die neue Wohnung, mit neuer Einrichtung etc. Es ist nicht gut, dass Deine Freundin nach knapp 1,5 Jahren eurer Verbindung immer wieder mal, Vergleiche zu Deiner 30jährigen zurückliegenden Ehe zieht.


    Ihr muss doch klar sein, dass dies zwei völlig unterschiedliche Lebensabschnitte sind, die sich nicht in einen Kontext bringen lassen können. Ist euer Altersunterschied sehr groß zueinander? Warum braucht Deine Partnerin so schnell diesen verbindlichen Schritt? Sind es vordergründig Verlustängste um Deine Person? Hat sie gedanklich das Problem, Du könntest wieder in Deine alte Beziehung zurück gehen? (u.a. wegen Deines Sohnes)


    Eine Krankheit wie sie Deine Ex-Frau hat, ist ein hartes Lehensschicksal. All Deine finanzielle Absicherung ihr gegenüber wird aus Deiner Ex-Frau keinen gesunden und zufriedenen Menschen machen können. Dies sollte Deine Freundin ebenso sehen können. Neid auf die Absicherung passt an dieser Stelle genauso wenig, wie das Abwägen einer Krankheit gegen eine andere.


    Die Leiden die ein Einzelner trägt, als Betroffener kann vielleicht mit Empathie zum Verständnis gebracht werden, aber in die konkret gelebte Situation schlüpft man damit jedoch auch nicht.


    Sollte es Deiner Freundin (was ich nicht beurteilen kann), wirklich überwiegend, um die eigene Absicherung gehen, zB. wenn sie ihre Geschäftsgrundlage verliert, (Insolvenz o.ä.), habt ihr zwei in meinen Augen ein Dauerproblem, dass ungelöst bleibt. Zumindest so lange, wie sie Deinen Standpunkt nicht mit Dir auf Augenhöhe teilt.