• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten
    Zitat

    Sie akzeptiert nicht, dass ich nicht mehr heiraten möchte,

    Am 24.6. hast noch das geschrieben:

    Zitat

    Ja es hat sich Etwas geändert. Ich liebe meine Freundin, wir verstehen uns gut und der Eizige Streitpunkt ist das Thema mit meinem Sohn. Ansonten harmonieren wir gut miteinander, sie hat sich auch in den Freundeskreis integriert und sie akzeptiert, dass ich nicht merh vorhabe zu heiraten und auch nicht als Versorger für sie fungieren möchte.

    Wie passt das zusammen?

    Zitat

    Sie interpretiert es so, dass mir ja soviel daran liegt, dass es meiner kranken Frau gut geht und sie mir völlig egal ist.

    Ich würde das schlicht und einfach so sehen, dass deine Frau halt vorher da war. Wenn du nur für 1 Frau zahlen kannst, dann eben für sie.

    Zitat

    Es krämt sie, dass sie ums finanzielle Überleben ihrer Firma kämpft und meine Frau sozusagen finanziell sorglos zu Hause sitzt. Das verstehe ich sogar

    Ich versteh das nicht. Mit deiner Frau wirst du wohl eine gewisse Aufgabenverteilung gehabt haben – soweit sie wg ihrer Krankheit überhaupt Aufgaben übernehmen konnte.

    Zitat

    Die einzige Alternative würde darin liegen z.B. durch Ehevertrag oder Gütertrennungsvereinbarung, einem kostspieligem Risiko einer erneuten Trennung zu entgehen.

    Was sollte das der neuen Frau bringen? Sie will doch durch den TE finanziell abgesichert werden.

    Zitat

    Von ihr kommt dann immer wieder die Leier von der versorgten Ex und das sie mich nicht versteht, warum ich nicht darüber fluche sie weiterhin unterstützen zu müssen.

    Das Fluchen würde dir ja nichts helfen. Deswegen hättest du noch immer nicht genug Geld für 2 Frauen.

    Zitat

    Würdet ihr jetzt das finale Gespräch zur Klärung der Fronten in diesem Umfeld suchen?

    Schwer zu sagen. In einer ernsthaften Beziehung, die schon sehr lange her ist, hatte ich ein schweres Schwiegermutterproblem. Dann starb auch noch der Schwiegervater. Da "konnte" ich mit meinem Partner dieses und sonstige Probleme die wir hatten nicht diskutieren. Ich hab mich dann noch 1 Jahr durch diese Beziehung gequält bis das Fass endlich ganz spontan und ohne strategische Überlegung meinerseits übergelaufen ist und ich mich getrennt habe. Heute würde ich mich nicht so lange herumquälen. Inzwischen sind aber sehr viele Jahre vergangen und ich habe Einiges selbst erlebt und bei anderen miterlebt.

    Vielen Dank für eure Beiträge. Ich antworte jetzt mal ohne gezielte Ansprache von Euch.


    Wäre ich auch ohne Geld für sie interessant?


    Ich denke schon. Das Geld an sich steht nicht im Mittelpunkt. Da ist vielleicht ein falscher Eindruck entstanden. Es ist immer dann ein Thema, wenn es in ihrer Firma schlecht läuft.


    Warum habe ich am 24.6 noch geshrieben, das bis auf den Sohn alles gut läuft?


    Weil es auch so war. Das Thema ist erst am Wochenende wieder richtig aufgepoppt.


    Eine Heirat steht für mich, auch ohne das Thema finanzielle Veropflichtungen für meine Ex, zu einem so frühen Zeitpunkt, aufgrund der immer wiederkehrenden Diskussionen und dem Spannungsverhältnis zwischen meinem Sohn, meiner Ex und mir nicht zur Debatte.


    Selbst wenn ich eine Heirat in Erwägung ziehen würde (was ich nicht tue), wäre ein Ehevertrag keine Lösung. Der Ehevertrag trennt die Vermögen, die Unterhaltspflicht ist nicht per Vertrag auszuschließen. Außerdem kann ich doch nicht sicher sein, dass im Falle, das in ihrer Firma etwas schief geht, gerissene Juristen von Gläubigern nicht doch an mein Geld kommen. Darauf habe ich keinen Bock.


    Ich werde meinen Weg konsequent weitergehen und mein Angebot, dass sie mich dabei begleiten kann, steht. Sie hat schon Einiges gelernt im letzten Jahr und deshalb gibt es noch Hoffnung.


    Sollte sie aber ihren stetigen Attacken nicht lassen ist irgendwann Schluss. Wann das soweit ist und ob es soweit kommt kann ich nicht sagen. Es hängt von ihr ab. Ich bemühe mich weiter um Deutlichkeit, was mir nicht immer leicht fällt.

    Update!


    So nun steht in ein paar Tagen der Urlaub mit meinem Sohn an. Meine Freundin hat am Wochenende deswegen zeimliches Theater verantaltet, was ich jedoch klar und deutlich abgeblockt habe.


    Jetzt hat sich allerdings gestern, aufgrund von Informationen die ich über gute Freunde erhalten habe, eine neue Situation ergeben.


    Meine Ex hat wohl seit gut 2 Monaten einen festen Freund. Dies hat sie direkt den Freunden gegenüber gesagt. Sie hat dies jedoch mit dem ausdrücklichen Hinweis gemacht, dass ich dies nicht erfahren solle. Darn haben sich die Freunde auch gehalten, was ich auch Ok finde.


    Allerdings hat jetzt wohl auch mein Sohn einem seiner Freunde gegenüber die Nachricht verkündet und dessen Eltern haben sich bei meinen Freunden rückversichert. Somit ist der "geheime" Status aufgehoben und folglich dessen haben mich nun auch die Freunde informiert.


    Sie haben das getan, weil sie wissen wie ablehnend mein Sohn meiner Freundin gegenübersteht und es einfach nicht ok finden, dass er aber im Gegenzug den neuen Freund meiner Ex kennt und sich positiv über ihn äußert.


    Ich war zunächst einmal geschockt und bin es immer noch; Nicht ob der Tatsache des neuen Freundes (ich gönne es ihr) sondern ob der Tatsache wie offensichtlich weiterhin gegen mich intrigiert wird.


    Ich habe mich nach der Trennung absolut fair verhalten und bin meiner Ex hinsichtlich einer Trennungsvereinbarung auch finanziell sehr entgegengekommen. Diese Trennungsvereinabrung ist schon notariell aufgesetzt, aber noch nicht unterschrieben. Ich denke, dass dies auch der Grund ist, warum ich von diesem Freund noch nichts wissen soll.


    Ich werde nun natürlich mit dem letzten Entwurf der Vereinbarung nochmals einen Anwalt aufsuchen und mich nochmals genau beraten lassen. Es geht insbesondere um die Miete für die Nutzung des gemeinsamen Haueses, die ich ihr ursprünglich erlassen wollte.


    Dies ist die eine Sache. Die andere Sache ist aber nun der Umgang mit meinem Sohn.


    Es ist für mich unakzeptabel, das er den neuen Freund in unserem gemeinsamen Haus akzeptiert, meine Freundin aber nicht kennenlernen will und jeglichen Kontakt ablehnt.


    Gerade in bezug auf den bevorstehenden Urlaub frage ich mich nun wie ich mich unter Berücksichtgung des finanziellen Aspektes gegenüber meiner Frau und der doch großen Enttäuschung über meinen Sohn verhalten soll. Deshalb meine Fragen.


    1. Soll ich zunächst gar nichts sagen, bis ich die finanzielle Seite geklärt habe? Die Einbeziehung der Miete kann ich dadurch begründen, dass ich mich eben nach Vorlage ihrer Vorstellungen nochmals beraten ließ und mir der Anwalt gesagt hat, dass mir Miete zusteht.


    2. Soll ich meinen Sohn mit dem Wissen um den neuen Freund konfrontieren, ihm deutlich sagen, dass sein Verhalten gegenüber meiner Freundin nun in einem anderen Licht erscheint und er nun sein Verhalten schleunigst zu ändern hat?


    3. Soll ich meinen Sohn aus der Reserve locken in dem Sinne, dass ich ihn nochmals frage, warum er meine Freundin nicht kennenlernen will (die Antwort darauf kenne ich) ich ihn aber dann frage, wie er denn reagieren würde wenn seine Mutter einen neuen Freund hätte?


    Die 3te Variante widerstrebt mir innerlich, da ich ihn damit in einen neuen Konflikt bringen würde. Er müsste wahrscheinlich ein Versprechen gegenüber seiner Mutter brechen und dafür zu Hause Ärger sowohl von ihr als auch von seiner Oma (meine Schwiegermutter) erhalten.Sie reden noch immer bei Anderen schlecht über mich und wenn sie ein Anzeichen entdecken, dass mein Sohn Etwas tut, was für mich positiv aber für sie negativ sein könnte, werden sie ihm die Hölle heiß machen. Wenn er dazu nicht bereit ist, wird er mich weiter anlügen, was noch mehr bei mir zerstören würde.


    Andererseits bin ich natürlich bitter enttäuscht über meinen Sohn. Wie kann er nur seinen Vater, der sowohl zeitlich als auch emotional und erst Recht finanziell viel mehr in ihn investiert hat als seine Mutter so ungerecht behandeln. Sein ganzes Gerede von Zeit brauchen etc erscheint mir wie eine einzige Lüge.


    Ich bitte um eure Meinungen auch zu dem Zeitpunkt wann ihr wie handeln würdet. Soll ich mir den Urlaub mit ihm, auf den ich mich so sehr gefreut habe, selbst verderben? Soll ich den ganzen Urlaub und auch noch die Zeit bis zur Unterzeichnung der Trennungsvereinbarung dieses Wissen, was mich so sehr belastet mit mir rumschleppen.


    Meiner Freundin, die dies auch alles weiß, brauche ich momentan gar nicht gegenüber zu treten. Sie hat jetzt eine noch schlechtere Meinung von ihm und noch weniger Verständnis für den Vater-Sohn-Urlaub.

    ich beantworte mal mit absicht nicht deine fragen – weil du nämlich alleine durch die fragestellung dinge miteinander vermischt, die du strikt trennen solltest!


    für mich steckt der kern erst einmal hier drin:

    Zitat

    Es ist für mich unakzeptabel, das er den neuen Freund in unserem gemeinsamen Haus akzeptiert, meine Freundin aber nicht kennenlernen will und jeglichen Kontakt ablehnt.

    weißt du tremare, es ist eigentlich vollkommen wurscht, wie du das findest, du wirst das wohl oder übel akzeptieren müssen, wie dein sohn das sieht! ich glaube nämlich, dass dein sohn innerlich denkt


    papas freundin = ehezerstörerin


    mamas freund = trostreicher retter


    also lass deinen sohn bitte aus allem erst einmal komplett heraus, sag ihm höchstens, dass du von dem freund weißt und das vollkommen okay findest. aber stell keine zusammenhänge zu deiner freundin her!

    @ Die Seherin

    Zitat

    also lass deinen sohn bitte aus allem erst einmal komplett heraus, sag ihm höchstens, dass du von dem freund weißt und das vollkommen okay findest. aber stell keine zusammenhänge zu deiner freundin her!

    Sorry, aber das macht mich stinkwütend. Soll ich mir weiter Alles gefallen lassen, meine Freundin als Hure bezeichnen lassen und sagen."Ja mein Sohn, alles toll. Schön dass du dich mit Mamas neuem Freund gut verstehst. Soll ich euch Dreien noch einen gemeinsamen urlaub bezahlen?"


    Normalerweise schätze ich deine Postings sehr und die Interpretation "Ehezerstörerin" und "Trostreicher Retter" ist ok, aber was du mir enpfiehlst ist ganz und gar nicht o.k.

    temare

    Zitat

    Es ist für mich unakzeptabel, das er den neuen Freund in unserem gemeinsamen Haus akzeptiert, meine Freundin aber nicht kennenlernen will und jeglichen Kontakt ablehnt.

    Du wirbelst jetzt aber so einiges durcheinander. Den Unterhalt für deine Frau, Scheidung und whatever haben nichts mit deinem Sohn zu tun. Nichts damit, wie er dem neuen Partner deiner Ex Frau gegenübersteht und auch nicht wie er sich gegenüber deiner Partnerin verhält.


    Was ein neuer Partner an sich mit getroffenen und angestrebten Vereinbarungen zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht.

    Zitat

    Es ist für mich unakzeptabel, das er den neuen Freund in unserem gemeinsamen Haus akzeptiert, meine Freundin aber nicht kennenlernen will und jeglichen Kontakt ablehnt.

    Es ist seine Sache, wen er wo akzeptiert, mag, Kontakt will oder nicht will. Er ist alt genug.

    temare

    Zitat

    Soll ich mir weiter Alles gefallen lassen, meine Freundin als Hure bezeichnen lassen und sagen (...)

    Nein. Wieso hast du es denn bislang zugelassen?

    @ Dumal

    Ich wirble nichts durcheinander. Wenn du genau liest, spreche ich zuerst über den Aspekt in Bezug auf meine Frau und die Trennungsvereinbarung und danach über den Aspekt zu meinem Sohn.


    Es überrascht mich schon, das auch Du der Meinung bist, mein Sohn kann mich wie einen Arsch behandeln,seine Mutter vergöttern und auch noch ein Auto von mir wollen.


    Du bist ja wirklich wahnsinnig tolerant.

    @ Dumal

    Zitat

    Nein. Wieso hast du es denn bislang zugelassen?

    Ich habe es immer strikt zurückgewiesen, aber sein Verhalten sie nicht kennenlernen zu wollen habe ich deshalb zugelassen, weil ich ihm Zeit geben wollte.

    Vielleicht kommt er auch mit dem Freund deiner Frau besser aus, weil der, im Gegensatz zu deiner Freundin ihm auch nicht so negativ gegenüber steht. Deine Freundin hatte doch anscheinend von Anfang an ein Konkurrenzdenken und wollte nicht, dass du so viel Zeit mit deinem Sohn alleine verbringst, vielleicht kann dein Sohn sie deshalb auch nicht leiden. Und ich denke auch, dass die Seherin recht damit hat, dass deine Freundin für ihn eben die "Ehezerstörerin" ist, der Freund deiner Ex aber nicht.


    Im Grunde denke ich, du lässt dich von deiner Freundin ( und jetzt auch noch von den sogenannten guten Freunden, die nichts besseres zu tun haben, als deine Ex zu verraten) längst manipulieren und gegen deinen Sohn aufhetzen.

    temare

    Zitat

    Es überrascht mich schon, das auch Du der Meinung bist, mein Sohn kann mich wie einen Arsch behandeln,seine Mutter vergöttern und auch noch ein Auto von mir wollen.

    ;-D Ja, genau DAS waren meine Worte bisher im Faden.

    Zitat

    Ich habe es immer strikt zurückgewiesen

    Was soll das denn heißen? "Immer strikt zurück gewiesen?"

    Zitat

    aber sein Verhalten sie nicht kennenlernen zu wollen habe ich deshalb zugelassen, weil ich ihm Zeit geben wollte.

    Es steht dir eben gar nicht zu, diesbezüglich etwas "zuzulassen". Es ist seine Sache, wen er kennen lernen will und wen nicht.

    Ich fürchte, ich schlage jetzt in dieselbe Kerbe. Ich kann auch nicht sehen, was der neue Freund der Mutter an der Beziehung zu deiner Freundin verändern soll. Wenn er sie als Hure und so beschimpft, war das zu keiner Zeit ok und das hätte ich mir auch nachdrücklich verbeten. Das ändert aber nichts daran, dass sie offensichtlich diejenige ist, die die Ehe zerstört hat (nach der Ansicht deines Sohnes und seiner Mutter). Und dieses Gefühl wird dein Sohn so oder so nicht einfach abstellen können.


    Du könntest in einem ruhigen 4-Augen-Gespräch darüber reden, dass du es unfair findest, dass deine Ex seiner Ansicht nach glücklich mit neuem Partner werden darf, er dir aber nicht das gleiche Recht einräumt, oder zumindest Verständnis dafür aufbringt. Ich habe aber ehrlich gesagt große Zweifel, nach deinen Schilderungen, ob dieses Gespräch wirklich so ruhig ablaufen könnte – von beiden Seiten.


    So, und das mit der Miete oder nicht Miete musst du schlicht selbst entscheiden. Lass dich nochmal beraten und dann überlege dir, worauf du dich schriftlich belastbar festlegen möchtest.

    ich werde dir auch künftig nur das schreiben, was ich aus meiner sachlich-außenstehenden perspektive heraus als sinnvoll empfinde.


    und hätte mein sohn damals meinen jetzigen mann so unflätig hergezogen, hätte ich ihm klar gesagt: ich habe verständnis für deine verletztheit, was die ehe deiner mutter und mir angeht, du darfst auch gerne mein verhalten kritisieren, nicht aber einen menschen, den du nicht mal kennen lernen willst!


    ich persönlich hätte dann sogar riskiert, dass der kontakt dann mal eine weile ruht (was mir übrigens mit meiner tochter passiert ist).

    Die Seherin

    Zitat

    ich persönlich hätte dann sogar riskiert, dass der kontakt dann mal eine weile ruht (was mir übrigens mit meiner tochter passiert ist).

    Das sehe ich auch so. Es gibt Grenzen, diese sollten gesetzt werden, wenn sie nicht von sich aus erkannt und eingehalten werden, und Grenzen bedeuten eben auch Konsequenzen. Da fehlt es ja leider hinten und vorne. :-/

    Du willst es irgendwie allen Recht machen und verlangst Ebensolches aus Deiner individuellen Sichtweise ebenso. Bloß, da hapert es. Nicht alle sehen alles augenscheinlich so wie Du. Das wirst Du letztlich akzeptieren müssen, ob es Dir gefällt oder nicht. Welcher Art Konsequenzen Du ziehst gegenüber allen Beteiligten, welche Kontakt- sowie welche Zahlungsvereinbarungen Du ausmachst, das alles ist letztlich Deine ureigene persönliche Sache. Du kannst sehr wohl gewisse Leistungen Deinerseits mit Verpflichtungen an die Anderen einfordern, nur wirst nicht Du entscheiden können, ob daran gehalten wird. Ich würde an Deiner Stelle, da jetzt ohnehin das Fass keinen Boden mehr hat, Dein persönliches Interesse in den Vordergrund stellen und vor allem versuchen, das Finanzielle gütlich abzuwickeln. Falls das nicht klappt, wird das gericht das letzte Wort darin haben. Hinsichtlich des von Dir gewünschten Konktaktverhaltens untereinander wird wohl schwer eine gemeinsame Einigkeit erzielt werden, insofern Du um eine Prioritätenreihung schwer umher kommen wirst. Dass Dein seinerzeitiger Loslösungsschritt nicht von allen Beteiligten gleich gehuldigt werden würde, hättest Du Dir eben spätestens zu diesem Zeitpunkt damals vor Augen führen müssen. Ob das allerdings an Deiner letztendlichen Entscheidung gerüttelt hätte, glaube ich ohnehin nicht. So ist es eben wie es ist, und das solltest Du in bezug auf Dein eigenes Nervenkostüm eher früher als später als gegeben akzeptieren. Vielleicht heilt ja auch die Zeit so manche Wunden ...