• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten

    Ich denke, ich würde mich an deiner Stelle bemühen, zu akzeptieren, dass es die Entscheidung deines Sohnes ist, wen er mag, mit wem er Zeit verbringen möchte, mit wem er sich vorstellen kann, gemeinsam etwas zu Unternehmen. Es gibt in dem Sinn keinen Anspruch auf gleiche Sichtweise gegenüber den Partnern der Eltern, weil es eben von der Situation, den Umständen und vor allem dem Menschen selbst abhängt, ob man diesen mag oder akzeptieren kann und eben nicht davon, dass es eine theoretische Symmetrie gibt (Partner eines Elternteils).


    Dass du eine getroffene Vereinbarung davon abhängig machst, ob deine Ex-Frau jemanden kennengelernt hat, spricht nicht für dich. Ich würde das an deiner Stelle nochmals überdenken.


    Respektlose Äußerungen sind an sich inakzeptabel und soll man so auch nicht hinnehmen – zu keinem Zeitpunkt und ganz unabhängig davon wie er sich dem Partner seiner Mutter gegenüber verhält (wenngleich ich mir vorstellen kann, dass sie bei einem 17jährigen Jungen aus der Emotion heraus vielleicht ein bisschen mildernde Umstände verdienen).


    Dass deine Freundin dir mit dem Beziehungsende droht, falls du mit deinem Sohn wegfährst, würde mich die Beziehungsgrundsätze zu ihr wahrscheinlich in Frage stellen lassen.


    Deinen Sohn würde ich auf keinen Fall zu dieser Art von gemeinsamen Urlaub drängen. Für mich ist bereits die Erwartungshaltung bzw. der Vorschlag, mit ihm und ihr an den Urlaubsort seiner Kindheit, an dem auch seine Mutter dabei war, sehr wenig feinfühlig. Wie kamst du überhaupt auf die Idee, ihm das zumuten? Wieso presst du ihn da in deine Vorstellung?


    Fahr mit deiner Freundin auf Urlaub, wie ihr beide wollt. Mach mit deinem Sohn ein paar Tage etwas gemeinsam – nur Vater und Sohn – solange er das noch möchte. Falls irgendwann das Verhältnis zwischen deiner Freundin und deinem Sohn sich bessert, und alle Beteiligten sich damit wohl fühlen, versucht eventuell ein paar Tage gemeinsam an einem neutralen, neuen Ort. Wenn er es aber niemals will, ist das ok. Ich kann ihn verstehen.


    Er kann dir nicht dreinreden, was du mit deiner Freundin macht und wie ihr eure Paarbeziehung gestaltet. Aber selbstverständlich darf er darüber entscheiden welche Position er einnehmen will in allen Dingen, die auch ihn betreffen.


    Wenn du jetzt aufgrund der neuen Partnerschaft deiner Ex-Frau anfangst, deinem Sohn Vorwürfe zu machen, an Vereinbarungen zu rütteln, die du selbst bereits für in Ordnung hieltest, deinem Sohn ein Verhalten deiner Freundin gegenüber abzuverlangen, dass sich nicht mit seinen Gefühlen deckt, hast du eine große Chance, das Verhältnis zu deinem Sohn sehr nachhaltig zu beschädigen. Die Verantwortung dafür trägst du.


    Auf der einen Seite wirkt es auf mich so, dass du es allen möglichst recht machen möchtest, auf der anderen Seite hast du für mich eine ausgesprochen egozentrische Position. Vielleicht gelingt dir an manchen Stellen ein Perspektivenwechsel.


    Alles Gute.

    Zitat

    Wenn du jetzt aufgrund der neuen Partnerschaft deiner Ex-Frau anfangst, deinem Sohn Vorwürfe zu machen, an Vereinbarungen zu rütteln, die du selbst bereits für in Ordnung hieltest, deinem Sohn ein Verhalten deiner Freundin gegenüber abzuverlangen, dass sich nicht mit seinen Gefühlen deckt, hast du eine große Chance, das Verhältnis zu deinem Sohn sehr nachhaltig zu beschädigen. Die Verantwortung dafür trägst du.

    Stop! Es ist keine Vereinbarung, dass er meine Freundin nicht akzeptiert. Es ist sein Standpunkt, den ich akzeptiern muss. Er verbindet dies dann zusätzlich noch mit Forderungen, dass er nicht zu Famileinfeiern und in Urlaub mit ihr fährt.


    Ich höre immer ich zwinge ihn zum gemeinsamen Urlaub! Nein, das tue ich nicht. Aber er ist 17 Jahre und versucht mir Dinge aufzuwzingen und mit Kontaktabbruch zu drohen.

    @ Die Wölfin

    Zitat

    Auf der einen Seite wirkt es auf mich so, dass du es allen möglichst recht machen möchtest, auf der anderen Seite hast du für mich eine ausgesprochen egozentrische Position. Vielleicht gelingt dir an manchen Stellen ein Perspektivenwechsel.

    Offensichtlich kann ich mich ganz schlecht selbst beschreiben und meine momentane Wut wird als Égozentrik interpretiert.


    Mein Umfeld hält mich hingegen für einen gutmütigen Trottel, der sich von seinem Sohn auf das Nase rumtanzen lässt.

    Ach ich spreche aus der Sicht deines Sohnes (ich wurde damals in ein ähnlicher Konstellation in eine ähnliche Rolle gedrängt) und mit dem nötigen Abstand- im Nachhinein lässt es sich leicht reden. Jetzt musst du da durch. (Übrigens, meine Mutter hat Jahre später versucht ihre zweite Ehe gegenüber meinem Vater zu verheimlichen um noch weiter Alimente zu erhalten :=o )


    Wut ist okay, ein bisschen Egoismus auch.


    Ich würde sagen, lass dich von deiner Ex nicht über den Tisch ziehen, nur weil du ein schlechtes Gewissen hast. Sei großzügig aber nicht dumm. Die gleiche "Verhaltensregel" gilt gegenüber deinem Sohn: großzügig gegenüber seinen Emotionen und vor allem seinen Gefühl zwischen allen Stühlen zu sitzen, aber streng gegenüber verbalen Exzessen.


    Wenn es so ist wie du schilderst dass er von der mütterlichen seite durchaus gemaßregelt und bedrängt wird, wird er im Urlaub mit dir Aufleben und sich entspannen. Von dem her betrachte ich es als gut dass deine Freundin nicht dabei ist - weil dass die Situation verkomplizieren kann, weil du als Bestandteil eines Paar nicht primär sein Vater bist, sondern eben auch ihr Freund etc.


    Gib ihm einfach Zeit. Gib ihm das Vertrauen dass er trotzdem dein Sohn ist, und du auch mit einer anderen Frau immer sein Vater sein wirst. Wahrscheinlich kann er dann auch leichter "großzügig" sein, wen er entspannter ist, und die Sicherheit hat. In ein paar Monaten schaut das Ganze anders aus, jetzt braucht es Zeit.


    Und zum Verhalten gegenüber deinen Freundin: sie kann DIE Frau in deinem Leben sein, aber sie kann von dir nicht fordern der eeinzige wichtige Mensch in deinem Leben sein zu dürfen.

    Zitat

    Stop! Es ist keine Vereinbarung, dass er meine Freundin nicht akzeptiert. Es ist sein Standpunkt, den ich akzeptiern muss. Er verbindet dies dann zusätzlich noch mit Forderungen, dass er nicht zu Famileinfeiern und in Urlaub mit ihr fährt.


    Ich höre immer ich zwinge ihn zum gemeinsamen Urlaub! Nein, das tue ich nicht. Aber er ist 17 Jahre und versucht mir Dinge aufzuwzingen und mit Kontaktabbruch zu drohen.

    Nein, ich rede von der Trennungsvereinbarung mit deiner Ex-Frau.


    Er muss zur Kenntnis nehmen, dass du mit deiner Freundin eine Beziehung hast, aber muss sie nicht als Teil seines Lebens akzeptieren.


    Es sind weder Forderungen noch etwas das man sich bieten lässt oder nicht, dass er Gemeinsamkeinten mit ihr nicht möchte, sondern seine persönliche Entscheidung, die in Ordnung ist und die du akzeptieren musst.

    Zitat

    Offensichtlich kann ich mich ganz schlecht selbst beschreiben und meine momentane Wut wird als Égozentrik interpretiert.

    Vielleicht, aber es kommt zumindest bei mir an, dass du nicht egozentrisch sein möchtest und das ist fürs Erste ein guter Ansatz.

    Zitat

    Mein Umfeld hält mich hingegen für einen gutmütigen Trottel, der sich von seinem Sohn auf das Nase rumtanzen lässt.

    In meinen Augen hat dieses Umfeld eine nicht passende Eltern-Kind-Gefälle-Sicht. Ich würde deinen Sohn in seinen Bedürfnisen und auch emotionalen Nöten (das ist sicher nicht so leicht für ihn) und auch in seinen Entscheindungen ernst nehmen aber umgekehrt das Verständnis und die Verantwortung als Vater und Erwachsener wahrnehmen und mich von der Position dieses Umfeldes nicht allzu sehr leiten lassen.

    Zitat

    Andererseits bin ich natürlich bitter enttäuscht über meinen Sohn. Wie kann er nur seinen Vater, der sowohl zeitlich als auch emotional und erst Recht finanziell viel mehr in ihn investiert hat als seine Mutter so ungerecht behandeln.

    Das trifft dich schon die ganze Zeit oder? Du hast schon die ganze Zeit das Gefühl er müsse sich eigentlich dir verbundener fühlen als ihr weil du ja mehr getan und gezahlt hast oder? So funktionieren Beziehungen aber nicht.

    Zitat

    Ihr seid also wirklich der Meinung, dass es ok ist, das mein Sohn auch zukünftig keinen Kontakt ( und damit meine ich nicht, dass ich ihn zwingen würde Dieses oder Jenes mit uns zu unternehmen, sondern einfach nur die normale Höflichkeit aufbringt) mit meiner Freundin haben will, er aber mit dem Freund meiner Ex höflich umgeht?

    Dein Sohn darf alleine entscheiden mit wem er wann wie wo seine Zeit verbringen will. Wenn er bereit ist die Konsequenzen zu tragen, also zum Beispiel auf einem Familienfest nicht zu erscheinen weil sie da ist, dann klar ist das ganz alleine sein Ding.

    Zitat

    Das würdet ihr euch von euren Kindern bieten lassen?

    Natürlich würde ich meinem fast erwachsenen Sohn erlauben sich selbst auszusuchen mit wem er redet und mit wem nicht. Ich hätte mir schon vorher verbeten, dass er meinen Partner beschimpft. Das Thema ausklammern, in Ordnung, Bleidigungen gehen nicht. Hätte er sich nicht daran gehalten hätten wir das Treffen an dem Punkt an dem Beleidigungen fallen sofort beendet.

    Zitat

    Sie sagen, das mein Sohn stur ist aber ein Teil der Sturheit die Angst überdeckt, wie seine Mutter und die Oma (die bei ihm zu Hause omnipräsent ist) reagieren würden, wenn er ihnen sagen würde, das meine Freundin ja auch ganz nett ist. Mir hat sogar meine Ex schon bestätigt, das mein Sohn von ihrer Mutter einen Anpfiff bekommen hat, als er nur positiv über mich gesprochen hat.

    Wenn dem so ist würde ich den Jungen nicht noch tiefer in einen Konflikt reinreiten. Er muss da wohnen, sich sowieso ständig anhören wie ätzend du bist und ekommt das Gefühl illoyal zu sein wenn er dich mag. Schwer genug, da würde ich nicht noch verlangen, dass er deine Freundin kennenlernt und sich damit das Leben noch schwerer macht.

    @ tmeare

    Zitat

    Mein Umfeld hält mich hingegen für einen gutmütigen Trottel, der sich von seinem Sohn auf das Nase rumtanzen lässt

    Warum haben die Meinungen dieses "Umfelds" (Freunde) so ein hohes Gewicht? Warum keine eigene authentische Linie fahren?


    Du kommst mir hier in allererster Linie aufgestachelt von der Freundin sowie Freunden vor, und der Sohn spürt das auch und scheint mir etwas mehr Klarheit herausprovozieren zu wollen.


    Die zickige Freundin ist erwachsen und liefert kindische Szenen am laufenden Band – das wird ihr offenbar alles milde nachgesehen. Während der jugendliche Sohn, für den die veränderte Situation immer noch schwierig ist, massiv unter Druck gesetzt wird. Jetzt wird er sogar regelrecht genötigt die Neue seines Vaters "kennen zu lernen" und womöglich zu mögen. Wenn er nicht will, ist das zu respektieren, völlig unabhängig davon, ob und welche Kontakte er zu anderen Personen pflegt.


    Mir tut der Sohn gerade irgendwie leid, ehrlich.


    Vielleicht hat der Wunsch nach einem Auto auch mit einem etwas verzweifelten Schielen nach einer Art Liebesbeweis zu tun.

    Beabell

    :)^ :)=

    temare

    Bitte vergiss nie, was du an Lebenserfahrung und persönlicher Entwicklung deinem Sohn voraus hast. Das ist kein Grund herabzusehen, sondern ein Grund ihm Verständnis entgegenzubringen. Das heißt nicht dass du dir alles bieten lassen sollst, sondern das heißt dass du von ihm nicht das Verhalten eines Menschen deines Alters erwarten solltest. Und auch wir etwas Gereifteren sind nicht immer fair, für alles offen und souverän über den Dingen stehend, stimmts? :-)


    Manchmal ist das Leben kompliziert. Das gilt nicht nur für die Fäden aller Anderen. ;-) Ja, das ist anstrengend und manchmal auch zermürbend. Aber nimm es als Herausforderung, nicht als Plage oder Strafe. Was kannst du aus all dem lernen?


    Viele Dinge brauchen Zeit. Manche Dinge brauchen sehr viel Zeit. Dass man gerne hätte dass sich Dinge schneller verändern oder entwickeln ändert daran nichts. Das Leben lässt sich nicht beliebig formen wie Knete. Hab Geduld mit deinem Sohn. Vor ihm liegt noch ein ganzes Erwachsenenalter, in dem er sich mit eurer Trennung und dem was sich daraus ergeben hat auseinandersetzen wird. Müssen wird.


    Dein Sohn ist dein Sohn, ein eigenständiges Individuum. Es ist nicht seine Aufgabe, deine neue Beziehung einfacher zu machen. Er hat andere Dinge für sich und sein Leben zu lösen.


    Du kannst nicht erzwingen dass (vereinfacht gesprochen!) dein neues und dein bisheriges Leben so unter einen Hut passen wie du es dir wünschst. Du kannst nur dein Bestes dafür tun und Geduld haben. :)*

    @ Ella 71

    Zitat

    Du kommst mir hier in allererster Linie aufgestachelt von der Freundin sowie Freunden vor, und der Sohn spürt das auch und scheint mir etwas mehr Klarheit herausprovozieren zu wollen.

    Nochmal! Mein Sohn diktiert: Ich fahre nicht mit ihr gemeinsam in Urlaub. Ich erwarte, dass Du mich zu Famileinfeiern mitnimmst und sie Zuhause bleibt.


    Er nimmt sich das Recht seinen Standpunkt zu bewahren (das gestehe ich ihm zu) und übt Druck auf mich aus (das gestehe ich ihm nicht zu!)

    Zitat

    Dein Sohn ist dein Sohn, ein eigenständiges Individuum. Es ist nicht seine Aufgabe, deine neue Beziehung einfacher zu machen. Er hat andere Dinge für sich und sein Leben zu lösen.


    Du kannst nicht erzwingen dass (vereinfacht gesprochen!) dein neues und dein bisheriges Leben so unter einen Hut passen wie du es dir wünschst. Du kannst nur dein Bestes dafür tun und Geduld haben. :)*

    Das sehe ich genauso.

    Zitat

    übt Druck auf mich aus (das gestehe ich ihm nicht zu!)

    Doch tust du. Du sagst ihm vielleicht, dass du es nicht duldest, aber handeln tust du im Anschluß anders. Sobald dein Sohn lostobt knickst du ein und dann zetert deine Freundin los und du knickst zur anderen Seite.

    Zitat

    Mein Sohn diktiert: Ich fahre nicht mit ihr gemeinsam in Urlaub.

    Dein Sohn diktiert nicht sondern zieht hier ganz klar seine Grenze. Was du dann daraus machst ist dein Bier. Ein Diktat wäre wenn er dir sagen würde:" Du fährst mit mir und sie kommt nicht mit!" Und selbst hier wärest du ja noch immer in der Lage dich dem Diktat schlicht nicht zu beugen. Es steht dir frei schlicht nicht mit ihm in den Urlaub zu fahren. Nur zwingen sie kennzulernen, dass steht dir nicht zu. Deine eigenen Grenezn abstecken, ja, seine Grenzen verschieben, nein.

    Zitat

    Sie sagen, dass es eigentlich nicht sein kann, dass mein Sohn sich meiner Freundin gegenüber so stur verhält. Jetzt wo auch bekannt ist, dass er den neuen Freund meiner Ex schon mehrfach kennengelernt hat, er öfters zu Besuch ist, ist das Verständnis noch geringer geworden.

    Dein Verständnis oder das deiner Bekannten?

    Zitat

    Sie sagen, das mein Sohn stur ist aber ein Teil der Sturheit die Angst überdeckt, wie seine Mutter und die Oma (die bei ihm zu Hause omnipräsent ist) reagieren würden, wenn er ihnen sagen würde, das meine Freundin ja auch ganz nett ist. Mir hat sogar meine Ex schon bestätigt, das mein Sohn von ihrer Mutter einen Anpfiff bekommen hat, als er nur positiv über mich gesprochen hat.

    Und diesen ganzen Druck hat er tagtäglich. Da tut er mir wirklich leid! Dir nicht?

    Zitat

    Sie sagen auch, dass ich jetzt das Kennenlernen von ihm einfordern solle.

    Tu das, wenn es das ist, was du auch willst. Ich würde es dir nicht empfehlen.


    Dass es dich verwirrt, so unterschiedliche Aussagen zu bekommen, kann ich voll und ganz verstehen. Aber genau das ist doch der Grund, warum du hier schreibst, oder nicht? Um Leute anzuhören, die euch alle nicht persönlich kennen und dennoch mit ihrer Empathie und all ihren eigenen Erfahrungen raten.

    Dass diese Familienfeiern so ein Problem immer wieder sind? So viele sind das doch gar nicht, müsste man mit ein bisschen gutem Willen gebacken bekommen.


    Ich sehe es so wie Seherin, dein Sohn wird deine Mutter als Opfer sehen, die kranke Frau, die vom fremdgehenden Mann verlassen wurde. Die besagte Freundin ist schon aufgrund dessen in einer schlechten Position. Der neue Mann der Mutter empfindet er vielleicht wirklich als für sie als Genugtuung und Trost. Möglicherweise ist er ihm auch als Mensch sympathisch. Er hat aber von vornherein die besseren Karten, das ist doch nur logisch. Dass Mutter und Schwiegermutter ihn eventuell auch gegen dich oder zumindest gegen die Freundin aufstacheln, kann man vermutlich auch nicht von der Hand weisen.


    Nimm das doch alles nicht so persönlich, damit gibst du ihm ja erst die Macht.