• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten

    Wieso denkst du das, Mond + Sterne? Kennst du ihn und seine Familie oder habe ich das missverstanden und du spricht von dir?

    Süntje


    Aber die Ex hetzt den Sohn doch gar nicht auf, das sagt er sogar selbst. Wir wissen doch gar nicht, ob er als Goldesel missbraucht wird.

    Zitat

    Wir wissen doch gar nicht, ob er als Goldesel missbraucht wird.

    Nein, es sieht nur so aus. 8-)


    Damit meine ich auch Sohnemann.

    Update 02.09.2014


    Es ist Einiges passiert in den letzten Wochen und deshalb hier ein Update auch mit dem Wunsch eure Meinungen zu hören.


    Ende Juli war ich mit meinem Sohn für 2 Wochen in Urlaub. Obwohl meine Freundin dies seit mindestens 9 Monaten wusste, fing gut eine Woche vor dem Urlaub der Psychoterror an. Sie warf mir vor,sie für 2 Wochen vergessen zu wollen, während ich mit meinem Sohn Party feiere. Mein Sohn hätte den Urlaub nicht verdient und erwartete sogar, dass ich sie in den Urlaub nach buche, was ich nicht getan habe. Nur zur Erinnerung: ich war mit ihr in diesem Jahr schon 9 Tage in Spanien und 4 Tage in Wien.


    Nach der Rückkehr aus dem Urlaub ging der Terror weiter. Sie war auf einer Geburtstagsfeier meiner Freunde und dort hätte sie erfahren, dass sich mein Sohn auch zuHause total schlecht benehmen würde. Sie äußerte sich sehr negativ und sagte mir, dass es jetzt an der Zeit wäre ihm mal die Grenzen aufzuzeigen, was nach ihrer Ansicht so laufen sollte: Handy wegnehmen, Taschengeld streichen, keine privaten Kontakte zulassen, kein Wochenendtag mehr für ihn und ich sollte ihm auf jeden Fall den Skiurlaub im kommenden Januar streichen und Diesen mit ihr verbringen.


    Ich habe schon vor Start des Urlaubes mit meinem Sohn gesprochen und ihm angekündigt, das seine schulischen Leistungen, sein Arbeitsverhalten zu Hause und sein respektloses Verhalten ich sanktionieren werde.


    Nachdem er dann letzte Woche Samstag mich anrief und mitteilte sein Handy wäre ins Klo gefallen und kaputt, habe ich ihm gesagt, dass ich nicht bereit bin ein neues Handy zu kaufen. Er wurde laut am Telefon, worauf ich ihm mitteilte , dass ich so nicht mit mir reden lasse und das Gespräch mit der Ankündigung eines Dreiergespräches mit ihm , mir und seiner Mutter beendet habe.


    Am letzten Dienstag fand das Gespräch statt. Ich hatte mich vorher mit meiner Ex abgestimmt, da ich wollte das wir an einem Strang ziehen.


    bei dem Gespräch habe ich meinem Sohn gesagt, das ich Taschengeld am Ende des Monates nur noch zahle, wenn er seine Aufgaben in der Schule und zu Hause erfüllt hat und auch sein Sozialverhalten entsprechende positiv ist.Weiterhin habe ich seinen Wunsch nach einem Auto zurückgewiesen, bis ich durch die Vorlage des nächsten Zeugnisses den Beweis habe, dass er sich in der Schule anstrengt. Ich habe ihm auch gesagt, dass er bei schulischen Problemen Hilfe erhält, wenn er dies signalisiert. Den Winterurlaub habe ich ebenfalls zur Disposition gestellt.


    Er hat natürlich erst mal bockig reagiert und sich in sein Zimmer zurückgezogen und geweint.


    Ich habe mich nach diesem Gespräch natürlich nicht gut gefühlt, weiss aber das es der einzig mögliche Weg ist zur Zeit auf ihn einzuwirken. Lediglich das Thema Winterurlaub machte mir Bauchschmerzen, weil es nach meiner Trennung von ihm eine der wenigen Möglichkeiten ist mit ihm länger Zeit zu verbringen und er hat dies auch in der Vergangenheit immer genossen.


    DerWinterurlaub war auch in den folgenden Tagen immer wieder ein Thema was meine Freundin anschnitt. Sie fragt, ob ich dem Mitfahrer ( ein Freund mit seiner Tochter) schon Bescheid gegeben habe, ob ich schon im Hotel angerufen hätte und und und.


    Am Samstag bin ich dann in meine neue Wohnung umgezogen und bei der Verabschiedung durch die alten Vermieter kam ganz zwanglos die Frage von den Vermietern, ob wir denn in diesem Jahr noch Urlaub z.B. im Winter geplant hätten. Daraufhin sagte meine Freundin wie aus der Pistole geschossen: "Ich würde ja gerne Ski fahren gehen, aber ich bin ja unerwünscht."


    Diese Aussage hat mich wahnsinnig verletzt. Zum Einen war es nie meine Absicht sie von etwas auszuschliessen,denn dieser Winterurlaub mache ich schon seit 10 Jahren mit meinem Sohn und es ist eben Vater Sohn Urlaub. Zum Anderen wurde mir dadurch klar, dass sie diesen Urlaub hauptsächlich haben wollte, damit ich sie vor meinen Sohn stelle.


    Ich habe am Samstag und Sonntag sehr schlecht geschlafen und hatte Magenschmerzen.


    Gestern Nachmittag ist dann die Bombe geplatzt. Ich habe ihr am Telefon gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass sie meinen Sohn. nicht akzeptiert und sie bewusst in Kauf nimmt, dass mein Verhältnis zum ihm sich weiter verschlechtert und zerbricht. Ich habe ihr gesagt, dass ich die Reissleine ziehe und mir nicht mehr vorschreiben lassen werde wie, wann und wie häufig ich meinen Sohn sehe und dass ich den Winterurlaub mit ihm verbringen werde.


    Sie hat dies überhaupt nicht eingesehen, hat völlig durchgedreht, gesagt es sei Schluss und gedroht sich umzubringen. ich habe versucht auf sie einzuwirken und das Gespräch dann abgesprochen. Sie hat mir wenig später eine MMS geschickt mit einem Bild auf dem sich sich ihren Arm geritzt hat (das hat sie schon öfter getan) und der Nachricht "Danke" . ich habe nicht reagiert.


    Ich war völlig fertig und bin dann erst mal zu Freunden gefahren, um mit ihnen über das Ganze zu reden. sie rief mich auf dem Weg dahin an, fragte ob ich auf dem weg zu ihr sei, um alles wieder gerade zu biegen. Ich sagte, dass ich nicht kommen werde, da ich mich nicht erpressen lasse und mit ihrer uneinsichtigen Haltung nicht klarkomme.


    Heute morgen rief sie dann an und versuchte sich herauszuwinden. Sie hätte mir ja den Urlaub nie wegkommen. Sie hätte in den nächsten Wochen noch eingelenkt und der Spruch vom Samstag wäre ihr so herausgerutscht. Was nicht kam war eine echte Einsicht, die mir das Gefühl gibt, dass sie meine Haltung akzeptiert. Sie ist nicht in der Lage einzusehen, wenn sie sich verrannt hat und eine echte Entschuldigung kommt niemals über ihre Lippen.


    Sie hat mir ein Beziehung light angeboten mit der Absprache sie würde jetzt zu meinem Sohn gar nichts mehr sagen.


    Ich habe gesagt, dass ich das nicht will. Meine Partnerin muss akzeptieren, dass es zwei Menschen gibt dich ich liebe und der zweite Mensch ist mein Sohn. ich muss ihn durch diese schwierige Phase seines Lebens begleiten und dazu brauche ich eine Partnerin, die nicht beleidigt ist, wenn ich einen Samstag mit ihm verbringe, Urlaub mit ihm mache und und und..


    Das ist der Stand der Dinge. Was meint ihr? Habe ich mich richtig verhalten?


    Sorry, dass es so lang geworden ist.

    Ich denke, Du hast kurzfristig alles richtig gemacht. Du hast so reagiert wie Du als Vater (gegenüber Deinm Sohn) und als Mann (gegenüber Deiner Partnerin) reagieren musst und selbst mal Deine Meinung vertreten.


    Längerfristig glaube ich, dass Deine neue Beziehung zum Scheitern verurteilt ist.


    Und einen Tipp habe ich noch. Hast Du einen besten Freund? Geh mit dem in Urlaub.

    Oh weia, ich denke das deine Freundin wirklich professionelle Hilfe braucht um mit sich und ihrer eifersucht klarzukommen.


    Bin verheiratet und habe Kinder und begrüße es sehr wenn mein Mann "nur" was mit den Kinder unternimmt und mich außen vor läßt.


    Würdest du den Vater-Sohn Urlaub streichen würde es dich ebenfalls sehr treffen.


    Du würdest dich doch bestrafen, dass weiß deine Freundin doch und trotzdem will sie lieber das du leidest, als das du deine Zeit ohne sie verbringst.


    Wie egostisch und lieblos ist das?


    Die Sanktionen gegen deinen Sohn gehen mir persönlich gegen den Strich da dies mir sehr bekannt vorkommt ;-) , im Grunde soll es doch nur dazu dienen das ihr euch gegenseitig entfremdet.


    Laß dir von niemanden reinreden, weder von Freundin noch vom Sohn, auch kein schlechtes Gewissen einreden.


    Vertrete deine meinung und verbring Zeit mit deinem Kind, weil du es auch möchtest, also bestraf dich nicht selbst.


    Mit der Selbstmorddrohung deiner Freundin käme ich so gar nicht klar, dass würde mich völlig gaga machen, darauf hätte ich keinen nerv, bei aller Liebe nicht.


    Vielleicht sollte sie sich echt Hilfe suchen, das täte euch beiden gut.

    Es scheint, Du schlägst Dich nach wie vor mit dem gleichen Problem rum.


    Problematik Sohn:


    Du praktzierst mit ihm die gleiche Basis, wie im Verhältnis zu Deiner Freundin. Ich persönlich halte sehr wenig vom Umgang "wenn Du dies machst, tue oder lasse ich DAS!" Alles was Dein Sohn dabei lernt ist, dass er durch Manipulation und Anpassung an eure Bedingungen seine Ziele erreicht.


    Respektloses Verhalten sollte auf die spezielle Situation bewertet und betrachtet werden. Die Pubertät ist ein für viele Eltern an einen Ausnahmenzustand erinnernde Zeit. Allerdings bewirkt sie, dass Kinder in diesem Zeitraum lernen sich von Entscheidungen und Sichwinkeln abzunabeln. Anders können sie nicht erwachsen werden. Klar ist jedoch auch, es muss Regeln geben im Umgang miteinander. Wird er respektlos und ausfällig, Gespräch abbrechen. Zeit zum nachdenken einräumen, Gespräch anbieten, wenn er sich erwachsener benimmt. Nein, Eltern müssen aus Liebe nicht ständig einlenken.


    Taschengeld hat die Funktion, den Umgang mit Geld zu üben, um dies später im eigenen Leben angemessen anwenden zu können, und sollte kein Machtinstrument der Erziehungsarbeit sein, im Sinne von Lob und Strafe.


    Kauf des Auto's ist nicht Sache der Eltern, sondern sollte seinen Ehrgeiz anspornen, sich für seine Wünsche ins Zeug zu legen. Ein Obulus am Ende von eigenen Bemühungen und Zielstrebigkeit/Sparsamkeit ist damit nicht aus der Welt. Es muss ja nicht gleich ein Luxusgefährt sein, sondern dem Zwecke angemessen.


    Dein Sohn ist 17 und könnte erkennen, dass er zwar offen und ehrlich seine Meinung sagt, jedoch der Ton die Musik macht. Eltern wie Kinder müssen gegenseitig nicht jede Kröte schlucken, die im Hals sitzt.


    Es gibt preiswerte Prepaidhandys, bei Aldi für knapp 20 Euro eine Allnet-Flat für SMS und Telefonate als Prepaidsegment, sollte für einen jungen Mann seines Alters reichen. Er kann sich je nach Geldbeutel in Eigenverantwortung die benötigten Optionen buchen oder weglassen z.B. Internet.


    Problem mit Deiner Freundin:


    Klarer Beziehungsrahmen, Meinungsfreiheit JA, alles andere ist auf Paarebene nicht tragbar. Herabsetzende und einseitige Rumnölerei unterbleibt. Thema Sohn ohne Angriffspolitik, sie muss lernen zu akzeptieren, dass ihr eine Einheit seid, Du als Vater+Sohn, sie der dazu gekommene Beziehungspartner, der nicht alte Familienregeln in Konkurrenz zu sich sieht, was Zeit, Geld und Aufmerksamkeit betrifft. Benimmt sie sich gegenüber Deinen geäußerten Bedürfnissen unangemessen , startet immer wieder währende Dauerschleifen von Diskussionen, die ihr zig Mal durchgekaut habt, mach den Cut. Kurze Erinnerung an euren Vereinbarungen und den festgelegten Beziehungsrahmen und Schluss der Diskussion.


    So lange Du Dich trotz klarer Vereinbarungen auf ergebnislosen Streit einlässt, wird sie weiter versuchen die Grenzen zu ihren Gunsten zu verschieben. :)z :)*

    Deine Freundin gehört zum Psychologen. Die zieht alle Fäden, um dich so zu haben, wie es ihr passt. Dabei sieht sie nur sich und du bleibst völlig auf der Strecke. Also irgendwie hast du zuviel Herz und fällst immer wieder auf ihre Manipulationen rein.


    Wieviel lässt du noch mit dir machen? Wie leidensfähig bist du? Also irgendwie sehe ich von ihrer Seite nichts von Liebe, nur ein Besitzergreifen mit aller Macht. Hast du das wirklich nötig? Tut dir das wirklich gut? Und dieser ewige Konflikt zwischen ihr und deinem Sohn wird niemals enden. Die hasst ihn wie die Pest. Traurig.


    Was deinen Sohn betrifft: gute schulische Leistungen sollten belohnt werden. Faules Rumhängen nicht.


    Ein Handy halte ich gerade in der Altersgruppe für nötig. Aber da kann man ja ne billige Variante kaufen, die er dann gerne später durch ein höflicheres Auftreten durch ein "In-Modell" ersetzen kann. Das du dich dabei mit deiner Ex ansprichst, halte ich für sehr wichtig.

    Ich finde, du hast dich richtig verhalten. Sowohl dem Sohn gegenüber als auch ihr. Deine Freundin hat, wie schon mehrmals erwähnt, ein massives Problem und das lässt dich auch so wie in einem Hamsterrad fühlen.


    Erziehungstechnisch bist du meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg. Ein bisschen Strenge kann dein Sohn schon gebrauchen. Den Winterurlaub würde ich nicht streichen, das, was da läuft, sind ganz normale Erziehungsprobleme, die durch die Situation verschärft wurden. Mehr nicht. Er soll auch wissen, dass du zu ihm hälst und ihn liebst, wenn er auch nicht alles auf dem Tablett serviert bekommt (Handy, Auto..). Taschengeld würde ich allerdings überhaupt nicht zur Disposition stellen, ich finde, das sollte eine vom Verhalten unabhängiger Anspruch sein. Und was das Handy anbelangt, würde ich ihm auch entgegenkommen, wenn du eine Veränderung zum Positiven erkennen kannst. Ich glaube, ohne Handy ist ein Jugendlicher heutzutage nicht mehr lebensfähig... ;-) Vielleicht gibt es Möglichkeiten, dass er einen Job übernimmt und dazu verdient (Zeitungen austragen etc.)?


    Was deine Freundin anbelangt, dazu kann ich nicht mehr viel sagen. Du wirst sie nicht von heute auf morgen ändern können und ich bezweifle auch, dass sie das kann. Sie ist unreif und hat ein psychiches Problem, das du dir das auch noch antust, begreife ich manchmal nicht ganz.

    Beide Daumen hoch für dein Verhalten deiner Freundin gegenüber. Die benimmt sie wie ein verzogener Teenager und braucht drigend professionelle Hilfe. Die Erpressernummer geht jedenfalls gar nicht und das du nich ddarauf angesprungen bist finde ich super!.


    Was deinen Sohn angeht finde ich es erstmal ganz toll das du dich mit deiner Ex abgesprochen hast. Da an einem Strang zuziehen ist unersetzlich.


    Den Urlaub würde ich nur im Notfall streichen, wenn er sich dir gegenpber so unmöglich verhält das du gar keine Lust mehr auf gemeinsames Skifahren hast. Das würde ich auch so kommunizieren ala: Ich werde meinen Urlaub nicht damit verbringen mich beleidigen zu lassen. Man kann ja im Notfall auch noch vorzeitig nach Hause fahren, zwingt einen ja niemand das auszusitzen. Auto gäbs bei mir ja eh nicht, aber du musst nun natürlich zu deinem Wort stehen sollte er in der Schule besser werden. Grundsätzlich eine deutliche Verbesserung.

    Ich hab das Gefühl du bist auf einem guten Weg. Mitten drin im Lernzprozess (der kein Leichter oder gar Schneller ist), einen festen Stand gegen äußere Einflüsse zu bekommen. Eine klar erkennbare und nachvollziehbare Position zu beziehen, und auf dieser ausharren zu können. Trotzdem flexibel sein zu können, deine Position bei veränderten Umständen oder guten Argumenten zu verändern. Und das alles ohne zu wanken, zu hadern oder ständig zu grübeln.


    Meiner Meinung nach gehört zu diesem Prozess, dass der Druck auf dich kurz- bis maximal mittelfristig zunimmt. Schwanken, leichte Nachgiebigkeit, es-allen-rechtmachen etc. ist praktisch für Andere. Und diesen gewohnten Vorteil geben Andere ungern auf. Sie werden womöglich versuchen, dich mit erhöhtem Aufwand wieder zu deiner alten Schwäche (nennen wir es mal flapsig so) zurückzudrängen. Mir scheint es, als wären Sohn und Freundin schon dabei, das zu versuchen.


    Wenn du es jetzt schaffst standhaft zu bleiben, dann werden alle die mit dir zu tun haben von dieser Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und Stärke profitieren. Du selbst aber vor Allem. In diesem Prozess gewinnst du Sicherheit, was sich gut anfühlt, aber verlierst Harmonie, was sich vielleicht nicht gut anfühlt. Trotzdem ist dieser Prozess wichtig für dich und deinen Sohn. Deine Stärke gibt auch ihm Halt, selbst wenn das vordergründig mal eher gegenteilig erscheint.


    Deine Partnerin hat offenbar massive eigene Probleme. Es ist nicht dein Job sie zu lösen. Du kannst ihr aber beistehen, wenn sie Beistand zulässt. Knicke dabei nicht ein, werde nicht wieder weich. Bleib stark und sicher. :)*

    Erst einmal danke an Alle für eure Antworten, die für mich sehr hilfreich sind.


    Nun zu ein paar Einzelthemen:

    @ DieDosismachtdasGift

    Zitat

    Du praktzierst mit ihm die gleiche Basis, wie im Verhältnis zu Deiner Freundin. Ich persönlich halte sehr wenig vom Umgang "wenn Du dies machst, tue oder lasse ich DAS!" Alles was Dein Sohn dabei lernt ist, dass er durch Manipulation und Anpassung an eure Bedingungen seine Ziele erreicht.

    Hier stimme ich dir nicht zu. Er ist 17 und seinJob ist die Schule. Wenn er diesen Job nicht erfüllt , gibt es die Konsequenz. Und was ist so schlecht daran zu lernen sich anzupassen. Das muss er später im Berufsleben auch?

    @ hooki1

    Zitat

    Längerfristig glaube ich, dass Deine neue Beziehung zum Scheitern verurteilt ist.


    ich glaube fast sie ist schon gescheitert.

    Zitat

    Deine Partnerin hat offenbar massive eigene Probleme. Es ist nicht dein Job sie zu lösen. Du kannst ihr aber beistehen, wenn sie Beistand zulässt. Knicke dabei nicht ein, werde nicht wieder weich. Bleib stark und sicher.

    Ja das she ich genau so wie Du?

    @ temare

    Vermutlich hab ich mich undeutlich und missverständlich ausgedrückt. Was ich meinte ist, dass es nicht sinnvoll wäre, wenn Dein Sohn sich nur kurzfristig für eine "Gegenleistung" von Dir bemüht und für seine Entwicklung in der Schule anstrengt.


    Bsp. Er möchte von Dir ein neues Handy (ist für viele Jugendliche der Lebensnerv schlecht hin), sich 3 Wochen rein hängt, Handy bekommen, alter Trott fortgesetzt.


    Nächstes Ziel Winter- oder Weihnachtsurlaub im Visier, kurzfristige Veränderung des Verhaltens und seiner Anstrengung, danach wieder nach mir die Sinnflut. Das meinte ich mit es könnte auf Manipulation und Anpassung ausufern.


    Wünschenswert aus Deiner/eurer Sicht als Eltern ist doch, dass er seine Grundeinstellung verändert. Respektvoller Umgang zu Deiner Ex-Frau und Dir/Deiner Partnerin (letztere wird noch am meisten ignoriert), Ziel ein erfolgreiches Abi und Unterstützung daheim für seine Mutter, wo es nötig ist, richtig?


    Zugeständnisse wie Geschenke und in Aussicht gestellte Prämien für "gewünschtes" Verhalten, hat in meinen Augen etwas von "Bestechung". Das und nur das empfinde ich nicht als richtige Strategie. Das Dein Sohn wie viele Menschen auch, egal ob alt oder jung, den Weg des bequemsten Widerstands gehen will, um seine Bedürfnisse erfüllt zu bekommen, ist nicht außergewöhnlich. Da gilt das Motto, Versuch macht klug.


    Eure Urlaube halte ich nach wie vor für eine wichtige Sache zwischen Vater und Sohn. Eben auch weil man aus dem Alltag raus, ruhiger miteinander reden kann im Zweiergespann und sich Zeit nimmt füreinander.


    Deine Freundin sollte zunehmend Verständnis dafür aufbringen, dass so "Auszeiten" für Dich und Junior wichtig sind. Ihre Einstellung Deinen Sohn als Konkurrenten zu sehen aufgeben. Ja, es wäre sicherlich für alle schöner und konfliktschonender, wenn es Verständnis aus beiden Lagern gäbe, und gemeinsame Urlaube möglich sind. Aber dies lässt sich nicht in Holzhammer-Methode erzwingen. Ihr hättet alle drei herzlich wenig davon, wenn Du ständig als Vermittler auftrittst wegen vorhandener Spannungen zwischen Freundin-Sohn. Diese weg "streicheln" müssen durch harte Überzeungsgespräche zwischen den Fronten führt zu Erholungseffekt Null.


    Wie schon geschrieben je klarer Deine Spielräume an allen Fronten sind, desto mehr wird Dein Grenzen setzen zur Einsicht führen, mit Dir ist an einem bestimmten Punkt keine Verhandlungsbasis nach oben offen.


    In der Liebe zueinander in emotionaler Erpressung umzugehen, ist ein großes No-Go. Gibt es einen speziellen Grund, warum Deine Freundin so mit Existenz- und Verlustängsten zu kämpfen hat, und Dich dafür versucht in die Verantwortung zu nehmen? Ist sie mehr ein Nähemensch, der sich ausschließlich auf Deine Person fixiert? Mit eurer Fernbeziehung ingesamt ein Problem hat, und deshalb in Deinem Sohn den Schuldigen sieht, das Du nicht ausschließlich bei ihr bist, wenn Du Zeit hast?

    Zur Erziehung deines Sohns kann ich nicht viel sagen, ich hab ja keine Kinder. Wie du da handelst scheint mir jedenfalls ganz vernünftig und angemessen zu sein. Es wirkt auch – sehr wichtig wie ich finde – konsequent.


    Was deine Freundin betrifft: Ich denke, nach der Ritz-MMS wäre bei mir jetzt endgültig das Ende der Fahnenstange erreicht. Von gleicher Augenhöhe – das ist mein Anspruch an eine Partnerschaft – seid ihr beide mittlerweile meilenweit entfernt. Du schreibst erstmals, sie habe sowas schon öfter getan. Wie hast du dann jeweils darauf reagiert?? Jemand hat geschrieben, sie verhält sich wie ein Teenager. Genau so sehe ich das auch – sie verhält sich wie ein kaputter Teenager, dein Sohn wenigstens wie ein normal pubertierender; dein Sohn IST ein Teenager, sie ist keiner.