• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten
    Zitat

    Die Paarebene geht meine Kinder wenig an, das ist meine Sache.

    Das würde ich auch so sehen, aber in diesem Fall ist das Einzige, was der Sohn will, keinen Kontakt. Das hat mit der Paarebene gar nichts zu tun, denn es ist der TE, der den Kontakt durch einen gemeinsamen Urlaub erzwingen will.


    Mir ist völlig unklar, warum er unbedingt mit diesen beiden zusammen Urlaub machen will.

    Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.


    ich habe sie jetzt alle durchgelesen, kann aber nicht auf Einzelfragen eingehen, jedoch ein paar zusätzliche Angaben machen.


    zum Thema Familienfeiern. Damit habe ich Besuche bei Verwandten (Meine Geschwister und Tanten) an Weihnachten und Ostern gemeint und nicht etwa Die Geburtstagsfeier meines Sohnes.


    Zum Thema Urlaub. Es ist gar nicht mein Bestreben mit Beiden zusammen inUrlaub fahren zu müssen. Als ich noch bei meiner Frau war sind mein Sohn und ich jedes Jahr 1 Woche im Jahr allein zum Skifahren und dann als Familie 2 Wochen in Sommerurlaub gefahren. Er möchte nun beide Urlaube mit mir alleine machen. Meine Freundin akzeptiert aber nicht, dass ich dies tue, obwohl ich auch mit ihr Alleine in Urlaub fahre.


    Was das Thema Grenzen setzen betrifft, so tue ich dies mittlerweile konsequent bei meiner Freundin. Das Thema von vorgestern mit dem Termin am Donnerstag habe ich auch konsequent durchgezogen. ich habe Etwas mit meinem Sohn unternommen und sie ist wie ursprünglich verabredet gestern Abend gekommen. Auch habe ich ihr deutlich gemacht, dass ich in absehbarer Zeit nicht mit ihr zusammenziehen werde.


    Falls ich von ihrer Seite zu einer Entweder-Oder - Entscheidung gezwungen werde, würde ich mich für meinen Sohn entscheiden. Ich liebe meinen Sohn.


    Grundsätzlich bin ich der Meinung, das Sie so vernünftig sein müsste, sich mit der Gesamtsituation zu arrangieren. Sie ist der Meinung, dass mein Sohn ein Sturkopf ist und sie dies ausbaden muss.

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    Falls ich von ihrer Seite zu einer Entweder-Oder – Entscheidung gezwungen werde, würde ich mich für meinen Sohn entscheiden. Ich liebe meinen Sohn.

    Finde ich :)^ :)= :)= :)= :)= :)= :)= :)= :)= :)= :)=


    Mein Gedanke war übrigens, ob die nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Wieso hat die so ein Problem damit, wenn du mit deinem Sohn in den Urlaub gehst, wo du doch TROTZDEM AUCH mit ihr gehen kannst.


    Die spinnt wohl, dich so erpressen zu wollen. :(v


    Bei deinem Sohn finde ich das verständlich, aber sie verstehe ich nicht so wirklich. Eben weil du ja auch mit ihr in den Urlaub gehst, gehen würdest.

    Konflikte in meiner Ehe habe ich nie vor meinem Sohn ausgetragen. Ich habe leider eh viel zu wenig Konfilkte ausgetragen. Meine Frau ist sehr dominant und hat eine ebensolche Mutter. Ihre Mutter hat sich völlig in unser Leben gedrängt und ich habe es zugelassen.


    Ihr Mutter nimmt auch sehr starken Einfluss auf meinen Sohn. Er lässt keinerlei Kritik an ihr zu. Er sagt sogar, ich wäre daran Schuld, dass es ihr schlecht geht. ich weiss von Freunden, dass sie sehr schlecht über mich redet, obwohl ich sie schon jahrelang finanziell unterstütze, meine Frau in meinem ( allein von mir bezahlt) Haus lebt und sie keinerlei finanzielle Sorgen hat..


    Nach Ansicht meiner Schwiegermutter hat ihre Tochter keine Fehler gemacht und ich bin an allem Schuld.


    Dies hat zwar nichts direkt mit dem Aktuellen Thema zu tun, dient jedoch als Hintergrundinfo zu meinem Sohn und seinem Verhalten.

    Zitat

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, das Sie so vernünftig sein müsste, sich mit der Gesamtsituation zu arrangieren.

    Wieso sollte sie sich arrangieren müssen? Muss sie nicht. Und ich finde es auch gar nicht sonderlich vernünftig, sich mit einer Situation zu arrangieren, die einem nicht gefällt und die man so nicht möchte. Das hast du in deiner Ehe getan und wo hat es dich hingebracht?


    Aus meiner Sicht passt es einfach nicht zwischen euch, weil ihr ganz andere Dinge von einer Beziehung wollt. Insofern sehe ich weit mehr Argumente für eine Trennung als für dieses nervenaufreibende und wenig produktive Hin und Her, dass ihr da betreibt.

    Deine Freundin kommt nicht besonders positiv rüber. :|N Diese Machtspielchen müssen dich doch eigentlich furchtbar ankotzen.

    wir hatten eine ähnliche situation,


    ich war die freundin.


    nur,dass für mich die kinder des mannes selbstverstänlich dazu gehörten.


    aber der fehler , den wir gemacht haben,war, dass wirzu früh vermischt haben.


    die kinder teilten in alte und neue familie, wir nahmen das nicht ernst genug.


    deshalb trenne urlaube und familienfeiern.


    ich verstehe , dass deine freundin integriert sein möchte,


    aber ich denke,


    das ist alles zu früh.

    Zitat

    ich habe sie jetzt alle durchgelesen, kann aber nicht auf Einzelfragen eingehen, jedoch ein paar zusätzliche Angaben machen.

    Das finde ich jetzt (zu) wenig an Feedback, da waren schon deutlich mehr Fragen und Denkanstöße drin.

    Zitat

    zum Thema Familienfeiern. Damit habe ich Besuche bei Verwandten (Meine Geschwister und Tanten) an Weihnachten und Ostern gemeint und nicht etwa Die Geburtstagsfeier meines Sohnes.

    Davon bin ich ausgegangen. Es wäre ja noch schöner, deine Freundin zu Feiern deines Sohnes zu zwingen, nachdem die beiden sich nicht ausstehen können. Aber warum die Freundin zu Verwandtenbesuchen mitgehen soll, erschließt sich mir nicht, und inwieweit sie dort "die Mutter ersetzen" soll, erst recht nicht.

    Zitat

    Als ich noch bei meiner Frau war sind mein Sohn und ich jedes Jahr 1 Woche im Jahr allein zum Skifahren und dann als Familie 2 Wochen in Sommerurlaub gefahren. Er möchte nun beide Urlaube mit mir alleine machen. Meine Freundin akzeptiert aber nicht, dass ich dies tue, obwohl ich auch mit ihr Alleine in Urlaub fahre.

    Das liest sich schon wieder ganz anders als dass du deine Urlauszeit eben aufteilst. Nee, der Sohn will offenbar, dass all der Urlaub, der bisher (als Familienurlaub) gemacht wurde weiterhin gemacht wird (mit ihm allein), und dann fährst du "auch mit deiner Freundin" mal in den Urlaub. Du wirst ja nur beschränkt Urlaub haben, und das sieht mir nicht nach einer gerecheten Aufteilung aus.

    Zitat

    Was das Thema Grenzen setzen betrifft, so tue ich dies mittlerweile konsequent bei meiner Freundin.

    Und ebenso konsequent beim Sohn, seiner Mutter, deiner Schwiegermutter? Das war eben das, was mir am Anfang deiner Beiträge hier aufgefallen ist: Dass es jetzt hauptsächlich deine neue Freundin ausbaden soll, dass du in deinem bisherigen Leben kaum Grenzen gesetzt hast und du das Grenzensetzen jetzt hauptsächlich an ihr übst.

    Zitat

    Falls ich von ihrer Seite zu einer Entweder-Oder – Entscheidung gezwungen werde, würde ich mich für meinen Sohn entscheiden. Ich liebe meinen Sohn.

    Und wenn der Sohn dich zu so einer Entscheidung zwingt? (Er hat dir ja auch schon ein Szenario geboten, bei dessen Eintreten er den Kontakt abbrechen wird) Von dem würdest du dich erpressen lassen? Und: Deinen Sohn liebst du, deine Freundin aber nicht? Ist mir eine zu einseitige Sichtweise, so wird das auch nichts werden.

    Zitat

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, das Sie so vernünftig sein müsste, sich mit der Gesamtsituation zu arrangieren. Sie ist der Meinung, dass mein Sohn ein Sturkopf ist und sie dies ausbaden muss.

    Da finde ich den Kommentar von Lola gut.

    temare

    Zitat

    Dies hat zwar nichts direkt mit dem Aktuellen Thema zu tun, dient jedoch als Hintergrundinfo zu meinem Sohn und seinem Verhalten.

    Nun, dein Sohn ist alt genug um nicht mehr unreflektiert zu übernehmen, was andere sagen.

    CoteSauvage

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    Aber warum die Freundin zu Verwandtenbesuchen mitgehen soll, erschließt sich mir nicht

    ist es nicht logisch, dass man den Partner dabei haben möchte?


    ich nehme meinen "neuen" Partner auch mit zu Geburtstagen oder Parties meiner Familienseite. Und da sollte ein 17jähriger sich auch mit arrangieren können, nach 1,5 Jahren.


    Ich glaube je mehr Bohei da alle drum machen, umso mehr Drama entsteht auch daraus.


    Temare, unabhängig von den anderen Baustellen, die du mit deiner Freundin hast, möchtest du dir von deinem Sohn vorschreiben lassen, wie und mit wem du dein Leben künftig verbringst?

    Zitat

    ist es nicht logisch, dass man den Partner dabei haben möchte?

    Finde ich auch. Ich würde auch keine Einladung annehmen, bei der man mir zu verstehen gäbe, dass meine Partnerin unerwünscht wäre.

    Ich würde gar nicht mitgehen wollen, ich hätte keinerlei Interesse daran. Die Familienverhältnisse sind schwierig, als ehemalige Geliebte hat man da einen schlechten Stand. Aus meiner Sicht muss es absolut nicht sein, dass man – die Umstände berücksichtigend – die paar klassischen Familienfeiertage dort zusammen verbringt. Dann lieber gleich nur allein mit dem Partner oder allein in der Familie.


    Will sie das denn überhaupt??


    Ich finde auch, dass der TE mehr auf Details eingehen könnte.


    Dem Sohn Grenzen setzen finde ich auch nicht verkehrt, ich glaube aber, dass der TE da einen schwächeren Stand hat, weil der Sohn womöglich ohne seinen Vater kann, aber er nicht ohne den Sohn. Zumindest kommt es mir so vor. Dass er der Frau nicht über den Weg laufen will, ist seine Entscheidung, für die ich Verständnis hätte, gerade bei Familienfesten. Dass er mit kompletten Kontaktabbruch droht, ist allerdings zu viel, sollte er das wirklich durchziehen, ist es mit der Beziehung Vater-Sohn wirklich nicht weit her.. :-/

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    ist es nicht logisch, dass man den Partner dabei haben möchte?

    Für mich überhaupt nicht. Für mich ist es weder "logisch", dass ich meinen Partner dabei haben möchte, noch ist es "logisch", dass ich als neue Freundin dabei sein möchte. Letzteres erst recht nicht, wenn ich – und davon sprach ja der TE – ich die Mutter des Sohnes bei diesen Treffen "ersetzen" sollte. Wenn man dadurch Stress minimieren kann, habe ich kein Problem damit, Familie und Partner auseinander zu halten.

    Zitat

    als ehemalige Geliebte hat man da einen schlechten Stand.

    Das kommt noch erschwerend hinzu.

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    Ich würde auch keine Einladung annehmen, bei der man mir zu verstehen gäbe, dass meine Partnerin unerwünscht wäre.

    Darum gehts hier doch gar nicht.

    Zitat

    Dass er mit kompletten Kontaktabbruch droht, ist allerdings zu viel, sollte er das wirklich durchziehen, ist es mit der Beziehung Vater-Sohn wirklich nicht weit her.. :-/

    Wenn ich da an mich denke, sind in diesem Alter so krasse Ansagen + Entscheidungen gar nicht ungewöhnlich ;-)

    Zitat

    Letzteres erst recht nicht, wenn ich – und davon sprach ja der TE – ich die Mutter des Sohnes bei diesen Treffen "ersetzen" sollte.

    Sie soll nicht die Mutter ersetzen. Im Eingangsbeitrag heißt es:

    Zitat

    Insbesondere möchte er nicht, dass sie bei bestimmten Anlässen (Famileinfeiern) den Platz seiner Mutter einnimmt.

    Wahrscheinlich sitzt sie einfach neben ihrem Freund. (Wo sollte sie auch sonst sitzen?) Und der eifersüchtige Sohn meint, dass nicht ihr, sondern seiner Mutter der Platz zusteht. Das ist allerdings sein Problem.

    @ Stuhlbein

    Leider hat der TE bisher, obwohl dieser Punkt schon öfter angesprochen wurde, noch nicht erklärt, was er damit meint. Vielleicht macht er das ja noch.


    Den Platz der Mutter einnehmen kann irgendwer jedenfalls nur dann, wenn die Mutter nicht da(bei) ist. Was ja beim Besuch der Geschwister und Tanten des TE zu Ostern und Weihnachten nicht erforderlich ist. Allerdings finde ich es bei solchen Feiern auch nicht erforderlich, dass der TE, der Sohn und die Freundin dort Familie spielen. Denn nachdem die Freundin und der Sohn sich nicht ausstehen können, sind sie keine solche, auch wenn der TE das schön und praktisch fände.