• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten

    das finde ich interessant, dass für euch, Monika und CoteSauvage der Partner nicht auf Familienfeiern gehört.


    Für mich ist das selbstverständlich, dass der neue Partner mit mir zu Geburtstagen usw in der Familie geht. Für meine Famiie übrigens auch. Aber wir haben auch sehr viel Kontakt untereinander und da ist icht mal eben nur eine Feierlichkeit im Jahr.


    Zu Beginn war es wohl für alle etwas merkwürdig dass nun jemand anderes dabei ist, aber das war schnell vorbei.


    Ich sehe das wie Stuhlbein, wer meinen neuen Partner nicht dabei haben möchte, der kann auch auf mich verzichten.

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    Dass er mit kompletten Kontaktabbruch droht, ist allerdings zu viel, sollte er das wirklich durchziehen, ist es mit der Beziehung Vater-Sohn wirklich nicht weit her.. :-/

    Wenn ich da an mich denke, sind in diesem Alter so krasse Ansagen + Entscheidungen gar nicht ungewöhnlich

    nein, wohl nicht ungewöhnlich, aber ungewöhnlich, wenn man dem als Eltern nachgibt

    @ Temare

    ich denke es wäre vielleicht einfacher, wenn du nicht jedesmal einen neuen Fred aufmachst und die Anfangsgeschichte neu erzählst, sondern etwas mehr auf Nachfragen eingehen könntest.

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    das finde ich interessant, dass für euch, Monika und CoteSauvage der Partner nicht auf Familienfeiern gehört.

    Seltsam, dass du das so verallgemeinerst. Es hängt von den Familien ab, von den Umständen. Ein Partner gehört nicht zwingend dazu und ich sehe in dieser Familie, dass es außer dem TE keiner wirklich will. Es geht doch auch unter anderem darum, wie der Partner dann in der Familie aufgenommen wird. Die Freundin des TE wird sicher Besseres mit ihrer Zeit anfangen können, sie mag den Sohn ja selbst nicht.

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    Für mich ist das selbstverständlich, dass der neue Partner mit mir zu Geburtstagen usw in der Familie geht.

    Ach naja, ich bin auch mal ganz froh, wenn mein Sohn ohne Partnerin kommt. Familienklüngel ist nicht so mein Ding. Mein Mann und ich haben es zwar meistens so gehandhabt, aber nicht immer und nicht bei jedem Fest. Ich verstehe überhaupt nicht, warum man eine Regel daraus machen sollte, vor allem dann nicht, wenn es ohnehin Problem in der Familie gibt.

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    nein, wohl nicht ungewöhnlich, aber ungewöhnlich, wenn man dem als Eltern nachgibt

    Allerdings. Der TE hat ein schlechtes Gewissen und Angst, seinen Sohn zu verlieren, anders kann ich mir das nicht erklären.

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    das finde ich interessant, dass für euch, Monika und CoteSauvage der Partner nicht auf Familienfeiern gehört.

    Ich hab geschrieben dass das für mich nicht "logisch" ist ;-) Und bei einer so schwierigen Konstellation wie hier dient es nach meiner Erfahrung der Deeskalierung, wenn man die zur Freundin aufgestiegene Geliebte erst mal von der Familie fernhält. Und da ich tatsächlich nicht so der Familienmensch bin, hab ich halt keine Probleme damit.

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    Für mich ist das selbstverständlich, dass der neue Partner mit mir zu Geburtstagen usw in der Familie geht. Für meine Famiie übrigens auch. Aber wir haben auch sehr viel Kontakt untereinander und da ist icht mal eben nur eine Feierlichkeit im Jahr.

    Und wie handhabt ihr das dann im Einzelnen? Zur "Familie" gehört doch auch seine Nochehefrau und Mutter seines Sohnes, und die Eltern der Frau, die ja auch Großeltern des Sohnes sind. Oder zu so "prekären" Feiertagen wie Weihnachten? Geburtstag des Sohnes? Stell ich mir schon recht schwierig vor.

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    Ich sehe das wie Stuhlbein, wer meinen neuen Partner nicht dabei haben möchte, der kann auch auf mich verzichten.

    Hier gehts aber doch gar nicht darum, dass das einladende Familienmitglied die neue Partnerin des TE nicht dabei haben will. Sondern der Sohn will nicht gemeinsam mit ihr zu Familienfeiern gehen, wenn ich das richtig verstanden hab. Und ob die Freundin das überhaupt will, wissen wir gar nicht.

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    nein, wohl nicht ungewöhnlich, aber ungewöhnlich, wenn man dem als Eltern nachgibt

    Auch das ist – soll man nun sagen "leider"? – auch nicht ungewöhnlich. Den meisten Leuten, jedenfalls in meinem Bekanntenkreis, sind ihre Kinder wahnsinnig wichtig, die hätten nach so einer Geliebtengeschichte und bei einer kranken Ehefrau sowieso zu allererst ein schlechtes Gewissen, und ein Kontaktabbruch durch die Kinder in so einem Zusammenhang wäre so ziemlich das letzte, was sie riskieren würden. Auch wenn das ein Riesen Problem für eine neue Beziehung bedeutet.

    Hallo an Alle. natürlich habt ihr Recht, dass ich mehr auf eure Kommentare eingehen muss. werde ich jetzt auch tun . ich bitte nur zu entschuldigen, wenn ich es nicht in chronologischer Reihenfolge tun kann.


    Also zum Thema Familienfeiern.


    Meine Ex- Frau ist bei diesen Feiern nicht mehr dabei. Sie hat nur noch ihre Mutter als direkte nahe Verwandte. Alle die wir dort treffen sind Verwandte von meiner Seite (Tanten, Cousin, Schwester, Neffe)


    Will meine Freundin zu den Feiern mit?


    Ich schreibe mal mit ihren Worten. Sie möchte davon nicht ausgeschlossen werden. Letztes Weihnachten war meine Ex zur Kur, da konnte ich meinen Sohn nicht alleine lassen und ich habe ihn mitgenommen. Da er, wie bereits beschrieben, sie nicht sehen will bin ich mit ihm allein dort hingefahren. Das war am 1. Weihnachtsfeiertag.


    man musas dazu noch sagen, dass zwischen meiner Ex und mir verabredet war, dass sie über Weihnachten ihre Kur unterbricht und ich am Heiligabend meinen Sohn tagsüber sehe und er dann Abends bei ihr und seiner Oma ist.


    Da sie dann nicht nach Hause kam und ich meine Freundin auch nicht noch am Heiligabend ausschliessen wollte, habe ich meinem Sohn gesagt, dass er selbstverständlich am Heiligabend auch Abends bei mir sein kann, dann aber akzeptieren muss, dass meine Freundin auch da ist. Er ist nicht mitgekommen, sondern seine Oma war bei ihm.


    Im Nachhinein wirft er mir vor, ich hätte ihn am Heiligabend allein gelassen. Das weisse ich jedoch strikt zurück. Ich schliesse ihn von nichts aus. Er muss dann eben nur meine Freundin akzeptieren.


    Zu Ostern habe meinem Sohn dann gesagt, dass ich meine Freundin mit zur Familienfeier nehmen werde, was ich auch getan habe. Er hat gesagt er kommt nicht mit und etwa zwei Wochen vorher sagte er dann, er kommt doch mit. Am Ostersamstag hat er mir dann aber abgesagt, mit der Begründung , dass er krank sei. Er war erkältet , aber nicht so, dass er nicht hätte mitgehen können.


    Im Nachhinein, nachdem er nun wieder die Familienfeiern thematisiert, weiss ich, dass er nur einen Rückzieher gemacht hat. Warum, weiss ich nicht. Ob es nur an ihm liegt, oder auch an seiner Oma, die sehr gut Druck auf ihn ausüben kann, weiss ich nicht. Meine Ex verhält sich neutral, so sagte sie es zumindest. Da sie allerdings direkt nach der Trennung natürlich stark gegen meine Freundin gewettert hat, ist sie wohl nicht ganz glaubwürdig für meinen Sohn, wenn sie nun neutral ist.


    Meine Freundin war an Ostern dabei. Was mich jedoch dann genervt hat, war die Tatsache, dass sie mir vor, während und nach der Feier sagte, dass es ziemlich anstrengend für sie sei den ganzen Tag rumzusitzen ( ist nun mal so bei Feiern) uns sie Schmerzen dabei hat. Solche. feiern seien in dieser Art nicht so ihr Ding. Ich interpretiere es so, dass für sie nur wichtig ist, dass ich sie mitnehme und nicht ausschliesse. Gäbe es nicht den Konflikt mit meinem Sohn, wäre sie wohl nicht böse, wenn ich da nur mit ihm oder alleine hingehe. Das ist zumindest meine Interpretation.

    Zum Thema Konsequenz meinem Sohn, meiner Ex und meiner Schwiegermutter gegenüber.


    Meiner Ex und meiner Schwiegermutter gegenüber bin ich mittlerweile auch konsequent gegenüber. Da sind die Dinge zwar noch nicht abschliessend aber zu 90% geregelt.


    Meinen. Sohn gegenüber fällt mir 100% tige Konsequenz schwer, aber ich habe es ja gerade seit Weihnachten ( siehe Ostern bei der Familie) ziemlich stringend durchgezogen.


    Er hat jetzt Führerschein gemacht und sich von mir auch ein kleines Auto erhofft. Ich habe ihm gesagt, dass es zum Einem jetzt noch zu früh dafür ist und ich zum Anderen es nicht einsehe, ihn zu belohnen, wenn er mir das Leben in gewisser Art und Weisse schwer macht. Ausserdem stimmen auch die schulischen Leistungen und sein Engagement bei der Hausarbeit nicht.


    In punkte Hausarbeit tut sich jetzt Etwas, allerdings nur zäh. In puncto Schule und Akzeptanz gewisser Dinge im Hinblick auf mich nur wenig. Er verbringt jetzt zwar wieder mehr Zeit mit mir, hatte aber auch an Vatertag einen Ausraster, der mir sehr wehgetan hat.

    Würde mein Sohn den Kontakt mit mir völlig abbrechen, wenn ich im kommenden Jahr nicht mit ihm in Sommerurlaub fahren würde?


    Ich glaube es ehrlich gesagt nicht, da er ja auch in anderen Dingen nicht 100% konsequent ist. Ich kann es aber genau so wenig absolut ausschliessen.

    ich liebe meine Freundin und meinen Sohn. ich denke ich habe so Etwas im Eingangsposting. auch geschrieben.


    Ja es würde mir das Herz brechen, wenn mein Sohn mit mir brechen würde. Für mich ist die Vater-Sohn Beziehung etwas für das ganze Leben und zumindest so lange bis er vollständig erwachsen ist, sehe ich mich in der Pflicht alles zu tun, damit es so bleibt.


    Ich halte ihn mit 17 noch nicht für erwachsen, sondern noch sehr pubertär. Wenn er erwachsen muss er genauso viel für dieses Verhältnis tun wie ich, wenn es so bleiben soll.


    Die Liebe zu einer Frau kann kaputt gehen, das habe ich erfahren und das kann natürlich, von wem auch immer ausgehend wieder passieren. Da mache ich mir nichts vor.

    zum Post von Lola.


    Natürlich muss sie sich nicht mit der Situation arrangieren. Sie kann es tun, wenn sie mich liebt. Ich will meine Freundin nicht zurücksetzen oder bewusst verletzen.

    Zum Thema Gleichverteilung von Urlaub.


    Ja im Moment gibt es auf Uralibstage betrachtet eine Ungleichverteilung, zumindest was das Verbringen der Tag betrifft.


    Generell habe ich 6 Wochen Urlaub. Davon verbringe ich 3 Wochen mit meinem Sohn (Skifahren und Sommerurlaub) und 3 Wochen mit meiner Freundin. in diesem Jahr davon 4 Tage in Wien und 9 Tage in Andalusien. Da ich gerade eine Wohnung gefunden habe ( habe seit meiner Trennung möbliert gewohnt) kann ich nun den Resturlaub mit ihr für dieses Jahr nicht mehr genau vorausplanen. Zum einen brauche ich ein paar Tage für die Einrichtung und Umzug und zum Anderen muss ich schauen wie es finanziell ausschaut.


    Da mein Sohn noch zur Schule geht, müssen diese Urlaube halt generell länger vorausgeplant werden.


    Wenn ich keinen Umzug vor mir gehabt hätte, wäre ich sicher auch noch mal mit ihr weggefahren.


    ich denke also, es ist schon mehr als mit ihr nur mal wegfahren. Ich muss auch dazu sagen, dass ich auch den Urlaub meiner Freundin komplett zahle, da sie wenig Geld hat.

    so ich hoffe jetzt auf Alles eingegangen zu sein, was seit gestern gepostet wurde. Falls nicht, so seid doch bitte so lieb und stellt mir eure Frage nochmal, wenn es um eine konkrete Frage geht.


    Ich werde heute sonst kaum Online sein, zumindest was das Schreiben betrifft, da ich mit meiner Freundin unterwegs bin


    Ihr könnt eich sicher vorstellen, wie mich die ganze Situation zermürbt. Ich danke euch sehr für euere Posts. Sie helfen mir, die Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Ich freue mich auf eure weiteren Anregungen auch wenn sie harte Kritik an mir sein sollten.


    Ansonsten allen einen schönen Sonntag, der zumindest hier sehr sonnig aussieht.

    Lieber TE, aus heutiger Sicht, wären sicher viele Deiner Entscheidungen im Leben ganz anders gefallen. Aber im nachhinein, lassen sich Entscheidungen nicht mehr so einfach aus der Welt schaffen und korrigieren. Was man Deinem Sohn aber sicher nicht vorwerfen kann, dass er sich heute verhält, wie es ist.


    Wenn man ihm, sicher auch auf Rücksicht auf seine unbeschwerte Kindheit ein "heiles" Elternhaus vorspielt, kann er im Nachgang nicht verstehen, warum ein Vater dann einfach weggeht von daheim. Manches mag er erahnt haben, Kinder spüren auch unausgesprochene Konflikte und Spannungen zwischen dem Elternpaar, niemand kennt uns besser und intensiver.


    Dennoch ist ihm der "Elternpart" entrissen worden, der ihm am Besten Partner sein konnte, durch sein Engagment, was hart genug ist. Natürlich kann man es ein Stück weit Egoismus nennen, wenn ein Kind für sich weiterhin Nähe, Fürsorge und Aufmerksamkeit einfordert. Er hat es sich nicht ausgesucht, sondern ist mit einer Situation wie dieser konfrontiert worden, ohne vorher gefragt worden zu sein.


    So gesehen hat der TE nur die Chance, ihm seine Sicht der Dinge zu erklären. Wie schwierig so ein Spagat sein kann, mit einer Partnerin zusammen zu leben, die einem viele Opfer und Rücksichtnahme abverlangt, dass dies Spuren in der Seele lässt. Es geht nicht darum, in Augen des Jungen die Mutter herunter zu setzen, die sich ihre Krankheit auch nicht ausgesucht hat und sicher eine andere wäre, wenn sie kein MS als Lebensschicksal zu tragen hätte.


    Kinder müssen lernen, dass Eltern nicht immer stark sein können und müssen, sie ebenso ihre Schwächen haben und Entscheidungen fällen dürfen, wo nicht nur Kinder die ausschließlich erste Geige spielen (müssen). Bin mir sicher, wenn ehrliche Gespräche auf dieser Basis stattfinden, dass der Sohn irgendwann mit mehr Reife und Reflektion auch den Standpunkt des TE akzeptieren lernt. Auch das ist ein Reifeprozess.


    Kinder verstehen vieles erst besser im Nachgang, und mir wäre das Risiko heute auch zu groß, seinen Willen zu brechen, in dem der TE sagt, entweder mit meiner Freundin oder gar nicht. Es gibt Eltern, die das so geregelt haben und sich so aus der Verantwortung genommen haben.


    Mit 17 ist ein Teen heran wachsend, ist mit unterschiedlichen Problemen zum Teil auch überfordert. Die Pubertät ist ein Hochleistungsprozess, für Körper, Seele, Hirn und Emotionen. Etwas das uns in dieser Form an Heftigkeit (von tiefen Lebenskrisen abgesehen) im Leben kaum ein 2. Mal widerfährt.


    Deswegen wird es häufiger eine Anpassung an die jeweilige Situation sein müssen, wo mehr Konsequenz und auch mal eher Gelassenheit angesagt ist.


    Das die Freundin des TE nicht häufig mit Problemen des Sohnes und/oder den Altlasten des Partners konfrontiert sein möchte, kann ich ein Stück weit ebenso verstehen. Klar wäre es schöner rein im Hier und Jetzt leben zu können, ohne Einflüsse einer Trennung bzw. deren Folgen.


    Allerdings ist es häufiger der "Preis", den man als neuer Partner eingehen muss, weil die Blessuren, die durch Trennungsstreit, emotionale Auf und Ab's, die eine Scheidung begleiten präsent im Liebesleben bleiben. Das ist kaum zu vermeiden, wenn man nahtlos von einer Beziehung in die andere wechselt. Der TE ist da als Mann und Mensch extrem hart gefordert, wenn man Liebesgefühle einerseits und die schmerzlichen Momente trennungsbedingt in einer Person zeitgleich bewäligen möchte/muss.


    Die Pubertätsprobleme des Sohnes werden sich verändern, und bin mir auch sicher, dass er mit zunehmender Reife, die neue Freundin des Vaters mehr und mehr akzeptiert. Hat er selbst zum 1. Mal ein Freundin, lernt die heftigen Gefühle der Liebe kennen, wird auch ein Verständnisprozess einsetzen. Das erfordert noch etwas Geduld und langem Atem. Wird aber sicher belohnt werden, wenn er jetzt an seinem Kurs festhält, Vater und Ansprechpartner zu bleiben.


    Seine neue Partnerin wird ebenso akzeptieren lernen, dass man eine junge neue Liebe, nicht mit 30 Jahren einer Partnerschaft in den eigenen Ansprüchen gleichsetzen kann. Ein Neuanfang ist einfacher, wenn man weder Familie, Kinder hat, vielleicht sogar jeder für sich umziehen kann, ohne auf Job o.ä. Rücksicht nehmen zu müssen. Sich einen neutralen neuen Freundeskreis aufbaut etc.


    Das ist in diesem speziellen Fall so jedoch nicht so möglich, und erfordert deswegen ein wenig mehr Fingerspitzengefühl auf allen Seiten. Allerdings liegt es auch am TE selbst, wie er das Gesamtpaket zwischen den Parteien moderiert. Ich an seiner Stelle würde nach der Taktik "steten Tropfen höhlt den Stein" verfahren. Darauf hinweisen, dass die neue Partnerin immer eine offene Tür für den Sohn hat, neugierig wäre ihn zu treffen und auch immer wieder Gelegenheiten für Treffen auf neutralem Boden anbieten.


    Den Einfluss der Mutter und der mütterlichen Großeltern auf den Sohn wird man nicht ausschalten können, aber auch das wird sich zunehmend verändern. Vielfach arrangieren sich Menschen mit neuen Situationen, wenn man für sich erkannt hat, sie nicht(ver) ändern zu können. (in diesem Fall eine Trennung rückgängig machen)


    Dem TE alles Gute auf seinem Weg, es wird Rückschläge geben, aber auch viele kleine Schritte nach vorn zum dauerhaften Glück und ein neues Leben. :)^ :)=

    Dein Sohn ist natürlich in einem ganz schwierigen Alter. Aber egal wie alt er ist – deine Freundin wird er auch in Zukunft kaum ins Herz schießen können. Für ihn ist und bleibt sie der Grund, warum du seine Mutter verlassen hast. Das er dir das verziehen hat, ist schon ein großer Schritt auf dich zu.


    Das Jeder von Beiden jetzt an dir rumzerrt, ist auch eine ganz beschissene Situation, wird sich in Zukunft aber verlagern, da dein Sohn nicht ewig mit dir in den Urlaub fahren wird. Vielleicht solltest du mal nicht versuchen, es Beiden recht zu machen, sondern einfach das machen, was DU willst. Vielleicht nur mit Jedem ne Woche weg und dann für dich allein was unternehmen. Dinge tun, die du nie tun konntest, weil dich die Familie daran gehindert hat oder jetzt deine neue Freundin. Sei mal egoistisch und verbieg dich nicht ständig für andere Leute, nur damit sie zufrieden sind. ;-D Du hast nur dieses eine Leben.