• Freundin oder Sohn, läuft es darauf hinaus?

    Mein Problem ist nicht neu und ich habe es hier unter verschiedenen Facetten hier auch schon diskutiert, allerdings spitzt es sich gerade zu und desahlb hätte ich gerne eure Meinungen hierzu. Ich muss leider etwas ausholen, versuche es aber kurz zu machen. Ich habe mich vor 1,5 Jahren von meiner Frau, nach 30 Jahren getrennt. Der Auslöser war meine…
  • 314 Antworten
    Zitat

    Deine Freundin will anscheinend nur mit, um den Machtkampf mit/ gegen deinen Sohn zu gewinnen, und das wäre für mich ein Grund, sie nicht mitzunehmen.

    Sie will ja nicht grundsätzlich mit, sondern sie will sich nicht ausgrenzen lassen. Finde ich legitim. Den Machtkampf führt Sohnemann, sie hat sich den nicht ausgesucht. Hier schuldet temare ihr Unterstützung und Loyalität.

    Zitat

    Den Machtkampf führt Sohnemann, sie hat sich den nicht ausgesucht. Hier schuldet temare ihr Unterstützung und Loyalität.

    Na er sie aber erst recht nicht. Und in der Familie hat er die älteren Rechte, es ist seine Familie, nicht ihre. Ich würde mich im Zweifelsfall auch für meine Kinder entscheiden.

    Klar will sie sich nicht ausgrenzen lassen. Und mal ganz ehrlich, wie lächerlich ist es, wenn man mit Trennung droht, nur weil es nicht nach der eigenen Nase geht?


    Ich sehe es so: Er hat sich nach langen Ehejahren von seiner Frau getrennt und anstatt sich frei zu fühlen, wird er schon wieder eingeengt. Statt ihn mal sein Leben genießen zu lassen, wird an ihm rumgezerrt und versucht, über ihn zu bestimmen. Wenn er sich nicht auf eine Seite schlägt, wird ihm Egoismus vorgeworfen. ":/

    Zitat

    Klar will sie sich nicht ausgrenzen lassen. Und mal ganz ehrlich, wie lächerlich ist es, wenn man mit Trennung droht, nur weil es nicht nach der eigenen Nase geht?

    Wenn Dinge, die einem in einer Beziehung wichtig sind, nicht gegeben sind, finde ich es nur logisch, dass man eine Trennung in Betracht zieht. Hat der TE auch schon mehrfach getan.

    Zitat

    Ich sehe es so: Er hat sich nach langen Ehejahren von seiner Frau getrennt und anstatt sich frei zu fühlen, wird er schon wieder eingeengt.

    Och, der Arme... Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Es wäre ihm auch frei gestanden, sich einfach nur von seiner Frau zu trennen. Dann wäre die Situation auch mit seinem Sohn jetzt viel einfacher, aber nein, er wollte unbedingt etwas mit einer Neuen anfangen, bevor das alte überhaupt sauber beendet ist.


    Ist doch normal, dass die Neue auch Ansprüche an ihn und die Beziehung stellt. Wenn das für ihn zuviel ist, dann soll er doch Single sein...

    Zitat

    Statt ihn mal sein Leben genießen zu lassen, wird an ihm rumgezerrt und versucht, über ihn zu bestimmen. Wenn er sich nicht auf eine Seite schlägt, wird ihm Egoismus vorgeworfen. ":/

    Wenn man sein Leben mit einer bestimmten anderen Person genießen will, dann sollten deren Bedürfnisse eben einen ähnlich hohen Stellenwert haben wie die eigenen.

    Zitat

    Sie will ja nicht grundsätzlich mit, sondern sie will sich nicht ausgrenzen lassen. Finde ich legitim. Den Machtkampf führt Sohnemann, sie hat sich den nicht ausgesucht. Hier schuldet temare ihr Unterstützung und Loyalität.

    Ich finde inzwischen, dass beide einen Machtkampf führen, der Sohn und die Freundin. ICH gehe nicht zu einem Familienevent meines neuen Partners mit, nur damit es (auf andere? auf meinen Freund? auf mich?) nicht so wirkt als sei ich ausgegrenzt. Wenn ich mit will, dann deswegen weil mir die Menschen, die es zu besuchen gilt, was bedeuten, ich sie interessant/ unterhaltsam finde oder aus ähnlichen Gründen.


    Was meinst du hat sie sich nicht ausgesucht, den Machtkampf oder den Sohn ;-) ? Ich hab mir die Ex meines Ex auch nicht ausgesucht, aber ich hab sehr aufgepasst, dass ich mich da nicht in einen Machtkampf reinziehen lasse. Eher hätte ich den Mann wieder aufgegeben.

    Zitat

    Eher hätte ich den Mann wieder aufgegeben.

    Ich auch. Und mit erwachsenen Kindern würde ich mich auch nicht anlegen, gäbe es da gravierende Probleme würde ich in den Rückzug gehen. Ein Partner exisitiert nicht in einem luftleeren Raum, er hat eine Vergangenheit und wenn er älter ist, eben auch eine vielfältige, Familie, Exfrau, Kinder, Stiefkinder etc. Für mich gäbe es nur die Alternativen, Akzeptanz und es läuft weitgehend gut mit dieser Vorgeschichte samt Clan der dranhängt oder man grenzt das alles aus und konzentriert sich komplett nur auf die Zeit, die man zu zweit ist. Für mich wäre beides absolut ok.


    Nur so, wie es beim TE läuft, nicht, dieses nichts Halbes und nichts Ganzes, damit könnte ich nicht leben und meine Priorität läge dann auf den gewachsenen Beziehungen zu meinen Kindern.

    Zitat

    Was meinst du hat sie sich nicht ausgesucht, den Machtkampf oder den Sohn ;-) ?

    Beides. Aber ich meinte den Machtkampf. ;-D

    Zitat

    Eher hätte ich den Mann wieder aufgegeben.

    Ist natürlich auch ne Möglichkeit. Eine, die temares Freundin ja auch schon in Betracht gezogen hat. Aber ich glaube, für die meisten wäre das nur die ultima ratio.

    Zitat

    Ist natürlich auch ne Möglichkeit. Eine, die temares Freundin ja auch schon in Betracht gezogen hat. Aber ich glaube, für die meisten wäre das nur die ultima ratio.

    Das ist auch eine Typ- bzw Einstellungssache. Ich kämpfe grundsätzlich nicht um Menschen – ihre Liebe, ihre Aufmerksamkeit, ihre Zeit ...

    ob es einen Machtkampf gibt oder nicht liegt ja einzig an Temare selbst.


    Als ich in der vergleichbaren Situation steckte, lehnten 2 meiner 3 Kinder auch zunächst irgendeinen Kontakt zu meinem neuen Partner ab.


    Etwas über ein Jahr haben sie mir durchaus zugehört wenn ich irgendwas erzählte, was wir unternommen haben o.ä. aber sie hatten keinerlei Bock ihn kennenzulernen.


    Für mich war das ok und ich habe sie nie gedrängt. Weihnachten gehörte damals ganz klar den Kindern und genauso ihre Geburtstage oder andere Feiern.


    Die Kinder wussten wann er bei mir war und konnten sich darauf einrichten.


    Andererseits habe ich ganz deutlich gemacht, dass er von nun an dazu gehört und dass es mir irgendwann auch wichtig ist, dass mein Partner an meinem Geburtstag bei mir ist oder an meiner Seite während der Silberhochzeit meines Bruders usw.


    Und beim ersten Treffen war alles was ich von den Kindern erwartet habe ein höfliches "hallo", wie sie es jedem zugestehen würden.


    Sie mussten ihn akzeptieren und daran habe ich nie Zweifel gelassen.


    Allerdings ist mein Partner auch jemand, der ruhig und gelassen in der zweiten Reihe stehen kann und der Meinung ist, die Kinder gehen vor. Hätte er mir irgendein Ultimatum aufgedrückt wäre das allein schon ein Grund für mich, die Beziehung in Frage zu stellen.


    Es geht also durchaus, auch mit pubertären Kindern.

    Anfangs dachte ich auch, dass mehr Rücksicht auf den Sohn genommen werden sollte, aber inzwischen sehe ich das etwas kritischer. Ob das alles auf seinem Mist gewachsen ist, sei mal dahin gestellt, aber ganz so arg kann er sich, bei aller Rücksicht auf seine Situation, auch nicht benehmen. Du bist nunmal in einer neuen Beziehung und das hat er so langsam mal zu akzeptieren.


    Was den Urlaub angeht: Du sagst, dass du die Urlaube mit deinem Sohn genießt und gerne diese Zeit mit ihm verbringst. Dann würde ich das als allererstes der Freundin klar machen. Diese Urlaube haben Tradition, ihr könnt miteinander reden und Sport machen und genießt es beide sehr. Wenn sie dir das jetzt verbieten wollen würde, denkt sie doch nicht ernsthaft, dass sie jemals einen besseren Stand bei deinem Sohn erreichen würde.


    Deinem Sohn würde ich genauso mitteilen, dass du die Urlaube weiterhin gerne mit ihm, und nur mit ihm, verbringst. ABER: Erst hatte ich es so verstanden, dass er nicht will, dass deine Freundin jetzt bei euren Urlauben mit dabei ist – das würde ich verstehen. Aber jetzt hattest du klar gemacht, dass er mehr Urlaub nur mit dir verbringen will. Wenn Letzteres richtig ist, würde ich ihm sagen, dass er gerne auch zu mehr Urlauben mitkommen kann, dann wird aber deine Freundin dabei sein. Seine Entscheidung!


    So wird auf beide Parteien (und hoffentlich auch auf deine eigenen Wünsche) Rücksicht genommen und jeder kann selbst entscheiden, ob er das so mitmachen will.


    Die Familienfeste finde ich schwieriger zu entscheiden. Bei Feiern, wo sie eigentlich gar nicht teilnehmen möchte, sollte sie auch nicht hingehen. Aber irgendwie ist das auch nur Augenwischerei, die einen davon abhält, Stellung zu beziehen. Natürlich ist es blöd, wie die Trennung von deiner Ex damals anscheinend gelaufen ist. Unter dem Aspekt finde ich es verständlich, dass dein Sohn ihr die Schuld gibt. Aber habt ihr schonmal in Ruhe darüber reden können, dass du in der Ehe auch schon vorher nicht glücklich gewesen bist? Dass deine Freundin natürlich den Ausschlag zur Trennung gegeben hat, aber damit eigentlich nur beschleunigt hat, was eh gekommen wäre? Oder sind solche Unterhaltungen generell nicht möglich? Dann wäre eine Art Vermittler in der Tat nicht das Schlechteste. Zeit halt alle Wunden, aber nicht, wenn sie anscheinend immer wieder aufgerissen werden – was in diesem Fall eigentlich nicht sein müsste.

    was sagen eigentlich die übrigen Familienmitglieder, zu deren Feiern du/ihr eingeladen seid? Laden die deine Freundin mit ein, laden sie nur dich ein (und nehmen es hin, wenn sie mitkommt), ist sie denen willkommen oder eher egal?


    Denn: WENN sie deine Freundin auch gerne dabei hätten (also nicht nur als "zugehöriges Anhängsel, weil die beiden sind nun verpartnert und es gehört sich halt so, dass die Partner/in auch mitkommt"), wäre es eine Möglichkeit, dass sie es auch deinem Sohn mal so kommunizieren.


    Und wann fühlt sich deine Freundin von Familienfeiern ausgeschlossen? Wenn sie nicht von den anderen (mit)eingeladen wird oder wenn du sagst, dass du alleine ohne sie, nur mit deinem Sohn gehst?


    Ansonsten würde ich ebenfalls den Urlaub aufteilen: einen Teil mit Sohn verbringen, einen Teil mit Freundin verbringen und einen (kleineren) nur für mich :) einen gemeinsamen Urlaub erzwingen wollen, in dem sich dann zwei von dreien an die Gurgel gehen, neeee, darauf hätte ich auch in 10 Jahren keinen Bock, dafür wäre mir mein Urlaub echt zu schade.

    Der 17 jährige liebt seine Mutter,und er sehnt sich nach Orten,wo er zusammen mit mehreren oder seiner Mutter


    war.Dies ist nachvollziehbar,weil es Ihm ein Schönes Gefühl gibt,die verloren gegangene Schöne Zeit wird wach gerufen.


    Alles andere ist gesagt.Ich würde als 17 jähriger und auch als jüngerer nicht mit einer Freundin meines Vaters


    und dem Vater in Urlaub wollen.Also der Junge kann alleine oder mit Freunden hinfahren,wohin er möchte!


    Bestehen darauf ,würde ich aber nicht.Vielleicht bleibt er auch alleine zu Hause oder besucht seine Mutter?


    Dies solltet Ihr dann ggf.auch finanziell unterstützen,damit es nicht eine theoretische Möglichkeit ist oder bleibt!


    Ansonsten verfestigt sich Euer Problem!


    In diesem Zusammenhang sagt Ihr Ihm,das er nun nicht das Recht hat,Euer Leben kaputt zu machen.


    Als Vater kann man aber auch sagen,daß es wirklich mit der Mutter nicht mehr ging und nicht leichtfertig die Beziehung/Ehe


    beendet wurde.Redet nicht schlecht über seine Mutter und ermöglicht Ihm Kontakt,soviel er möchte.


    Diese Alternativen aufgezeigt,etwas Mitgefühl gegeben...ist das nur noch ein temporäres Problem,denke ich und wünsche


    es Euch! :)*