Wer hat denn gesagt, dass sie einen an der Waffel hat? Und vielen Dank, das Kompliment, bzw. den Schuh ziehe ich mir jetzt mal an, dann habe ich also auch "nur" einen an der Waffel und bin gar nicht krank..... 8-)


    Ich habe nicht gesagt, dass ich ein Trauma hat, nur dass sie eines haben KÖNNTE.


    Und wenn ihr beide so zu diesem Thema steht, dann hoffe ich nicht, dass ihr nicht mal "einen an der Waffel" durch ein Trauma bekommt.

    Zitat

    Sie hat ja auch einen Hochschulabschluss.

    Eine psychische Erkrankung hat nichts mit dem IQ eines Menschen zu tun....

    Zitat

    Eine psychische Erkrankung hat nichts mit dem IQ eines Menschen zu tun....

    Naja soweit ich weiß, gibt es Studien, die sagen, dass Menschen mit höherem IQ eher an Depressionen erkanken.


    (Das hat aber sicherlich sehr viele verschiedene Ursachen. Jemand mit einem geringeren IQ wird sich wohl eher nicht mit dem momentanen Geschehen beschäftigen und versuchen alle Seiten zu durchschauen. Intelligente Menschen neigen dazu eine Situation zu zerdenken, statt intuitiv das zu machen, was sie glücklich macht. usw usf.)

    Xirain, die Studie kenne ich gar nicht - aber damit will ich natürlich nicht sagen, dass sie nicht exixtiert. Es klingt für mich völlig einleuchtend, was du da schreibst.


    Ein Bekannter sagt immer: "Ich beneide dumme Menschen! Die haben es leichter im Leben und machen sich nicht soviele Gedanken!"


    Dafür habe ich ihn immer gerügt, denn nett finde ich diesen Spruch irgendwie nun wirklich nicht. Insgeheim hab ich aber schon oft darüber nachgedacht, ob da nicht ein Stückchen Wahrheit dran ist muss ich leider offen zugeben...

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    Xirain, die Studie kenne ich gar nicht - aber damit will ich natürlich nicht sagen, dass sie nicht exixtiert. Es klingt für mich völlig einleuchtend, was du da schreibst.

    Ich habs auch nur irgendwo mal auf ner News-Seite gelesen...sowas wie N24... Kein Anspruch auf Richtigkeit...


    Aber klang für mich auch relativ logisch... ":/

    @ wave seven

    Zitat

    Etwas "auf die Psyche schieben" ist seitens der Ärzte ja nicht so gemeint, dass man den Patienten nicht ernst nimmt - das wird nur von Menschen, die psychische Krankheiten stigmatisieren, so ausgelegt.

    Es gibt sehr wohl so einige Ärzte, die wenn sie nicht weiter wissen oder den Patienten nicht ernst nehmen, auf die Psyche tippen. Gerade Frauen passiert das häufiger als Männern, dass sie eigentliche eine organische Erkrankung (die nichts mit einer psychischen Erkrankung zu tun hat) haben und dann vorschnell auf ihre Psyche verwiesen werden.


    Persönlich habe ich das selbst 2x bei ernsthaften körperlichen Erkrankungen gehabt, dass mir auf die Psyche zielende "Tipps" gegeben worden sind, obwohl ich etwas orangisches hatte (was direkt negiert worden ist bzw. mit dem Motto "das ist eben so" "behandelt worden ist und nur die Behandlung der körperlichen Erkrankung bei einem 2. Arzt z.T. Jahre später Heilung gebracht hat.

    Das was deine Freundin hat muss keine psychische Krankheit sein.


    Sie sollte sich dringend untersuchen lassen.


    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schlafstoerung-in-der-rem-phase-rbd-ist-voranzeichen-fuer-parkinson-a-993699.html


    http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/parkinson-schlagen-im-schlaf-ist-ein-warnsignal-aid-1.4987221


    http://www.apotheken-umschau.de/Schlafstoerungen/Raetselhafte-Schlaf-Phaenomene-119973.html

    Du hast mich angesprochen, aber es ist alles schon gesagt: ich finde selbstverständlich auch nicht, dass jemand, der psychiatrische Hilfe in Anspruch nimmt, "einen an der Waffel" hat.


    Selbstverständlich kann der beste Psychiater dem Patienten die Gesundheit nicht anwerfen oder einreiben - der Patient muss zu harter Seelenarbeit bereit sein und es kann JAHRE dauern, bis er gesundet. Diese Arbeit an sich selbst scheuen viele Menschen.


    Inzwischen hast Du Links bekommen und ich habe sie auch angeklickt. Nun glaube ich auch eher, dass der Neurologe der beste Arzt für Deine Freundin ist.

    Ich denke, es ist definitiv ein psychologisches Problem.


    Daher auch die Weigerung, zum Arzt zu gehen.


    Aber es ist halt so: So lange sie nicht arbeiten MUSS, und so lange DU sie überall hin kutschierst, so lange wird sie auch nichts ändern.


    Sie hat Angst vor einem Psychologen. Und so lange sie nicht gezwungen wird, dorthin zu gehen, und so lange alles irgendwie funktioniert, wird sie da nicht hin gehen.


    Und zwingen kannst du sie nicht.

    Mal zusammengefasst: Deine Freundin hatte ihren Traumberuf, den sie aber durch nicht mehr steuerbares und vermutlich mehrfaches Einschlafen und zig Vespätungen verloren hat. So auch bei weiteren Arbeitsstellen, so dass sie nun arbeitslos ist. Sport und andere Aktivitäten scheinen hingegen nicht vom Einschlafen bedroht zu sein, und tagsüber zuhause schläft sie auch nicht. Alte Arztberichte, inkompetente Mediziner und "Quacksalber"-Psychologen sind also ihre Argumente, nichts weiter zu unternehmen und sich in einem Leben ohne Arbeit einzurichten. Nun ja. ":/

    Zitat

    Was soll ich noch tun?

    Aufhören, sie in ihrem Krankheitsbild zu unterstützen. Getrennte Betten und keine Fahrdienste mehr. Gäbe es dich als Partner nicht, müsste sie trotz Müdigkeit auch von A nach B kommen oder es eben sein lassen. Mal deine eigene Haltung zu Psychologen neu ausrichten, denn dass du von dieser Thematik absolut keine Ahnung hast, zeigt diese Aussage nur zu deutlich:

    Zitat

    Also ernsthaft meine Freundin kommt mir jetzt nicht so vor als hätte sie einen an der Waffel.Sie hatte auch nie sonderlich Kontakt zu ihrem Vater und aus meiner Sicht keine Angst vor dem Schlafen, von daher finde ich das schon extrem da jetzt von einem Trauma zu reden.

    Ansonsten kannst du nichts weiter tun, außer dich ebenfalls mit der Situation abzufinden oder abzuwarten, bis bei einem von euch der Leidensdruck so groß wird, dass echter Handlungsbedarf besteht.