Freundin unsicher über gemeinsame Zukunft

    Hallo liebe Forengemeinde, ich bin heute hier um über mein großes Problem zu berichten. Erstmal kurz zu mir. Ich bin 27, männlich, deutscher, voll angestellt, Vater einer 5 jährigen Tochter und derzeit alleinwohnend.


    Meine Partnerin ist 25, Portugiesin, Auszubildende und Mutter eines 4 jährigen Sohnes.


    Jetzt zum eigentlichen Problem:


    Wir haben uns vor 1 1/2 Jahren als Arbeitskollegen kennengelernt, anfangs als reine sexuelle Affäre dann mit der Zeit entstand aus der Affäre eine Beziehung.


    Damals waren wir beide noch in festen Händen, meine Beziehung beendete ich nach 8 Monaten mit der Mutter meiner Tochter und zog daraufhin in eine eigene Wohnung. Zu meiner Tochter habe ich regelmäßigen Kontakt, die sexuelle Beziehung zu meiner ab diesem Zeitpunkt Ex Freundin endete kurz nach dem Auszug.


    Nun zu meiner Partnerin, sie lebt noch bis heute mit ihrem Ehemann und ihrem 4 Jahre alten Sohn in dessen Wohnung und befindet sich bis September dieses Jahr in Ausbildung. Ihre sexuelle Beziehung zu ihrem Mann endete etwa zum gleichen Zeitpunkt wie meine Sexuelle Beziehung zu meiner Ex.


    Ab diesem Zeitpunkt betrachteten wir uns als ein Liebespaar und tauschten körperliche Zuneigung nur noch mit uns aus.


    Unsere Treffen waren jedoch stark eingeschränkt, da ihr Mann nichts von unserer Beziehung wissen sollte.


    Daher konnten wir uns nur auf der Arbeit sowie 1-2 die Woche treffen.


    Dies lief auch gut bis zu dem Zeitpunkt als der Ehemann Verdacht schöpfte und schliesslich Ende des letzen Jahres von unserem Verhältnis erfuhr. Ab da begann es vor allem für meine Partnerin schlimmer und schlimmer zu werden in der Ehe. Sie wurde von ihm desöfteren geschlagen und verbal niedergemacht.


    Ich erfuhr natürlich davon und wollte den Ehemann desöfteren zu Rede stellen da mir der Zustand mit anzusehen sichtlich schwer fiel. Sie wollte jedoch dieses absolut nicht, da sie Angst um ihren Sohn hatte und ihn wie sie sagte damit nie reinziehen wollte.


    Ab da begann unsere Beziehung sich in meinen Augen zu wandeln, von der unbeschwerten Beziehung zu einer Beziehung in der vor allem für mich die Probleme mit ihrem Mann immer mehr in den Vordergrund traten. Nahezu jeden Tag bekam ich mit, wie sie mit ihrem Mann zu kämpfen hatte und nicht selten kam es dabei vor, dass ich zu ihrer Wohnung führ um meine Partnerin rauszubitten wenn sie abends rauskonnte und ihr Mann auf den Sohn aufpasste. Dabei geriet ich desöfteren mit ihr in Streit da ich sie immer häufiger versuchte sie dazu zu bewegen auszuziehen und sie auf die Möglichkeit hinwies, die sie hätte. Eine Anzeige käme für sie nicht infrage mit der Begründung sie wolle ihrem Sohn nicht den Vater wegnehmen, Auszug ebenso nicht, da sie ohne abgeschlossene Ausbildung glaubte dies nicht durchhalten zu können. Während dieser Zeit hätten wir noch weiterhin bei nahezu jedem Treffen Sex, immer mehr drehte sich unsere Gespräche jedoch fast ausschließlich um die Zustände die sie tagtäglich ertragen musste und ihr immer mehr zunehmender Stress. Schliesslich in diesem Jahr im April behauptet sie, das ein Wendepunkt in unserer Beziehung eintrat. Sie war 2 Wochen mit ihrem Sohn alleine in Portugal bei ihrer pflegebedürftigen Oma zu Besuch während ich in Deutschland verblieb. In dieser Zeit bemerkte ich eine starke Sehnsucht und Verlustangst. Als sie wieder in Deutschland zurück war schien sich etwas verändert zu haben. Den bei jeden Treffen gemeinsamen Sex den sie bisher immer genossen hatte lehnte sie nach und nach immer mehr ab und betonte mehrfach dass es mir nur noch um sexuelle Befriedigung mit ihr ginge. Diese Phase ging bis ungefähr Mitte Mai. Dazu muss gesagt werden dass bereits ab Silvester immer wieder Phasen begannen in der wir uns für einige Stunden von ihrer Seite aus trennten, da sie sagte die gegenwärtige Situation sei für eine Beziehung nicht geeignet und es ware daher besser sich zu trennen.


    Als vor ein paar Tage mal wieder eine Situation auftrat in der sie gereizt ihr Kind ins Bett brachte und sie zu mir sagte sie melde sich wenn das Kind schläft schreib ich ihr trotzdem worauf sie mich in WhatsApp blockierte um Ruhe zu haben und auch auf SMS nicht antwortete. Ich fuhr daraufhin aufgebracht zu ihrer Wohnung, ihr Mann arbeitete an diesem Tag Nachtdienst. Ich klopfte an den geschlossenen Rolladen und nach einiger Zeit kam sie auf den Balkon. Ich versuchte zu fragen warum sie dies gemacht habe, sie sagte man habe ausgemacht dass sie sich melde wenn der kleine schliefe und das ich jetzt bitte nach Hause gehen sollte damit ihre Mutter nichts davon erfuhr. ( Die Eltern von ihr wohnen im selben Reihenhaus) Ich ging wieder nach Hause. Als ich daheim war erhielt ich einen Nachricht dass ihre Mutter am Balkon alles gehört habe und nun von der Affäre wisse. Sie habe sie zur Sau gemacht und wollte keinen Kontakt mehr mit ihr, ihr Vater beschimpfte sie als Schlampe und beide sagten sie solle sich schämen mit ihrem Mann unter einen Dach zu wohnen und einen anderen zu haben.


    Dieser Vorfall führte letztendlich dazu, dass sie mir sagte sie könne keine Beziehung mehr mit mir führen und es ware besser sich zu trennen. Nach langen Gesprächen sind wir jetzt vorerst verblieben weiter Kontakt zu halten wobei ich die Hoffnung habe das sich die Situation wieder bessert wenn sie schlussendlich nach ihrer Ausbildung eine eigene Wohnung nimmt wozu sie auch fest entschlossen ist. Sie aussert jedoch sie sehe für uns keine Zukunft mehr und auch die Beziehung sei gescheitert. Als ich jedoch versuchte den Kontakt abzubrechen und ihre Nummer löschte reagierte sie ärgerlich. Einen Tag spater kamen wir ins Gespräch und erkannten für uns die Probleme die zwischen und im Umfeld zu der jetzigen Situation geführt haben und haben beschlossen, abzuwarten ob mit der Zeit wieder unsere Beziehung" ins Lot kommt"


    Puh, verdammt lange Geschichte, was haltet ihr nun davon, glaubt ihr aus unserer Beziehung kann sich wieder eine Liebe entwickeln oder ist dazu schon zuviel und vielleicht auch das falsche passiert?

  • 59 Antworten

    Die Situation ist definitiv durch den gewaltbereiten Mann deiner Freundin sehr verworren und auch gefährlich. Und wenn jetzt auch noch die Eltern da mit drinhängen, dann ist die ganze Sache noch eine Nummer schlimmer. Das Problem dabei ist, dass du da nicht mehr machen als deine Hilfe anbieten kannst. Ich meine natürlich kannst du die Polizei rufen, denn Gewalt ist immer noch Gewalt, aber wenn deine Freundin das dann abstreitet und sie ja auch noch freiwillig bei dem Mann wohnt, dann hättest du dann wohl endgültig den kürzeren gezogen. Bezüglich dieser Sache und eventuellen Möglichkeiten können dir aber andere hier im Forum besser weiterhelfen, da ich mich mit Dingen wie Frauenhaus usw. nicht auskenne.


    Was mir nur bei deinem Beitrag aufgefallen ist: Auch du machst deiner Freundin ganz schön Stress. Sie leidet im Grunde extrem unter ihrem Alltag. Und dann ist es zuviel verlangt, wenn du ihr mal nichts textest, während sie ihr Kind ins Bett bringt? Je nach Kind und Ritual kann das ein ganz schöner Akt sein und wenn das Kind dann vielleicht bei der Gute-Nacht-Geschichte endlich wegdöst und dann das Handy klingt und das Kind dann wieder wach ist... na danke. Ich habe ohnehin das Gefühl, dass du von deiner Freundin viel erwartest. Mehr, als sie geben kann. Wenn ihr gewaltbereiter Mann endlich mal außer Haus ist will sie vielleicht auch einmal etwas Ruhe genießen. Sie muss sich - wenn natürlich auch selbstverschuldet - zur Zeit daheim durchbeißen und in ihrer Freizeit kann sie sich dann nicht fallenlassen sondern muss auch da eine gutgelaunte, sexwillige Freundin sein. Das klappt vielleicht, wenn eine Beziehung noch unbeschwert ist, aber bei all den Vorkommnissen finde ich es nicht verwunderlich, wenn sie keine Lust mehr auf Sex hat. Gerade, wenn sie vielleicht in ihrem Urlaub festgestellt hat, dass ihr Ruhe und auch mal Abstand von der Beziehungsproblematik ganz guttun.


    Wenn du deine Freundin halten bzw. zurückgewinnen willst, dann fürchte ich, dass das nur in "ihrem Tempo" geht. Biete deine Hilfe bezüglich Auszug usw. an, aber bedenke immer, dass du nicht wirklich abschätzen kannst, wie die Situation bei ihr aussieht. Sei ihr Unterstützung und nicht noch jemand, der sie unter Druck setzt (sowohl bezüglich Auszug als auch bezüglich Sex usw). Die Chance, dass sie sich auch von daheim löst und nicht weiter/wieder einknickt ist größer, wenn sie bei dir Halt und Geborgenheit findet und du nicht noch ein weiterer "Stressfaktor" bist. Gleichzeitig ist es aber natürlich auch wichtig, deine Bedürfnisse im Auge zu behalten und dich nicht zu vergessen. Ob du diese sehr schwierige Beziehung wirklich haben willst bzw. auch darauf warten kannst musst du selbst entscheiden.

    Wie lange seid ihr denn jetzt schon "zusammen" ? Und was gab sie bisher immer als Grund an das sie sich nicht richtig von ihrem Mann trennen kann ?


    Denn auch wenn ich es auf der einen Seite verstehen kann (Trennung von nem gewaltbereiten Mann, fehlende Unterstützung durch die Eltern) klingt es auf der anderen Seite sehr sehr merkwürdig und macht mich misstrauisch. Fakt ist, für sie, für ihr Kind und für dich wäre es besser wenn sie sich dort lösen würde und alleine in ne eigene Wohnung zieht. Sicher nicht einfach aber um Welten besser als sich dort brav unterzuordnen und der "Familie" (auch nur der Blutsverwandschaft nach) alles recht machen zu wollen.

    Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass sie eine Beratung bei Pro Familia hinter sich hat, hat vor ein paar Wochen den Termin gemacht und sich von einer Anwältin beraten lassen, auch einen Antrag auf eine Sozialwohnung hat sie gestellt und abgeschickt. Meine Gedanken sind grade nur dass wenn sie das alles hinter sich hat, sie vielleicht auch mich zurücklassen will weil sie merkt, dass ich dann zuviel mit ihrem "alten" Leben zu tun habe :-( alles sehr traurig und schwierig grad einfach

    Zitat

    Den bei jeden Treffen gemeinsamen Sex den sie bisher immer genossen hatte lehnte sie nach und nach immer mehr ab und betonte mehrfach dass es mir nur noch um sexuelle Befriedigung mit ihr ginge.

    Von wem ging denn die Initiative zum Sex aus? Ich finde es schon verwunderlich, dass ihr in so einer stressigen Situation laufend im Bett gelandet seid. Kann es sein, dass den Problemen dadurch nicht genügend Zeit eingeräumt wurde?


    Deine Verlustangst und Drängelei haben dabei sicherlich nicht geholfen, den Druck rauszunehmen. Du akzeptierst nicht, wenn sie mal paar Minuten braucht, den Sohn in Ruhe ins Bett zu bringen, und der Auftritt am nächtlichen Balkon ist ein absolutes No-Go. Du hättest damit rechnen müssen, dass das Gott und die Welt mitbekommen. Gerade den Schutz, den sie haben wollte, hast du damit riskiert und sie ist jetzt der Situation ausgeliefert, dass sie immer noch zuhause wohnt, aber die ganze Familie gegen sich hat.


    Irgendwie eine Scheißsituation. Du solltest mal 3 Gänge zurückschalten. Zu dem Punkt, wo ihr unbekümmert in die Zukunft planen könnt, kommt ihr nicht mehr zurück. Bedenke auch, dass sie auch vorher noch keine feste Entscheidung für dich gefällt hat, denn sonst wäre sie schon längst zu dir gezogen. Sie wird sich vermutlich demnächst endgültig entscheiden müssen, entweder für die Familie, oder für dich. Den häuslichen Spießrutenlauf wird sie ja keine 6 Monate mehr durchhalten. Wann ist denn ihr Ausbildungsende?

    Zitat

    Meine Gedanken sind grade nur dass wenn sie das alles hinter sich hat, sie vielleicht auch mich zurücklassen will weil sie merkt, dass ich dann zuviel mit ihrem "alten" Leben zu tun habe :-( alles sehr traurig und schwierig grad einfach

    Diese, Deine eigene Idee halte ich nicht für ganz abwegig. Frauen gehen häufiger Affären ein, wenn die Beziehung daheim sexuell und emotional Bedürfnisse nicht erfüllt. Das eigene Ego leidet und sich Vorstellungen einer Partnerschaft und die Realität nicht mehr decken. Es kann ebenso andere Gründe geben. Aber häufiger trifft eine Mischung aus den genannten Ursachen dafür zu.


    Zudem nicht zu vergessen, dass Deine Affärenfreundin aus einem anderen kulturellen Umfeld kommt. In Portugal spielen religiöse Einflüsse eine größere Rolle, auch das Ansehen der Familie nach außen hat einen höheren Stellenwert. Die Ehe und ihre soziale Funktion ist hier im Familienkreis portugiesicher Menschen ein wichtiger Teil der Gesellschaft.


    Wenn ich dazu das Alter Deiner "Freundin" sehe, dann hat sie sehr jung geheiratet und wurde zeitig Mutter. Ihre eigenen Bedürfnisse hat sie offenbar zu wenig ausleben können. Es kann u.U. sein, dass sie nach einer schwierig verlaufenden räumlichen Trennung, (vielleicht) darauf folgenden Scheidung erst einmal Ruhe und Struktur für ihr eigenes neues Leben braucht.


    Du sie als Mann und Partner mit emotional-romantischen Forderungen in Bezug auf Dich/Fortsetzung eurer Beziehung völlig überfordern würdest in so einer Situation.


    Es ist möglich, dass Du nur das Sprungbrett für die Trennung aus ihrer Ehe geworden bist. Mit der Aufdeckung der Affäre für sie kein Grund mehr besteht, diese weiter fortzusetzen. Einiges spricht dafür, dass sie sich zunehmend emanzipiert und sich auf ihr künftiges Leben konzentriert.


    Gib Deiner Freundin Zeit und Raum ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, sich innerlich zu erden. Jetzt für sich selbst heraus zu finden, was und wie sie leben will. Das kann sie vermutlich erst dann besonnen tun, wenn die räumliche Trennung vom Ehemann statt gefunden hat.


    Je mehr Du sie jetzt bedrängst und eine Entscheidung einforderst, desto mehr wird sie in den Rückzug gehen.


    Wenn Du noch etwas von dem retten willst, was euch verbunden hat, gib ihr Ruhe und Zeit ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen, die häuslichen Verhältnisse für sich zu ordnen und dränge sie nicht weiter in neue Konflikte rein.


    Kommt sie von sich aus auf Dich zu, hat die Gewissheit das nicht zusätzlich aus Deiner Richtung Druck gemacht und Entscheidungen eingefordert werden, kann sich das Blatt noch einmal zu Deinen Gunsten wenden. Sie sollte Dich jetzt eher als zurückhaltenden Freund und Helfer für ihre seelischen Befindlichkeiten wahrnehmen. Es sind für sie aktuell zuviele Baustellen offen, als das sie Dir noch eine hinwendungsvolle Geliebte und Freundin sein kann.

    Eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben, aber dann habe ich mir den Text des TE noch mal in Ruhe durchgelesen und festgestellt:


    Junge, Du bist so armselig, so unglaublich armselig, eine Schande für alle Männer.


    Du vögelst eine Arbeitskollegin, zerstörst deine eigene Familie, und als sie beginnt, an eurem *wasauchimmer* zu zweifeln und doch lieber bei ihrem Mann bleibt, rennst Du ihr hinterher und bedrängst sie. Junge, weißt Du, was ich machen würde, wenn Du nachts bei mir an die Rollladen klopfst? Ich würde dich gegen die Rollladen klopfen.


    Jede halbwegs geistig gesunde Frau hätte dich spätestens nach dieser Nummer abgeschossen. Dass sie es nicht tut ist ein Zeichen dafür, dass auch bei ihr was nicht stimmt.


    Und zu dem hier:

    Zitat

    Meine Gedanken sind grade nur dass wenn sie das alles hinter sich hat, sie vielleicht auch mich zurücklassen will weil sie merkt, dass ich dann zuviel mit ihrem "alten" Leben zu tun habe...

    kann ich nur sagen: Hoffentlich tut sie genau das. Mit einem Typen wie dir wäre sie gestraft bis ans Lebensende. Du bist untreu, Du stalkst und nervst sie, Du jammerst hier nur rum...noch mehr gefällig?


    Heb mal deine Eier vom Boden auf und sei ein Mann. Geh zu ihr und entschuldige dich für dein Lirumlarum-Getue, geh zu ihrem Mann und entschuldige dich dafür, dass Du ihm die Frau genommen hast. Geh zu deren Kind und entschuldige dich dafür, dass du ihm die Familie genommen hast. Und dann machst Du das Gleiche bei deiner eigenen Familie.


    Und, ganz ehrlich, ich hoffe für dich, dass Du vollumfänglich Unterhalt zahlst, wenn Du schon so einen Mist fabrizieren musst. Wenn nicht, dann berate ich deine Ex gerne hinsichtlich Titulierung. So eine Schande, echt.

    Zitat

    geh zu ihrem Mann und entschuldige dich dafür, dass Du ihm die Frau genommen hast.

    Er soll sich bei einem Schläger für irgendwas in Bezug auf das Opfer entschuldigen? Was hast du denn heute gefrühstückt?!

    @ comran

    Die Initiative ging in Sachen Sex ging am Anfang von uns beiden aus da wir ja erst eine reine Sexbeziehung hatten. Dann aber als ich praktisch nicht mehr Außenstehenden war sondern mehr und mehr Teil ihrer häuslichen Probleme wurde, war es so, dass sie immer mehr von mir verführt wurde. Sie kam auch Bus etwa Februar dieses Jahr regelmäßig zu mir um mit mir Sex zu haben. Leider hab ich scheinbar zu spät erkannt das ab einem gewissen Punkt nicht mehr der Sex ein Rolle hatte spielen sollte sondern sie sich nach einem starken Partner an Ihrer Seite gesehnt hat der sie emotional unterstützt anstatt mit ihr "nur" auch Sex zu haben.


    Und natürlich wollte ich auch gemeinsame Aktivitäten Unternehmen, dass ist aber daran gescheitert, dass wir uns entweder nur abends für ein paar Stunden sehen konnten und in der Zeit in der sie zu mir kam wir beide das Gefühl durch unseren Sex sehr genossen haben.


    Und ja dass es jemand mitbekommt wenn ich sie Nachts am Balkon"zur Rede Stelle" hätte mir bewusst sein sollen und hat die ganze Situation jetzt eskalieren lassen.


    Dazu muss ich aber auch sagen dass wir uns in den letzten Monaten fast nur noch bei ihr in der Wohnung getroffen haben als ihr Mann Nachtdienst hatte, das Risiko erwischt zu werden gerade von ihrem Sohn war auch da schon relativ hoch.


    Ihr Ausbildungsende ist dieses Jahr im September, wie lange sie wirklich dieses Situation zuhause noch aushalten will und wird weiss ich nicht.


    Sie hat ja von Anfang an gesagt sie wird erst ausziehen wenn sie durch ihre abgeschlossene Ausbildung auf eigenen Beinen stehen kann was ich wegen dem Druck und Stress irgendwann einfach nicht mehr verstehen konnte.


    Den Spießrutenlauf hat sie bereit seit etwa einem Jahr zu ertragen, seit ihr Mann von unserer Affäre/Beziehung erfuhr.


    Inwieweit sie es weiter ertragen wird und würde nur um wie sie sagt für ihr Kind das beste zu haben weiss ich nicht.


    Sie sagte auch letztens bevor sie in ein Frauenhaus geht oder auf der Straße lebt lässt sie sich lieber von ihrem Mann weiter schlagen.


    Dazu muss ich ausserdem anfügen dass sie bereits als Kind von ihrem inzwischen nicht mehr Alkoholkranken vater geprügelt wurde und in Heimen wohnte.

    @ Ktefan

    In dir scheint irgendein Hass zu sprechen oder du hast den Text nicht gelesen.


    Zu dem Zeitpunkt als wir uns kennenlernten war unsere beiden alten Beziehungen längst gescheitert. Ich habe mich daraufhin von meiner jetzigen Ex getrennt, wir haben ein normales Verhältnis zueinander und ich sehe meine Tochter regelmäßig.


    Ausserdem hatte sie bereits vor der Zeit als ich sie kennenlernte in ihre Ehe Sex mit ihrem Ex Freund, also eine Art Affäre mit ihrem Ex.


    Sie war in ihrer Ehe unglücklich und hat vielleicht die Bestätigung gesucht, eine schöne und begehrenswert Frau zu sein, aber erstens ist sie nie mehr zu ihrem Mann zurückgekehrt sondern hat sich immer mehr dazu bestätigt gefühlt sich von ihm zu trennen was sie auch jetzt noch möchte sobald sie die finanziellen Mittel dazu hat.


    Und ich muss mich überhaupt nicht bei ihrem Mann oder ihrem Kind entschuldigen ,denn jemand der Kind und Frau schlägt und nach wie vor nicht begreift dass seine Ehe gescheitert ist hat es wirklich nicht kapiert.

    @ Nordi84

    Sie begründete und begründet von Anfang an, dass sie erst ausziehen könne wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen hätte und für ihr Kind alleine Sorgen könnte. Dabei nahm und nimmt sie auch in Kauf, dass sie von ihrem Mann emotial unterdrückt wird weil sie alleine derzeit keine Chance sieht für sich und ihr Kind zu sorgen.


    Das es für sie besser wäre auszuziehen auch auf die Gefahr hin vorerst schlecht da zu stehen habe ich ihr in der Vergangenheit versucht mehrfach deutlich zu machen, aber die Angst dadurch keine zu haben ( vor allem ihre Eltern) der auf ihr Kind aufpasst war wohl immer zu gross im Vergleich zu den Nachteilen die sie bisher ertragen musste. Sie sagte auch sie fühle sich enttäuscht von mir dass ich ihren Schritt sich bei Pro Familia bersten zu lassen nicht ausreichend gewürdigt habe, da ich zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt nicht mehr daran geglaubt habe dass für sie nach ihrem Ausbildungsende wirklich eine Konsequenz in Form von Auszug erfolgt.


    Jetzt sagt sie die Aktion in der ihre Eltern von mir erfahren haben sei nicht mehr zu verzeihen weil ich ihr damit die Unterstützung für ihr Kind von ihren Eltern entzogen habe. Ich fürchte ich werde die nächsten Monate warten und geduldig sein müssen in sie wie aktuell noch den Kontakt mit mir aufrecht erhält oder ob sie sich schließlich wirklich von mir abwendet weil ich ihr weder emotional noch sonst wie eine Stütze/Hilfe in ihrem Leben bin. Zwar haben ich den Wunsch und den Gedanken, dass nach ihrem Auszug wieder die Möglichkeit besteht unsere Beziehung wieder aufzunehmen, jedoch erscheint mir das mehr und mehr als Wunschtraum.

    Außerdem: Das Problem der Außenwirkung scheint mir wie ein Beitrag oben schreibt, einer der Hauptgründe zu sein warum diese Ehe seit über 2 Jahren weiterläuft obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits gescheitert war.


    Fast glaube ich sie hat nach der Geburt ihres Sohnes ihre Ausbildung begonnen um sich damit schrittweise ihre Freiheit und Unabhängigkeit zurückzuholen in ihr Leben.

    Darf auch mal auszugsweise aus einer Nachricht zitieren die sie mir gestern schrieb:


    Die Probleme in meiner noch ehe bestimmen nur soviel wie du es bestimmen lässt. Ich habe nie die Probleme meiner noch ehe in unsere Beziehung geholt das hast du alles getan


    Du kannst nicht die schuld auf meine noch ehe nur schieben und auf meinen Mann und auf meine Eltern und auf alles andere! Durch dein verhalten ist meinerseits leider echt viel kaputt gegangen!Und ich weiß echt nicht ob es einfach so machbar ist wenn ich ausziehe das alles wieder gut ist.

    Liebeskummer1989


    Nachdem Du hier Stück für Stück mehr über euch schreibst, gewinne ich zunehmend den Eindruck, dass Du in dem was euch betrifft weit mehr gesehen hast als Deine Affärenfreundin.


    Mal ehrlich und nüchtern gesehen. Soviel Gemeinsamkeit gab es zwischen euch nicht. Die 1-2 Abende/Treffen in der Woche, im Grunde gestohlene Stunden, die sie aus ihrem Alltag holten, meist in den eigenen 4 Wänden, die meiste Zeit bezog sich auf den gemeinsamen Sex zwischen euch.


    Wobei soll da eine gemeinsame Basis für ein Miteinanderleben entstehen?


    Mir scheint, die beste Zeit hattet ihr als alles mit klaren Regeln als Sexbeziehung zwischen euch lief.


    Als Du angefangen hast Forderungen zu stellen, sie darum gebeten hast, konsequente Schritte zu gehen, ging sie auf Rückzug bzw. hat Dich für ihre Probleme daheim verantwortlich gemacht.


    Dabei sollte ziemlich klar sein, dass eine Affäre sehr selten unentdeckt bleibt, vorallem wenn sie Dich sogar in ihre Wohnung geholt hat. Auch dort hätten ihre Eltern jeder Zeit auftauchen können, wegen der räumlichen Nähe. Dich Nachbarn kommen und gehen sehen.


    Irgendwie scheint sie nun einen Sündenbock zu brauchen, um ihre Situation und ihre fehlende Entscheidungskraft Dir als Problem in die Schuhe zu schieben.


    Ich kann zwar verstehen, dass sie Angst vor der Auseinandersetzung mit den eigenen Eltern hat, auch das sie finanziell für sich und das Kind nicht genügend aufkommen kann.


    Aber sie hätte die Möglichkeit Trennungsunterhalt einzufordern, beim Sozialamt ihre prekäre Lage zu schildern und dort Hilfe zu beantragen, bis die Unterhaltsfragen bzgl. ihrer Trennung geklärt sind.


    Gab es Anzeichen, dass sie geschlagen wurde durch den Ehemann? Sichtbare Zeichen, die das wahrscheinlich erscheinen lassen? Oder gab es nur ihre Aussagen dazu?


    Mir scheint sie rudert gerade mächtig zurück was euch zwei angeht und das liegt ganz sicher nicht nur an Deinem Verhalten.


    Ihr hätte klar sein müssen, dass ein verliebter Mann, der selbst konsequent eine Trennung durchgezogen hat zu einem Zeitpunkt X klare Entscheidungen von ihr erwartet, wenn es eben nicht nur um den aufregenden Sex außerhalb der eigenen Ehe gehen sollte.

    Zitat

    Ich habe nie die Probleme meiner noch ehe in unsere Beziehung geholt das hast du alles getan.

    Was hat Deine Affärenfreundin von Dir erwartet, wenn sie Dir schildert das körperliche Auseinandersetzungen daheim stattfinden, wenn sie angeblich keine Probleme in eure "Beziehung" geholt hat? Das Du Dir das alles ruhig anhörst und denkst, ihre Sache muss sie selbst klären daheim?


    Sie reagiert momentan etwas a-typisch für jemand, der den eigenen Partner nicht mehr liebt und eine Trennung anstrebt.


    Mir stellt sich echt die Frage, wie lange dieser Zustand sich 1 oder 2 Mal die Woche zu sehen für kurze Stunden aufrecht geblieben wäre, wenn die Affäre nicht durch den Ehemann entdeckt worden wäre. So konsequent trennungwillig erscheint mir die Frau aufgrund ihres zurückliegenden Verhaltens nicht mehr. Zumindest nicht in eurer eigentlichen Affärenzeit.


    Kann es sein, dass sie Dir nun allein den Schwarzen Peter dafür zuschiebt, dass ihr Noch-Mann darüber sauer ist das sie fremdging? Seine Wut ist nicht ganz unerklärlich, oder? Wenn sie ihre Eheprobleme vorher nicht thematisiert hat, hatte er (womöglich) vorher gar keine Möglichkeit etwas zu ändern.

    Also diese Rolladennummer hätte bei mir auch das Thema Beziehung beendet. Sie wollte ihre Ruhe bis das Kind schläft, du hast das nicht akzeptiert und sie mit sms und Chats bombardiert, sonst hätte sie dich ja wohl kaum geblockt. Und dann fährst du verärgert hin und stiftest Unruhe auf ihrer Terrasse, was Folgen für sie hatte bezüglich ihrer Eltern. Ich finde das echt unglaublich..:|N

    Zitat

    Ich fürchte ich werde die nächsten Monate warten und geduldig sein müssen in sie wie aktuell noch den Kontakt mit mir aufrecht erhält oder ob sie sich schließlich wirklich von mir abwendet weil ich ihr weder emotional noch sonst wie eine Stütze/Hilfe in ihrem Leben bin.

    Das ist der Punkt, hast du ja selber gut erkannt. Dir fehlt es an Souveränität, um ihr eine Stütze zu sein.

    @ individuelleMeinung

    Wir haben beide weit mehr als nur eine Affäre ineinander gesehen. Sie sagte erst gestern als wir nochmal ausführlich über alles gesprochen haben dass sie sich bereits von Anfang an in mich verliebt hatte.


    Eine Affäre im eigentlich Sinn bedeutet ja für mich dass man nur einen körperlichen oder leidenschaftlichen Kontakt miteinander pflegt, sich jedoch weder eine gemeinsame Zukunft oder ähnliches vorstellen kann.


    All das war aber nach bereits etwa 5 Monaten unserers "Zusammensein" gegeben. Sie sagte klar und deutlich sie möchte sich von ihrem Mann trennen, sie möchte ihr Leben mit ihrem Kind und mir an ihrer Seite verbringen. Deshalb stellten wir auch beide die sexuelle Befriedigung mit unseren Partnern vor unserem kennenlernen ein und hatten ab da nur noch uns als Sexualpartner.


    Geschlagen wurde sie definitiv, sie war bisher auch immer! Ehrlich zu mir in dem was sie sagte, war wegen den Schmerzen durch die Schläge an ihrer Schulter in physiotherapeutischer Behandlung und hatte einmal eine geschwollene blaue Hand weil ihr Mann ihr die Hand in er Schublade eingeklemmt hatte. Das sie soetwas auch erfunden hätte ist also ebenfalls ausgeschlossen.


    Einmal alarmierte auch eine Freundin die Polizei da sich ihr Mann weigerte sie mit ihren Freundinnen ausgehen zu lassen aber auch der Polizei sind bei solchen Dingen die Hände gebunden.


    Und den Zeitpunkt X hat sie ihrer Meinung ja schon zu Beginn unseres kennenlernens klar festgelegt, für sie ist dieser Zeitpunkt aber damals erst in weiter Ferne gewesen nämlich mit Abschluss ihrer Ausbildung jetzt im September und dann mit Umzug. Und dann wollte sie mich ihrem Kind nach und nach als neuen Partner vorstellen.


    Und zum Thema Basis und Miteinander.


    Die wirklich gemeinsame Basis für ein gemeinsames Miteinander wäre oder wird (je nachdem wie man es im Moment sieht) erst entstanden wenn ich auch innerhalb ihres persönlichen Umfelds angelangt bin. Ich weiss es klingt scheisse, aber wie gerne habe ich mir manchmal gewünscht mit ihr gemeinsam Dinge des Alltags zu erleben, mit ihr Wäsche zusammenzulegen oder mit ihr den Haushalt zu machen, gemeinsam mit unseren Kindern Ausflüge zu erleben oder ihren Geburtstag mit ihr zu Feiern. All diese wünsche und Hoffnungen habe ich für mich aufgeschoben für die Zeit sie in den nächsten Monaten kommen sollte, wenn sie endlich auszieht. Wie sehr hat es mich noch letze Woche gefreut als ich abends bei ihr war ihr beim wasche zusammenlegen zu helfen um ihr ein kleines bißchen beim Alltag helfen zu können. Also ja ein gemeinsames Miteinander in dem Sinn hat es (bisher) noch nie gegeben sondern nur kurze Treffen und eben täglichen intensiven WhatsApp Kontakt.