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    F wird ja wohl mitbekommen, dass ihre Interventionen gegen M über 10 Jahre nicht auf fruchtbaren Boden fallen.

    Es gab bisher kein direktes Wort der Kritik von W ggü F (so nach dem Motto "ich finde es nicht ok wie Du M behandelst"). Inwiefern F das mitkriegt weiss ich nicht. Vielleicht kreist sie so um sich dass sie gar nix merkt.

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    Das ist keine wie auch immer übliche Diskussion, sondern ein Hinterfragen im Sinn von Reflektieren.

    Ein Versuch des Analysierens, WARUM ich diese Fragen hier stelle, anstatt sie einfach zu beantworten, ist eine unnötige Meta-Diskussion.

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    Was hast du denn sonst erwartet?

    einen bunten Strauß an Antworten. Von einigen Leuten allerdings auch nur besagte Meta-Diskussion.

    Das liest sich so schlecht W, M und F. Man kann es noch komplizierter ausdrücken ;-D


    Deine Freundin mag deinen Freund nicht. So etwas kommt vor. Dann triff dich allein mit deiner Freudin ohne deinen Freund.


    So einfach und so simple :)z

    Antworten, die über "finde ich auch" oder "finde ich nicht" nicht hinaus gehen, nützen doch gar nichts. Daraus kann man allenfalls eine Statistik basteln... Und zu behaupten, niemand hätte darauf geantwortet, finde ich etwas seltsam. Wer weiß wie oft Deine Freundin schon klar Stellung bezogen hat und Du hast es nur nicht gemerkt...

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    Und zu behaupten, niemand hätte darauf geantwortet, finde ich etwas seltsam

    das hab ich auch nicht behauptet.


    Allerdings ist zu erkennen dass tendenziell die "zustimmenden" Antworten auf neutrale Art einfach die Beschreibung der eigeenen Empfindungen enthalten, während die "widersprechenden" fast alle dann immer mit besagter meta-Diskussion verbunden sind. Das erzeugt schon ein etwas eigenartiges, den med1-kundigen allerdings nicht wirklich erstaunendes Bild.


    Ich kann auch auf rein sachlicher Ebene kein wirkliches Feedback geben. Einfach nur Meinungen aufnehmen und sich Gedanken drüber machen ohne klares Fazit bisher.

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    Und zu behaupten, niemand hätte darauf geantwortet, finde ich etwas seltsam

    das hab ich auch nicht behauptet.

    Du hast gefragt:

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    und warum antwortet ihr dann nicht darauf?

    Das ist ja wohl gleichbedeutend. Es sei denn Du meinst mit "ihr" ausgewählte Personen, das konnte ich da nicht raus lesen.

    Hallo Alias,


    ich finde, Deine Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, weswegen Du vermutlich nicht die erhofften Antworten erhältst.


    Jeder definiert verschiedene Aspekte, die in der Situation eine wichtige Rolle spielen, anders.


    Ich fand den Faden bis zu dem Punkt, dass die PC-Situation gute 10 Jahre (!) zurückliegt, gut nachvollziehbar. Wenn ich mir dann aber vorstelle, dass ihr das in dieser Konstellation über so eine lange Zeit "mitmacht" frage ich mich, wieso denn JETZT der Wunsch nach Änderung aufploppt? Hat sich das Verhalten F M gegenüber verschlimmert? Oder fragt sich M das schon gute 10 Jahre?


    Für mich persönlich liegt das Kind im Brunnen und ist bereits ertrunken. Nach so einer langen Zeitspanne kann man weder (egal ob nun M oder W) F darauf ansprechen - die würde vermutlich die berechtigte Frage stellen, warum es nun auf einmal stört, sie verhält sich ja schon immer so. Genau so kann man W keinen Vorwurf daraus machen. Ggf. hat sie in der Anfangszeit versäumt, F in ihre Schranken zu weisen oder M hätte damals ein intensiveres Gespräch mit W führen müssen. Oder mit F. Wäre ich M, hätte ich das von Anfang an unterbunden und F gesagt, dass sie nicht so mit mir (als M) zu reden hat. Und da ist mir auch die Harmonie zwischen F und W egal, wenn es mir nicht gut geht damit äußere ich das und lasse mich nicht beleidigen/herablassend behandeln.


    Ich finde nicht nachvollziehbar, warum es JETZT stört. Dafür wurde es mMn zu lange toleriert. Außer, wie gesagt, M stellt sich diese Frage schon sehr lange - aber das fände ich dann sehr sehr anstrengend und noch weniger nachvollziehbar.


    Und sicher hätte W F in ihre Schranken weisen können, das kommt auf die Beleidigung an. Aber auch ich vertrete die Meinung, dass man sich als Partner hier erst einmal zurückhält und denjenigen für sich selbst sprechen lässt. Gesagtes kommt bei verschiedenen Menschen auch oft anders an und alle sind erwachsen, da sollte man sowas für sich selbst regeln können. Wobei hier W sicher unterstützend hätte wirken können - aber scheinbar ist sie nicht der Typ Mensch sondern nimmt es stillschweigend hin.

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    Ein Versuch des Analysierens, WARUM ich diese Fragen hier stelle, anstatt sie einfach zu beantworten, ist eine unnötige Meta-Diskussion.

    Nur als Beispiel: Wenn jemand fragt "warum sind alle gegen mich", finde ich die Meta-Diskussion, warum er das so sieht und ob es wirklich so ist, durchaus sinnvoll und gar nicht unnötig.

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    Das ist ja wohl gleichbedeutend. Es sei denn Du meinst mit "ihr" ausgewählte Personen, das konnte ich da nicht raus lesen.

    Du konntest aber auch nicht herauslesen dass das Gegenteil der Fall war ;-).


    Das war in der Tat weitgehend nur auf mnef und ElGusto bezogen.

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    Nur als Beispiel: Wenn jemand fragt "warum sind alle gegen mich", finde ich die Meta-Diskussion, warum er das so sieht und ob es wirklich so ist, durchaus sinnvoll und gar nicht unnötig.

    ja. aber das ist dann immer noch ein sich-beschäftigen mit der direkt gefragten problematik.


    unangebracht wäre eher sowas wie "na, stellst Du die Frage nicht in Wirklichkeit nur, um Deinen demnächst stattfindenen Amoklauf rechtfertigen zu können"?

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    Ein Versuch des Analysierens, WARUM ich diese Fragen hier stelle, anstatt sie einfach zu beantworten, ist eine unnötige Meta-Diskussion.


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    Was hast du denn sonst erwartet?

    einen bunten Strauß an Antworten. Von einigen Leuten allerdings auch nur besagte Meta-Diskussion.

    Damit offenbart sich für mich nur, welch Geistes Kind hier unterwegs ist.


    Kein Interesse an Meta-Diskussion? Vielen Dank fürs Gespräch und schönen Tag auch noch allerseits. Mit Langweile lässt sich Besseres anfangen als hier beziehungstechnischen Kaffeetratsch zu halten.

    Wenn jemand aus Sicht anderer wegen banaler Anlässe eine langjährige Beziehung in Frage stellt, kann das halt Fragen und Vermutungen hervorrufen, und warum soll man die nicht äußern und dem TE damit eine Möglichkeit der Selbstreflektion liefern?

    Kann man, aber sollte man dann nicht auch akzeptieren wenn das Feedback darauf dann ist "danke, aber ich möchte da nicht drüber diskutieren sondern nur Antworten auf meine eigentliche Frage"?


    Es reicht dann doch zu sagen "der Grund ist banal und kein Anlaß, eine Beziehung in Frage zu stellen".


    Bzw man kommt durchaus von selber auf die Idee, dass man die Beziehung nicht in Frage stellen sollte, wenn es doch tatsächlich eher banal ist.


    Es ist nicht notwendig, eine weitere Diskussionsebene zum herausfinden vermeintlicher "wahrer Motive" für die Frage zu finden. Aber das passiert in diesem Forum ständig. Es gab mal einen Faden wo es um die Frage ging "meine Bekannte hat einen Stalker, was kann sie tun um sich zu schützen" und dann gab es Mutmaßungen in die richtung "warum fragst Du das.. bist Du nicht vielleicht eher selber der stalker?". Völlig daneben.


    Und wenn diese nicht dankend angenommen wird dann anflugsweise beledigend zu werden sagt naja "welch Geistes Kind hier unterwegs ist." :D

    @ Alias

    Wenn du es nochmal nachlesen magst: Ich habe deine Frage ganz am Anfang des Fadens durchaus beantwortet.


    Siehe hier: http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/750430/#p23306535


    Dann hast du weitere Fragen gestellt und ich habe daraufhin geschrieben:


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/750430/#p23308140


    Darauf bist du ebenfalls eingegangen.


    Das heißt du warst bereit zu diskutieren, mindestens aber bereit für ein weiteres, näheres, komplexeres Hinterfragen und einschätzen der Situation von den Usern.


    Daraus entstand naturgemäß auch eine komplexere Diskussion.


    Jetzt schreibst du:

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    Ein Versuch des Analysierens, WARUM ich diese Fragen hier stelle, anstatt sie einfach zu beantworten, ist eine unnötige Meta-Diskussion.

    für mich ein typischer Vorwurf von Menschen, die eigentlich nur eine Bestätigung wollen. Diese auch auf Biegen und Brechen. Also diskutieren sie weiter um dann irgendwann mit dem Vorwurf und der Kritik an die zu gehen, die nicht bestätigen. Zu einer (Meta)Diskussion gehören immer mindestens zwei. Du hättest jederzeit aussteigen können oder auf bestimmte Beiträge nicht eingehen müssen.


    Und das werde ich jetzt tun, ich steige aus. Ich wollte dir wirklich nichts böses. Ich habe versucht dir andere Sichtfelder aufzuzeigen, dich selbst zu hinterfragen.


    Wünsche dir, beziehungsweise M, alles Gute.