Freundschaft mit Arzt nach kurzer stationärer Behandlung??

    Hallo..


    cih war für einige Tage in einem Krankenhaus und fand den mich behandelnden Arzt ausgesprochen sympathisch.


    Ich hatte auch das Gefühl, dass er mich mochte, kann es aber aufgrund mangelnder Vergleichsmöglichkeit natürlich nicht so genau sagen. Habe ja nicht erlebt, wie er mit anderen umgegangen ist.


    Irgendwie mochte ich diesen Menschen sehr...und frage mich nun, ob es wohl Sinn machen könnte, ihn um ein privates Treffen zu fragen?


    Ich sags mal so, ich hatte mich angeboten als Versuchskaninchen zu dienen weil man an mir wohl einige Sachen gut erklären konnte wie er meinte...aber als ich nochmal fragte meinte er, er habe das ganz vergessen und natürlich bräuchte ich nicht nochmal extra hinkommen...es gäbe ja dann auch längst wieder genug anderes "Material" auf Station ;-)


    Tjoa...hat mir sehr intensiv die Hand geschüttelt zum Abschied und alles Gute für die einzelnen Aspekte gewünscht die mein Leben zukünftig prägen...und ging dann.


    Ich weiss auch nicht. vielleicht habe ich mich auch ein bisschen verguckt. Ich möchte aber an dieser Stelle betonen, dass ich wirklich nur einige Tage dort war und es keine Psychiatrie war, wo natürlich die Sache viel heikler abzulehenn wäre.


    Was wohl die Ärzte sich denken? Haben die überhaupt Bock wenn ein Patient Lust hat mal privat zu reden? Dürfen sie es? Finden sie das komisch?


    Ich bin gespannt auf Antworten, dankeschön :)

  • 16 Antworten

    Ich habe keine Ahnung ob er vergeben ist.


    Ich bin es nicht.


    Dazu kommt aber noch, dass es eine gleichgeschlechte Kiste wäre. Weswegen ich ja aufgrund der geringeren Wahrscheinlichkeit auch zunächst mal mit einer Freundschaft zufrieden wäre ;-)

    Hey...


    das Problem ist, das ich nun entlassen bin.


    Wir waren auch leider nicht allein beim Entlassungsgespräch.


    Daher hab ich mich kaum getraut was zu sagen...und für sie hätte es ja auch peinlich werden können.


    Ich überlege nun, ob ich irgendwann in einigen Wochen nochmal hingehe...vielleicht unter einem Vorwand, a la, es wurde jetzt abschliessend das und das gefunden und danke nochmal für "damals"...und dann hinzufüge, ob wir mal einen Kaffee trinken wollen.


    Oder ob ich warte, bis der Brief bei mir ankommt und ob da ihre Dienstnummer oder Mailadresse steht...


    Sie meinte auch, ich könne wegen ausstehender Blutwerte nächste Woche mal anrufen...aber ich meinte dann nur, ach naja, ich warte ruhig, bis der Brief kommt....somit weiss ich also gar nicht, ob ich bei ihr wenn anrufen sollte bzw. wie das überhaupt laufen würde.


    Herrje...*g*


    Eine Karte mit Pralinen auf die Station zu bringen und die Biege zu machen ist auch albern.


    und zu lange warten geht sicher auch nicht, weil sie mich dann schnell vergessen haben wird. Bin ja auch nur eine Patientin von vielen....und 3 Tage sind da Standard.

    ärzte sind es auf alle fälle schon mal gewohnt, dass sie angeschwärmt werden (ob gleichgeschlechtlich oder nicht, ist wohl egal dabei ;-) ). ist ja auch kein wunder, weil sehr viele mensche so eine persönliche hinwendung oft gar nicht kennen und es vielen auch neu ist, dass sich jemand so um sie kümmert.


    an deiner stelle würde ich selber ein wenig über mich grinsen, würde eine schachte pralinen kaufen und sie hinbringen, eine nette karte dran mit den worten: von einer der vielen verehrerinnen und verehrern und den namen mit dem blinzeln drunter setzen!


    wenn sie dann den kontakt suchen will, hat sie ja deine daten :)z

    Hi!


    Danke für diese Gedanken..


    Nun, das ist wohl richtig, dass Ärzte öfter angeschwärmt werden ;-)


    Aber freundschaftlich?


    ich mein, ich geh mal nicht davon aus, dass sie lesbisch ist...und folglich käme wohl nur Freundschaft in Frage.


    Wie findet so ein Arzt das, wenn der patient nach einer Kurzbehandlung plötzlich Freundschaft möchte?? ;-)


    Bzw....glaubt er, dass es sich um Freundschaft handelt? ;-)


    Momentan zweifle ich an der Pralinen und Kartenidee auch wenn mir noch keine bessere eingefallen ist bisher ;-)


    Höchstens vielleicht, in einigen Wochen, wenn miene Diagnostik abgeschlossen ist, vielleicht nochmal hingehen und sagen, hey, danke für die Intervention, es kam jetzt übrigens das nd das heraus...


    Wenn ich doch nur wüsste, ob sie mich auch wenigstens mochte oder nicht.


    Ich war schon eher ein schwieriger Patient, habe so einige Dinge abgelehnt. Sie hat das interessanterweise verstanden. Und ja, das entlockt natürlich vielen Leuten Gefühle ;-)


    Liebe Grüße :)

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Ärztin kein oder wenig Interesse daran hat, mit (ehemaligen) Patienten Kontakt zu pflegen. Unter Anderem deswegen, weil sie (wahrscheinlich) Beruf und Privatleben trennen möchte.Ihre Freundlichkeit und das Verständnis, das sie dir entgegengebracht hat, dürften professioneller Natur gewesen sein – sie (und sämtliche anderen Ärzte) sollte sich allen Patienten gegenüber so verhalten.


    Ich finde, ihre Reaktion auf deine Nachfrage wegen der "Versuchskaninchen"- Sache spricht für sich: Sie sprach da von "neuem Material" (diese Ausdrucksweise finde ich übringens ziemlich respektlos).


    Eigene Erfahrungen kann ich nicht beisteuern. Mir ist allerdings mein sympathischer Allergologe mal in einem veg. Restaurant begegnet – ich hatte ihn ohne Kittel gar nicht erkannt, aber er drehte sich beim Gehen kurz um und wünschte mir einen guten Appetit. Sagte dann noch, ich sei doch vor ein paar Tagen in der Praxis gewesen und wir plauderten kurz. Ich finde ihn sehr nett und würde schon gern mal mit ihm einen Kaffee trinken gehen. Habe aber von dieser Idee Abstand genommen, da ich mir denke, dass er bestimmt seine knappe Freizeit mit evtl. vorhander Familie oder Freunden verbringen wird. Mittlerweile "fehlt" mir da auch nichts mehr. Mein Interesse an ihm ist allerdings auch rein platonisch (ich führe eine Fernbeziehung).


    Du kannst eine Kontaktaufnahme versuchen, aber mach dir keine allzu großen Hoffnungen! @:)

    Hallo,


    auch dir vielen Dank, Lila!


    Naja, das ist eben genau der Punkt..ich würde zu gerne herausfinden, wie sie mir gegenüber ist,wenn es nicht die berufliche Freundlichkeit ist, die mir entgegengebracht wird.


    UNd ob sie es trennen möchte...das nehm ich grundsätzlich auch an aber sie könnte es ja frei wählen.


    Das mit dem "neuen MAterial"...nun, das nehm ich ihr keineswegs übel, sie sagte es mit einem freundlichen Augenzwinkern und es war für mich eher eine weitere Bestätigung, dass wir humormässig auf einer Wellenlänge sind ;-) Ich fands eher lustig und eben eine Form von Ironie die ich selbst gern verwende *g* :)


    Ansosnten ist es wohl richtig, dass eine Kontaktaufnahme vermutlich wenig Erfolg bringt..aber ich werde es vermutlich wohl trotzdem mindestens mit einer kleinen Karte (im Umschlag) versuchen müssen damit ich mich nicht ewig frage, was gewesen wäre, wenn.


    Bin erstaunt, dass so wenige hier ihre Erfahrungen posten..scheint ein Tabu-Thema zu sein ;-D


    lg :)

    Ich kann leider nicht mit persönlicher Erfahrung dienen, allerdings war ich bei einer Freundin hautnahe dabei. Sie hatte sich damals bei ihrem Krankenhausaufenthalt in einen jungen Arzt verguckt. Nachdem sie gar nicht mehr mit dem Schwärmen aufhörte, riet ich ihr, sich unter dem Vorwand eines kleinen Problems mit der OP-Narbe nochmals an ihn zu wenden. Sie rief also an, schiederte das Problem (war tatsächlich in abgeschwächter Form vorhanden) und er meinte auch gleich, sie solle vorbeikommen. Das Gespräch bei der Untersuchung wurde persönlicher und sie gab ihm schließlich ihre Handynummer. Er meldete sich auch tatsächlich aus dem Urlaub. Sie sind dann häufiger miteinander weggegangen und waren auch kurz zusammen.


    Es ist also nie so ganz aussichtslos, wenn man den Eindruck hatte, die Chemie passt irgendwie.

    Hallo


    Das Thema hatte ich letztens erst mit meinem Freund (er ist Arzt in einem Krankenhaus) erörtert...


    Er und alle seine Kollegen, trennen strikt das Private und Berufliche voneinander. Er hat zwar vor meiner Zeit auch nichts anbrennen lassen aber es war nie eine Patientin dabei.


    Er hat aber auch schon mehrfach bei Kollegen miterlebt, wie Patientinnen aus einer romantischen Laune heraus fast durchgedreht sind ]:D Das ging dann schon sehr in Richtung "Stalking" aber scheinbar ist das gar nicht sooo selten.


    Letztlich ist das eine alte, immer wiederkehrende, recht klischeehafte Geschichte. Man sollte da nichts überbewerten und mal ernsthaft in sich gehen, welche innerliche Baustelle man hat, so dass man sich intensiv in aussichtslose Geschichten verrent...

    Hallo!

    @ kaffesahne

    Das lässt in der Tat ein wenig hoffen...denn das ist es ja auch, was man herausfinden muss...ob das Gefühl der REALITÄT auch standhält. aber dazu braucht man dann eben auch die entsprechende Gelegenheit.


    Hier käme noch das Orientierungsproblem hinzu wobei ich mit Freundschaft auch gut leben könnte denke ich :)

    @ vagabundin

    Bist du sicher, dass keine Patientin dabei war? ;-) War eher ein Scherz, sorry :)


    Naja, AKTUELLE patienten dürfen es ja auch nicht sein. Es geht schon um "danach".


    Ich denke, ich würde kein "Stalking" betreiben. Nur einmal schreiben und fragen ob wir uns mal auf nen Tee treffen wollen/können und fertig. Wenn das abgelehnt wird, was wahrscheinlich ist, okay.


    Ich weiss eben nicht, ob es wirklich nur Klischee und innere Baustelle ist. Kann es nicht auch sein, dass man WIRKLICH seine große Liebe oder ne super Freundin auf solche Weise kennenlernt?


    Ich denke schon...es ist nur so schwer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Daher ja der Wunsch der Realitätsprüfung.


    Liebe Grüße

    Zitat

    Nur einmal schreiben und fragen ob wir uns mal auf nen Tee treffen wollen/können und fertig. Wenn das abgelehnt wird, was wahrscheinlich ist, okay.

    das meinte ich ja... du wirst es nie wissen, wenn du dich nicht traust! und es gibt ja die durchaus sympathisch-lockere art zu sagen: hey, du warst mir total sympathisch und ich hätte lust mal einen kaffee mit dir trinken zu gehen, und du?


    damit verlierst du gar nichts und wenn ein nein kommt, dann spukt sie dir wenigstens nicht noch ewig im kopf rum ;-)

    Jarania


    Das durchschnittliche Alter seiner derzeitigen Kundschaft beträgt ca. 75 Jahre... ]:D :=o Also Patientinnen hält er sich strikt vom Hals, jedoch hatte er mal ein Techtelechtel mit der Gattin eines Patienten... :=o


    Ich kann diese Arzt-Patientin-Romanzen nicht wirklich nachvollziehen, allerdings soll es ja auch Frauen geben, die sich nach einer Standard-Verkehrskontrolle in den Polizisten verlieben... ;-D


    Ich denke mal, dass eine gewisse Sorte Frauen ganz einfach viel zu viel in die nette und fürsorgliche Art (so er denn so ist...) hineininterpretiert. Herrjeh, die machen nur ihren Job.


    Mein Freund erklärte mir, dass er aufgrund dieser "Klinik-Groupies" äußerst distanziert zu Patientinnen (und auch zu den Krankenschwestern) ist. Das ist eigentlich schade aber ich würde vermutlich genauso handeln.