@ Xirain

    Mein letzter Satz, meiner letzten Nachricht (wie gesagt, persönlich wäre mir lieber gewesen) war: Vielleicht ist es ja möglich, demnächst so wie mit all den anderen Eltern miteinander umgehen zu können. Ich denke, das kommt deiner Meinung schon sehr nahe.


    Ich habe auch keine Lust, mich zu bekriegen. Es passt halt einfach nicht. Ich schrieb auch, dass man sich in den letzten Monaten halt besser kennen gelernt hat und ich nun festgestellt habe, dass ich von Freundschaft etwas anderes erwarte, als sie und das es einfach das beste wäre, es ein wenig neutraler zu halten.


    Letzte Woche war Karneval bei uns in der Schule und durch Zufall war ich gerade da, als ihre Tochter Hilfe brauchte, mit dem Kostüm. Da hab ich natürlich auch geholfen. Ich mag die Kleine ja auch, das wird sich deshalb nicht ändern.

    @ hag-tysja

    Eigentlich war der Verabredungstag anders geplant:


    Es war vorgesehen, dass wir mit allen Kindern, beide Mädchen, beide Jungs, ein Freund von meinem Großen und eine Freundin von ihrer Großen in eine Spielscheune gehen. Dann kam zwei Tage vorher eine Nachricht: Geht nicht, Hund wird operiert, hatte ich vergessen. Spielen bei mir auch unmöglich, Hund braucht Ruhe.


    Ich bot ihr an, ihre Kleine dann zu uns zu bringen, weil mein Großer eh Besuch hat und das gar nicht auffällt. Mein Kleiner würde sich freuen. (Stimmte im Nachhinein nicht. Beide Kleinen waren traurig, weil besagter Besuch der Spielscheune nicht stattfand)


    Einen Tag später hieß es: Hund wird nicht operiert, Kostengründe. Mein Kind könne auch zu ihnen kommen, weil die Große auch eine "Freundin" da hätte, dann wäre es nur gut, wenn die Kleine auch beschäftigt sei. (bei dieser Freundin geht es um ein Mädchen, dass sie am liebsten nicht da hätte, weil sie die Eltern nicht mag... und sie brauchte nun einen Notnagel für ihre Kleine, da kam mein Sohn gerade recht.)


    Ich hatte da schon nicht verstanden, warum wir nicht einfach dann doch in die Spielscheune gegangen sind, immerin war das das, was sich die beiden Kleinen gewünscht hatten. ...

    Ich bleibe dabei: ein ziemliches Theater. Meine Güte.

    Zitat

    Letzte Woche war Karneval bei uns in der Schule und durch Zufall war ich gerade da, als ihre Tochter Hilfe brauchte, mit dem Kostüm. Da hab ich natürlich auch geholfen.

    Das finde ich nicht besonders selbstlos oder edelmütig. Wenn ein Kind Hilfe braucht, hilft man, ohne auch nur eine Sekunde darüber nach zudenken, ob einem die Mutter gerade eine blöde whatsapp-Nachricht geschickt hat.

    Zitat

    Aber im Moment möchte ich niemanden davon in meinem Haus haben, denn es würde bedeuten, dass die Eltern zum abholen kommen müssten.

    Zitat

    bei dieser Freundin geht es um ein Mädchen, dass sie am liebsten nicht da hätte, weil sie die Eltern nicht mag...

    Sag mal, aber sonst gehts? Man will ein Kind nicht da haben, weil man die Eltern nicht mag? Was haben denn die Spielkameraden meiner Kinder mit deren Eltern zu tun? Die fertigt man beim Abholen kurz an der Tür ab, Ende der Geschichte? Kindergarten.


    Wenn ich jedes Kind, dessen Eltern komisch, anders, doof waren, nicht bei uns hätte haben wollen, wäre die Auswahl der Spielkameraden ziemlich eingeschränkt gewesen. Und stell dir vor: oft genug konnte ich sogar die erwählten Spielkameraden selbst nicht leiden oder sie waren zumindest dubios - und trotzdem durften bei uns alle zum Spielen kommen, genauso, wie ich umgekehrt meine Kinder auch überall hingelassen habe. Kann ihnen nur guttun.


    Diese Ausflugsgeschichte aus dem ersten Beitrag war doch auch ein wenig hysterisch. Ihr habt ernsthaft überlegt, euren Kindern diesen Ausflug zu streichen, weil ihr das zu gefährlich fandet? Wo wollten die denn hin, auf den Nürburgring zum Testfahren? ":/


    Und den Lehrer habt ihr auch noch belatschert, wenn ich das richtig verstanden habe? Weia.


    Nein, nein, das klingt alles nicht sehr durchdacht und nicht nach vernünftigem Handeln. Weder von deiner Freundin bzw. Bekannten noch von dir. Kommt mal runter, lasst eure Kinder Kinder sein und tragt euren Kram unter euch aus - und zwar nur da.

    @ gauloise

    Weißst du, ich kann ja verstehen, dass du anderer Meinung bist. Aber muss es gleich auf diese Art kuntgetan werden? Liest du eigentlich selbst, wie sich das liest?


    Ich bitte dich ja nicht, dich mit meinem "Problem" zu befassen, wenn du nicht willst.


    Es ging hier nicht um "selbstlos" oder "edelmütig". Einzig darum, dass jemand schrieb, ich verbiete den Umgang etc. Mir ging es nur darum, zu verdeutlichen, dass dem nicht so ist und dass ich auch nichts gegen das Mädchen habe. Warum sollte ich auch, sie kann schließlich nix dafür.


    Mein Sohn hat auch Freunde, die ich nicht ganz so doll finde. Aber ich spiele ja nicht mit ihnen. Manchmal wenn ich merke, dass ihn Dinge beschäftigen, die diese Freunde tun, dann höre ich mir an, was er dazu denkt. Er kann sich seine Freunde selbst aussuchen und bis auf diese beiden Jungs, dürfen die auch alle gerne zu uns kommen.


    Tja, der Ausflug. NEIN, nicht wir beide haben den Lehrer belatschert. ICH habe meinen Standpunkt verdeutlicht und meine Konsequenz daraus gezogen, wie die Sachlage war. Und JA, es war mir zu gefährlich. Das entscheidet auch jede Mutter für sich und ist hier nicht Teil der Diskussion. Das Beispiel sollte eigentlich nur dazu gelten mal die Problematik zum Thema Ausnutzen zu erklären.


    Abgesehen davon binde ich meine Kinder nicht fest. Es gab ähnliche Ausflüge mit dem Kindergarten, mit denen ich nie im Leben ein Problem gehabt hätte.


    Zu Deinem "Kann ihnen nur guttun": das finde ich eher grenzwertig und fragwürdig. Aber wie schon gesagt, das entscheidet jede Mutter für sich und DU musst ja mit den "Konsequenzen" später leben können.

    Ich hab da gerade mal so drüber nachgedacht. Natürlich ist es nicht so, dass ich die Eltern der Freunde meiner Kinder lieben muss. Ganz im Gegenteil. Ich bin eher froh, wenn ich mit ihnen nur mal am Rande was zu tun habe.


    Natürlich ist es schön, wenn man sich versteht, aber es ist für mich kein Muss, um ihre Kinder bei uns zu haben. Wären es belanglose Kleinigkeiten, bei denen man nicht einer Meinung ist, dann würde mich das gar nicht interessieren.


    Wie ich schon schrieb, gibt es lediglich zwei Familien, die ich hier nicht bei uns zu Hause haben möchte. Zum einen die, wo wir dieses Problem mit dem Jungen hatten, der meinen Sohn angegriffen hat. Ich denke, soetwas sollte verständlich sein.


    Und zum anderen die "Familie" des anderen Jungen. Die Eltern trennten sich vor gut zwei Jahren. Das war für die Mutter ein riesen Schlag. Sie war am Boden zerstört und wusste nicht, wie sie die Dinge regeln sollte, die nun alle auf sie zukamen. Ich wollte ihr helfen. Bin mit ihr zu sämglichen Behördengängen, habe den Jungen oft bei uns gehabt, sie selbst hat bei uns übernachtet, etc. ...


    Irgendwann änderte sich dann die Situation: sie fing an, meinem Mann Nachrichten zu schicken und ihn anzurufen, wenn ich Nachtschicht hatte. Wie toll er wäre. Sie wäre gerne mit ihm zusammen. Er solle sich trennen... Der Junge hat dann meinen Mann "Papa" genannt und gemeint, wenn ich tot und er obdachlos wäre, dann könne er bei ihnen wohnen. Gleichzeitig war er auf meinen Sohn mehr als eifersüchtig. Es gab dauernd Streit.


    Wir haben dann beschlossen, dass wir ein wenig Abstand nehmen, weil es alles in allem nicht schön war.


    Im Nachhinein habe ich mitbekommen,dass sie jedem erzählt hat, sie hätte ein Verhältnis mit meinem Mann gehabt. Das war dann der Grund für den Kontaktabbruch.


    Heute will sie davon nichts mehr wissen. Hat einen neuen Partner. Der soll am besten nicht mitbekommen, was sie an Lügen verbreitet hat. Von mir aus kann sie mit ihm glücklich werden und er scheint dem Kind auch gutzutun. Aber ich bin durch mit ihr und in mein Haus kommt von denen auch niemand mehr. Und wenn hier jemand denken sollte, dass ich deshalb komisch bin, dann ist mir das ehrlich gesagt ziemlich egal.

    Hallo!


    Ich habe die letzten Tage genutzt, um einmal ein wenig Luft zwischen diesen "Mist" und mich zu lassen. Dann und wann habe ich mir die Dinge einmal ruhig durch den Kopf gehen lassen.


    Wahrscheinlich habe ich in der beschriebenen Situation, die letztendlich bei mir den Ausschlag gegeben hat, Abstand von dieser "Freundschaft" zu nehmen, wirklich überreagiert. Hätte wohl nicht sein müssen.


    Aber ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, warum das so ist. Ganz ehrlich: ich war es wohl einfach leid. Ich war es leid, ständig mehr einzubringen, als ich von anderen "erwarten kann" (denn es war immer nur ich, die ihre Kinder genommen hat, vor der Schule, nach der Schule, die zugehört hat usw., wenn man selbst mal was hatte, dann ging es immer nicht). Ich war es leid, ständig diese Probleme wälzen zu müssen und gleichzeitig zu sehen, wie inkonsequent sie ist. Irgendwie war es einfach genug.


    Ich bin kein schlechter Mensch und ich habe auch weiterhin nicht vor, meinen Kindern den Kontakt zu den beiden Mädels zu verbieten. Wenn es gerade passt, ist es gut, wenn nicht, dann eben nicht. Meistens passt es nicht, das war auch schon vorher so.


    Mein Sohn wird in den nächsten Wochen seinen Geburtstag feiern und möchte die Kleine auch gerne einladen.


    Ich habe sehr lange über die Kritik nachgedacht, dass ich meinen Kindern den Umgang mit den beiden anderen vorher erwähnten Kindern verbieten würde, wäre falsch. Das sehe ich nicht so. Immerhin verbiete ich ihnen nicht den Umgang, denn in der Schule und beim Fußball sehen sie sich ja (oder im Schwimmkurs, im Sommer im Freibad etc.), ich will diese Kinder bloß aus den genannten Gründen nicht mehr zu Hause haben und ich rede auch dort nicht mit den Eltern. Und ich finde, das ist auch mein gutes Recht, Dinge aus meinem Leben auszugrenzen, die hier keinem guttun.


    Es hat mit dem Kontakt vorher nicht funktioniert, so wie es jetzt ist, funktioniert es für meine Jungs und für uns als Eltern super. Es ist manchmal schwer, die Dinge alle aufzuschreiben, wie sie sind, denn das ist halt auch sehr viel "Schreiben" und deshalb schon von einigen hier so "abgeurteilt" zu werden, obwohl die Fakten des Warums gar nicht alle bekannt sind, finde ich ziemlich hart.


    Zuerst habe ich mich gefragt, ob ich noch ganz recht bin, aber dann ist mir klargeworden, dass diese Mütter, die schreiben, das würden sie nie machen, es sehr wohl machen würden, in denselben Situationen. Immerin habe ich nicht so entschieden, weil sich die Kinder gegenseitig mit Sandschüppen beworfen haben. ...