Also ich bin der Meinung solche Freundschaftten gibt es NICHT!


    Jedenfalls nicht wenn einer der beiden Beteiligten einen Partner hat.


    Das habe ich schon so oft mitgemacht... dass männliche gute Freunde auf einmal


    bei einem neuen Partner geeifert haben...


    Oder dass die Freundinnen meinen Mannes auf einmal einen Keil reintreiben wollten.


    Eine Situation in der es harmonisch zuging zwischen Partner und bestem Freund/ Freundin kenne ich ehrlich gesagt nicht.


    Egal in welcher Hinsicht spielen schon alleine der Zeitfaktor und Verlustängste mit rein.


    Von aufkommenden Gefühlen ganz zu schweigen...

    Zitat

    Damit fängt es doch schon an: Was ist das für ein Kontakt, gerade wenn es freundschaftlicher Art sein soll, in dem man nicht unbefangen freundlich und aufmerksam zu dem anderen sein, zusammen scherzen und etwas unternehmen kann, weil immer die Befürchtung im Raum steht, dass das beim anderen "falsch ankommen" könnte?

    Genau das ist das Problem, so einfach ist es eben nicht. Ich hatte nur wenige Freundschaften mit Männern, die länger gehalten haben. Hat fast nie wirklich geklappt, außer in den eher selteneneren Fällen, wo auf beiden Seiten keine Erotik aufkam. Ansonsten kippte es immer. Am ehesten noch mit 1 oder 2 Exfreunden, aber auch da gabs dann Probleme, weil Exfreunde nicht immer zum "Freund" taugen. Die Befürchtung, die hier diskutiert wird, ist meiner Erfahrung nach absolut berechtigt.

    Zitat

    Ich will übrigens keine Freundschaften forcieren! Das geht ja eh nicht.

    ;-D gut, dass du das selber sagst, sonst hätte ich dir das "um die ohren gehauen" ;-D


    im grunde solltest du vielleicht versuchen, ein wenig gelassenheit zu gewinnen - gerade bei diesem thema. freundschaften kann man nämlich eben nicht erzwingen, sondern sich entwickeln lassen. offen auf neue menschen zugehen und vor allem ohne die erwartung, dass das nun die freunde fürs leben werden müssen.


    ich habe interessanterweise (bis auf eine ausnahme) nur männliche freunde - was allerdings an unserem gemeinsamen hobby liegt. wir kennen uns seit 26 jahren, haben hochzeiten, kinder, scheidungen, todesfälle, neue lieben, arbeitslosigkeit, studienabschlüsse, neuorientierungen, umzüge... miteinander erlebt und durchgestanden.


    und das männer-frauen-ding genießen wir sehr. wir haben eine wundervolle flirtige, gelassene beziehungsbasis (mein mann ist auch in der gruppe dabei und darf das mann-fra-ding mit deren frauen genießen ;-) ), lieben uns auf eine ganz tiefe gewachsene art - aber irgendeine gefahr für die beziehung zwischen meinem mann und mir birgt es nicht in sich - und die frauen "meiner jungs" wissen das auch genau.

    @ Zuschauer

    Hm... vielleicht sollte ich aber noch dazu schreiben, dass ich Sozialphobikerin bin/war. Es ist schon viel besser als früher; ich traue mich wieder raus, spreche mit Menschen, habe Kontakte. Aber zu meinen "Symptomen" gehört halt auch, dass ich die Dinge oft viel negativer einschätze, als sie sind. Ich mache gedanklich aus vielem ein Drama und denke, dass ich mich blamiert habe z.B., was für andere gar kein Problem war. Auch deute ich Blicke manchmal als Ablehnung, obwohl es (vielleicht) nicht so gemeint ist. Früher habe ich auch gedacht, ein Streit wäre das Ende der Welt, haha, heute bin ich da schon gelassener.


    Worauf ich hinaus will: Ich bin mir eben nicht ganz sicher, ob ich meiner Wahrnehmung uneingeschränkt trauen kann. Wenn ich so Negativannahmen überprüfe, ist es meist nur halb so schlimm, wie ich dachte. Aber halt auch nicht immer, sondern nur meist.


    Mein Problem ist so ein bisschen, dass Fremd- und Selbstwahrnehmung total auseinander klaffen bei mir. Ich weiß auch nicht, woher das kommt.

    Zitat

    Man kann evtl. versuchen an seinem eigenen Verhalten zu feilen und z.B. keine Komplimente machen, weil das ja womöglich flirtig und "an mehr interessiert" rüberkommen könnte und sich manchmal extra unfreundlich und distanziert geben böse gesagt, aber das finde cih etwas unglücklich & verkrampft.

    Ja... so fühle ich mich im Moment... unglücklich und verkrampft ^^.

    Zitat

    Das ist dann auch keine gute Bekanntschaft oder Freundschaft, wenn man da so sehr aufpassen muss auf sein Verhalten und auf den anderen (was der denken könnte). Dass man mal solche Befürchtungen hat, würde ich auch soweit als normal einschätzen. Wichtig ist, ob du vom Gefühl her dem anderen vertraust und dich wegen dieses Vertrauens darin, dass du freundlich etc. sein kannst ohne gleich die platonisch-freundschaftliche Schiene zu riskieren, dem anderen gegenüber unbefangen verhalten kannst. Dass kannst du aber nur herausfinden darüber, was du im Kontakt mit der Person spürst.

    Hm... ich spüre eben meist eher nicht so gute Sachen zu Anfang und muss mich etwas überwinden, deswegen ist das wohl so schwierig für mich. Ich kann schwer einschätzen, wann ich mich einfach überwinden muss, und wann es wirklich ratsam wäre, nichts zu sagen.

    Zitat

    Wenn du jemanden neu kennenlernst, hast du immer das Grundrisiko, dass der andere etwas anderes will als du. Das ist trivial als Erkenntnis, ich weiß. Ich schreibe es, weil bei dieser Sache mit den Signalen, die man sendet und empfängt und die der andere sendet und empfängt, oft unbewusst hintersteht, man könnte es steuern, was der andere empfängt und letztlich will.


    (Ok, man kann durch sein Auftreten Einfluss nehmen, mehr oder weniger, aber man es nicht alleine in der Hand, welches Interesse sich bei dem anderen entwickelt oder nicht. Stichwort "falsche Signale" senden => kommt auch drauf an, was der andere empfangen will).

    Ja, das stimmt schon. Manchmal checkt man ja selbst bei "Ich bin vergeben." nicht, dass der andere kein Interesse hat, weil man selbst so verknallt ist.

    Zitat
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    Was ich aber an mir merke: Manchmal will ich trotz innerer Widerstände, die vielleicht auch Signale vom Gegenüber sind, den Kontakt suchen.

    Was sind das für Widerstände? ... Das Gefühl, dass der andere keinen (näheren) Kontakt mit dir will oder dass du dir nicht sicher bist, ob du näheren Kontakt zu dem möchtest?

    Beides, irgendwie. Also wie ich ja schon schrieb, sehe ich bei anderen sehr schnell Ablehnung, was eigentlich entweder neutrales Verhalten oder sogar Sympathie bedeutet. Das passiert mir aber auch umso mehr, umso seltsamer das Umfeld strukturiert ist - das hatten wir ja schon in meinem letzten Faden. Vielleicht bin ich auch zu hart zu mir. Vielleicht würde es ja jedem in meinem Umfeld so gehen?


    Ich schätze mich ja selbst als eher phobisch und schüchtern ein, gespiegelt bekomme ich aber oft, dass ich mutig und selbstbewusst wirke. Das macht mich echt fertig %:| !


    Was ich aber weiß, ist, dass ich manchmal sehr hart zu mir bin. Das könnte das dann erklären.


    Vielleicht sehe ich das Alles zu sehr als Wettbewerb an, in dem ich bestehen will?


    Hm...

    @ DieSeherin

    Zitat

    ;-D gut, dass du das selber sagst, sonst hätte ich dir das "um die ohren gehauen" ;-D

    Erstaunlich, dass ich überhaupt so rüberkomme, als würde ich etwas forcieren wollen. Vielleicht bin ich im Moment wirklich etwas zu verbissen. Ich weiß ja selber nicht mal genau, worum es mir eigentlich geht. Eigentlich weiß ich ja, wie Kontakte zu anderen Menschen funktionieren (auch wenn ich es eine Weile nicht gemacht habe und so etwas aus der Übung bin), ich hatte auch früher männliche Freunde. Und mir ist es auch total schnurz, was für ein Geschlecht jemand hat! Ich will ja nur auf Menschen zugehen können, die ich sympathisch finde, egal ob Mann oder Frau, aber gelingen tut mir das nur bei Frauen bisher. Vielleicht ist es wirklich das Umfeld... Aber es juckt mich einfach so >-<!

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    im grunde solltest du vielleicht versuchen, ein wenig gelassenheit zu gewinnen - gerade bei diesem thema. freundschaften kann man nämlich eben nicht erzwingen, sondern sich entwickeln lassen. offen auf neue menschen zugehen und vor allem ohne die erwartung, dass das nun die freunde fürs leben werden müssen.

    Die Erwartungen habe ich auch nie! Ich lerne wirklich gern neue Menschen kennen, rede mit ihnen, checke dann auch erstmal selber ab, ob ich sie nach ein paar Gesprächen noch leiden kann, und schaue dann, was sich entwickelt. Ich bin wirklich normal nicht verkrampft, auch wenn es hier so rüberkommt. Deswegen bin ich vielleicht auch von mir selbst so irritiert.

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    ich habe interessanterweise (bis auf eine ausnahme) nur männliche freunde - was allerdings an unserem gemeinsamen hobby liegt. wir kennen uns seit 26 jahren, haben hochzeiten, kinder, scheidungen, todesfälle, neue lieben, arbeitslosigkeit, studienabschlüsse, neuorientierungen, umzüge... miteinander erlebt und durchgestanden.


    und das männer-frauen-ding genießen wir sehr. wir haben eine wundervolle flirtige, gelassene beziehungsbasis (mein mann ist auch in der gruppe dabei und darf das mann-fra-ding mit deren frauen genießen ;-) ), lieben uns auf eine ganz tiefe gewachsene art - aber irgendeine gefahr für die beziehung zwischen meinem mann und mir birgt es nicht in sich - und die frauen "meiner jungs" wissen das auch genau.

    Das klingt wirklich schön :)z . Auch danke an alle anderen, die mir ihre Geschichten und Gedanken geschrieben haben @:) !

    Zitat

    Habt ihr langjährige Freunde, mit denen sich nichts Sexuelles, keine Verliebtheit auf einer Seite, entwickelt hat? Wenn ja - worauf führt ihr das zurück?

    Ich habe 1 Kumpel, der mein bester Freund ist, seit über 20 Jahren. Ich kann dir leider nicht sagen, worauf ich zurückführe, dass sich zwischen uns nie die Frage gestellt hat, ob sich da was entwickeln könnte bzw. sich einer in den anderen verliebt hat. Wir kennen uns seit der frühen Jugend, waren immer ein Herz und eine Seele, haben uns gegenseitig unterstützt, waren für uns da, wenn unsere Beziehungen auseinander gingen. Er ist wie meine beste Freundin, nur eben in männlich x:)


    Mit anderen männlichen Freunden hab ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass diese sich durchaus etwas sexuelles mit mir vorstellen konnten bzw. einer von beiden sich sogar in mich verliebt hatte. Danach war es eine Zeit lang recht schwierig, die Freundschaft aufrechtzuerhalten. Nachdem wir einige Monate auf Abstand waren und er sich bewusst gemacht hat, dass da nie mehr als Freundschaft zwischen uns sein würde, hat es dann auch mit unserer Freundschaft wieder geklappt ;-D

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    Erstaunlich, dass ich überhaupt so rüberkomme, als würde ich etwas forcieren wollen.

    so kommst du bei mir auch nicht an, sondern eher (viel) zu verkopft, bei einem thema, das eigentlich zum herz gehört ;-) man kann wohl einfach nicht losziehen und sagen: so, ich gehe los und finde heute neue freunde!

    Zitat

    Ich schätze mich ja selbst als eher phobisch und schüchtern ein, gespiegelt bekomme ich aber oft, dass ich mutig und selbstbewusst wirke. Das macht mich echt fertig

    hach, ich könnte dich knuddeln :)_ ein wenig stehst du dir schon gerne im weg, oder? das sollte dich nicht fertig machen, sondern du solltest stolz auf dich sein, welchen weg du schon hinter dir hast und wie weit du schon gekommen bist!!!

    @ DieSeherin

    Zitat

    so kommst du bei mir auch nicht an, sondern eher (viel) zu verkopft, bei einem thema, das eigentlich zum herz gehört ;-) man kann wohl einfach nicht losziehen und sagen: so, ich gehe los und finde heute neue freunde!

    Upps |-o ?!


    Ja... so ähnlich gehe ich es aber wirklich an, haha. Und ich bin dann immer ganz erstaunt, wenn es anders läuft, als erwartet. Und dann zergrüble ich das Ganze wieder %:| . Manchmal weiß ich nicht so genau, was ich fühle, und kompensiere das dann mit Denken, was irgendwie nicht so gut zu funktionieren scheint ;-D !

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    Ich schätze mich ja selbst als eher phobisch und schüchtern ein, gespiegelt bekomme ich aber oft, dass ich mutig und selbstbewusst wirke. Das macht mich echt fertig

    Zitat

    hach, ich könnte dich knuddeln :)_ ein wenig stehst du dir schon gerne im weg, oder? das sollte dich nicht fertig machen, sondern du solltest stolz auf dich sein, welchen weg du schon hinter dir hast und wie weit du schon gekommen bist!!!

    Tu ich das |-o ? Und was mache ich jetzt mit dem Stolz? Bin ganz verwirrt %:| . Ich versuche ja irgendwie nur, mit den anderen klarzukommen.

    Zitat

    Manchmal weiß ich nicht so genau, was ich fühle, und kompensiere das dann mit Denken, was irgendwie nicht so gut zu funktionieren scheint

    ;-D nö, meist eher kontraproduktiv ;-D (passiert mir aber durchaus auch immer mal wieder!)

    Zitat

    Und was mache ich jetzt mit dem Stolz?

    den nimmst du als ansporn dafür, dass du deinen weg weitergehst und dich nicht abschrecken lässt, wenn eben nicht alles so läuft, wie du dachtest - nur weil es anders läuft, muss es ja nicht schlechter sein, oder?

    Zitat

    Aus meiner Erfahrung heraus geht es nicht.

    :)^ so sehe ich das auch und deckt sich auch mit meiner Erfahrung.


    Richtige Freundschaften zu schließen wird mit zunehmendem Alter auch schwieriger.


    Was Freundschaften generell anbelangt, so haben m.M.n. die Menschen auch etwas unterschiedliche Definitionen, was genau sie darunter verstehen und wann sie davon ausgehen. Was die einen schon nach rel. kurzem Kennen -geschlechtsunabhängig- gleich als "Freunde" betiteln (selbst erlebt, hab da nur die Augen verdreht) würde ich allenfalls unter "bessere Bekannte" zu dem Zeitpunkt einstufen.


    Was bei M+F in Freundschaften aus meiner Überzeugung u. gemachter Erfahrung heraus sich generell immer als Problem darstellt, früher oder später, ist das Thema Sxx (der bei einer reinen Freundschaft aussen vor zu bleiben hat, ausser es wäre eine Freundschaft-plus, die es neuerdings ja auch geben soll, hier aber nicht das Thema ist.)


    Wie gesagt, das Thema Sxx stellt sich aus meiner Sicht irgendwann als ein potentielles Problem bei reinen F. zw. M+F dar, wenn die Frau frei+attraktiv ist u. ins Beuteschema reinpasst und deswegen muss ich aus meiner Sicht die Frage der TS mit einem eindeutigen Nein beantworten, es funktioniert einfach nicht (Ausnahmen bestätigen die Regel, vllt, dann noch eher, wenn "Er" schwul ist.


    Andere haben da sicherlich eine andere Erfahrung u. Meinung dazu. Eine Freundschaft mit einer verh. od. in einer Bez. steckenden Frau verbietet sich i.d.R. von selbst, da wäre der Ärger mit ihrem Partner wg. Eifersüchteleien schon vorprogrammiert. :-/

    Und wie bringe ich jetzt einem halben Dutzend Männer bei, mit denen ich zum Teil seit vielen, vielen Jahren befreundet bin, ohne dass je was lief, dass das so nicht funktionieren kann und wir uns somit seit Ewigkeiten volle Kanne irren? Puh, das wird schwierig. Aber muss ja - und am besten, ich sage es ihnen, bevor da bei einem von ihnen oder bei mir selbst irgendwas voll Sexuelles erwacht und auf einmal die Freundschaft zerstört, die ich jetzt lieber vorgreifend zerstöre, damit der hässliche alte Sextrieb sie nicht kaputtmachen kann! So!

    Ich gehöre auch zum Lager, dass eine Freundschaft zwischen Mann und Frau einfach nicht funktioniert. Grund darin sehe ich, dass in solchen Verbindungen immer Spannung besteht und sich dieses mit einer platonischen Freundschaft nicht gut verträgt. Platonische Freundschaften sind eher statisch, die Beziehung/Freundschaft ist gesetzt, wohingegen Spannung charakteristisch für eine dynamische Beziehung ist, also einen Zustand der nicht in Ruhe ist und in eine bestimmte Richtung strebt.


    Nun ist es bei einer Freundschaft zwischen unterschiedlichen Geschlechtern häufig der Fall, dass Spannung entweder inhärent vorhanden ist, oder von aussen hereingebracht wird.

    Entgegen der hier sicher auch durch negative Erfahrungen geprägte Meinungen, dass Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht funktioniert, kann ich sie in dieser Form nicht bestätigen.


    Dies hat jedoch speziell damit zu tun, dass ich mit der eher rational denkend und handelnden Art eines Mann besser klar komme. Bin von Kindheit an im Umgang mehr von männlichen Kumpels und zum Teil engeren Freunden (die gibt es nicht all zu oft im Leben) beeinflusst worden. Ich habe bisher überwiegend positive Erfahrungen mit Freundschaften zu Männern im engeren Umfeld gemacht.


    Wenn sie gescheitert sind, dann aus Problemen die sich rein aus dem zwischenmenschlichen Bereich ergaben. Oder sind durch Umzug, längere Auslandsaufenthalte bzw. Veränderungen der persönlichen Sichtweisen versandet.


    Hilfreich ist dabei, wenn man sich gegenseitig vom sexuell erotischen Beuteschema komplett ausschließt. Dann ergeben sich keine Versuchungen, die den Umgang unsicher, gehemmt und kompliziert machen. Auch mit den Partnerinnen gab es dies bezüglich keine Probleme. Ich habe eine klare direkte Art, und mir sind Freundschaft und Loyalität zu wichtig als gelebter Wert.


    Echte und getragene Freundschaften wachsen meist über viele Jahre mit tiefen Vertrauen ineinander. Deshalb haben sie auch Bewährungsproben überstanden, in schwierigen Lebensphasen gibt. Sie sind nicht leicht an jeder Ecke zu finden und nicht austausch- und ersetzbar als Bezugsmenschen für mich.

    Funktioniert prächtig, besser: kann prächtig funktionieren, wie Shojo schon sagte.


    Es gab mal eine langjährige beste Freundin, die von ihrem Freund schwanger wurde, der das Kind aber auf keinen Fall wollte. Also trieb sie völlig krank vor Unglück ab. Zwei, drei Wochen später wollte sie mit mir weg fahren, auf Hiddensee. Also habe ich uns auf Hiddensee eine Woche eingemietet und dann noch eine Woche auf Sylt. Wir haben immer (auch schon viel früher) in einem Bett geschlafen, das war nix Neues. Meistens waren wir ja jeweils auch vergeben, aber zu jener Zeit waren wir jeweils Singles.


    Als dann einige Tag um waren, vielleicht acht oder zehn, kamen bei mir langsam ziemlich mächtige Bedürfnisse auf, so sexueller Natur. Wir lagen, wie meist, nackt am Strand, und ich war geil. Also fragte ich sie "ficken?", bzw. so ähnlich, sie sah mich fragend und überlegend an und sagte dann "nein, besser nicht".


    Daraufhin grub ich den Händen eine kleine Grube in den Sand, spritzte dort rein, und die Freundschaft ging weiter ;-D