Freundschaften aufbauen

    Moin liebes Forum,


    ich habe euch über Google gefunden und nach dem ich hier viele gute Beiträge gelesen habe, wollte ich mal mein Anliegen beschreiben :)


    Ich bin vor einiger Zeit in eine andere Stadt gezogen - Veränderung gebraucht und neuen Job.


    Nun musste ich feststellen, dass ich mich hier definitiv einsam fühle, da keine wirklichen Freunde etc.


    Meiner Meinung nach gibt entstehen richtige Freundschaften entweder in der Schule, in der Uni oder auf der Arbeit.


    Hintergrund ist, dass man dort einfach immer mit diesen Leuten zu tun hat und auch immer ein Thema, welches verbindet.


    In meiner neuen Arbeit bin ich von Mo-Fr von 9 - 18:30 + An-/Abreise, mag man Abends dann auch nichts mehr machen und am Wochenende spannt man einfach aus. Leider fehlen hier Kollegen, da die Firma sehr klein ist (1 Familienvater, mit dem einfach kein Bezug aufzubauen ist und 2 ältere Kollegen (55+), die zwar nett sind, aber mit denen man auch keine Gemeinsamkeiten aufbaut.


    Die Arbeit an sich ist gut, es gibt viel zu Lernen und die Bezahlung ist auch gut. Alles in allem macht es Spaß...bis auf das angesprochene.


    Man zieht sich halt immer weiter zurück und es fällt schwerer, auf Menschen zu zugehen. Alle 4-5 Wochen habe ich Besuch aus meiner alten Heimat und man geht natürlich auch mal weg, allerdings egal, ob in eine Bar oder eine größere Location - hier lernt man maximal flüchtige Bekanntschaften kennen.


    Kennt vielleicht jemand diese Lage und hat ein paar Tipps für mich ? :)


    LG Klaus

  • 28 Antworten

    Das gleiche Problem habe ich auch. :-(


    Die häufig vorgeschlagenen Fb Gruppen helfen irgendwie auch nicht weiter. Irgendwie ist das auch ein Altersproblem. Ab 30 hat kaum noch wer Lust und Zeit zu socializen. Viele haben dann halt auch Kinder und keine Zeit mehr für Freunde etc.

    Hast du denn Hobbies, die man in einem Verein oder in einer Gemeinschaft betreiben kann? Ich persönlich bin dadurch eine gute Freundin von einigen "Ausswärtigen" geworden, die im Verein Anschluss und Abwechslung suchten. :)=

    Danke für eure Antworten.


    Ich denke auch, dass es vor ein paar Jahren einfacher war - zudem ist mir, auch in meiner alten Heimat, aufgefallen, dass die noch bestehenden Freundschaften (also andere) nicht neu sind, sondern eben noch aus der Schul-/Studienzeit bestehen.


    Das sich um in diesem Alter (um die 30 herum) noch Freundschaften entwickeln, konnte ich bisher nicht sehen.


    Und wie Du bereits sagtest, Matze, mit 30 sind eben auch viele Dinge wichtiger und genau aus diesem Grund schafft man es wohl nicht, neue Freundschaften aufzubauen.

    @ Flames

    Leider nicht - durch die, ich nenne es mal überspitzt, soziale Isolation, hat man sich mehr zurückgezogen und keine großen Hobbies mehr. Zumal der Samstag meist komplett für Termine, Einkaufen, Wohnung etc draufgeht und der Sonntag dann meist für das Entspannen. Auch werden hier in der näheren Umgebung nicht wirklich interessante Sachen angeboten. Aber Danke für den Hinweis - in dieser Richtung werde ich wohl mehr suchen und dann auch meinen eigenen Schatten springen müssen, um wieder mehr auf Leute zu zugehen.


    Aber es ist und bleibt leider ein schwieriges Thema

    Die Überwindung scheint der Punkt zu sein und ist auch völlig verständlich. Selten freut sich jemand, zum ersten Mal alleine in eine bestehende Gruppe zu treten. Vielfach ist es aber nur ein relativ kurzer Moment, in dem man sich unwohl fühlt. Dies ist natürlich auch von den Persönlichkeiten, die einem gegenüber stehen abhängig. Es ist doch toll zu sehen, wie jemand über den eigenen Schatten springt und sich integrieren will. Solchen Menschen hilft man sehr gerne dabei. Meistens ergibt sich das Kennenlernen ganz von selbst. Man geht anschliessend mit was trinken, redet über Persönliches oder Gott und die Welt und schwups versteht man sich mit Menschen, die man dann auch regelmässig sieht. Dieses Gefühl ist doch toll.


    Es gibt bestimmt etwas in der Umgebung, dass dich interessiert und Menschen zusammen bringt. Und wenns dir nicht passt, gehst du einfach wieder. Es kennt dich ja (noch) niemand... ;-)

    Freunde zu finden braucht Zeit. Sicher Vollzeit zu arbeiten machts nicht leichter, aber ohne Zeit irgendwo zu verbringen wo sich Menschen aufhalten könnten, mit denen Du möglicherweise eine Basis finden könntest wird es schwierig werden.(Google spuckt zum Thema übrigens 44 Mio Einträge aus.)


    Menschen lernt man nur kennen indem man irgendwie in Kontakt tritt - egal ob virtuell oder real. Und dabei sind eben auch entsprechend viele mit die Bekannte bleiben oder recht schnell wieder aus dem Dunstkreis verschwinden. Ich habe mit virtuellen Plattformen keine Erfahrung - da gibts sicher andere, die etwas dazu sagen können.


    Über gemeinsame Aktivitäten (egal welcher Art) findet sich mittelfristig meiner Erfahrung nach, aber meistens jemand. Das können z.B. auch zeitlich begrenzte größere Projekte sein. Es kommt eben darauf an welche Interessen Du hast und wie groß Deine Stadt ist. In Großstädten ist die Auswahl an Projekten, die Freiwillige suchen enorm. Für mich war nach meinem Umzug Tedx eine gute Quelle um neue Leute kennen zu lernen.


    Auch über den Sport habe ich Leute kennengelernt. Viele davon wurden keine engen Freunde sondern sind eben Bekannte. Das ist normal und damit muss man einfach rechnen. Momentan bin ich mit meinem Ehemann in Spe in einem Projekt der australischen Botschaft, was ebenfalls zeitlich beschränkt ist. Das war für ihn wichtig um den Kontakt zu den hier lebenden Aussis auszubauen.


    Es ist einfach eine Frage der eigenen Prioritäten. Es gibt wirklich sehr viele tolle Projekte wo man sich auch zeitlich beschränkt mal engagieren kann und Leute mit ähnlichem Mindset trifft, so man sein eigenes Mindset tatsächlich kennt.

    Eine Freundschaft kann man nicht gezielt planen (allenfalls die Möglichkeiten begünstigen, indem man mehr unter Menschen geht in geeigneten sozialen Situationen, wie sie von anderen schon geschildert wurden).


    Meiner Erfahrung nach ist Freundschaft etwas, das sich langsam so nach und nach entwickelt. Ohne dass man das so vorhatte.


    Es gibt immer auch Menschen im eigenen Alter und einer ähnlichen Lebenssituation, also nicht alle verkriechen sich zuhause mit Kind und Kegel.


    Ich rate hier im Wesentlich zu Offenheit und weniger Verbissenheit. Man strahlt ja auch aus, wie man so drauf ist.


    Wichtig ist, die Dinge auch einfach mal laufen lassen zu können, inkl. einer unbestimmten Zeit "Bekanntschaftsstatus".


    Manchmal ergeben sich Freundschaften auch auf Wegen, mit denen man gar nicht rechnet.


    Bei mir hat sich z.B. sogar durch dieses Forum eine richtig tolle und bereits langjährige Freundschaft entwickelt! :)^

    Zitat

    Das sich um in diesem Alter (um die 30 herum) noch Freundschaften entwickeln, konnte ich bisher nicht sehen.


    Und wie Du bereits sagtest, Matze, mit 30 sind eben auch viele Dinge wichtiger und genau aus diesem Grund schafft man es wohl nicht, neue Freundschaften aufzubauen.

    Also das mit dem Alter vergiss' mal schnell. ;-)


    Zugegeben: Ich bin ein recht kommunikativer Mensch - ergo nicht schüchtern, ich gehe offen auf Menschen zu. Lerne sie kennen. Seien es nun Arbeitskollegen, Nachbarn, Leute in Bus&Bahn, Supermarkt....sicher ist das von Vorteil. Und das ist immer ein Anfang - egal wohin das führt.


    Andererseits aber war ich krankheitsbedingt auch sehr lange ans Haus gefesselt. Bin innerhalb der letzten 20 Jahre mehrfach umgezogen, hatte zeitweise keine Arbeit außerhalb des Hauses....dennoch habe ich so einige Freundschaften geschlossen, oder mindestens gute Bekanntschaften. Und das auch noch in meinen 40ern ;-).


    Wo? Naja, überall. Unter Nachbarn, hier dann auch weiterführend mit den Menschen die ich über Nachbarn kennengelernt habe, auch über das Internet, hier über das Forum. ...


    Soll jetzt keine Unterstellung an Dich sein, Klaus, aber was mir aufgefallen ist im Laufe der Zeit: Dass Menschen mittlerweile viel zu schnell in Schubladen gesteckt werden, nicht mehr genau hingeschaut wird. Da reichen 1-2 Merkmale und "man(n)" sagt sich schon...."och nööö"... Könnte man auch 'Anspruchshaltung' nennen.


    Du schreibst:

    Zitat

    Leider fehlen hier Kollegen, da die Firma sehr klein ist (1 Familienvater, mit dem einfach kein Bezug aufzubauen ist und 2 ältere Kollegen (55+), die zwar nett sind, aber mit denen man auch keine Gemeinsamkeiten aufbaut.

    Um welche Gemeinsamtkeiten geht es hier genau?


    Du hast also drei Menschen die Du "zwar nett" findest, die aber bestimmten Ansprüchen nicht genügen?


    Welchen genau?


    Ich habe manchmal das Gefühl (u.A. oder ähnlich auch bei der Partnersuche), dass hier nach einer gewissen "Perektion" gesucht wird.


    So läut es aber nicht. Der Weg "echte Freunde" im Sinne von "bester Freund" oder gar "Seelenverwandte" zu finden, geht darüber, erst mal überhaupt Kontakte zu knüpfen. Und diese auch so nehmen zu können wie sie sind.


    Natürlich sollte man sich deswegen nicht quälen mit Menschen die Einem total zuwider sind ;-) - aber doch zu schauen, einfach offen durch die Welt zu gehen. Menschen als Solches kennenlernen, aber noch wichtiger: Sich auch auf sie einzulassen, sie zu akzeptieren wie sie sind. Die Grenzen wie weit eine solche Bekanntschaft geht, kann man da doch noch immer selbst setzen, oder?

    Zitat

    Zugegeben: Ich bin ein recht kommunikativer Mensch - ergo nicht schüchtern, ich gehe offen auf Menschen zu. Lerne sie kennen. Seien es nun Arbeitskollegen, Nachbarn, Leute in Bus&Bahn, Supermarkt....sicher ist das von Vorteil. Und das ist immer ein Anfang - egal wohin das führt.

    Das würde ich gerne wissen, wie du auf die Menschen in Bus&Bahn und im Supermarkt zu gegangen bist? Also wie hast du die angesprochen und ist daraus was geworden?


    Sicherlich ist das als Frau einfacher, als als Kerl. Wenn man Frauen anquatscht, denken die sicherlich gleich, dass man was von denen will und andere Kerle... hmm auch nicht einfach...

    Ich kann mir ganz gut vorstellen, was bei Klaus das Problem mit den Kollegen ist - so geht es mir nämlich ganz genau so.

    Zitat

    Kollegen (55+), die zwar nett sind, aber mit denen man auch keine Gemeinsamkeiten aufbaut.

    Bei MIR ist da das Alter, was eine große Rolle spielt für diesen Personenkreis ein wirklich freundschaftliches Verhältnis aufzubauen. Sie mögen noch so nett sein, aber dennoch herrscht eine Kluft von 20 Jahren und in diesen gibt es so viel Unterschiedliches.


    Mir geht es in der grundsätzlichen Sache genau wie Klaus oder Matze...Nur, dass ich auch noch eine Tochter habe (vom Vater getrennt lebe) und auch ein wenig zum sozialen Krüppel mutiere. In der Woche steht die Kleine an 1. Stelle, aber an den alleinigen Wochenenden sucht Frau vergebens nach freien Kontakten, die nicht die Zeit mit der Familie verbringen. Man kennt hier wen, da wen, aber irgendwie reicht es nicht. Ich habe viele bekannte, mit denen ich prima auskomme (die auch älter sind), aber da fehlt dann doch irgendwie was, was zur richtigen Freundschaft reicht.


    Ich kann mir vorstellen, dass Klaus auch jemanden sucht, mit dem man einfach auch mal mehr unternehmen kann, sich austauschen kann, einfach Dinge zusammen machen kann. Wo man diese kennenlernt? Keine Ahnung...Bei den online Portalen läuft es letzendlich doch auch immer auf irgendwas beziehungsähnliches raus (nur Sex, Beziehung, Affäre). Ich finde es sau schwer in dem Alter ab 30 wirklich Freundschaften zu finden...

    Matze

    Zitat

    Das würde ich gerne wissen, wie du auf die Menschen in Bus&Bahn und im Supermarkt zu gegangen bist? Also wie hast du die angesprochen und ist daraus was geworden?

    Ich spreche da Niemanden direkt/geplant an. Ich bin einfach aufmerksam, bemerke die Menschen um mich herum, registriere sie...schwer zu erklären.


    Ein Beispiel von letzter Woche:


    Ich war in einem bekannten großen Supermarkt. Während ich so durch die Gänge flaniere, bekomme ich mit wie der Chef (war da irgendwas am Rumwuseln in den Regalen) über ungelogen 15 m hinweg mit einem anderen Verkäufer über wiederum einen dritten, nicht anwesenden, Verkäufer schimpft/lästert. Ich war echt geschockt, entsetzt und was noch immer. Ich stehe also vor einem Regal auf der Suche nach...irgendwas....neben mir, so einen Meter entfernt, eine Frau. Unsere Blicke treffen sich, wir lächeln uns zu....schon war mir klar, dass sie ähnlich denkt und ich spreche sie auch so an: "Geht es Ihnen auch so wie mir?"...sie nickt und es kommt Eins zum Anderen, es entwickelt sich ein kurzer Smalltalk.


    Sicher, ich werde diese Frau wahrscheinlich nie wiedersehen (wenn ich sie denn überhaupt erkennen würde ;-D). Und, nein, es haben sich bei mir im Supermarkt (oder auch Bus/Bahn) weder längere Freundschaften denn gar Liebesbeziehungen entwickelt. Aber ich habe derartige Begegnungen schon sehr häufig gehabt (ich könnte da noch die wundervollsten Anekdoten erzählen ;-)).


    Es geht mir bei diesen Beispielen allerdings im Kern lediglich um das "offen auf Menschen zugehen", ihre Blicke zu deuten, sie überhaupt unbeeinflußt zu bemerken.


    Und ich will letztendlich damit nur sagen, dass es um ein gesamtes "offen auf Menschen zugehen" geht.

    Zitat

    Sicherlich ist das als Frau einfacher, als als Kerl. Wenn man Frauen anquatscht, denken die sicherlich gleich, dass man was von denen will und andere Kerle... hmm auch nicht einfach...

    Was ist als Frau einfacher als als Kerl? Es geht doch immer um das "Wie", völlig egal ob m oder w. Wäre das in meinem obigen Beispiel ein Mann gewesen, dann wäre die Deutung seines Blicks bezogen auf die Situation für mich genauso ausgefallen - ebenso umgekehrt.


    Und: Wenn mich ein Mann anspricht, dann merke ich doch recht schnell auf welcher Ebene wir uns da bewegen.....

    falling star

    Zitat

    Sie mögen noch so nett sein, aber dennoch herrscht eine Kluft von 20 Jahren und in diesen gibt es so viel Unterschiedliches.

    Das finde ich sehr wichtig bezogen auf das was ich oben schreibe:


    Es mag eine/diese Kluft da sein - es liegt aber doch an Einem selbst, wie man sie wertet. Auf welche Ebene man diese Bekanntschaft/Freundschaft stellt.




    Ich bleibe bei dem was ich im ersten Beitrag geschrieben habe und formuliere es dann doch jetzt mal als Frage:


    Was habt Ihr für Ansprüche an eine freundschaftliche Beziehung?


    Geht es darum - das ist gerade mein Eindruck - dass dieser Mensch unter denselben Bedingungen lebt wie Ihr? In ähnlichen Situationen?


    Das hat für mich nichts mit Freundschaft zu tun, sondern mit Bedürfniserfüllung. ... :-/

    Danke Isabella. Ok, ich habs verstanden. Auf Menschen zugehen ist natürlich eine gute Basis. Man braucht halt noch Gelegenheiten und das ist in diesem Alter eine ziemliche Schwierigkeit.


    Ernshaft, ich glaube als 30er und 40er ist man verflucht. In diesem Alter wil niemand was mit anderen zu tun haben, geschweige denn neue Leute kennenlernen.


    Ich geh ins Gym. 90% der Leute da sind um die 20. Dann gibts wieder sehr alte Menschen ab 50. Jetzt habe ich Ringen im Verein angefangen. Dort das gleiche. Die Meisten ü50 oder u30. Im Basketballverein auch nur Teenies oder Twens.


    Macht auch irgendwie Sinn. Um die 30 kriegen viele Kinder oder sind mit Beziehungen beschäftigt oder Jobs. Dann erst mit 50 führen die Kinder ein eigenständiges Leben und die Leute widmen sich wieder eigen Sachen zu.

    Matze

    Zitat

    Man braucht halt noch Gelegenheiten und das ist in diesem Alter eine ziemliche Schwierigkeit.

    Aber genau das verneine ich doch schon seit meinem ersten Beitrag.


    Das Alter ist kein Hinderungsgrund, noch die Gelegenheiten. Diese gibt es immer.


    Nein, nicht der Supermarkt und Co., da ging es mir wirklich nur um ein generelles offen auf Menschen zugehen.


    Aber ich bleibe bei dem Thema "Kollegen". Nochmal zitiert:

    Zitat

    Leider fehlen hier Kollegen, da die Firma sehr klein ist (1 Familienvater, mit dem einfach kein Bezug aufzubauen ist und 2 ältere Kollegen (55+), die zwar nett sind, aber mit denen man auch keine Gemeinsamkeiten aufbaut.

    Ich habe den TE ja schon gefragt was er mit "fehlenden Gemeinsamkeiten" meint.


    Aber davon mal kurz weg:


    Man (er) braucht doch nur eine kleine Ebene aufzubauen mit einem Kollegen. Auf der Basis die für Beide ok ist, wo sie sich in gewisser Weise "finden".


    Ich weiß nicht, aber ich sehe hier so ein schwarz-weiß-Ding: "Kollege xy passt hier und da nicht - Kollege yx auch nicht....- also aus, gibt nix". Wieso muß immer Alles so 100prozentig passen wenn man Menschen kennenlernt mit denen man täglich zu tun hat? Warum reicht es nicht aus wenn man gewisse Eckdaten hat/mag? Um einfach einen gewissen Kontakt zu haben?


    Jetzt mal ehrlich: Wollt Ihr mir sagen, dass Ihr Menschen entweder ausschließlich ablehnt oder ihnen bedingungslos zustimmt? Dazwischen gibt es nichts?


    Und genau über das Pflegen einer solchen "Mittelbekanntschaft", lernt man doch auch weitere Menschen kennen. Lehnt man aber sofort den Kontakt auch zu solchen Mittelbekanntschaften komplett ab und konzentriert sich nur auf den Menschen der ja passen könnte.....na dann... ":/