Nun ja, wenn sich das nie auf einen Nenner bringen läßt, ist es einfach der falsche Partner oder die falsche Partnerin.


    Warum soll man sich da die nächsten 50 Jahre mit quälen?


    Meine damalige Entscheidung, den ach so tollen Bettgenossen zu verlassen, war super. Man weiß ja vorher nie, was Sache ist. Erkennt man diese aber, nützt auch die tiefste Liebe nichts, wenn man unglücklich ist.

    Womanizer, neue suchen?? :-o %-|


    Tipps für die Tonne.


    Hier kann man meiner Meinung nach nur 2 Ratschläge geben.


    Wenn ihr Verhalten durch traumatische Erfahrungen ausgelöst wurde abwarten,


    was die Therapier eventuell bewirkt.


    Und wenn sie asexuell ist sich als Mann damit auseinandersetzen,


    ob man damit leben kann und will.


    Ich würde ein offenes Gespräch mit ihr suchen und behutsam der Sache auf den Grund gehen.

    Wenn man Ratschläge gibt, gehen die nun mal in alle Richtungen.


    Was für die Tonne ist oder nicht, weiß man da doch nicht.


    Den Tipp mit dem Womnizer habe ich schon an einige junge Frauen weitergegeben, die noch nie eine Befriedigung hatten, die keinen Schimmer hatten, wie es ist, das überhaupt zu erleben, die Sache mit dem Orgasmus. Nach dem Aha-Effekt wurden die viel locker, weil sie sich selbst eingeredet hatten, mir macht da nichts Spaß beim Sex, ich kann das nicht.


    Nach erlebter Befriedigung wuchs das Selbstvertrauen, weil sie wußten, ich bin doch nicht frigide - wohlgemerkt bezeichneten sie sich selbst so.


    Hier ist natürlich die Schwierigkeit, dass nicht die Partnerin des TE gepostet hat und wir von den wahren Empfindungen der Dame null wissen.

    Zitat

    Nach erlebter Befriedigung wuchs das Selbstvertrauen, weil sie wußten, ich bin doch nicht frigide - wohlgemerkt bezeichneten sie sich selbst so.

    Ja denn diese "Diagnose" kam bis jetzt ja nur von ihm.


    Sie frigide zu nennen nur weil der TE noch nicht rausgefunden hat was ihr gefällt, find ich etwas einseitig betrachtet.

    Ich finde es sehr schade, das eine Frau immer gleich als "frigide" abgestempelt wird von Männern. Wenn er ihr das so auch mal gesagt hat

    , dann kann ich mir sehr gut vorstellen, das sie dann keine Lust und kein Vertrauen zu ihm hat.


    Irgendwie klingt mir das alles sehr "extrem", aber wenn es so ist, dann wäre ein einfühlsamer und verständnisvoller Partner jetzt das richtige. Klar geht es in einer Beziehung auch um Sex. Aber nicht nur. Und wenn jemand spürt, das der Partner nur deshalb mit einem zusammen ist, weil er des Sex will, dann kann ich verstehen, das die Lust auf der Strecke bleibt


    Was für eine Frage ich mir stelle: Bei den vielen "Beziehungen" die der Fragestelle schon vor seiner aktuellen Partnerin hat, was mögen da die Gründe gewesen sein, das diese auseinander gingen? Lagen die nur bei den Frauen? Waren die Schuld?


    Wie schon einige sagte, wenn jemand keine sexuelle Lust empfinden kann, dann hat das vielschichtige Gründe - und die Frigidität ist eine der seltensten ;-)

    Zitat

    Frigide Partnerin - was tun??

    Alles klar,immer rein in die Schublade...


    Du schreibst wie gut du im Bett bist und wo überall ihre Mankos sind aber was konkret hast du unternommen um deiner Partnerin zu helfen bzw um die Situation zu eurer beiden Zufriedenheit zu verbessern?

    @ russian hooker

    Stimmt, das war mir auch noch so aufgefallen. Er hat ganz viele Gründe genannt, warum er es nicht sein kein. Er macht alles richtig - also MUSS es an der Frau liegen.


    Und wer hat ihm gesagt, das er "gut im Bett ist"? Sagt eine Frau das dem Mann? Oder meint er das nur, weil ... (nein, ich werde jetzt nicht gemein).


    Wenn er so mit seiner Partnerin argumentiert ("Ich bin garantiert nicht schuld. Bis jetzt hat sich noch keine beschwert. Ich bin nämlich gut im Bett. Ich habe Erfahrung"), dann tut das nicht nur weh, sondern macht auch alles andere kaputt.

    Natürlich eine neue Frau suchen wenn es nicht harmoniert. Also ich würde nicht bei jemanden bleiben, mit dem es sexuell so gar nicht harmoniert un ich wette jede Menge andere Frauen sind der gleichen Meinung. Sowas tut man sich wenn überhaupt eine kurze Weile an, bis die rosa Brille fällt..das kann unterschiedlich lange dauern..da nenne ich nun mal keinen definitiven Zeitraum. Es bringt auch für einen Mann nichts, bei einer Frau auszuharren, die er zwar begehrt und liebt, aber die ihn nicht sexuell befriedigen kann, soll er sich dann alles erträumen und selbst Hand anlegen? Es gibt da draussen Frauen die er begehren kann, die er lieben kann, die ihn lieben und die alle samt seine Wünsche erfüllen. Warum also bei dieser einen Frau bleiben? Sie kann gar nicht die eine sein, wie er es sagt. Sie kommt vielleicht nahe an die eine ran, mit einigen Wesenszügen, aber dann fehlt da doch ein wichtiger Teil..

    @ ralflinden

    Stimme dir zu. Obwohl ich das Dilemma des TE durchaus nachvollziehen kann , wirkt die Wortwahl seines Posts ein wenig wie : "Mach ne Therapie, damit du passend wirst" auf mich.

    @ vietnamesin

    Die Meinung teile ich mit dir. Allerdings sollte man einen Menschen, den man liebt ,nicht vorschnell austauschen sobald Probleme auftauchen. Selbst dann nicht wenn diese unlösbar erscheinen. Es ist immer gut ,sich erst einmal um Lösungsansätze zu bemühen,finde ich. Vorausgesetzt, dass Liebe im Spiel ist.

    Zitat

    Sexualität ist erlernbar, sicher bin ich auch dafür an Problemen zu arbeiten. Nur muss dafür die Bereitschaft gegeben sein. Und daran scheitert es ja bei so vielen. {:(

    :)^


    Ich denke auch, dass auf beiden Seiten Bereitschaft erforderlich ist , ja. Hinderlich ist es , wenn die Bereitschaft desjenigen Partners, der vermeintlich offen und experimentierfreudig ist, lediglich daraus besteht , den "Problembelasteten "dazu auffordern "sich mehr zu bemühen".

    Zitat

    Hinderlich ist es , wenn die Bereitschaft desjenigen Partners, der vermeintlich offen und experimentierfreudig ist, lediglich daraus besteht , den "Problembelasteten "dazu auffordern "sich mehr zu bemühen".

    Das ist dann Aufbau von Druck und erzeugt nur Gegendruck und ist völlig kotraproduktiv.


    Ich würde das anders angehen, und zwar mit der Frage: Was kann ich tun damit es dir besser geht.


    In meinem Augen wäre das der einzig vernünftige Lösungsansatz.


    Leider beteiligt sich der TE nicht wirklich an der Diskussion.

    ich hab im Prinzip auch so eine und was Sex betrifft fast 20 Jahre Frust. Das wird bei euch vermutlich nicht besser. Wenn ihr es schon thematisiert, frustriert es sie noch mehr. Sie weiß ja doch auch nicht, warum sie keine Lust bekommt. Und mit dem Druck im Hinterkopf bekommt sie erst recht keine. Ist aber egal, ohne Druck hat sie ja auch keine Lust...


    Hak es einfach ab und wenn du das nicht kannst trenn dich.


    Was ist mit Kindern? Will sie welche? Wenn ja, wirst du erleben, wie die Lust erwacht und nach der Geburt wieder weg ist...