Zitat

    Sie kann aber auch nicht erwarten, dass der Mann seine Sexualität an ihr anpasst. Man muss ja nicht zusammen sein.

    Grammatik erlernt bei Yoda Du hast .... ;-D


    Ist es denn in diesem speziellen Fall so ... dass sie Erwartungen hatte, die Du nicht erfüllen konntest .. oder vorher kommt der Frust ...


    Ich hab ja auch grade mal deinen anderen Faden bestaunt.... also bei Deinen Ansprüchen würde ich als Frau mindestenst Brad Pitt mit einem traumhaften Superbody, ein 6stelliges Jahresgehalt, 20 x 6 cm in der Hose und einen sicheren Umgang damit , perfekte Manieren, perfekte Kleidung zu jedem Anlass und einen vollendeten Gentleman erwarten.

    Umgekehrt können es Männer auch nicht erwarten, dass Frau sowas toll findet ;-)


    In einer guten Beziehung erwarte ich es aber schon, dass "Dinge des Außenrums" Verhandlungssache sind.


    Ein Partner, der höchste Lust empfindet, während das Gegenüber sich nur irgendwie opfert ist doch arm. Und ich denke schon, dass man auf gewisse Sachen verzichten kann / soll, wenn der Benefit aus einer Beziehung höher ist. Immerhin ist es ja gesellschaftlich relativ akzeptiert, dass Menschen in einer Partnerschaft auf willkürlichen Sex mit dritten Personen verzichten. Warum sollte es mit anderen Beziehungs-Parametern anders sein? Wenn ich auf gewisse spezielllen Praktiken stehe, dann gibt es das Internet mit hunderttausenden Pornos, die genau das zeigen, was man vielleicht geil findet.


    Gemeinsame Sexualität sollte aber doch etwas sein, was sich auf einem anderen Level bewegt: Nämlich, wenn man Lust aus der gegenseitigen Befriedigung zieht. Denke ich.

    Du gibst dir in deinem Eingangsposting schon fast selbst die Antwort..: Vielleicht solltest du weniger nach den Äußerlichkeiten gehen und nicht nur solchen Frauen eine Chance geben, die die schönsten Fotos haben... Andere liegen womöglich mehr auf einer Wellenlänge mit dir ;-) natürlich kannst du auch Glück haben und beides passt. Dann hat sie aber evtl die gleichen Ansprüche an einen Mann und du fällst dabei raus? :=o

    Zunächst "Danke für alle Antworten"!


    Es ist mir klar, daß bei diesem Thema Emotionen hochkommen. Ich werde darauf NICHT eingehen können, denn es geht mir "um Verstehen", um nichts anderes. Es ist mir auch klar, daß ich hier nicht erwarten kann, daß jeder das akzeptiert. Dennoch: Ich will es "nur" verstehen.


    Meine persönlichen Erfahrungen werde ich hier NICHT ausbreiten. Die gehen niemanden was an, ebenso wie mich die persönliche Frigidität von Frauen nichts angeht. Ich werde mich auch nicht auf Gezanke einlassen. Möchte aber die ernsthaften Antworter ermutigen, sich nicht abschrecken zu lassen, von dem, was bestimmt noch bei diesem brisanten Thema hochkommen wird.


    "Frigidität" ist keinesfalls abwertend und auch nicht auf Frauen beschränkt, das schrieb ich ja schon vorsichtshalber gleich zu Anfang. Dieser Begriff mag seit ein paar Jahren überholt sein, aber er ist deshalb nicht ins Gegenteil verkehrt worden, es war immer eine klare Aussage zu einem Gemütszustand. Wer sich daran hochziehen möchte, kann das tun, so ein Forum dient ja "auch zum Zanken und Streiten", weil das auch ein menschliches Grundbedürfnis ist. Aber nicht jeder muß da mitmachen, ich jedenfalls nicht.


    Ich meine mit "Frigidität" nichts Abwertendes, sondern das, was es Jahrzehnte bedeutet hat, mehr nicht.


    Meine Frage ist nach wie vor in erster Linie: Wie lange darf eine Frau (oder ein Mann) ihre(seine) Frigidität bei Anbahnung einer Beziehung verheimlichen? Wann wird es gegenüber dem anderen menschenverachtend oder verletzende, vorsätzliche Täuschung?

    Da gehen die Meinungen gewiß auseinander. Ich denke, für manche Frauen ist es nicht selbstverständlich, schon nach einigen Wochen Sex zu haben. Und ich denke, manche Frauen sind es auch wert, daß man darauf wartet, das sie bereit ist. Meine Frage zielt ja darauf ab, was ist, wenn sie von Anfang an nicht bereit ist, niemals. Dies aber nicht zu erkennen gibt.

    Du möchtest zwar deine Erfahrungen nicht preisgeben, aber irgendwie musst du ja auf die Frage gekommen sein. Das würde bedeuten du lernst nur Frauen kennen die nie Sex wollen und das kann ich mir nicht vorstellen. Von wievielen Erfahrungen sprichst du da? Und wie sahen den die "Beziehungen" aus? Könnte es nicht sein das auf Seiten der Frauen einfach kein Interesse war?

    Nanny


    Man kann ja auch nicht bei der Wissenschaft fragen, warum sie dies oder das wissen will und ob da eigene (schlechte) Erfahrungen (des Wissenschaftlers) die Ursache sind. Das wäre völlig verfehlt. Etwas wissen und verstehen wollen ist ein berechtigter Anspruch und bedarf keiner Begründung oder gar "Entschuldigung".


    Ich habe kein Bedürfnis und keinen Druck, hier über meine persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Das erkläre ich hier nun noch einmal ausdrücklich. Wird aber mit Sicherheit wieder und wieder auf den Tisch kommen.


    Geh doch der Einfachheit und Klarheit davon aus, daß es tatsächlich frigide Frauen (und Männer) gibt. Und daß es NICHT nur so scheint, weil ich der Fragesteller irgendeinen schrecklichen Mangel haben müßte, der bei jeder Frau sofort temporale Frigidität auslöst.

    Ganz allgemein: Frigidität hier prinzipiell zu leugnen, als gäbe es sie gar nicht, wäre ein Thema für einen anderen, neuen Beitrag, aber nicht für meinen hier.


    Ich sage: "Es gibt Frigidität".

    Gegenfrage: Würde ein Mann sofort nach dem Kennenlernen die Karten auf den Tisch legen und sagen, dass er Errektionsstörungen hat?


    Ich habe zwar noch keinen Mann damit kennengelernt, aber ich könnte mir vorstellen, dass er auch versucht Zeit zu gewinnen und Ausreden wie 'Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist...', bringt. Dann vielleicht noch Alkohol und Medikamenten die Schuld gibt bis er mit der Wahrheit rausrückt.


    Ich würde sagen das ist menschlich, bei Frauen und bei Männern.