• Frustration in Beziehung, es kann so nicht mehr weitergehen

    Hallo, mein Problem, weshalb ich hier einen Thread eröffne ist vordergründig relativ einfach erklärt: Ich (m, 28) fühle mich in meiner Beziehung nicht mehr wohl. Gründe hierfür: nennt mich oberflächlich: zu wenig Sex...oder nennen wir es Leidenschaft seitens meiner Freundin mir gegenüber. Aber mal von vorne weg. Wir sind seit 1 3/4 Jahren ein Paar. Sie…
  • 63 Antworten

    Habe mir den ganzen Thread durchgelesen.


    Ist schon interessant, wie Manche glauben, dass sich die Partnerin des TE in Wien nunmehr fühlt. Woher, bitte, wisst Ihr das alles bloß?


    Ich vernehme aus keiner Aussage des TE, dass sich seine Freundin in Wien grundsätzlich unwohl fühlt und sich deshalb eine sexuelle Barriere eingeschlichen hat.


    Erstaunlich, wirklich, welche für mich absolut nicht wirklich nachvollziehbare Schlüsse hier mehr oder weniger sachlich erörtert werden.


    Wenn all das nur der Hälfte der Wahrheit entspricht, die der TE dargestellt hat, was er für seine Partnerin immer wieder einmal tut, so soll jede Dame hier für sich ehrlich selbst einmal begutachten, wie weit ihr eigener Partner für sie Selbiges auch nur annähernd macht.


    Ich kann mir grundsätzlich zweierlei vorstellen. Einerseits kann es gut möglich sein, dass im Unterbewusstsein der Partnerin tatsächlich so etwas wie Angst beim Sex mitschwingt, erneut noch einmal schwanger zu werden, wenn es trotz Verhütung bereits einmal passiert ist. So eine Ungewissheit, denke ich, kann tatsächlich zu einem allgemeinen sexuellen Problem werden, dass mit all dem Anderen gar nichts zu tun hat.


    Wie diesem Problem beigekommen werden könnte, ist eine andere psychologische wie evt. auch medizinische Frage (Spirale?).


    Der zweite Punkt könnte meines Erachtens auch ein wenig dahin abzielen, dass in einer Beziehung nach rund 2 Jahren einfach auch ein wenig die Luft heraußen ist und sie sich vielleicht immer wieder einmal nach den früheren Zeiten in München zurücksehnt, mit all der Leichtigkeit des damaligen Lebensgefühls. Das ist aber nur eine Vermutung, denn es wäre ja auch vollkommen lebensfremd, wenn man seine Heimatstadt und seine früheren Weggefährten nicht immer wieder einmal vermissen würde.


    Von dem her würde ich dem TE einfach raten, ein vollkommen unoreingenommenes Gespräch mit seiner Partnerin zu führen, worin beide, ohne den Anderen anzugreifen, darstellen sollten, wo sie sich im Moment in der Beziehung nicht so wohl fühlen und was sie bedrückt, in der Beziehung wie auch im Allgemeinen. Vielleicht lassen sich aus diesem Gespräch gemeinsam Möglichkeiten erörtern sowie auch praktisch einrichten, um das beiderseitige Empfinden in der Beziehung sowie im gesamten Umfeld zu verbessern.


    Vorausgesetzt, dass die gegenseitige Liebe und das gegenseitige Vetrauen wie auch Respekt noch immer uneingeschränkt vorhanden sind, würde ich auch auf eine Verbesserung in der Zukunft speziell in der sexuellen Sphäre vertrauen, wenn mögliche Ängste dahingehend in irgendeiner Form relativiert werden können, letztlich aber auch der Wahrheit ins Auge gesehen wird, dass die große Verliebtheitsphase schon aufgrund des Alltagslebens mit der Zeit einfach etwas weniger und dieser allgemein gültige Umstand nicht ständig als mögliches Beziehungsproblem zerredet wird.

    Hat der TE eig schon irgendwas zur Abtreibung geschrieben?


    Die kann zu extremen Schuldgefühlen führen und klar will sie das nicht ein weiteres Mal durchmachen.

    kengar

    Zitat

    Die Stadt – die sich gerne als Weltstadt gibt – hat leider ein bisschen ein Problem mit zugezogenen Menschen. An der Uni ist subtiler Hass, vor allem gegenüber deutsche Studenten spürbar...man wird hier gerne als Numerus Clausus Flüchtling gesehen – obwohl das in diesem Fall ja gar nicht stimmt.

    Das bedient ein Klischee. Die einen haben solche Erfahrungen, andere erleben genau das Gegenteil. Woran also liegt es? Natürlich schon einmal an der Uni selbst bzw. den Studenten. Wenn es drei Ausländer gibt, dann kann es schwierig sein, muss es aber auch nicht. Die Frage war ja, wie fühlt sich Deine Freundin? Etc. etc. Du bist ja nun auf nicht vieles eingegangen. Klingt, als wäre das Thema für Dich nicht mehr interessant.