• Fühle mich provoziert

    Ich habe mal ein Frage wie ihr das so seht? Ich fühle mich durch das Verhalten meines Freundes irgendwie leicht provoziert. Ich frage mich ob dies gerechtfertigt ist oder nur irgendein seltsamer Stimmungsumschwung von mir. Wir haben ein Baby welches ein halbes Jahr alt ist. Da ich stille kann er mir in der Nacht natürlich nichts abnehmen. Sie hält…
  • 19 Antworten
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    Es ist EUER Baby! Du bildest ganz unbewusst zwei "Mannschaften", glaub ich!

    Bereitest du dich auf die Haarspalterei-Meisterschaft vor? Die wenigsten reden von "unser", wenn sie sich gerade ohne Partner über das Kind unterhalten. Darf sie sich nicht mehr als Individuum ausdrücken und nur noch als dauerverschmolzenen Doppelpack-Wesen, das nur noch als "wir" daherkommt?

    In dem Kontext ist es aber schon auffällig! Natürlich redet man nicht immer von "unserem" Kind. Aber ihr geht es ja um dis "WIR" und ich finde eben (und damit bin ich nicht allein), dass er mehr einbezogen werden muss. Bisher hat war von seiner Beteiligung nicht viel zu lesen!

    ich glaube ja, dass du dich provoziert fühlst, weil du gereizt bist. bei dem schlafmangel mehr als verständlich. aber dein mann scheint doch ganz lieb und erkundigt sich ja auch nach deinen nächsten usw. und er hat sicher nur deine nähe gesucht und wollte dir nicht absichtlich einen vorschlafen. so ist das mit der babyzeit. sie ist alles anderes als immer rosarot. aber versuche trotzdem, diese zeit mit ihm zusammen zu genießen. am besten alle drei zusammen. x:)

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    Obwohl!, ich dass meiner Meinung nach schon oft getan habe und schon auf nette und auf wütende Weise

    Verwuchs mal zwischen "nett" und "wütend". So im Skalabereich von "klare Aussage". Das wird meistens verstanden. "nett" überhört man leicht und "wütend" löst oft auch nur Unverständnis und defensives Verhalten beim Gegenüber aus.


    Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass deine Empörung gerechtfertigt ist. Dazu kann ich mir einfach kein Urteil bilden, da ich nicht bei euch wohne und sehe, was vor sich geht. Eher nachvollziehbar für alle, die selbst schon mal in der Lage waren.


    Sei einfach weniger "nett" und "rücksichtsvoll" am Wochenende. Aber auch nicht "vorwurfsvoll" und "wütend", sondern delegiere die Aufgabe: Nimm mal das Kind, denn ich muss unbedingt xy Stunden schlafen, sonst dreh ich am Rad.

    Ich glaube auch, Du warst bisher nicht klar – für IHN. Sage ihm sachlich und unmissverständlich, wo es für Dich lang geht, was Du von ihm erwartest, und hab keine Schuldgefühle dabei.

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    aber dein mann scheint doch ganz lieb und erkundigt sich ja auch nach deinen nächsten usw.

    Nee, eben kein "usw.", es gibt anscheinend bei ihm kein "usw."! Er erkundigt sich, ja. Aber die Konsequenz daraus, dass sie beschissene Nächte hat, scheinen bei ihm nicht automatisch zu den zwei ganz logischen Schlüssen zu führen "Oh, dann sollte sie mal mehr schlafen. Vielleicht kann ich ihr das irgendwie ermöglichen."


    Also muss sie ganz klar sagen, wie müde sie sich fühlt und dass er sie tagsüber entlasten muss. Und am Wochenende auch nachts, im Übrigen.


    Liebe TE, sehr nett, dass du deinen Freund so selbstlos entlastest. Ok, wenn er arbeitet braucht er seinen Schlaf. Und es stimmt, natürlich kann er nicht stillen. Aber wie wäre es denn, wenn er am Wochenende mal zwei Nachtschichten einlegt? Wenn er eh spät ins Bett geht, sollte das ja kein Problem für ihn sein. Du füllst die Kleine bis Unterkante Oberlippe ab, gehst schlafen und er darf dich erst wecken, wenn die Kleine wirklich Hunger hat und sich nicht mehr anders beruhigen lässt. Wenn du mal wieder 3 oder sogar 4h Schlaf am Stück gehabt hast, kratzt dich sein Mittagsschlaf vielleicht auch nicht mehr so arg.