• Fühle mich unter Druck gesetzt (sexuell)

    Hallo ihr Lieben! Ich denke ich brauche nun doch mal wieder einen Rat in Sachen Beziehung. Mein Freund und ich sind etwas über ein Jahr zusammen, ich kann ohne Umschweife sagen, dass das meine solideste und glücklichste Beziehung bisher ist. Leider scheine ich aber dennoch ein Problem zu haben was sich offenbar wiederholt. Es ist also nicht das erste…
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    Zum einen wollte ich auf den Beitrag von Marlon (Seite 2 oder 3) verweisen, weil ich das Gefühl hatte, dass du auf diesen sehr guten Beitrag gar nicht eingegangen bist....

    Meinst du das hier:

    Zitat

    es ist falsch, sich wegen dem Begehren unter Druck gesetzt zu fühlen, denn es ist doch der Partner, der dich begehrt! Ich habe mit meiner Freundin darüber gesprochen....klare Aussage von ihr, wenn ich nicht mein Begehren zeigen würde, würden wir schnell Probleme bekommen, da sie denken würde, ich würde sie nicht mehr so lieben, wie ich es tue. Also Begehren ist gut!!!! ....dies muß man zuerst verstehen....dann, wenn man es richtig versteht, ist es auch kein unter Druck setzen, sondern nur ein Ausdruck der Liebe...

    ?


    Dann werd ich mal dazu was schreiben.


    Ich finde es nicht falsch wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle. Gefühle sind nicht falsch oder richtig. Es sind Gefühle die durch irgendwelche Reize entstehen.


    Nun kann man dahergehen und schauen, dass mein Freund und ich was dieses Gefühl des Bedrängtwerdens angeht eine Möglichkeit finden es für ihn zu ermöglichen seine Bedürfnisse zu zeigen ohne dass es für mich als "er bedrängt mich" ankommt.


    Ich kann versuchen an meiner "Wahrnehmung" zu arbeiten, genauso kann er auch versuchen daran zu arbeiten auch mal ein wenig auf die Bremse zu treten, weil er mich kennt und besser kennenlernt und damit auch lernt, dass es mich einengt, wenn er sein Begehren so extrem zeigt. Es vergeht kein Tag wenn wir uns sehen an dem er nicht auf mich zukommt und kaum eine Stunde in der er nicht versucht sich mir zu nähern... Ich möchte auch mal die Gelegenheit haben auf ihn zukommen zu können (das habe ich ihm gegenüber bereits kommuniziert) und ich würde es schön finden, wenn er mir den Raum dafür geben würde. Dass es dafür "notwendig" ist, dass er sich ein wenig zurücknimmt brauche ich wohl nicht zu sagen oder?


    Es geht ja nicht darum, dass er es immer und dauernd machen muss, aber angenommen es es ginge darum, dass es mir zuviel wäre, dass er mich jeden Tag sehen will und ich sagen würde es wäre mir zuviel, würdet ihr dann auch sagen, dass es falsch von mir ist mich bedrängt zu fühlen?


    Natürlich ist Begehren gut. Aber manchmal gibt es eben einfach auch zuviel des Guten und dann ist es auch gut wenn ich Grenzen setze. Oder seht ihr das anders.


    Ja, ich gestehe mir ein, dass ich an meiner Sichtweise über Sex an einigen Ecken und Enden arbeiten kann und auch möchte. Aber nichtsdestotrotz, finde ich es dennoch angemessen (und das kommuniziere ich auch) wenn mein Freund sich darüber klar wird, dass er eben mit mir zusammen ist und dementpsrechend auch bedenkt, dass auch ich Bedürfnisse (Raum und Entspannung) habe.

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    Du sagst, dass kommt daher, dass er dich so bedrängt. Ich glaube, es liegt eben auch ein bisschen an deiner Einstellung... die sicher auch aus deinen Negativerfahrungen entstanden ist.

    Ich denke es ist ein Zusammenspiel aus Beidem. Er hat von Anfang an ganz schön gedrängelt, und ich habe von Anfang an gesagt, dass ich Schwierigkeiten damit habe. Die Erfahrungen die ich gemacht habe waren eben nicht sonderlich schön, dennoch ist mir klar, dass er dafür nichts kann und ich versuche auch so gut ich kann zu trennen ob ich jetzt grade aus Erfahrung das Gefühl des Bedrängtwerdens empfinde oder ob er es grade wirklich ist der mich bedrängt. Manchmal ist das aber nicht so ganz leicht...

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    dennoch ist mir klar, dass er dafür nichts kann und ich versuche auch so gut ich kann zu trennen ob ich jetzt grade aus Erfahrung das Gefühl des Bedrängtwerdens empfinde oder ob er es grade wirklich ist der mich bedrängt

    das ist doch super :-D und ich glaube, dass du genau mit diesem hinterfragen einen riesigen schritt machst, der nicht nur ihm und eurer beziehung gut tun könnte, sondern primär mal dir!

    Auf die inhaltlichen Widersprüche, auf die melliebellie hingewiesen hat, bist du jedenfalls nicht eingegangen.


    Aber schön, dass jetzt alles halb so wild ist. Würden sich doch mehr Probleme so einfach klären lassen! ;-)

    Ja wonderful, den meinte ich.


    Ganz klar: seinen Gefühlen zu vertrauen ist nicht verkehrt und Gefühle an sich sind auch nicht falsch. Ich sehe sie eher wie einen Kompass.

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    Es vergeht kein Tag wenn wir uns sehen an dem er nicht auf mich zukommt und kaum eine Stunde in der er nicht versucht sich mir zu nähern...

    – > ist das wirklich so??? Wenn ja, dann würde ich mich auch bedrängt fühlen. Gab es noch keine Zeiten in denen er sich tatsächlich zurückgehalten hat? Für 1-2 Wochen?? Dass solltet ihr wirklich mal versuchen.


    Auf der anderen Seite schreibst du eben auch, dass es immer Arbeit bedeutet einen Orgasmus zu haben. Das meinte ich mit deinen Einstellungen in Bezug auf Sexualität. Ich hab auch nicht immer gleich viel Lust, aber ich finde es seltsam, dass du Sex als etwas so anstrengendes erlebst. Weißt du selbst womit das zusammenhängt??? Auch deine Aussage, dass miteinander schlafen nicht so wichtig wäre wie Essen und Schlafen... Klar es ist in dem Sinn kein Grundbedürfnis, aber für mich hat es teilweise einen höheren Stellenwert, weil es verbindet und man sich dann so Nah fühlt. Und Nähe ist schon sowas wie ein Grundbedürfnis. Geht dir das nicht so?? Oder erst seit dem du dich bedrängt fühlst?


    Du schreibst, dass du ihn verstehst?? Ist das so? Denn wenn für dich die Sexualität einen so anderen Stellenwert hat (so kommt es mir vor), dann wäre es nur natürlich, wenn du ihn nicht verstehen könntest.

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    Ich denke es ist ein Zusammenspiel aus Beidem.

    Das glaube ich auch, deswegen wäre es wichtig, wenn du darüber nachdenkst woher es bei dir rührt und er dir diese Zeit lässt.

    Zitat

    das ist doch super und ich glaube, dass du genau mit diesem hinterfragen einen riesigen schritt machst, der nicht nur ihm und eurer beziehung gut tun könnte, sondern primär mal dir!

    Ja, das kann ich mir auch gut vorstellen.


    Leicht?? Was ist schon leicht :)_ Ich finde gerade das Sexualität ein sehr heikles Thema sein kann. Jeder ist irgendwie verletztlich auf diesem Gebiet und Spannungen sind deswegen auch nur schwer zu ertragen. Fühl dich durch meine Fragen etc. nicht falsch verstanden! :)*

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    Auf die inhaltlichen Widersprüche, auf die melliebellie hingewiesen hat, bist du jedenfalls nicht eingegangen.

    Stimmt.

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    anfangs klang das aber wirklich alles ganz anders, nämlich so, als ob das Problem ( das ja anscheinend jetzt plötzlich doch kein Problem mehr ist) nicht erst seit 3 Wochen besteht, sondern so, als ob das öfter so ist, dass ihr mal mehrere Wochen keinen Sex habt und sich dein Freund nicht zum ersten Mal darüber beschwert hat.


    Jetzt stellst du es plötzlich ganz anders hin, nämlich so, als ob das ein einziges Mal war, dass dein Freund dich gedrängt hat und es auch erst seit 3 Wochen so ist, dass du keine Lust hast, eben weil du viel Stress hast.

    Ich schrieb eingangs "sobald wir mal 2-3 Wochen keinen Sex haben beschwert mein Freund sich". Und ja, das kam auch schonmal aus einem anderen Grund vor, nämlich aus Krankheitsgründen.


    Und im Nachhinein habe ich es anders hingestellt, weil es das erste Mal so ist, dass diese 3 Wochen verstrichen sind und zwar auf Grund meinerseitiger Unlust.


    Anfangs kam es wohl so rüber als hätte ich öfter einfach keine Lust gehabt. Möglich, dass eher ich diejenige bin die nicht so die Lust hat, aber eine 3 wöchige Unlustphase gabs vorher noch nicht. Trotzdem gabs auch schon vorher Phasen wo es keinen Sex gab, trotz Lust meinerseits und er sich trotzdem "beschwert" hat.


    Ich hoffe diese Abgrenzung ist jetzt etwas klarer?

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    Dann schreibst du, er unterstützt dich nicht, jetzt plötzlich schreibst du wieder, er unterstützt dich ja doch.

    Dazu hatte ich schon auch was geschrieben:

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    Generell unterstützt er mich ohnehin, ich ihn ebenfalls. Es würde mir helfen, wenn er mir in dieser Streßphase noch etwas mehr unter die Arme greifen oder mehr als sonst dafür sorgen würde, dass Entspannung bei mir aufkommt.

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    Gab es noch keine Zeiten in denen er sich tatsächlich zurückgehalten hat? Für 1-2 Wochen?? Dass solltet ihr wirklich mal versuchen.

    Eher nicht, nein. Ich würde mir wirklich wünschen, dass er mal solange "durchhält" bis es mir wirklich auffällt und ich von alleine das Gefühl entwickel "ich möchte sooo gerne..." und dann eben auch auf ihn zugehen kann. Meinetwegen soll er sich auch gerne eine Weile "zieren" sodass ich Einsatz zeigen darf und ihn auch mal erobern darf. Aber ich "darf nicht"... er nimmt mir das vollkommen ab. Er ist immer zu haben... jederzeit, egal wie oft wir Sex haben oder nicht. Und er ist nicht nur immer zu haben, er bietet sich auch ständig an.


    Mir war lange gar nicht klar, dass ich mir wünschen würde auch mal "um ihn/ seine Lust kämpfen" zu dürfen... ich möchte ihn mal erobern/verführen dürfen. Aber wie, wenn das Bedürfnis nicht aufkommen kann oder er sofort anspringt sobald ich auch nur einen intensiven Kuss starte?


    Vielleicht habe ich es ja auch nur noch nicht geschafft ihm das so klar rüberzubringen? Und wenn ich es denn schaffe ist natürlich auch noch die Frage ob er in der Lage ist auch mal nicht gleich loszulegen sondern ein wenig mit mir und meiner Lust zu "spielen"...

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    Auf der anderen Seite schreibst du eben auch, dass es immer Arbeit bedeutet einen Orgasmus zu haben. Das meinte ich mit deinen Einstellungen in Bezug auf Sexualität

    Das ist keine Einstellung, sondern eine Tatsache. Ich kann nicht einfach so einen haben... Ist so ne körperliche Sache... Mal eben so beim Akt einen zu haben geht nicht ohne, dass ich Hand anlege oder er "nachhilft"... Also ist eine "Zuarbeit" schon notwendig.

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    ich finde es seltsam, dass du Sex als etwas so anstrengendes erlebst.

    Hmm... vielleicht kommt auch das nicht so rüber wie ich es eigentlich meine. Ich empfinde Sex an sich nicht als anstrengend. Ich finde es aber anstrengend die sher oft und sehr stark vorhandene Lust meines Freundes "auszuhalten" und ich finde es anstrengend mich abzugrenzen dahingehend und auch ist es anstrengend meine Bedürfnisse mit einzubringen, weil er eben sehr drängt und ich ihn dafür immer bremsen "muss". Ich habe das Gefühl ich kann nicht locker lassen, ganz einfach weil dann alles mal eben schnell und ruckizucki vorbei ist. Weil er nicht bremst, weil er es selten langsam angeht und ich es einfach gerne langsamer und spielerischer hätte...


    Hui, mir wird grad klar, dass ich das bisher nie so offen sagen konnte, weil ich nicht wusste wie ich das formulieren soll :-D


    Das freut mich aber jetzt schon, weil ich denke, wenn ich ihm das so sagen kann, dass dann auch wieder Annäherung bei dem Thema möglich ist... :-D

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    Auch deine Aussage, dass miteinander schlafen nicht so wichtig wäre wie Essen und Schlafen... Klar es ist in dem Sinn kein Grundbedürfnis, aber für mich hat es teilweise einen höheren Stellenwert, weil es verbindet und man sich dann so Nah fühlt. Und Nähe ist schon sowas wie ein Grundbedürfnis. Geht dir das nicht so?? Oder erst seit dem du dich bedrängt fühlst?

    Nein, ein Grundbedürfnis ist Sex für mich jetzt nicht so unbedingt. Nähe schon und auch die Nähe die aus dem Sex heraus entstehen kann. Aber ehrlich: es gibt ne ganze Menge Sex bei dem man sich nicht nah ist, bei dem man spürt, dass der andere nicht bei einem ist und oft ist das dann der Fall, wenn es nur um Triebabbau geht und nicht um die Liebe die uns verbindet.


    Bei dieser Sichtweise ist es dann wohl wieder wichtig zu unterscheiden welcher Sex hier Stellenwert hat... Und wer wann welchen Sex haben möchte. Wenn er grade mal eben schnell Druck abbauen möchte (und danach auch wieder bereit ist sich auf Nähe und liebevollen Sex einzulassen) ich aber in erster Linie erstmal Nähe brauche um ihn in seinen Bedürfnissen verstehen und unterstützen zu können, dann stehen wir an unterschiedlichen Punkten...

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    Du schreibst, dass du ihn verstehst?? Ist das so? Denn wenn für dich die Sexualität einen so anderen Stellenwert hat (so kommt es mir vor), dann wäre es nur natürlich, wenn du ihn nicht verstehen könntest.

    Ich denke schon, dass ich ihn verstehe(n kann), aber nur weil ich es verstehe, heisst es ja nicht, dass ich damit konform gehe.

    Zitat

    Aber ehrlich: es gibt ne ganze Menge Sex bei dem man sich nicht nah ist, bei dem man spürt, dass der andere nicht bei einem ist und oft ist das dann der Fall, wenn es nur um Triebabbau geht und nicht um die Liebe die uns verbindet.

    hast du selber denn eigentlich nie lust auf sex der genau das ist, was du oben beschreibst?

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    Ich würde mir wirklich wünschen, dass er mal solange "durchhält" bis es mir wirklich auffällt und ich von alleine das Gefühl entwickel "ich möchte sooo gerne..." und dann eben auch auf ihn zugehen kann.

    Hast du ein Gefühl dafür, wielange Zeit du brauchen würdest??? Was sagt er denn, wenn du ihm das vorschlägst. Es kann ja auch erstmal nur einmal sein...

    Zitat

    Also ist eine "Zuarbeit" schon notwendig.

    Geht mir ehrlich gesagt genauso... und es nervt irgendwie, weil ich es gern anders hätte. und trotzdem hab ich ja Lust darauf. Allerdings lassen wir uns vielleicht auch mehr Zeit.

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    Hui, mir wird grad klar, dass ich das bisher nie so offen sagen konnte, weil ich nicht wusste wie ich das formulieren soll

    Das freut mich. Deswegen bohr ich auch immer wieder nach. Manchmal muss man seine Gedanken formulieren, um sie besser zu verstehen!


    Stimmt, manchmal macht mir Sex auch keinen Spass ... nämlich häufig dann, wenn nicht die gewünschte Nähe aufkommt. Haben wir Frauen da tatsächlich ein anderes Bedürfnis?

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    Wenn er grade mal eben schnell Druck abbauen möchte (und danach auch wieder bereit ist sich auf Nähe und liebevollen Sex einzulassen) ich aber in erster Linie erstmal Nähe brauche um ihn in seinen Bedürfnissen verstehen und unterstützen zu können, dann stehen wir an unterschiedlichen Punkten...

    Da hast du recht, aber ich glaube das ließe sich aus der Welt räumen. Zumindest grundsätzlich.

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    Haben wir Frauen da tatsächlich ein anderes Bedürfnis?

    hmmm... da bin ich mir nicht sicher!? ich denke mal, dass (die meisten frauen) nicht so leicht mit schlüsselreizen für sex zu haben sind, wie (die meisten) männer.


    ich bin auch fest überzeugt, dass (die meisten) frauen durch den reinen geschlechtsakt seltenst einen orgasmus haben werdne, als das bei (den meisten) männern der fall ist.


    andererseits bin ich fest überzeugt, dass (die meisten) frauen sehr wohl auch reinen lustgesteuerten sex genießen wollen würden und (die meisten) männer sex auch durchaus gerne sex wollen, um körperlich der liebe ausdruck zu verleihen!


    für mich selber habe ich festgestellt, dass bei mir die gelassenheit, die lust, die leidenschaft, der humor beim sex, die neugier, der spieltrieb... ab ca. 35 sich total verändert haben – wie ich finde, sehr zum vorteil für mich und sehr viel näher an dem dran, wie (die meisten) männer den sex ins leben lassen!?!

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    für mich selber habe ich festgestellt, dass bei mir die gelassenheit, die lust, die leidenschaft, der humor beim sex, die neugier, der spieltrieb... ab ca. 35

    Damit könnte ich leben, wäre jedenfalls nicht mehr solange hin. Allerdings stellt sich mir die Frage, obes bei dir nicht auch andere Umständen waren, die diesen Zustand gefördert haben. (Neuer Mann etc.)


    Auch glaube ich, dass wenn ich öfter Sex hätte, dass ich dann auch viel mehr Lust auf reinen lustgesteuerten Sex hätte. Naja, aber das ist ja mein Thema, nicht das von wonderful.

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    Auch glaube ich, dass wenn ich öfter Sex hätte, dass ich dann auch viel mehr Lust auf reinen lustgesteuerten Sex hätte. Naja, aber das ist ja mein Thema, nicht das von wonderful.

    naja... für mich haben die themen auf den zweiten blick sehr viel mehr zu tun, als sie es auf den ersten haben! nämlich genau das, dass sex soooo viele facetten hat und meist nur auf einem rumgehackt wird... und dann wird sich festgebissen (männer sind schwanzgesteuert und bedrängen deswegen die frauen und frauen sind kuschelmonster und müssen immer mit romantik für sex vorbereitet werden %-| )

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    Allerdings stellt sich mir die Frage, ob es bei dir nicht auch andere Umständen waren, die diesen Zustand gefördert haben. (Neuer Mann etc.)

    bei mir hat das wohl ein wenig auch mit dem mann zu tun (der allerdings nicht wirklich neu ist, sondern mit dem ich schon seit über 20 jahren sex habe!), ausschlaggebend ist aber wohl wirklich die lebenserfahrung, die abgeschlossene familienplanung, das körperliche selbstbewusstsein...

    @ TE

    hab jetzt nicht alles hier gelesen und wollte mich auch nicht wirklich inhaltlich zu der thematik äußern (finde es sehr interessant, welche standpunkte hier vertreten werden, ich befinde mich so in der mitte...), aber mal hierzu (von s. 5 oder 6):

    Zitat

    Angst vor erneuter Krankheit (die im Übrigen laut Arzt durch Sex zustande kommt!!!)

    ich glaube, wenn man nach dem sex (mit orgasmus vom mann) aufs klo geht, also wirklich unmittelbar danach, minimiert man das risiko an einer BE zu erkranken, ganz gewaltig. ich mache das immer so (auch wenn´s manchmal lästig ist) und es klappt (bisher) *klopfklopfklopf*


    nur mal so, als tipp. ;-)


    ich wünsch dir, dass ihr einen weg finden werdet!

    Guten Morgen :)D *:)


    Ersteinmal an alle die mir Tipps bezüglich der Blasenentzündungsgeschichte gegeben haben :


    Vielen lieben Dank! @:)


    Es gibt aber sicher kaum einen Tipp den ich noch nicht gelesen, erzählt bekommen und ausprobiert habe. Momentan gibt es dahingehend auch keine größeren Probleme (toi toi toi), es muss nur eben eine gewissen "Vorsorge" getragen werden um die Gefahr gering zu halten, dass wieder eine Entzündung auftritt und mit den derzeitigen Methoden fahren wir dahingehend ganz gut.


    Und damit meine ich jetzt nicht mit der Methode keine Lust ! ;-D

    @ Seherin

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    hast du selber denn eigentlich nie lust auf sex der genau das ist, was du oben beschreibst?

    Hmm... doch. Aber seltener als er. Und auch eher dann, wenn ich eben nicht unter Strom stehe, meistens fällt das auch zusammen mit der Zeit um meinen Eisprung.


    Auch diese zyklusbedingte Schwankung meiner Lust habe ich meinem Freund auch schon erklärt und vom Kopf her hat er es auch verstanden, aber eben auch nur so nach dem Motto "aha, ok." Ich glaube so richtig verstehen kann er es eben nicht... Und fühlt sich dazu dahingehend wohl auch noch "diskriminiert" weil er "ran muss" (seine Worte) wenn ich dann will...

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    Hast du ein Gefühl dafür, wielange Zeit du brauchen würdest ???

    Nein, habe ich gar nicht.

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    Was sagt er denn, wenn du ihm das vorschlägst. Es kann ja auch erstmal nur einmal sein...

    Naja, er sagt "ok" versucht sich dann auch zurückzuhalten, aber ich spüre, dass die Ungeduld groß ist und er Mühe hat wirklich loszulassen... Er drängt dann nicht mehr offensichtlich, aber ich spüre es trotzdem.

    Zitat

    für mich selber habe ich festgestellt, dass bei mir die gelassenheit, die lust, die leidenschaft, der humor beim sex, die neugier, der spieltrieb... ab ca. 35 sich total verändert haben – wie ich finde, sehr zum vorteil für mich und sehr viel näher an dem dran, wie (die meisten) männer den sex ins leben lassen!?!

    :-D Das lässt mich hoffen ;-)

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    Auch glaube ich, dass wenn ich öfter Sex hätte, dass ich dann auch viel mehr Lust auf reinen lustgesteuerten Sex hätte. Naja, aber das ist ja mein Thema, nicht das von wonderful.

    Nicht ganz so weit von meinen Gedanken weg... Wenn ich mehr Sex haben würde der mir eben noch mehr gibt als der den wir bereits haben, dann hätte ich nicht so große Distanz zu dem was mein Freund sich öfter mal wünscht...


    Wobei es mir bei dem was ich meine gar nicht unbedingt um lange Vorspiele und Romantik geht, sondern vielmehr darum, dass das was passiert wenn wir dann Sex haben eben auch für mich reizvoller ist... Schwer auszudrücken... Es ist schön, so wie es ist, aber ich weiss, dass es noch schöner geht, noch erregender, noch mehr einfach...


    Ich denke soweit sind mein Freund und ich mit unseren Wünschen vielleicht gar nicht auseinander. Eigentlich wünschen wir beide uns mehr Leidenschaft.


    __


    Abgesehen von der Leidenschaft gibt es da aber eben auch etwas was mir noch fehlt. Und auch das war mir nicht so bewusst bevor ich hier (wieder) begonnen habe zu schreiben. Ich habe den Tipp von fiamma befolgt und mir Teile meines alten Fadens durchgelesen. Und beim Lesen und auch beim Wirkenlassen der Worte die ich vor 2 Jahren selber schrieb wurde mir klar, dass ich momentan ne ganze Ecke weg von mir selber bin und auch, dass mir meine geliebte Freiheit fehlt. Nicht die Freiheit von meiner Beziehung, sondern die Freiheit in meiner Beziehung auch Raum für mich und meine Gedanken zu haben. Ich habe beispielsweise sehr lange nicht mehr geschrieben, so wie damals. Das Schreiben half mir zu mir zu kommen und machte mich glücklich.


    Genauso haben mich viele Dinge die ich allein getan habe einfach nur glücklich gemacht und diese Ausgeglichenheit und dieses in mir ruhen was ich damals hatte fehlt mir heute.


    Daher womöglich auch dieses Gefühl so unter Druck zu stehen.


    Es gibt einige Tage an denen ich auch gerne einfach für mich wäre, grade jetzt in dieser Phase in der ich mich an die zeitliche Auslastung des Studiums gewöhnen muss. Aber ich gestehe: ich trau mich nicht es zu sagen und bin innerlich dann "sauer" auf meinen Freund, dass er das Bedürfnis für sich zu sein nicht so hat... :-/


    Nicht so nett von mir ihm gegenüber was?!


    Ich finde es manchmal eben merkwürdig, dass ich "lieber allein" wäre und kann es nicht einordnen in meine eigene Gefühls- und Gedankenwelt. Weil ich liebe ihn!!! Ich will auch Zeit mit ihm verbringen!!!


    Ich weiss nur momentan nicht wie ich alles unterbringen soll. Und kürze dann die wertvolle Zeit für mich um mit ihm zusammen sein zu können... Ich merke jetzt aber, dass das nicht gut ist. War ja auch unbewusst...


    Ich muss wohl lernen das Bedürfnis Zeit für mich klar zu machen und damit würde ich ja auch wieder mehr Raum haben...


    Versteht jemand noch was ich meine??