Hallo liebe wonderful, ich glaube, schön langsam kriegst Du den Kontakt zu Dir selber und Deiner inneren Stimme wieder her....


    Diese Sex-Problematik ist "nur" ein Symptom. Erspüre genau, was hinter dem Symptom steht, dann findest Du auch die Ursache für Deine Blockaden raus. Stress, Blasenentzündungen, pipapo sind meinem Gefühl nach zusätzliche erschwerende Umstände, aber nicht der "Knackpunkt".


    Mit Ursache meine ich nicht "Schuld". Das Ganze kann mit Dir, mit Deinem Freund – oder noch wahrscheinlicher: speziell mit der Kombi aus Euch beiden, Euren Gefühlen, Eurer Beziehungsstruktur usw. zu tun haben.

    hallo,


    nach meiner Erfahurng kann man sich als weibliches Wesen Sex richtig abgewöhnen.


    Wenn man ihn eine Zeit nicht hatte, ist es schwer, sich wieder daran zu machen.


    Besser ist es, man konfrontiert sich auch in Zeien, in denen man keien Lust hat, damit.


    Zum Beispiel darf er einen anfassen und an sich selbst Hand anlegen.


    Oder man geht zusammen in die Dusche.


    So bleibt er einigermaßen zufrieden und man selbst entwöhnt sich nicht zu sehr.


    Weil ernsthaft:


    als Frau hält man das locker Jahre durch.


    Ab und zu SB um den Eisprung rum, aber ansonsten muß man nicht unbedingt was vermissen.

    Eigentlich wird Sex ja total überbewertet. Wenn man noch andere Dinge im Kopf hat mit denen man seine Gedanken und sein Leben füllen kann, braucht man nicht diese eine Sache, von der man sich erhofft dass sie einem Befriedigung verschafft und die Leere füllt, die man sonst verspürt.

    @ Allprops

    Was ist denn mit dir los? ":/


    Alles ok?

    @ In-KogNito

    Was genau möchtest du mir mit deinem Post mitteilen? Ich fürchte ich kann dir nicht ganz folgen...

    @ fiamma

    Danke erstmal nochmal für deinen wertvollen Rat!! :)* :)* :)*

    Zitat

    Diese Sex-Problematik ist "nur" ein Symptom.

    Langsam vermute ich das auch...

    Zitat

    oder noch wahrscheinlicher: speziell mit der Kombi aus Euch beiden, Euren Gefühlen, Eurer Beziehungsstruktur usw. zu tun haben.

    Und auch da vermute ich, so wie du, "die Wurzel allen Übels". Klingt jetzt viel negativer als ich es meine. Aber ich denke schon, dass es irgendwie etwas mit der Dynamik zwischen meinem Freund und mir zu tun hat. Etwas was auch mit alten Mustern (bei uns beiden) einhergeht und damit was jeder von uns glaubt was der andere vielleicht gerne möchte...


    Manchmal habe ich bei uns beiden auch schon festgestellt, dass jedem von uns auch mal der Mut fehlte etwas anzusprechen was einem wichtig ist, weil befürchtet wurde der andere würde es nicht verstehen. Was das angeht sind wir uns ähnlicher als wir manchmal annehmen ;-) Also mein Freund und ich...


    Ich habe da so die Idee, dass es auf beiden Seiten (immer mal wieder) Dinge gibt die unausgesprochen bleiben, ob unbewusst oder bewusst sei mal dahingestellt, weil da eventuell im Kopf ist, dass es den anderen verletzen könnte oder "sich nicht gehört" oder sowas... Also quasi gut gemeinte "Rücksicht" die in unserem Fall sich negativ auswirkt. Es ist eben gut gemeint aber auch gut gemeinte "Rücksicht" muss ja nicht auch gut sein...

    Wie war es denn zu Beginn Eurer Beziehung? Hat es so eine Art magische Anziehung gegeben? Tiefe Liebe und von beiden Seiten die Sehnsucht, diese auch körperlich zum Ausdruck zu bringen, miteinander zu verschmelzen?


    Ich meine, Ihr seid ja aus irgendwelchen Gründen zusammen gekommen. Und ich gehe mal nicht davon aus, dass es "nur" wegen tollen Gesprächen etc. so war ;-)


    Seit wann besteht diese Sex-Problematik denn, und was hat sich zeitgleich oder kurz zuvor noch verändert, v.a. emotional?

    Zitat

    Wie war es denn zu Beginn Eurer Beziehung? Hat es so eine Art magische Anziehung gegeben? Tiefe Liebe und von beiden Seiten die Sehnsucht, diese auch körperlich zum Ausdruck zu bringen, miteinander zu verschmelzen?

    Ja, wie war es zu Anfang? Fragt sich wo der "Anfang" war ;-) Er war schon länger "hinter mir her" und ich fand ihn nett, so freundschaftlich. Das dauerte so ne ganze Weile an und es war mehr so ne Art Freundschaft zwischen uns (ohne Sex). Irgendwann merkte ich dann schon, dass er irgendeinen Weg in meinen Kopf und meine Phantasien gefunden hatte ;-) aber es dauerte trotzdem noch bis was aus uns wurde. Er ist der erste Mann in meinem Leben bei dem ich mich zuerst in das Wesen und die Art verliebte und dann die sexuelle Anziehung dazu kam. Er verwirrte mich quasi, weil ich ihn nicht erst scharf fand und mich dann verliebte, sondern andersherum. Die magische Anziehung wuchs also erst mit dem besser-Kennenlernen. Aber dann kam schon die Sehnsucht auf diese Verliebtheit auch körperlich zu Ausdruck zu bringen. Klar war das da, sehr extrem sogar. Anfangs empfand ich ihn zwar schon auch mal als drängend, aber dennoch machte mich das Drängen damals an.


    Das wurde dann aber irgendwann weniger. Während der Blasenentzündungsgeschichte und parallel dazu - gestehe ich mir jetzt ein - entwickelte sich auch das Gefühl zu wenig Zeit für mich allein zu haben. Ich wusste nie wie ich das "begründen" sollte und fand es in vorherigen Beziehungen immer doof, wenn jemand das "mit mir gemacht hat". Also allein sein wollte... Ich hatte da nie Verständnis für... Und es gab Streit.


    Mein Freund wollte mich von Beginn an immer viel sehen, mehr als ich zu der Zeit damals imstande war genießen zu können. Ich habe ihn dann auch lange gebremst, irgendwann gab ich dann wohl langsam nach... ":/ Und jetzt langsam wird mir klar, dass je mehr es "normal" wurde, dass wir uns immer am Wochenende sahen, also die Zeit ihm gehörte desto weniger empfand ich das als schön im Sinne von euphorischer Freude. Dabei hatte ich früher (in vorherigen Beziehungen) immer gedacht, dass es das sei was ich wollte...


    Nun steh ich quasi im Konflikt mit meinen eigenen Bedürfnissen. Ja ich will ihn sehen und ich verbringe die Zeit so auch gerne mit ihm. Aber nicht immer nicht so routiniert, nicht so gleichlautend...


    Wie bringe ich ihm das bloß rüber ohne dass er denkt ich würde ihn weniger lieben, ohne ihn zu verletzen?


    Und wie kriege ich die Balance meiner eigenen Bedürfnisse hin?


    Ich meine ich möchte ja beides... mit ihm zusammen sein, aber auch bei mir sein... Eine Regelung von Samstag allein und Sonntag zusammen würde mich da nicht wirklich glücklich machen... es ist zu starr...

    Zitat

    Seit wann besteht diese Sex-Problematik denn, und was hat sich zeitgleich oder kurz zuvor noch verändert, v.a. emotional?

    Also dieses "Extrem" von 3 Wochen, eigentlich seit Beginn meines Studiums, wohl auch weil dadurch die Zeit für mich nochmal mehr eingegrenzt wurde. Wo ich vorher unter der Woche noch nach der Arbeit einiges an Zeit für meine Bedürfnisse hatte, bleibt da jetzt nix mehr. Geht eigentlich nahezu alles für´s Studium oder organisatorische Dinge drauf. Emotional ging damit einher, dass ich mich bedrängter fühlte als vor dem Studium. Merkwürdig eigentlich, denn auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass wir uns gar nicht so oft sehen... Manchmal ja sogar nur Samstag, Sonntag...


    Aber auch vor dem "Extrem" entwickelte sich eben das was ich oben schon beschrieb: je mehr ich das Gefühl hatte meine glückliche Alleinzeit aufgeben oder hintenanstellen zu müssen desto schwerer wurde es für ihn mich scharf machen zu können... Wo ich mich anfangs noch nach einiger Zeit hab "scharf machen lassen" nur weil er mich anfasste und nicht aufhörte, empfand ich es später als nervig, wenn er nicht aufhörte...

    Ich kann Dich gut verstehen, denn ich ticke in vielen Punkten ganz ähnlich.... Ich lebe allerdings nicht Deine Situation, da ich Single bin.


    Da kommen verschiedene Facetten Deiner Persönlichkeiten zutage, die alle ihre Berechtigung wollen und unvereinbar zu sein scheinen.


    Statt "entweder oder" kann aber dennoch ein "sowohl als auch" dabei herauskommen.


    Alles in allem wird Dir Dein Bauchgefühl immer wieder den Weg weisen, vertraue darauf! Wie gesagt, Deine Wahrheit steckt in DIR – das was wir hier alle schreiben, ist UNSERE Wahrheit und muss für Dich nicht zwingend richtig sein. Die verschiedenen Ansätze zu lesen kann Dir aber sehr dabei helfen, zu erkennen, wo Du stehst und wo nicht.

    Ich finde du hast in deinen letzten Beiträgen schon einen kleinen Weg für Euch aufgezeigt:


    - keine falsche Rücksicht mehr – > du musst ihm verständlich machen, dass du etw. mehr Zeit für dich brauchst und keine Lust auf ein sehr starres Modell hast. Vielleicht versteht er das falsch oder kann damit nicht umgehen, aber was ist denn die Alternative? Mir hat mein Freund auch schon das ein oder andere Mal klar gemacht, dass er auch die Zeit für sich allein genießt. War erstmal nicht so schön, aber er hat es irgendwie in die richtigen Worte verpackt und mir deutlich gemacht, dass er es ebenso schön findet Zeit mit mir zu verbringen... nur eben etw. weniger.


    - wenn er es tatsächlich schafft sich zurückzuhalten, weniger zu drängen, dann versuch das auch so anzunehmen. Er tut es dann für dich, obwohl es ihm schwer fällt. Vielleicht kannst du es eher als Kompliment nehmen und weniger darauf achten, dass er doch noch etw. ungeduldiger ist. Er fällt ihm vielleicht schwerer als du denkst.


    - vielleicht überlegst du auch noch mal was dir eigentlich im Bereich der Sexualität zur Zeit gerade richtig schön finden würdest... (Küssen, Petting, Massagen, etc.)


    Ich drück weiterhin die Daumen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass du sehr viel reflektierst. Das ist gut und wird helfen, aber lass dich auch mal einfach nur von deinem Bauch und deinem Gefühl leiten.

    Meine persönliche unsensible Meinung ist, dass die gesamte Beziehung der TE keine Zukunft hat. Da ist zwar noch etwas Liebe (oder Verliebtheit?). Aber es tun sich immer mehr Baustellen auf. Ihr Freund klammert ihr zuviel, ihr ist der Alltag nicht abwechslungsreich genug. Und dann noch der Sex.


    Ich nehme an, sie sind beide jung (unter 30), die Beziehung dauert nicht viel mehr als ein Jahr. Bei diesen Grunddaten haben sie eine Sexfrequenz im Monat, die haben andere junge Paare am Tag. Und am nächsten Tag wieder. Man stelle sich bloß mal hypothetisch vor, wie sich hier die Dinge in 30 Jahren entwickelt haben werden... %-|


    Man kann jetzt viel diskutieren, ob er mehr Verständnis für ihre gesundheitlichen und/ oder psychischen Blockaden haben oder sie öfter auf seine natürlichen Bedürfnisse eingehen sollte. (Meiner Meinung nach gibt da sehr wohl auch einen Mittelweg.) Aber ich ferndiagnostiziere einfach mal, dass wir damit allenfalls teilweise die Ursache des Beziehungsproblems erörtern und zu einem Gutteil nur das Symptom.

    @ uhu

    Meine Güte bist du ein negativ eingestellter Mensch!! :-o


    Und sowas hier:

    Zitat

    dass die gesamte Beziehung der TE keine Zukunft hat.

    Finde ich ehrlich gesagt sehr anmaßend! Aber da du schriebst:

    Zitat

    Meine persönliche unsensible Meinung ist

    bist du dir ja im Klaren darüber, dass es nur deine Meinung ist und dazu noch unsensibel.


    Theoretisch hättest du dir diesen Post also getrost sparen können, aber da dies ein Forum ist in dem jeder zu allem seine Meinung schreiben darf ist das schon in Ordnung. ;-)


    Ich sehe das jedenfalls anders.


    Zwischen meinem Freund und mir ist ne ganze Menge Liebe und ich weiss, dass wir mit Offenheit und Respekt unseren Weg noch verbessern können. Schließlich sind wir beide nicht unglücklich, sondern haben eben nur Dinge geäußert die man verändern kann, deren Veränderung sich positiv auf uns auswirken würde.


    Aber irgendwo ist es auch wieder gut, dass du eine solch provokante These aufstellst, denn so kann ich mir auf Grund meiner daraus entstandenen Gedanken nur noch sicherer sein, dass von Ende hier weder die Rede war noch deswegen sein wird. :)* ;-)

    Zitat

    Ja, wie war es zu Anfang? Fragt sich wo der "Anfang" war ;-) Er war schon länger "hinter mir her" und ich fand ihn nett, so freundschaftlich. Das dauerte so ne ganze Weile an und es war mehr so ne Art Freundschaft zwischen uns (ohne Sex). Irgendwann merkte ich dann schon, dass er irgendeinen Weg in meinen Kopf und meine Phantasien gefunden hatte ;-) aber es dauerte trotzdem noch bis was aus uns wurde. Er ist der erste Mann in meinem Leben bei dem ich mich zuerst in das Wesen und die Art verliebte und dann die sexuelle Anziehung dazu kam.

    das ist für mich auch eine sehr interessante reihenfolge, die schon auch ein grund für eure unterschiedlichen sexuellen bedürfnisse sein kann.

    Zitat

    Zwischen meinem Freund und mir ist ne ganze Menge Liebe...

    ... aber anscheindend nicht von beiden seiten her die gleiche sexuelle anziehungskraft?

    Zitat

    Schließlich sind wir beide nicht unglücklich,

    ich denke, dass dein Freund in sexueller Hinsicht/Nähebedürfnis doch unglücklich ist. Es hilft dir nicht, dir das kleinzureden. Du hättest hier sonst auch diesen Thread nicht eröffnet.

    Zitat

    dass von Ende hier weder die Rede war noch deswegen sein wird.

    Das mag ja von deiner Seite aus so sein. Wie es in Zukunft mit deinem Freund aussieht, das weißt du nicht und du hast dann unter Umständen das Problem, dass dein Freund u.U. irgendwann Schluss macht, wenn euer Nähe- und sexuelles Bedürfnis so unterschiedlich bleibt Du hast keine "Schlussmachhoheit". Noch mag dein Freund sich zurücknehmen, noch kann er damit leben (oder es versuchen)....

    Zitat

    aber anscheindend nicht von beiden seiten her die gleiche sexuelle anziehungskraft?

    Möglich. Aber das ist ja dann nicht neu. Es war ja von Beginn an so...

    Zitat

    ich denke, dass dein Freund in sexueller Hinsicht/Nähebedürfnis doch unglücklich ist

    Dachte ich auch. Aber er verneint das. Wir haben ja erneut gesprochen, nachdem er diesen "Ausbruch" hatte und er hat mir deutlich gesagt, dass er sehr glücklich ist. Sogar mehrfach. Es ist eben schwierig für ihn wenn er 3 Wochen nicht bekommt was er möchte, das ist ja aber kein Dauerzustand und es schmälert auch nicht seine Liebe zu mir. Das hat er auch so gesagt.

    Zitat

    Du hast keine "Schlussmachhoheit"

    ;-D tolles Wort! Weiss ich doch sensibelman !


    Aber wieder mit Schluss zu drohen, wenn ich ihn nicht regelmäßig befriedige sexuell gesehen ist nicht deine Aufgabe ;-)


    Wir werden das schon machen, mein Freund und ich.


    Ich bin da jetzt recht zuversichtlich und nichtsdestotrotz empfinde ich meinen Freund als sexuell anziehend. Hier ist nichts verloren, hier wird nur einiges klarer.


    Und den Faden habe ich genau dafür eröffnet: um mir klarer zu werden.

    Zitat

    Es ist eben schwierig für ihn wenn er 3 Wochen nicht bekommt was er möchte, das ist ja aber kein Dauerzustand ...

    Und wenn deine Eingewöhnungsphase wegen der Belastung durch das Studium nicht nur 3 Wochen dauert, sondern ein halbes Jahr oder die ganze Studiendauer? Du kannst doch keine Garantie für die 3 Wochen abgeben und ich stelle es mir ungefähr so vor, dass dein Freund jetzt auf den Kalender schaut, sich 3 Wochen geduldet und davon ausgeht, dass danach die Dinge wieder "normal" werden.

    Zitat

    Es war ja von Beginn an so...

    hmmm... und trotzdem kann es ja sein, dass ihr beide vielleicht die hoffnung hatte, dass sich das schon ändern wird... und nun stellt ihr fest, dass die sexuelle anziehungskraft immer noch im ungleichgewicht ist und wisst nicht, wie ihr mit deren begleiterscheinungen umgeht :-/