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    Es ist eben schwierig für ihn wenn er 3 Wochen nicht bekommt was er möchte, das ist ja aber kein Dauerzustand und es schmälert auch nicht seine Liebe zu mir.

    Noch will er dich nicht verlieren und bemüht sich auch um dein "Wohlergehen" //, um deine Zufriedenheit ... Ich denke aber, dass du selbst erkannt hast, euer Problem nicht auf die leichte Schulter zu nehmen

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    er hat mir deutlich gesagt, dass er sehr glücklich ist.

    Worte, die dich offenbar besänftigen sollen... Nimm die Worte nicht allzu wichtig- Worte spiegeln oft nicht die tatsächliche Gefühlslage wieder- gerade wenn Mensch mit sich im Zwiespalt ist.

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    Aber wieder mit Schluss zu drohen, wenn ich ihn nicht regelmäßig befriedige sexuell gesehen ist nicht deine Aufgabe

    Darum geht es mir nicht. Ich versuche lediglich den Sachverhalt zu illustrieren, dass unterschiedliche Nähebedürfnisse und unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse sehr häufig zu Beziehungsbrüchen führen. Das hat nichts mit drohen zu tun, sondern es ist ein nachweisbarer Sachverhalt.


    Ich denke zudem, dass verringertes Lustbedürfnis durchaus auch mitunter selbstverschuldet sein kann, z.B. wenn man sich selbst mit allerlei Alltagsdingen- Arbeit, Haushalt, (Kinder), Geld, Konsum ... stresst und diese zu wichtig nimmt- wohl einer der Lustkiller schlechthin.


    Immerhin bist du ja auf einem guten Weg und siehst deine geringe Lust wenigstens als Problem in eurer Beziehung.

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    Er ist der erste Mann in meinem Leben bei dem ich mich zuerst in das Wesen und die Art verliebte und dann die sexuelle Anziehung dazu kam. Er verwirrte mich quasi, weil ich ihn nicht erst scharf fand und mich dann verliebte, sondern andersherum.

    Vielleicht wird das jetzt eben zum Problem, dass du ihn nicht von Anfang an scharf fandest. ":/ Du konntest dich für ihn erwärmen und dich zu ihm hingezogen fühlen, aber das war ein langwieriger Prozess mit vielen Phantasien (und Projektionen?) deinerseits. Und genau das schwebt dir jetzt wieder vor: Du willst abstand, damit du Zeit hast, wieder Lust auf ihn zu bekommen.


    Die Frage ist, ob das wirklich so kompliziert sein sollte? ":/ Einigermaßen robuste gegenseitige Anziehung wäre da schon deutlich praktischer und schöner als eine Anziehung, die man sich mühsam durch Abstand erzeugen muss. :-/

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    Wo ich mich anfangs noch nach einiger Zeit hab "scharf machen lassen" nur weil er mich anfasste und nicht aufhörte, empfand ich es später als nervig, wenn er nicht aufhörte...

    Ein und dasselbe Verhalten hat dich früher also angemacht, und jetzt nervt es dich. :-/ Finde ich irgendwie bedenklich. (Und er wird sich vermutlich denken: "Hat doch früher auch funktioniert, wieso sollte es nicht früher oder später wieder besser ankommen..." )


    Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass er mit Sex lt. deiner Aussage schon wieder fertig ist, bevor du überhaupt richtig auf Touren kommst. :-/ Die Aussicht auf schlechten Sex steigert natürlich nicht gerade die Lust. Vielleicht sollte er mal ein bisschen in Richtung Ausdauer und Selbstkontrolle trainieren (PC-Muskel und so)? Damit er's auch langsamer kann und mir dir ein bisschen tease und denial spielen kann, was dich ja anscheinend mehr anmachen würde, als die zu geradlinige Ausrichung auf (baldest mögliche) Befriedigung... ;-D

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    Die Aussicht auf schlechten Sex steigert natürlich nicht gerade die Lust.

    Das ist schon fast eine Untertreibung. Ich kenne das Problem von wonderful 1:1, und es hing einzig und allein mit der Qualität von Sex und der erotischen Anziehung zusammen. Mein Körper reagiert da wie eine Maschine, mit jemandem, mit dems beim Sex läuft, wird es auch zum Selbstläufer und umgekehrt. Unlust wird auf diese Art noch gesteigert, vor allem, wenn man sich dann auch noch darauf einlässt, selbst wenn man schon keine Lust hat. Blasenentzündungen hatte ich früher auch häufig, machts noch schlimmer, wenn nicht sogar das Eine womöglich vom Anderen mit abhängt.

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    und es hing einzig und allein mit der Qualität von Sex

    Wenn bei wonderful die verringerte Lust auch auf schlechte Sexqualität zurückführbar sein sollte, dann sollte sie das mit ihrem Freund deutlich und verständlich kommunizieren. Das wäre ja eine Sache, an der er arbeiten, üben und probieren könnte- das ließe sich wohl beheben, wenn er den Willen dazu hat.

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    Das wäre ja eine Sache, an der er arbeiten, üben und probieren könnte- das ließe sich wohl beheben, wenn er den Willen dazu hat.

    Ich bin da eher skeptisch. Das würde auch voraussetzen, dass er sich mal eine Zeitlang so nach ihr richtet, dass sie wirklich wieder richtig Lust bekommen und leben kann. Vielleicht mal den Einsatz eines Vibrators beim Sex ausprobieren?


    Die Angst vor Blasenentzündungen kann ein Mann vielleicht auch nicht nachvollziehen..

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    Die Angst vor Blasenentzündungen kann ein Mann vielleicht auch nicht nachvollziehen..

    Ich bin eine Frau und ich kann das auch nicht nachvollziehen. Ist blöd, ist unangenehm, aber man stirbt ja nicht dran.


    Bei vielen hat sich das mit den Blasenentzündungen eh erledigt, wenn sie die Pille absetzen. War bei mir auch so. Pille ade, keine Blasenentzündungen mehr. Mit meinem Sexualleben hatte meine Blase offenbar nix zu tun.

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    Die Angst vor Blasenentzündungen kann ein Mann vielleicht auch nicht nachvollziehen.

    Ich bin eine Frau und ich kann das auch nicht nachvollziehen. Ist blöd, ist unangenehm, aber man stirbt ja nicht dran.

    Natürlich stirbt man nicht daran. Ich glaube, Blasenentzündungen werden erst nach einer gewissen Häufigkeit/Dauer zu einem echten Problem. Und dass das auf die Libido drückt, ist dann ja keineswegs verwunderlich. Irgendwann wird Sex einfach zu einem "Risikofaktor". Das ist nicht schön, aber schwer zu unterdrücken. Bei mir war das übrigens auch pillenunabhängig, bzw. ist nicht nach dem Absetzen einfach verschwunden.

    @ sensibelman

    Weißt du was mich an deinen Beiträgen echt ärgert? Du bringst keine Lösungsansätze, du baust nur unnötig Druck auf und damit hilfst du weder mir noch meinem Freund.


    Natürlich ist mir klar, dass sich Dinge verändern müssen, aber ich möchte an der Ursache arbeiten und nicht an Symptomen rumdoktern ...

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    Irgendwann wird Sex einfach zu einem "Risikofaktor".

    Ja, er muss – sagen wirs mal ganz pragmatisch – unterm Strich dieses Risiko wert sein. Blasenentzündungen hatte ich in Phasen sexueller Abstinenz übrigens nie, allenfalls leichte Reizungen, die Zusammenhänge sind ja bekannt.


    Natürlich gibts Frauen, die das Problem nicht haben oder hatten, sie mögen sich glücklich schätzen.

    Ich lese schon von Anfang an fleißig mit, möchte kurz etwas zur Blasenentzündung einwerfen.


    Wäre Sex mit Kondom eine Alternative? Das verringert das Risiko einer Blasenentzündung ungemein.


    Zur Unlust:


    Kann es sein, dass Du das Gefühl hast, ihn "im Sack" zu haben? Wenn ich mir meiner Sache zu sicher bin, verringert sich meine Lust und die Beziehung driftet in ein Bruder-/Schwester-Verhältnis ab.

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    was spricht dagegen mal nen blow oder handjob anzubieten um ihn zu bestätigen??

    Ich bin keine Prostituierte!

    What the Hell?! Nur weil Du deinem Freund etwas Gutes tust, weil ihr lange keinen Sex hattet und Du grad selbst nicht möchtest?


    Also, irgendwie versteifst Du Dir hier gerade sehr wegen den "Tus doch einfach"-Posts von manchen Leuten, habe ich den Eindruck...


    Weiter vorne schriebst Du doch noch in ganz anderem Tonfall, dass es Petting gibt – und dann mit so einem dämlichen |-o Smiley dass es nicht geht bis er kommt... Was wäre denn so schlimm dran, gelegentlich wenn ihr Petting habt, ihn zum Orgasmus zu bringen?

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    Du bringst keine Lösungsansätze, du baust nur unnötig Druck auf und damit hilfst du weder mir noch meinem Freund.

    Das was ich aufführte sind Lösungsansätze. Wenn du das als Druck aufbauen siehst, tust du (und dein Freund) mir wirklich Leid. Ehrlich gesagt, werde ich aus deinen Aussagen auch nicht richtig schlau- da sind mir zuviel undefinierbare Zustände dabei: Bei dir scheint alles in Ordnung und voller Probleme zugleich zu sein. Ich habe den Eindruck, du weißt selbst nicht so genau, was mit dir, deinem Freund und eurer Beziehung los ist. ":/ ??? %:| %-|

    Guten Morgen! :)D *:)


    Vielen Dank nochmal für die vielen Beiträge und die vielen Ratschläge.


    Mein Freund und ich haben nochmal sehr intensiv, offen und ehrlich gesprochen. Erstaunlicher Weise haben wir viele Gedanken gemeinsam gehabt, trauten uns nur nicht sie anzusprechen. Wir haben für uns Lösungsansätze gefunden und sind auch dabei sie umzusetzen. x:)


    Es gab nun alse ein- und erstmalig eine Flaute bei uns die viele Ursachen hatte, die quasi ein Zusammenspiel aus ganz vielen Dingen war. Sicher sind nicht all diese Dinge von heute auf morgen wie weggeblasen, aber es sind einige Dinge klarer geworden.


    Scharf finden tu ich ihn im Übrigen! ;-) Manchmal merk ich´s nur nicht so, weil ich eben auch nur ein Mensch bin und wenn ich müde bin, dann will ich nur eins: schlafen. Geht ihm im Übrigen nicht anders.


    Und an der Qualität wird jetzt auch was getan, daran sind wir nämlich beide interessiert und die hat (wie ich nach diesem gespräch nun weiss) hauptsächlich deswegen etwas nachgelassen, weil von beiden Seiten Angs vor erneuten Entzündungen bestand. Er verkrampfte quasi, weil er vorsichtig sein wollte und ich verkrampfte immer mehr, weil ich Angst hatte.


    Nach all dem Gerede darum ist irgendwie auch ein Knoten geplatzt ]:D beschweren kann ich mich jedenfalls grade nicht (und er auch nicht ;-) ).


    Und by the way:

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    Ich habe den Eindruck, du weißt selbst nicht so genau, was mit dir, deinem Freund und eurer Beziehung los ist

    Ich weiss sehr gut was mit mir, meinem Freund und unserer Beziehung los ist. Du aber nicht ;-) Wie sollst du auch, du kennst uns doch gar nicht!

    Das ist schön :-D Da kommt man aus dem Kurzurlaub zurück und findet so schöne Neuigkeiten. :)^ :)^


    Verbesserte Kommunikation ist doch was schönes. ;-) Ihr solltet das wirklich im Blick behalten auch eure Ängste und Vorbehalte zu artikulieren auch auf die Gefahr hin das es dann mal kracht oder jemand nicht auf Wolke 7 schwebt.


    Kannst du dir vielleicht in der Woche mal abends eine Stunde für all das nehmen was dir fehlt? Dann brauchst du es eventuell nicht am Wochenende zu vermissen... Und wenn das nicht geht nimm dir mal spontan einen Samstag Vor- oder Nachmittag frei, besser weniger Zeit zusammen die man genießt, als mehr Zeit zusammen die man dem anderern insgeheim vorwirft, finde ich.


    KMoody


    Also ich sterb nicht dran, aber es brennt wie Hölle, da liefen mir auch schonmal die Tränen und die Infektionen hingen eng mit Sex zusammen. Da war die Lust auf dem Nullpunkt. Geholfen hat übrigens eine stark verbesserte Hygiene meines Partners. 8-)


    Uhu2


    An dich und alle die so schwarz für die Beziehung sehen. Dieses Problem tritt das erste mal auf und wann soll man denn an so einem Thema arbeiten wenn nicht zu dem Zeitpunkt an dem es auftritt? Was für Bezihungen führt ihr das ihr gleich hinschmeissen wollt? Sagt mir nicht das ihr euch nie mit etwas konfrontiert saht das euch im ersten Moment überrascht und überfordert hat. :-o :-o