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    Das Begehren ist eine natürliche Sache im Leben

    Und es ist überwiegend auch auf einen anderen Menschen übertragbar, hat somit also nicht zwangsläufig etwas mit Liebe zu tun. Ich würde gerne wissen, wie viele Männer sich sofort eine Affäre zulegen würden, wenn sie denn "dürften" und ohne die Sorge, den aktuellen familiären Status zu gefährden.

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    Ich würde gerne wissen, wie viele Männer sich sofort eine Affäre zulegen würden, wenn sie denn "dürften" und ohne die Sorge, den aktuellen familiären Status zu gefährden.

    Ich würde gar behaupten, ebenso viele oder wenige Männer, wie Frauen. ;-)

    @ kalle

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    also sowas mit prostitution zu vergleichen ist abartig.

    Warum? Jeder hat ein anderes Gefühl zu seinem Körper. Für den einen ist es völlig normal, für den anderen wird eine Grenze überschritten.


    Ich denke, der Unterschied liegt darin, dass manch einer sich "aus Liebe" zur Verfügung stellt, der andere aber in der Aktion den reinen Sex-Akt sieht.

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    Gute Frage... das kann ich mal so eben gar nicht beantworten. Da muss ich erstmal drüber nachdenken...

    Genau das meinte ich mit "selbst was dafür tun". Kerzenschein, gute Gespräche und ein schönes Essen sind toll, wenn man sowieso schon Lust hat. Um in Stimmung zu kommen, muss man vielleicht manchmal nachhelfen. Männer machen das wahrscheinlich sowieso viel öfter ;-) .

    ja es ist aber ihr freund, nicht irgend jemand.... es ist kein finazieller hintergrund da.... spielt schon ne rollte obs ne fremde person ist oder die große liebe? Naja eventuell versteh ich unter leibe was anderes, dem partner auch mal was gutes tun ohne immer an sich zu denken, auch mal nur geben ohne zu nehmen, .....

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    Hast du denn mal versucht deinem Freund das ruhig zu erklären? Eventuell schaffst du die Atmosphäre in dem ihr zusammen schön esst was du vorbereitet hast, guckt ne DvD, lest euch was vor oder was immer es braucht damit du dich entspannen kannst.

    Ja. Wir reden sehr offen darüber. Auch habe ich ihm erklärt, dass auch ich gerne mal die Möglichkeit hätte anzukommen und dass auch ich gerne mal ein wenig warten muss, das steigert bei mir nämlich einiges ;-)


    Wir haben sooft gesprochen, soviel... problematisch ist eben, dass es die ersten Male eben bei ihm (verständlicherweise) eher schnell geht, nichtsdestotrotz dauert es bei mir aber eben länger bis ich überhaupt in Fahrt komme... Ich komme also teilweise nichtmal dahin wo ich richtig dolle Lust habe und da ist er schon zufrieden und glücklich. Natürlich kann man dann dort ansetzen... Tun wir ja mitunter auch. Aber seit dem Beginn des Studiums schärft sich der "Teufelskreis" von Unlust ...

    Wenn in einer Beziehung jeder nur noch die Dinge tut bei denen er oder sie mit vollem Herzen und Spass dabei ist, sind überquellende Mülleimer und Spülbecken, tausende von Pfandflaschen und leere Kühlschränke die logische Konsequenz.


    P.S. Wenn man dennoch keine Lust auf Sex als Gefälligkeit hat, wirds in der Regel auch ein gutgemachter Blowjob tun :)^

    wonderful


    Ich würde einige Sachen paralell fahren.


    1. Sich sleber besser kennelernen, also der Frage nachgehen was dich anmacht.


    2. Ganz ruhig und offen mit dem betroffenen Partner sprechen und die Ergebnisse der Überlegungen zu eins einbauen.


    3. In dem Gespräch auch nachfragen was für deinen Freund ein Ersatz sein könnte. Dann kannst du dir klar machen welche Möglichkeiten dein Partner ausser dir hat, das dürfte das Schuldbewusstsein zumindest zurück schrauben.


    Wenn gar nichts geht wäre es eventuell doch eine Option zu überlegen ob ihr die Beziehung unter bestimmten Bedigungen öffnen könntet, sofern du damit leben könntest. vielleicht auch begrenzt im Sinne das nur Professionelle erlaubt sind oder was auch immer für dich in Ordnung wäre, wenn es da etwas gäbe. Das würde den Druck von dir nehmen das du dafür verantwortlich sein könntest. Ist aber wirklich schwierig wenn du damit nicht umgehen könntest, was ich gut nachvollziehbar fände.

    @ kalle

    So seh ich das auch. Aber das ist vielleicht das Problem, wenn man im Sex immer die große Sache sieht, die was Besonderes ist und nicht etwas Alltägliches, was ganz normal dazugehört (nicht immer natürlich, aber manchmal) Ich finde z.B. einen Handjob ohne selbst Lust zu haben nicht schlimm. Und meinen Mann macht manchmal sogar gerade das an. Blowjob ginge da für mich eher nicht, na ja, egal...

    Die TE sagt doch das sie gerne würde, aber wenn sie es täte würde sie sich benutz und entwertet fühlen. Dieses Gefühl lässt sich nicht einfach weg diskutieren ich weiß also nicht was die Beiträge dahingehend bringen sollen. Den HInweis von adrihana das man sich auch selber in Stimmung bringen kann finde ich da viel hilfreicher und der geht doch auch in die selbe Richtung :)z

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    Wenn in einer Beziehung jeder nur noch die Dinge tut bei denen er oder sie mit vollem Herzen und Spass dabei ist, sind überquellende Mülleimer und Spülbecken, tausende von Pfandflaschen und leere Kühlschränke die logische Konsequenz.

    Worüber reden wir hier gerade? Über alltägliche Notwendigkeiten, um nicht Dreck, Krankheiten und Verwahrlosung ins Leben zu lassen, oder über spezielle Partnerwünsche?