Messaggio, jetzt bist Du ja schon wieder so kannibalistisch unterwegs, denk doch bitte mal an die eventuellen Gefühle von Jungmüttern! Metaphern, die Kinder klauen und Kinder essen beinhalten, sind unbedingt zu vermeiden! ;-D

    Zitat

    Ja, das ist nach Bla, Bäh und Nänänä der Grund für neumütterliche Kotzkrämpfe: Andere wollen einem vorschreiben, was man zu fühlen hat. Man hat ja eh gerade keinen Verstand und Empfindungen der Mutter kann man mit "Ach, die Hormone, die meint das gar nicht so" abtun.

    Ganz ehrlich - bei etlichen dieser neumütterlichen Ichbinderkosmos-Zuckungen ist genau dieser Gedanke der einzige Weg für mich, sie nicht als bescheuerte Leute zu empfinden, sondern als Leute in einer bescheuerten Phase.

    Zitat

    Der Thread gleitet wie so viele vor ihm gerade in Absurditäten ab und stellt das Problem der TE als lächerlich dar.

    Weil nicht jeder den Übermüttern hier Beifall klatscht? Weil auch Großeltern ihre Enkel über alles lieben können?


    ich sehe hier keinen Beitrag, in dem das Problem der TE ins Lächerliche gezogen wurde, lediglich Beiträge, die auch Alternativen aufzeigen.

    @ Shojo

    Das ist doch aber voll am Thema vorbei, die TE hat doch gar nichts dagegen wenn die Schwiegermutter das Kind besucht, in den Arm nimmt, rumträgt oder wickelt. So kann sie doch problemlos eine Bindung zum Kind aufbauen.


    Nur ist es ihr halt aktuell zuviel, wenn die Schwiegermutter allein mit Kind weg will. Kann man das nicht einfach akzeptieren und sich langsam rantasten? Vertrauen aufbauen?


    Ja, das Wochenbett ist halt wirklich eine Zeit wo es emotional noch drunter und drüber geht und das mit den Stillabständen kenn ich auch. Man weiß nie wann das Baby wieder Hunger hat und bei meinem ging es dann innerhalb von wenigen Minuten von "ich hab jetzt Hunger Gequengel" zu "ich verhungere Gebrüll" über. Das stresst einen ziemlich. Aber natürlich geht das vorbei, alles pendelt sich ein und dann findet sich auch Zeit, die die Schwiegermutter mal allein mit dem Baby verbringen darf. Falls sie es sich bis dahin nicht komplett mit der TE verscherzt hat.


    Ich versteh nicht warum viele hier meinen, dass man das alles übers Knie brechen und die Gefühle der TE einfach übergehen kann. :-X

    Shojo

    Zitat

    Messaggio, jetzt bist Du ja schon wieder so kannibalistisch unterwegs, denk doch bitte mal an die eventuellen Gefühle von Jungmüttern! Metaphern, die Kinder klauen und Kinder essen beinhalten, sind unbedingt zu vermeiden! ;-D

    Stimmt, ich hätte meine Wortmeldung nach dem Frühstück schreiben sollen!


    Danke für deinen Hinweis.


    Da Väter hier kaum vorkommen, was eigentlich sehr schade ist-muss ich das noch schnell los werden, obwohl es überhaupt nicht hierher passt, oder doch?


    Das Wichtigste, das ein Vater für seine Kinder tun kann, ist, ihre Mutter zu lieben. (Henry Ward Beecher)


    Vielleicht wäre dann das Verhältnis Schwiegertochter - Schwiegermutter entspannter.

    Zitat

    Alias**, ich denke du hast grundsätzlich ein Problem mit deiner Schwiegermutter und deshalb willst du sie nicht allein mit dem Baby lassen. Was soll bitte schlimm daran sein, wenn sie mal ne Stunde mit dem Kinderwagen durch die Gegend schiebt und du in Ruhe putzen/waschen etc. kannst? Oder dich einfach mal eine Stunde hinlegst und den fehlenden Schlaf nachholst? Ich finde es toll von deiner Schwiegermutter, dass sie es dir anbietet. Und als Oma ist das Baby ja auch ihr Enkel... und natürlich freut sie sich da drüber! Du solltest dich auch freuen!

    Man hat eben keine Ruhe, wenn man wegen unberechenbaren Stillabständen gestresst ist und der Person nicht vertraut. Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?


    Zur Zeit meiner Schwiegermutter war es zum Beispiel ganz normal Babys auch mal schreien zu lassen und sowieso sollte man 4 Stunden zwischen den Stillmahlzeiten warten. Heute sieht sie das auch anders und da ich weiß wie sie mit ihren anderen Enkeln umgeht hab ich Vertrauen zu ihr. Aber wenn das nicht so wäre?

    Zitat

    Ich versteh nicht warum viele hier meinen, dass man das alles übers Knie brechen und die Gefühle der TE einfach übergehen kann. :-X

    Ich glaube, da vermischt sich einfach vieles. Ich finde es bei einer schlechten Beziehung zur Schwiegermutter ganz nachvollziehbar, dass sie ihr das Kind nicht gern allein anvertrauen möchte, zumal dann, wenn die Schwiegermutter eine deutliche Tendenz hat, sich über die Wünsche der Mutter hinwegzusetzen. Ich finde es allerdings vernünftig, sich mit diesen gefühlen auseinanderzusetzen und sich zu fragen, welchen tatsächlichen Schaden fürs Kind man da eigentlich befürchtet oder auch wirklich zu befürchten hat, und welchen Anteil ganz andere Gefühle an diesem Widerwillen haben. Gerade wenn die Beziehung schwierig und doof ist, spielt da mit Sicherheit ganz schlicht mehr rein als nur die Sorge ums Kind oder der reine Instinkt, das Kind immerzu dicht bei sich zu behalten.


    Mein Spott und Widerwille gelten also nicht dem Konflikt der TE, sondern den vielen Kommentaren, die eine ganz schöne Klammerei empfehlen und nahelegen, das überhaupt nicht zu hinterfragen, niemalsnicht, denn eine Mutter - und nur die, sonst keiner - wüsste schon bescheid.

    Oh juhu, da ist er wieder der Kampf der Giganten: Übermütter vs. Rabenmütter


    Mir ist es persönlich piepegal wer wann wie oft und wem sein Kind in die Hände drückt. Wenn sich das Baby so wohlfühlt, prima. Wenn es der Mutter auch noch den Arsch rettet, bevor sie irre kichernd davonläuft, weil der Alltag mit Baby für sie so lähmend langweilig ist, noch besser.


    Wenn aber hier eine ganz verwirrte Mama schreibt, dass sie gar nicht so genau weiss warum, aber dass sie ihr Baby eben nicht der für sie (noch) fremden Schwiegermutter überlassen will, sich aber trotzdem schlecht fühlt, weil sie keine Glucke sein will...dann bestärkt sie doch einfach darin, auf sich selbst zu hören. Und um Himmels Willen "beschuldigt" sie nicht noch, die Bindung zwischen Baby und Oma zu stören ohne einen feuchten Pups Ahnung von Bindungstheorie zu haben. Es gibt schon einen Grund, warum es eine erste Bezugsperson gibt und erst im zweiten Lebensjahr die zweite Bezugsperson ähnlich wichtigen Status erlangt. Die erste Bezugsperson kann JEDER sein, ist halt die, die die meiste Zeit mit dem Baby verbringt. Meistens die Mutter. Mehr habe ich keine Lust auszuführen, kann man sich auch selbst ergooglen.


    Leben und Leben lassen. Für die Oma ist noch genügend Zeit, liebe TE. Mach es einfach so, wie du es für richtig hältst. Kritische Stimmen werden dich von nun an so oder so begleiten, denn als Mama darf von allem Seiten nach Herzenslust beurteilt, gewertet und sogar beleidigt werden. Denn nur so, wie man es selbst gemacht hat, ist es richtig. ;-)

    Und ja, ich weiß, dass das ein doofer schmaler Grat ist, jedenfalls beim ersten Kind. Dass man sich oft verunsichert fühlt und tausend widersprüchlichen "Ratschlägen" ausgesetzt ist, ein totales Dickicht, durch das man sich wühlen muss und wo man irgendeine Richtschnur braucht. Dass einem zu viel reingequatscht wird, im Zweifel von Leuten, die es keinen Funken besser wissen, oft im Gegenteil. Dass es manchmal schwierig ist, da den Kopf über Wasser zu halten und nicht durchzudrehen, weil allesneu und weißdochauchnicht und Schlafmangel, außerdem jede Menge Hormone und ganzes Leben umgekrempelt. Ich halte nur nichts davon, daraus dann "die Mutter weiß es am besten, und die anderen wissen nichts" zu stricken, so als Gegenreflex.

    Zitat

    Es gibt schon einen Grund, warum es eine erste Bezugsperson gibt und erst im zweiten Lebensjahr die zweite Bezugsperson ähnlich wichtigen Status erlangt.

    Sagt dir das deine Theorie? Die Praxis kann da sehr wohl von abweichen.


    Aber egal, es ging ja vor allem darum, dass man den Großeltern die Kinder nicht vorenthalten sollte. Wenn die TE das Gefühl hat, dies nur in ihrer Wohnung und in ihrem Beisein zulassen zu müssen, dann sei es so.


    Mit meiner Ältesten habe ich Schwiegermutter auch äußerst ungern allein gelassen, weil diese so verschrobene Ansichten hatte. Bei meinen anderen Kindern war mir das dann schon ziemlich egal. Da wusste ich ja schon – es schadet nicht.

    Was für ein Gemetzel ":/ . Ich schließe mich dem Unterstützerinnen an - hör auf deinen Bauch. Noch darfst du das, ohne dass man es dir zu sehr krumm nimmt. Meine Tochter ist sechs Monate und wurde bisher maximal zwei Stunden dem Papa übergeben.

    Schokominza15

    Zitat

    ohne einen feuchten Pups Ahnung von Bindungstheorie zu haben. Es gibt schon einen Grund, warum es eine erste Bezugsperson gibt und erst im zweiten Lebensjahr die zweite Bezugsperson ähnlich wichtigen Status erlangt. Die erste Bezugsperson kann JEDER sein, ist halt die, die die meiste Zeit mit dem Baby verbringt. Meistens die Mutter. Mehr habe ich keine Lust auszuführen, kann man sich auch selbst ergooglen.

    Dr. Google ist dein Lehrmeister, na dann!


    ein Beispiel gefunden:


    Bin krank,


    habe ich meine Symptome gegoogelt.


    Pest, Borkenkäfer oder Zylinderkopfdichtung.


    (Martina Bauß)

    Yep. Eine Mutter, die ihr Baby kaum an den Vater abgeben kann, hat meiner Ansicht nach ein Problem.


    Und das Kind wird eher nicht so eine tiefe Bindung zum Vater entwickeln. Vielleicht ist das ja gewollt, wenn er sich nicht dagegen auflehnt.


    Mein Mann ist voll berufstätig, trotzdem hat er stundenlang Känguruing im Krankenhaus bei ihr gemacht (1300g Frühchen) und stundenlange Spaziergänge. Ich habe abgepumpt.


    Und das hat sich gelohnt. ^^^^

    Yep. Eine Mutter, die ihr Baby kaum an den Vater abgeben kann, hat meiner Ansicht nach ein Problem.


    Und das Kind wird eher nicht so eine tiefe Bindung zum Vater entwickeln. Vielleicht ist das ja gewollt, wenn er sich nicht dagegen auflehnt.


    Mein Mann ist voll berufstätig, trotzdem hat er stundenlang Känguruing im Krankenhaus bei ihr gemacht (1300g Frühchen) und stundenlange Spaziergänge. Ich habe abgepumpt.


    Und das hat sich gelohnt. ^^^^