Wilhelm Tell

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    Somit habe ich ohnehin nicht zu erwarten, dass sie "den Ball zu mir spielt"...ganz davon abgesehen, dass sie das m.E. unter keinen Umständen wieder tun würde.

    Wenn sie es wirklich wollte, wuerde sie es tun. Zur Liebe gehoeren immer zwei. Wenn man meint, dass man alle entscheidenden Schritte selber machen muss, ist das schon ein Indikator dafuer, dass nicht auf beiden Seiten der Wille da ist.


    Ich persoenlich halte den "technischen Modus" nicht fuer so sonderlich entscheidend (so lange es nicht per SMS passiert). Ich habe aber diesbezueglich keine Erfahrungswerte in ausreichender Anzahl zu bieten. Letztlich denke ich, wenn du deinem Gefuehl folgst, was der beste Weg ist, wird das schon nicht verkehrt sein. Ist letztlich wohl vor allem eine Typsache, auf welchem Weg man glaubt, das eigene Anliegen besser herueberbringen zu koennen.

    Was ich mich frage, ist: Warum versucht sie den Kontakt zu mir aufrecht zu erhalten? Online schreibt sie mich immer wieder an – und ist irgendwie leicht zu..."verschrecken", geht bspw. gerne mal kurz nach Gesprächsbeginn mit einer vermutlichen Ausrede off. Dann war der Vorschlag den Kurs gemeinsam zu besuchen – drei Termine, von denen sie nur den zweiten wahrgenommen hat. Ihr Verhalten ist heute wie auch damals nicht leicht zu deuten.


    Vielleicht spielt sich das ganze nur in meinem Kopf ab, vielleicht hast du recht. Aber vielleicht ist auch mehr dahinter. Am Ende bleibt mir nur die Wahl einfach wegzuschauen und evtl. mein ganzes Leben lang von der Frage "was wäre, wenn?" verfolgt zu werden – oder der Sache auf den Grund zu gehen.


    Ein oder zwei Anfragen auf ein gemeinsames Treffen bspw. zum Essen oder Kaffeetrinken. Ein oder zwei Ablehnungen ohne Alternativvorschläge – das wäre eine m.E. recht deutliche Antwort auf meine Frage. Doch wenn sie mir Interesse an solchen Treffen deutlich macht, dann besteht die Möglichkeit weiterhin und somit, man kann schon sagen, "Pflicht" dahingehend weiter zu machen. Bis es klappt, oder eben nicht.

    Wilhelm Tell


    Nun, wenn sie wollte, dass du ihr Verhalten deuten kannst, koennte sie es dir ja erklaeren.


    Wenn sie sich ambivalent verhaelt, denke ich, ist es wichtiger, dass du weisst, wie du dazu stehst und dich dazu verhaeltst, als was es von ihr aus "bedeutet". Es ist, was es ist; man muss da nicht viel hereingeheimnissen.

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    Ein oder zwei Anfragen auf ein gemeinsames Treffen bspw. zum Essen oder Kaffeetrinken. Ein oder zwei Ablehnungen ohne Alternativvorschläge – das wäre eine m.E. recht deutliche Antwort auf meine Frage. Doch wenn sie mir Interesse an solchen Treffen deutlich macht, dann besteht die Möglichkeit weiterhin und somit, man kann schon sagen, "Pflicht" dahingehend weiter zu machen. Bis es klappt, oder eben nicht.

    Ja nun. Das gibt's leider oefter mal, dass Leute nicht gut "nein" sagen koennen und dann irgendwie herumeiern. Wenn du ein Treffen willst, bekommst du es oder nicht, und falls nicht, ist es voellig egal, was fuer ein Blabla sie darum herummacht. Das bedeutet nichts. Was zaehlt ist bloss, was passiert. Mein Prinzip in solchen Faellen ist: Ich frage zwei Mal nach einer Verabredung. Wenn das keinen Erfolg hat, war's das – es sei denn, es kommt eine klare Anfrage mit konkretem Vorschlag von ihr, der dann auch so klappt.

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    Ich frage zwei Mal nach einer Verabredung. Wenn das keinen Erfolg hat, war's das – es sei denn, es kommt eine klare Anfrage mit konkretem Vorschlag von ihr, der dann auch so klappt.

    Du sagst es. Der erste Schritt scheint so weit von Erfolg gekrönt zu sein: Werden uns im Laufe dieser Woche treffen, Rundgang in der Stadt usw. Dann schau ich weiter. Ein Schritt nach dem anderen...