@ Comran

    Der Vergleich mit der Pfütze ist schon witzig...


    Allerdings wahre ich schon einen gewissen Anspruch. Ich bin sicher nicht wahllos.


    Mit " Die Männer werden immer passender" meine ich, es gibt augenscheinlich mehr Schnittmengen. Dieser Mann übt den gleichen Beruf aus, sogar die gleiche Fachrichtung...folglich hat er das gleiche Bildungsniveau, bewegt sich in einem ähnlichen gesellschaftlichen Kontext, zusätzlich hat er ein großes Hobby, das auch ich habe....hinzu kommt, dass er kultiviert ist, witzig, optimistisch und äh ja, attraktiv und ein passendes Alter hat... Klingt jetzt erst mal nicht nach einem Typ Marke "Vollpfosten."


    Aber vielleicht ist das auch eine Art Selbstschutz? Der letzte war selbst verheiratet mit Familie und daher augenscheinlich kein praktisches Risiko und dieser Mann ist jünger, ungebunden, aber aus derart gutem Holz, dass ihm die Frauenwelt eigentlich offen steht.


    Und ja, ich bin ehrlich...Würde das Gegenüber offensiv drauf einsteigen, dann würde ich sicher bzgl eines Flirts/Kontakt nicht nein sagen. Ob das aber gleichbedeutend ist mit Sex bzw Fremdgehen steht ja noch mal woanders. Klingt vielleicht naiv...ist vielleicht der fehlenden Erfahrung geschuldet. ???


    LG

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    und auch aus der verantwortung heraus, ein kind zu haben, das beziehungsleben anhand seiner eltern erlernt. dem wollte ich nicht vorleben, dass man zusammenbleibt, weil man das eben so macht und einer dabei seine bedürfnisse mal einfach zu vergessen hat, hauptsache der andere ist glücklich.

    Dafür hast du deinem Kind das andere Extrem vorgelebt. Dass das Glück deines Kindes zurückstehen muss hinter dem Glück der Mutter. Und dem Kind ist es dabei völlig egal, das du jetzt nachts besseren Sex hast als vorher... es hat sein Elternhaus dabei verloren. Selbst wenn der Vater noch Kontakt hat, ist der Umgang jedes zweite Wochenende ein völlig anderer als in einer intakten Familie.


    Das kann man versuchen gut zu reden... bleibt aber trotzdem Kacke fürs Kind. Und die Vielzahl an Trennungskindern, die in psychologischer Behandlung oder "nur" Verhaltensauffällig sind, zeigt das deutlich. Die Kinder, die das ohne Schmerz und Probleme weggesteckt haben, sind eher die Ausnahme als die Regel.

    Und das ist eine gute Familie für die Kinder. Denn Kinder definieren die Ehe ihrer Eltern nicht über die Qualität der körperlichen Anziehungskraft zwischen ihren Eltern. Für Kinder haben Eltern keinen Sex. Und daher verstehen sie auch keine Trennung die aus diesem Grund vollzogen wird. Wenn sie viel streiten würden, wäre das was ganz anderes. Kinder wollen Mama und Papa zuhause haben. So einfach ist das für sie.

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    Unerfüllte Sehnsüchte werden Dich auf dauer ganz langsam von innen auffressen. Es gibt so vieles zu erleben auf dieser Welt, viele aufregende und spannende Dinge. Nur "OK" ist vielleicht nicht genug, um darauf zu verzichten.

    Richtig. Es gibt viele Sehnsüchte und so viele was man erleben kann - auch innerhalb einer Ehe. Sex mit Fremden ist nicht alles (und schafft auf Dauer sowiso keine Befriedigung). Es spricht nichts dagegen, wenn sie sich ein neues Hobby sucht. Sich Kontakte sucht. Freunde trifft. Sport macht. Urlaube. Man kann soviel machen ohne Fremdzugehen und ohne seine Ehe zu gefährden.


    Die Frage ist: Ist wirklich der (langweilige) Ehemann das Problem oder ist man es nicht vielleicht man selbst? Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied - und eine Familie auf den Müll zu werfen für eine Option mit einem anderen Mann.... ein sehr hoher Preis.

    Zitat

    es hat sein Elternhaus dabei verloren. Selbst wenn der Vater noch Kontakt hat, ist der Umgang jedes zweite Wochenende ein völlig anderer als in einer intakten Familie.

    aufs schwarze gezielt und dabei den billiardtisch getroffen. ;-D


    aber der versuch war schon gut und in 95% der fälle hättest du auch getroffen, schade schade nur, dass es auch familien gibt, die paarebene und elternebene zu trennen vermögen, so dass das kind zu gleichen teilen bei beiden elternteilen ist und zusätzlich freien zugang zu beiden wohnungen hat.


    du musst dich nicht entschuldigen, fische künftig einfach etwas sorgsamer in der klischeekiste.

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    Und daher verstehen sie auch keine Trennung die aus diesem Grund vollzogen wird. Wenn sie viel streiten würden, wäre das was ganz anderes. Kinder wollen Mama und Papa zuhause haben. So einfach ist das für sie.

    kinder werden älter und bekommen zwischenmenschliche schwingungen sehr wohl mit, unzufriedenheit strahlt man aus, es sei denn, man spielt kasperltheater den kindern zu liebe. wie die das dann finden, wenn sie als erwachsene sehen, dass die eltern sich nach dem flüggewerden trennen, weil sie es auf grund der kinder nicht früher tun wollten....phu.

    Ich sehe es so.


    In deiner Beziehung gibt es aus deiner Sicht Defizite, aus Sicht deines Mannes nicht. Die Kinder die ihre Beide liebt sind so etwas wie der Kitt in eurer Beziehung geworden. Das Leben ist schön aber nicht aufregend, prickelnd usw. Dein Mann geht davon aus, dass du den Status so akzeptiert hast und fühlt sich deiner sicher. Hinzu kommt, dass er dein erster Mann war und du keine Vergleichsmöglichkeiten hast.


    Du merkst nun immer mehr, dass du den Status eurer Ehe so nicht akzeptieren kannst, da bei dir die Unzufriedenheit wächst.


    Was tun?


    Da frag ich doch mal direkt. Würdest du die Beziehung zu deinem Mann wieder mehr schätzen, wenn er bereit wäre sich zu verändern...oder willst du gar nicht, dass er sich verändert, weil dadurch eben der Reiz des neuen auch nicht gegeben wäre?


    Logischerweise suchst du nun das, was Alles gerne hätten. Die Sicherheit deiner Ehe für Kinder etc. und das Prickeln durch einen möglichen neuen Mann. Das bringt dich auch auf so absurde Ideen einer offenen Beziehung, die ja gar keine Option sind, weil dein Mann niemals zustimmen würde.


    Ich denke es wird sich in der nächsten zeit zeigen, welches deiner Bedürfnisse stärker ist. Sicherheit und Langeweile oder Unsicherheit und Aufregung.


    Versuche nicht Beides zu bekommen, denn mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du damit Schiffbruch erleiden. Du musst irgendwann eine Entscheidung treffen und dann dazu auch stehen.

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    und dieser Mann ist jünger, ungebunden, aber aus derart gutem Holz, dass ihm die Frauenwelt eigentlich offen steht.

    Was heisst "eigentlich"? Soweit ich lese, hat er kein Interesse an dir bekundet, das über reine Freundschaftlichkeit hinausgeht. Kann doch gut sein, dass er den lockeren Umgang mit dir geniesst, weil er sich aufgrund deines Alters und deines Zivilstandes "sicher" fühlt. Ich finde, du steigerst dich etwas stark in eine Sache hinein, die sich noch stark nur in deinem Kopf abspielt ...

    @ Allg

    Fasse meine Antworten an Euch zusammen:


    Im Falle einer Trennung würde bei uns definitiv das "Klischee"-Modell Fakt sein. Die Kinder würden bei mir leben, ihren Vater maximal am WE sehen, wahrscheinlich sogar nur jedes zweite WE. Alles andere wäre bei uns beruflich gar nicht praktikabel. Da ich aber dann Alleinverdienerin wäre, müsste ich Vollzeit arbeiten. Das würde dann wiederum für meine Kinder bedeuten, Papa nur jedes zweite WE und Mama ist beruflich gestresster, da sie Vollzeit arbeitet und hätte sicher weniger Zeit/Energie.


    Ob ich will, dass mein Mann sich verändert?


    Klingt erst mal gut... Aber auch utopisch, denn es wäre irgendwie "künstlich."


    Er hat ja nicht in all den Jahren groß nachgelassen, er war auch vor 20 Jahren nicht großartig anders. Klar in einigen Dingen lässt er sich mehr gehen als damals. Aber sein Wesen hat sich nicht verändert. Er war immer eher solide, bodenständig und kein Mann für große Worte u Taten.


    Ich bin es, die sich verändert hat.


    Und ob da ein aufregendes Kribbeln entstehen könnte? Weiß ich nicht....


    LG

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    Ich bin es, die sich verändert hat.

    Das ist wohl die Hauptursache für Trennungen. Man lernt sich jung kennen, geht dann in den Beruf und entwickelt sich Stück für Stück auseinander. Insofern erlebst du halt gerade einfach nur das reale Leben.


    Meiner Meinung nach ist das auch der Grund, warum eine Beziehung die man mit 40 eingeht, größere Erfolgsaussichten hat als eine mit 20. Mann hat dann schon die wichtigsten Lebensentscheidungen (Beruf,Kinder) getroffen und weiß, was man will.


    Du musst halt entscheiden, was dich glücklicher macht. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich bei dir eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Trennung spätestens, wenn die Kinder erwachsen sind.

    @ temare

    Da hast du sicher nicht unrecht. Aber es könnte doch auch sein, dass beide Partner sich verändern? Vielleicht in eine ähnliche Richtung? Dann wäre eine mit 20 geschlossene Beziehung ja nicht unsicherer.


    Was natürlich bei so jung geschlossenen Beziehungen bleibt, ist die fehlende Sturm und Drangzeit. Sprich man hat wenig bis keine Erfahrungen.


    Trennung? Das habe ich hier und heute nicht auf der Agenda.


    Wenn die Kinder erwachsen sind? Dann gehe ich auf die 50 zu..


    Dann ist es auch irgendwie zu spät um was nachzuholen,um noch mal durch zu starten...


    LG

    Zitat

    Dann ist es auch irgendwie zu spät um was nachzuholen,um noch mal durch zu starten...

    Eben. Und deshalb bin ich der Meinung, dass Du früher oder später frendgehen wirst. Irgendwann kommt einer, der offensiver ist.

    Zitat

    Dann ist es auch irgendwie zu spät um was nachzuholen,um noch mal durch zu starten...

    Wieso soll es mit 50 zu spät sein, um eine neue, richtige Liebe zu finden? Die Frage ist bloss, ob du noch so lange warten magst ... wobei, so lange ist es bis Ende 30 bis Anfang 50 auch nicht mehr ;-)

    Zitat

    Versuche nicht Beides zu bekommen, denn mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du damit Schiffbruch erleiden. Du musst irgendwann eine Entscheidung treffen und dann dazu auch stehen.

    :)z


    weißt du zimktkeks... bei dir bin ich mir immer nicht sicher, ob du wirklich ernsthaft hinterfragst, ob die beziehung mit deinem mann wirklich das ist, was du willst, oder ob du es nur aus dieser sicherheit genießen kannst, "mit dem feuer zu spielen" - und vielleicht nimmst du deine verknalltheiten manchmal sogar ernster, als du sie wirklich meinst??


    bei manchen deiner posts habe ich nämlich den eindruck, dass du es liebst zu flirten, dich zu verknallen, dein kopfkino anzuschmeißen, zu träumen... dann aber gerne in die langweilige geborgenheit deines mannes zurückkehrst. wenn das so ist, dann steh dazu, genieße das, mach keine pferde scheu und gut isses.


    wenn es aber tatsächlich in immer kürzer werdenden abständen, immer passender erscheinende männer sind... und du immer missmutiger in deine langweilige ehe zurückkehrst, dann ist es an der zeit, deinem mann in aller deutlichkeit zu sagen, wo deine defizite sind - und dann hat er es verdient, dass du ihm den ernst der lage klar machst.

    @ Schoko

    Aber vielleicht wähle ich die Männer unbewusst so aus, dass sie nicht offensiver sind bzw auf meine vorsichtigen Kontaktversuche nicht eingehen?


    Der letzte war selbst verheiratet und hatte Kinder, damit ich das Risiko einer Offensive ja faktisch erst mal gering/er.


    Und dieser ist fast 9 Jahre jünger, zwar ohne Anhang, aber eben (in meinen Augen) hat er aufgrund seiner sympathischen, offenen Art und dem guten Aussehen die große Auswahl auf dem "Singlemarkt." Folglich ist hier das Risiko ja auch nicht so enorm groß. Ich bin nicht Frankenstein, aber eben Ende 30 und kein Modeltyp. ;-)


    Das Unterbrwusste soll ja für vieles verantwortlich sein. :)z


    LG

    @ Flo

    Hm, also mein "Zivilstand" ist ihm nicht zwangsläufig bekannt...Das Gespräch ging nicht in diese Richtung und dann sagt man ja nicht eben so aus dem Zusammenhang gerissen " Ach ja und ich bin verheiratet "


    Naja 50 und Ende 30 ist Bitteschön noch ein großer Unterschied!


    Es geht ja nicht nur darum, noch einen Partner zu finden... Sondern auch noch was zu erleben, verrückte Sachen machen...


    Und wenn ich mich so umgucke mit 50 denken viele eher an den Rentenantrag als an einen Kurztrip in eine Metropole.


    Ich bin zwar Ende 30, sehe aber sehr jugendlich/ jünger aus und mag auch noch gern mal was erleben, Welt erkunden...Da können gleichaltrige oder ältere Partner nicht unbedingt mithalten. Mein Mann ist Mitte 40 und auch schon eher im "Ruhemodus"...okay, fairerhalber muss ich sagen, dass er eigentlich immer eher verhalten war. Liegt also weniger am Alter und mehr am Wesen.


    Das meine ich mit Aufschwung bei mir...ich fühle mich lebendig, hab verrückte individuelle Ideen...und bin nicht im "Ruhemodus."


    Ein kleines Beispiel: War kürzlich beim Fotografen und hab von mir eine Art Rockabilly Fotosession machen lassen...Großartige Bilder und hat Spaß gemacht. :)^


    Hänge ich mir jetzt auf.


    LG