Ich habe noch immer nicht ganz begriffen, was ihr alle meint bezüglich meinem Verhalten. Ihr könnt wirklich total ehrlich sein und könnt mir das direkt sagen. Ich gehe zu negativ an die Sachen heran? Oder was meint ihr damit? Bin übrigens 26

    Also ein letzter Eintrag.


    Du gehst halt oft auf Fragen nicht ein, ich glaube das hatte Kleio gemeint. So kann dir dann niemand so richtig helfen.


    Wie dem auch sei. Ich kann dir nur sagen: Wundere dich nicht, das ist wirklich normal in diesem Alter.


    Alle meine Freundinnen, die schlaue, schöne Frauen mit einer eigenen Karriere sind, haben das auch erlebt. Und die denen es anders ging, sind jetzt mit Anfang 30 Single.


    Heute ist es eben nicht mehr so, dass wir mit 20 den perfekten Partner finden und gleich heiraten. Es braucht viel Zeit und Introspektion. Und dann klappt das schon. Mach es dir nicht unnötig schwer. Es bist nicht DU allein. Es sind sehr wahrscheinlich die gesellschaftlichen Umstände. Und die Reife wird ganz von selbst mit der Zeit kommen. Auch bei den Männern.

    Und noch zu der Geschichte mit der Ex Affäre der jetzt ein Freund ist.


    Das geschah als ich 26 war. Ich hätte mir niemals niemals NIEEE in tausend Jahren gedacht, dass ich eben 6 Jahre später so einen tollen Freund haben würde, wie ich eben dann vom Leben geschenkt bekommen habe - und dass ich letzte Woche das Baby des anderen rumgetragen habe, während ich und seine Frau darüber gequatscht haben, wann es denn bei mir und meinem Freund soweit sein wird. x:)


    That's life. Es ist manchmal schwer und dramatisch. Und manchmal ist es fast schon komisch liebevoll und schön! :p>

    @ -vietnamesin-

    Zitat

    Deine Haltung kann ich absolut nicht verstehen und NEIN es ist nicht das nomalste de Welt mal eben Sex zu haben und dann verpiselt sich einer von beiden. Sex als Ware ala Kaugummi. Nö. Da mache ich nicht mit.

    Da spricht mal wieder ein Blinder von der Farbe. %-| Du hast aber schon gelesen, was ich so ganz am Anfang von mir aus darüber geschrieben habe?! ... Du musst meine Haltung nicht verstehen, du bist ja nicht ich und andersherum, aber deine abwertenden Unterstellungen mit dem Kaugummi-Vergleich kannst du für dich behalten.

    Zitat

    Ich bin schon der Meinung das man dem anderen gegenüber eine Verantwortung hat, sobald man merkt das der andere Gefühle hat-wenn man es merkt, meistens ist das der Fall, dann sollte man auch handeln. Wie ich schon sagte haben die bisherigen Männer bei mir korrekt gehandelt, sie waren ehrlich, noch bevor sie mit mir Intim geworden sind.

    Ich sage anderen vorher, dass ich keine Beziehung suche und nicht verliebt bin, wenn ich den Eindruck habe, dass die Liebe und Sex nicht trennen mögen. Gleichwohl gibt es Menschen, die dann insgeheim denken, aus meinem Nein würde ein Ja nach dem Sex bzw. im Laufe der Zeit. Denen ist nicht zu helfen, aber das sind die größten Dramaqueens gewesen und kamen auch damit an, dass ich für die verantwortlich gewesen wäre. Was ist denn mit deren Verantwortung mir gegenüber? Eigentlich haben die ja mich belogen.


    Und nein, wenn nichts vorher besprochen worden ist vorm Sex, dann ist das Intimwerden gleichwohl kein Beziehungsversprechen. Da müsste die Gegenseite vorher den Mund aufmachen, wenn der das so essentiell wichtig ist. Ich kann ja auch nicht hellsehen und jedem bei sowas anmerken vorher, dass derjenige mehr von mir will als nur eine nette unverbidnliche Zeit miteinander.

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    Zitat

    Heute ist es eben nicht mehr so, dass wir mit 20 den perfekten Partner finden und gleich heiraten. Es braucht viel Zeit und Introspektion.

    Mangels eigener Erfahrung frage ich mal einfach: Kann es sein, dass die Fähigkeit, andere Personen auch tiefgründiger wahrzunehmen und zu werten, nachgelassen hat? Kann es sein, dass die Wahrnehmung flüchtiger ist, auch dadurch bedingt, dass gerade bei jungen Menschen, die Fähigkeit eingeschränkt ist, auch Mimik, Gestik und Stimmlage wahrzunehmen und zu verarbeiten- auch durch verstärkte Kommunikation per digitaler Verbindung und weniger familiärer Kommunikation, auch durch häufigen Wegfalls von näherungsweise gleichaltrigen Geschwistern, die wenn, dann auch noch mehr oder weniger isoliert in eigenen Zimmern aufwachsen?


    Mir persönlich fällt es manchmal schwer, Menschen nur aus ihrem geschriebenen Text heraus zu verstehen, da fehlen mir oft Zusatzinformationen, die ich eben aus Mimik, Gestik und Stimmlage (im Unterbewusstsein eventuell auch der natürliche Geruch) heraus entnehme, damit die Mehrdeutigkeit des geschriebenen Textes eindeutiger würde.


    Auch ein Mensch auf einem Bildschirm oder einem Foto wirkt für mich oft anders, als wenn ich ihn real sehe, höre, rieche und berühre ...


    Mir fällt manchmal auch auf, dass mich z.B. Menschen mit einem Duft der Kosmetikindustrie (wobei ja geschätzterweise jede 10. Frau genauso riecht) in der Wahrnehmung irritieren.


    Ich persönlich halte für das Kennenlernen einer Person das reale sinnliche Wahrnehmen für elementar.

    Zitat

    dass man jemanden durchaus sympathisch finden kann als Person (Persönlichkeit) und zu wertschätzen sowie intim mit ihr zu werden ohne eine Beziehung zu wollen oder verliebt zu sein

    Ich glaube, dass, wenn ich keine Partnerin hätte, es für mich sehr schwer wäre, mich in eine Person, die ich sympathisch finde, die ich wertschätze und mit der ich intim werde, nicht zu verlieben und auf eine Beziehung mit ihr zu verzichten ...


    Für mich ist das eher kausal: Wenn ich eine Person sympatisch finde, dann wertschätze ich sie eher, dann werde ich mit ihr auch eher intim und würde mich dann auch verlieben und würde mich auf eine Beziehung mit ihr freuen. Aber vielleicht sehe ich auch eine Beziehung weniger zwanghaft- für mich ist eine Beziehung ein sehr freies Gebilde und das Gegenteil von persönlicher Einschränkung ... Aber ist das wirklich generationenbedingt?


    Oder ist das "Ex & Hopp" auch in Beziehungsfragen eine der Marktwirtschaft geschuldete Denk- und Gefühlswelt, die alle Lebensbereiche durchdringt?

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    Zitat

    Geratet ihr auch ständig an den Falschen Mann ?!?!

    Nein, aber ich bin in meinem Leben auch schon an einige Männer geraten, die nicht als fester, dauerhafter Partner zu mir gepasst haben. Das halte ich aber, in einem gewissen Rahmen, für total normal. Zumindest, wenn es einem nicht darum geht irgendeinen Partner zu haben, sondern einen Partner, der wirklich gut zu einem passt, und umgekehrt.


    Dazu ist es, denke ich, wichtig, dass man sich selbst darüber im Klaren ist wer man selbst ist, welche Bedürfnisse man hat und was man vom Leben will. Für wichtig halte ich es auch mit sich selbst im Reinen zu sein und sich so zu mögen, wie man ist. Als Mensch mit Makeln. Jeder hat welche :-)


    Von diesem Punkt aus, kann man natürlich Menschen kennenlernen. Ich denke, wenn man dabei offen, interessiert und neugierig ist, dann kann man eigentlich nicht verlieren und nur dazugewinnen. Seien es nette oder kuriose Dates. Und seien es Bekanntschaften, Freunde, Bettteiler oder (potentielle) Partner. Solange man einen Menschen nicht wirklich kennt, kann man auch gar nicht sagen wohin der gemeinsame Weg führen könnte.


    Wenn man authentisch ist und sich selbst und seine eigenen Grenzen kennt und respektiert, dann kann man auch beim Kennenlernen nichts verkehrt machen. Egal, ob man beim ersten Date oder erst nach Monaten oder Jahren Sex hat. Jeder, wie es für ihn passt. Wer mich billig findet, weil ich nichts gegen unkomplizierten Sex habe -> als potentieller Partner unpassend. Oder eben auch umgekehrt! Wenn beide mit offenen Karten spielen (und keine Spielchen), dann merkt man ja sehr schnell ob, und auf welcher Ebene, es passt oder passen könnte.


    Was andere davon halten und was andere anders machen, das halte ich im Endeffekt für absolut irrelevant.

    SkyFullofStars, du kannst es auch mit Äpfeln vergleichen-)


    Wenn du ein paar vom Straßenrand probiert hast, um dann festzustellen, dass diese grün und sauer sind und nicht schmecken – so liegt es nicht an dir..

    Zitat

    Ich suche die Fehler ständig an mir und habe selbstzweifel und es ist schwer diese Dinge abzustellen

    Mit dem "schwer" abstellen ist relativ. Du möchtest doch jemanden an Deiner Seite, der Dich gut ergänzen kann, der Deine zwischenmenschliche Art versteht und auch mit den unterschiedlichen Facetten an Dir klar kommt, oder?


    Wenn Du Dich zu sehr verbiegst und verstehlst wird es mit der Partnerschaftsanbahnung nicht gut klappen. Du hast aber durchaus die Chance Dir ein positives Selbstbildnis über Dich aufzubauen. Konzentriere Dich auf die Dinge, die Dir Spaß machen, die Du auch mit anderen Menschen gern machst.


    Es wäre gut, wenn Du nicht gleich in den Anfängen zu hoch mit den Erwartungen an das Kennenlernen heran gehst.


    Das sich bei Dir bereits nach kurzer Zeit die Spreu vom Weizen getrennt hat, ist nicht schlimm. Das empfindest Du nur für Dich selbst so. Man stiehlt sich auf die Art keine Lebenszeit, und kann sich wieder auf neue Begegnungen konzentrieren.


    Der richtige Mann für Dich und Dein Leben wird keinen Zweifel daran lassen, wie sehr er Dich will und alles dafür tun, damit ihr diesbezüglich schnell im Einklang seid. Hab Zuversicht und Mut. :)z :)^

    Intimität bedeutet für mich auch ein Stück weit Verantwortung. Geschlechtsverkehr kann man ja wohl kaum mit dem Kratzen im Ohr vergleichen. Das nur auf der Basis gewisser Sympathie zu betreiben ist doch größtenteils ein Stück Triebabfuhr. Dass man den anderen immerhin nett findet macht es nicht verantwortungsvoller: Nicht jeder Mann kriegt einen hoch bei einer unsympathischen Frau. Natürlich kann ja jeder machen was er will. Aber nicht alles was irgendwie geht ist automatisch gut. Das was harlekin schreibt klingt für mich jedenfalls nicht wirklich gesund. Manches klingt sogar abwertend und empathielos. Und gleich vorneweg, nein, meine Welt ist alles andere als schwarz weiß. Auch wenn ich Promiskuität nicht gutheiße sondern als Symptom einstufe.