Gleichaltrige Kontakte fehlen

    Hallo zusammen,

    ich dachte, ich frag euch Mal nach ein paar Anregungen, da ich (w/51) mir mittlerweile relativ verloren vorkomme.

    Nicht ganz überraschend, aber doch heftig, sind mir nun alle altersähnlichen Kontakte um die 50, wie Freundschaften und Bekannte, weggebrochen. Es gibt noch ein paar lockere Kontakte, rund 10 Jahre älter oder vereinzelt auch welche um etwa 15-20 Jahre jünger. Mit den Jüngeren habe ich allerdings allmählich immer weniger Überschneidungen, ich denke, das läuft sich immer mehr aus…und dann?

    Ich mach mir echt schon ziemlich Sorgen um mein Sozialleben oder ist das normal so?

    Ansonsten…habt ihr ein paar Ideen, wie man aus so einer Isolation herausfindet? Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen, danke 😊

  • 15 Antworten

    Hallo! Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich bin fast in der gleichen Lage, wie du. Einige Jahre älter, ich arbeite nur noch ab und an, als Vertretung, habe viele Freunde und Bekannte, die alle verheiratet sind. Als Wtwe fühlt man sich irgendwann wie das 5. Rad am Wagen. Alle aus der Familie verstorben, bis auf meine 90 jährige Mutter. Wie sieht es denn mit deiner Familie aus? Noch berufstätig, hast du Kinder, Geschwister? Ich könnte dir viele Tipps geben, aber durch die momentane Corona Situation ist alles etwas schwierig geworden! Bei uns werden von der Kirche aus sehr schöne Nachmittage für Menschen in deinem Alter angeboten, das hat mit der Konfession gar nichts zu tun, jeder ist willkommen. Beispiel: Gymnastik ab 50, Yoga, Koch und Backnachmittage oder einfach Nachmittage mit Kaffee und Kuchen zum klönen. Da lernt man viele Leute kennen. Die Gruppen bieten auch Ausflüge oder Konzertabende an, u.v.m

    .Momentan soll im September eventuell wieder begonnen werden. Erkundige dich einfach Mal. Dann die ganzen Single Reisen, da kann man gute Kontakte knüpfen, momentan wegen Corona auch nicht das A und O. Was hältst du von einem Haustier? Das ersetzt nicht eine menschliche Bindung, aber du bist zu Hause nicht alleine.Und wenn du dich für einen Hund entscheidest, tust du noch etwas für deine Gesundheit. Was meinst du, wieviel Leute man kennenlernt, beim Gassi gehen mit dem Hund? Und du bekommst Liebe zurück. Tanzklub wäre auch eine Idee, momentan wegen Corona auf Eis gelegt. Was mir noch spontan einfällt, was hältst du von einem Ehrenamt? Da lernst du mit Sicherheit Menschen kennen und neue Kontakte. Kannst du dir vorstellen, sterbende ehrenamtlich in einem Hospiz zu betreuen oder bei einem ambulanten Hospizdienst die Familie des Patienten zu unterstützen? Dafür muss man allerdings eine Schulung machen. Diese Ehrenamtlichen werden dringend gesucht. Wenn du mit dieser Thematik nicht zurecht kommst, wie wäre es mit dem grünen Engel? Diese ehrenamtlichen Mitarbeiter tragen hellgrüne Kittel, daher der Name. Im Krankenhaus auf den Stationen besuchen sie die Patienten, die keinen Besuch bekommen, z.b.weil sie keine Angehörigen mehr haben. Du findest Patienten in jedem Alter. Die Gespräche und Themen kommen von alleine, stimmt die Wellenlänge, kann sich daraus mehr ergeben, egal ob Mann oder Frau, eine nette Freundschaft, gemeinsame Interessen. Mit Maske, dem nötigen Abstand und der gegebenen Händedesinfektion, ist das machbar. Malkurs, Töpferkurs. Es gibt genug Möglichkeiten, wenn du wirklich bereit bist, neue Kontakte zu knüpfen. Eventuell klappt das nicht alles auf Anhieb, aber wird schon werden. Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute! P.s. die Volkshochschulen bieten auch vieles an. Das Programm kannst du dir ansehen, vielleicht findest du etwas, was deinen Interessen entspricht.

    Alias 974483 schrieb:

    Ansonsten…habt ihr ein paar Ideen, wie man aus so einer Isolation herausfindet? Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen, danke 😊

    Du hast ja auch die Leute kennengelenrt, die du jetzt kennst. Wieso meinst du, dass es irgendwann nicht mehr so sein wird?



    Alias 974483 schrieb:

    Nicht ganz überraschend, aber doch heftig, sind mir nun alle altersähnlichen Kontakte um die 50, wie Freundschaften und Bekannte, weggebrochen. Es gibt noch ein paar lockere Kontakte, rund 10 Jahre älter oder vereinzelt auch welche um etwa 15-20 Jahre jünger. Mit den Jüngeren habe ich allerdings allmählich immer weniger Überschneidungen, ich denke, das läuft sich immer mehr aus…und dann?

    Was konkret sind deine Bedenken? Du hast ja offensichtlich Kontakte oder glaubst du nicht, dass da die eine oder andere sich zu einer Freundschaft entwickeln wird? Meinst du, dass das irgend etwas mit dem Alter zu tun hat?



    Hyazynthe schrieb:

    Bei uns werden von der Kirche aus sehr schöne Nachmittage für Menschen in deinem Alter angeboten, das hat mit der Konfession gar nichts zu tun, jeder ist willkommen. Beispiel: Gymnastik ab 50, Yoga, Koch und Backnachmittage oder einfach Nachmittage mit Kaffee und Kuchen zum klönen.

    Mir ist auch aufgefallen, dass ist Kurse für 50+ gibt. Ich dachte mir nur, aha, noch mehr Angebot zu den restlichen Kursen.

    Alias 974483 schrieb:

    Ich mach mir echt schon ziemlich Sorgen um mein Sozialleben oder ist das normal so?

    Ansonsten…habt ihr ein paar Ideen, wie man aus so einer Isolation herausfindet? Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen, danke 😊


    Sind die Dinge, die Hyazynthe aufgezählt hat Optionen, oder hast du sowieso Interessen und gehst ihnen nach?

    @ Melete

    Über das Thema mit dem „Alter“ habe ich in der Tat oft kontroverse Gespräche bis hin zu Diskussionen. Bislang konnte ich das offenbar niemandem so wirklich erklären, aber mir ist es irgendwie wichtig, dass Menschen, die mir nahe stehen, auch Mal genau in meinem Alter sind. Und viele müssen es ja nicht sein…

    Meine Bedenken sind, dass sich auch bei mir Mal irgendwelche Tendenzen hin zu Depressionen oder sowas entwickeln könnten und dann wäre es sicher besser, wenn man das vorab angeht, bevor man da irgendwie reinschlittert. Einige meiner Freundinnen und Freunde von früher nehmen Psychopharmaka, daher macht es mir eigentlich schon den Kopf, dass es in der Hinsicht wohl ein gewisses Risiko gibt.

    ***

    Die Ideen, Vorschläge und Gedanken von Hyazynthe fassen die gesamte Situation nochmal gut zusammen, vielen Dank hierfür 😊

    Ein paar Überlegungen und Versuche hatte ich in der Hinsicht auch schon vorgenommen, war aber auch verstärkt auf Partnersuche, da ging dann der eher soziale-freundschaftliche Bereich etwas unter.

    Was bestimmte Verpflichtungen betrifft, wie festgelegte Termine oder Monatsbeiträge, werde ich vorerst noch ein bisschen zurückhaltend bleiben, da mir manchmal das Durchhaltevermögen gefehlt hat bzw. ich nach der Arbeit auch einfach oft noch ein Ruhebedürfnis habe. Auf 6 Jahre Ehrenamt in einem sozialen Bereich schaue ich zurück, das war eine tolle Zeit! Daher nehme ich jetzt Mal als Anregung mit, mich nochmal verstärkter nach flexiblen und eher offenen Angeboten auszurichten. Früher war ich Mal in einem Lesekreis, den eine Bibliothekarin an meinem letzten Wohnort geleitet hatte, den vermisse ich sehr…

    Alias 974483 schrieb:

    Über das Thema mit dem „Alter“ habe ich in der Tat oft kontroverse Gespräche bis hin zu Diskussionen. Bislang konnte ich das offenbar niemandem so wirklich erklären, aber mir ist es irgendwie wichtig, dass Menschen, die mir nahe stehen, auch Mal genau in meinem Alter sind. Und viele müssen es ja nicht sein…

    Und was ist die Erklärung dafür? Ich gehe davon aus, dass du da gute Erfahrungen mit gleichaltrigen gemacht hast, die du mit älteren oder jüngeren nicht gemacht hast, oder?


    Alias 974483 schrieb:

    Meine Bedenken sind, dass sich auch bei mir Mal irgendwelche Tendenzen hin zu Depressionen oder sowas entwickeln könnten und dann wäre es sicher besser, wenn man das vorab angeht, bevor man da irgendwie reinschlittert. Einige meiner Freundinnen und Freunde von früher nehmen Psychopharmaka, daher macht es mir eigentlich schon den Kopf, dass es in der Hinsicht wohl ein gewisses Risiko gibt.

    Ja, kann ich gut nachvollziehen.

    Du hast ja auch die Leute kennengelenrt, die du jetzt kennst. Wieso meinst du, dass es irgendwann nicht mehr so sein wird?

    Alias 974483 schrieb:

    Was bestimmte Verpflichtungen betrifft, wie festgelegte Termine oder Monatsbeiträge, werde ich vorerst noch ein bisschen zurückhaltend bleiben, da mir manchmal das Durchhaltevermögen gefehlt hat bzw. ich nach der Arbeit auch einfach oft noch ein Ruhebedürfnis habe. Auf 6 Jahre Ehrenamt in einem sozialen Bereich schaue ich zurück, das war eine tolle Zeit! Daher nehme ich jetzt Mal als Anregung mit, mich nochmal verstärkter nach flexiblen und eher offenen Angeboten auszurichten. Früher war ich Mal in einem Lesekreis, den eine Bibliothekarin an meinem letzten Wohnort geleitet hatte, den vermisse ich sehr…

    Naja, da sind gleich zwei Dinge dabei, die auch jetzt gehen, sowohl Ehrenamt als auch Lesekreis. Das mit dem Ruhebedürfnis kann ich nachvollziehen, allerdings habe ich festgestellt, dass ich zwar dann meine Ruhe habe, die mir aber nicht so viel Energie gibt, wie die Leidenschaft, der ich nachgehen kann. Da treibe ich mich dann schon mal dahin und bin dann froh, weil meine Batterien dann wieder aufgeladen sind.

    Alias 974483 schrieb:

    Nicht ganz überraschend, aber doch heftig sind mir nun alle altersähnlichen Kontakte um die 50, wie Freundschaften und Bekannte, weggebrochen.

    Was sind denn das für Gründe, die heftig, aber nicht überraschend sind?

    Hyazynthe schrieb:

    Als Wtwe fühlt man sich irgendwann wie das 5. Rad am Wagen.

    Das muss überhaupt nicht so sein. Oder hast du dich früher, wenn du Single warst, auch als 5. Rad gefühlt?

    Ich glaube alles im Leben hat seine Zeit. Klar kann man heute sein Leben so gestalten, wie man möchte. Trotzdem fällt mir auf, dass Menschen, die "den Anschluss verlieren" oder "nicht mit dem Strom mitschwimmen (können)", zunehmend Kontakte verlieren. Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein.

    Man geht halt zur Schule und beginnt danach eine Lehre oder ein Studium. Bis das vorbei ist, ist das erstmal für alle gleich und man hat doch in aller Regel automatisch Kontakte.

    Danach dröselt sich das auf durch die Arbeit. Aber dann suchen sich doch die meisten (würde ich meinen) einen festen Partner und gründen eine Familie. Da hast du dann automatisch wieder Kontakte durch den Partner und erst recht durch die Kinder. Auch hier eigentlich wieder aufgrund von Kita und Schule. Zurück bleiben die Singles.

    Diese kommen eventuell wieder ins Spiel, wenn die Kinder größer werden und so langsam das Nest verlassen. Wieder enger werden die Familienbande, wenn die erwachsenen Kinder sich niederlassen und selbst eine Familie gründen. Da bleiben die Singles dann auch wieder zurück. Und Singles sind dann nicht nur die, die keinen festen Partner gefunden haben, sondern auch die Geschiedenen und Verwitweten. Die kennen aber das Partnerleben und ich finde, die trifft es besonders hart, wenn da "niemand" ist.

    Wobei ich auch finde, das zunehmend Familien vereinsamen. Das Leben hat sich so stark auf die eigene Familie konzentriert, dass Bekanntschaften nach und nach weggebrochen sind. Wenn die erwachsenen Kinder dann weiter weg gezogen sind, vereinsamen meines Erachtens auch zunehmend die "verwaisten" Eltern.

    Und ein ganz großer Faktor ist das Thema Arbeit. Das ist meistens Dreh- und Angelpunkt. Und danach bleibt einfach auch nicht mehr viel Zeit, um groß Freundschaften zu pflegen. Da war zu Jugendzeiten einfach mehr Zeit da. Und ich finde es völlig normal, dass ab einem gewissen Alter nach der Arbeit die Batterien einfach auch überwiegend leer sind. Den zusätzlich anstehenden Alltagskram hat jeder an der Backe. Auch das frisst Zeit und Energie.

    Und das man mit anderen Altersgruppen weniger Überschneidungen hat, finde ich normal. Eben weil alles im Leben seine Zeit hat.

    Guten Morgen :-) am Sonntag Abend schreibe ich etwas mehr, da ich heute unterwegs bin. Doch es tut gut, dass ich jetzt Mal vertiefter zum Nachdenken komme über das Thema, bislang fühlte es sich so nach einer ungewollten Passivität an.


    Zitat

    Was sind denn das für Gründe, die heftig, aber nicht überraschend sind?


    Es ist fast zeitgleich meine Ehe zerbrochen, ebenso meine langjährigen Freundschaften. Inwiefern da ein Zusammenhang besteht oder bestehen könnte, versuche ich immer wieder für mich auszusortieren, doch das ist irgendwie mühsam und vielleicht auch gar nicht so wichtig.

    Alias 974483 schrieb:

    Guten Morgen :-) am Sonntag Abend schreibe ich etwas mehr, da ich heute unterwegs bin. Doch es tut gut, dass ich jetzt Mal vertiefter zum Nachdenken komme über das Thema, bislang fühlte es sich so nach einer ungewollten Passivität an.


    Zitat

    Was sind denn das für Gründe, die heftig, aber nicht überraschend sind?


    Es ist fast zeitgleich meine Ehe zerbrochen, ebenso meine langjährigen Freundschaften. Inwiefern da ein Zusammenhang besteht oder bestehen könnte, versuche ich immer wieder für mich auszusortieren, doch das ist irgendwie mühsam und vielleicht auch gar nicht so wichtig.

    Guten Morgen! Ehe zerbrochen? Mir wird vieles klar. Das mußt du alles zuerst aufarbeiten und dauert seine Zeit. Meine Ehe war die Hölle auf Erden. Gemeinsame Kontakte zerbrachen. Mittlerweile habe ich meinen eigenen Freundeskreis und einen neuen Partner, das Gegenteil von meinem Mann. Wir leben nicht zusammen und werden nicht heiraten. So weit bin ich noch lange nicht, die Wunden sitzen zu tief. Das braucht Zeit. Alles Liebe für dich!

    Zitat

    Es ist fast zeitgleich meine Ehe zerbrochen, ebenso meine langjährigen Freundschaften. Inwiefern da ein Zusammenhang besteht oder bestehen könnte, versuche ich immer wieder für mich auszusortieren, doch das ist irgendwie mühsam und vielleicht auch gar nicht so wichtig.

    Ich finde Ursachenforschung schon wichtig, wenn ich mit einem Zustand nicht zufrieden bin. Dass gleichzeitig die Ehe und lauter Freundschaften zerbrechen, kann schon was bedeuten, außer es handelte sich dabei durchweg um gemeinsame Freunde.

    Guten Abend 😊

    Ich melde mich Mal zurück mit ein paar weiteren Erkenntnissen, auch auf eure Beiträge hin. 😊

    Melete

    Zitat

    Du hast ja auch die Leute kennengelernt, die du jetzt kennst. Wieso meinst du, dass es irgendwann nicht mehr so sein wird?

    Das ist eine gute Frage, es kommt mir um einiges komplizierter vor, das dürfte der Hauptgrund sein.

    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass du da gute Erfahrungen mit gleichaltrigen gemacht hast, die du mit älteren oder jüngeren nicht gemacht hast, oder?

    Es gab eben vor allem die beiden „besten Freundinnen“, später auch noch eine Dritte. Sie wanderte aus und mir war die Distanz dann zu groß. Da ich sie aus der Schule und Grundschule kannte, war das Alter auch entsprechend. Ausschließlich gute Erfahrungen habe ich dabei nicht Mal unbedingt, ich denke zwar gerne an die tollen Zeiten und Momente, aber es gab auch schwierige Situationen, wo ich mich manchmal schon gefragt habe, ob das überhaupt passt für eine Freundschaft.


    Jetzt kann ich Freundschaft wieder neu definieren, denke ich, aber vielleicht bin ich da auch auf dem Holzweg. Wenn ich jedoch die unguten Gefühle nicht mehr haben möchte, muss ich raus aus meiner „Komfortzone“, das ist so im Moment meine Erkenntnis. Was dabei das eigentliche Ziel ist, muss ich mir aber noch genauer überlegen.

    melb1985

    Eine total interessante Perspektive, was du beschreibst, finde ich. Den Blick auf etwas isolierte Familien hatte ich bislang nicht, aber vielleicht kann ich da auch Mal etwas näher hinschauen. Was Singles betrifft, hatte ich bislang immer den Gedanken, dass sie weniger Einsamkeit verspüren als manche Menschen in einer Beziehung, weil sie im Grunde mehr Freiheiten haben.

    Das könnte bei mir jetzt auch so ein Aspekt sein, dass sich mein Freiheitsgefühl spürbar verändert während einer Partnerschaft und mir dadurch ein paar Möglichkeiten fehlen, die für mich eine gewisse Sinnhaftigkeit geben würden.

    Hyazynthe

    Zitat

    Das mußt du alles zuerst aufarbeiten und dauert seine Zeit.

    Ja, das wäre bestimmt sehr wichtig, ich weiß nur nicht so richtig, wie. Über die Phasen nach einer Beziehung, wie sie allgemein beschrieben werden, fühle ich mich schon hinausgewachsen.

    Aber ich merke auch, dass mich einiges von früher heute irgendwie noch blockiert und ich wäre froh, wenn sich das mit der Zeit einfach legen oder normalisieren könnte.

    Zitat

    Alles Liebe für dich!

    Ganz lieben Dank, das wünsche ich dir auch! @:)

    CoteSauvage

    Zitat

    Ich finde Ursachenforschung schon wichtig, wenn ich mit einem Zustand nicht zufrieden bin. Dass gleichzeitig die Ehe und lauter Freundschaften zerbrechen, kann schon was bedeuten, außer es handelte sich dabei durchweg um gemeinsame Freunde.

    Ich akzeptiere die Beweggründe meiner Freundschaften für die Beendigung. Einen wirklichen Zusammenhang sehe ich für mich gerade nicht unbedingt, aber für die andere Seite könnte das schon sein, stimmt.

    Soweit bin ich jetzt Mal gekommen und hoffe, die kommende Woche bringt noch ein paar helle Momente ;-D

    Zitat

    Das könnte bei mir jetzt auch so ein Aspekt sein, dass sich mein Freiheitsgefühl spürbar verändert während einer Partnerschaft und mir dadurch ein paar Möglichkeiten fehlen, die für mich eine gewisse Sinnhaftigkeit geben würden.

    Ich glaube ähnliche Gefühle haben manche Eltern, deren Kinder das Nest verlassen haben. Da freut man sich auf die neue Freiheit und wenn es dann soweit ist, merkt man, dass einem was fehlt. Da muss man sich auch erst dran gewöhnen.


    Und Singles haben durchaus mehr Freiheiten, um gegen die Einsamkeit was zu tun. Am Ende des Tages kommt man aber doch in eine leere Wohnung und muss sich um seinen Kram allein kümmern.


    Die Medaille hat eben immer zwei Seiten.

    Du hast es auf den Punkt gebracht, genau das ist es, abends das leere und einsame Haus. Bei gutem Wetter kann man sich immerhin noch draußen aufhalten, auf dem Balkon oder der Terrasse sitzen. Wenn es früh dunkel ist, empfinde ich das noch bedrückender. Meine geliebte Samtpfote verstarb vor gut einer Woche, seitdem ist es noch schlimmer geworden. Wenn ich die Haustür aufschliesse, kommt mir niemand mehr entgegen. Für ein neues Tier ist es noch zu früh. Viele Grüße.

    Oh, das tut mir sehr leid mit deiner kleinen Samtpfote, liebe Hyazynthe…zum jetzigen Zeitpunkt ist es vielleicht wirklich noch etwas früh, sich nach einem neuen Tier umzuschauen, aber vielleicht kommt bald wieder eine süße Katze in dein Leben und macht dich wieder fröhlicher…alles Gute!

    Alias 974483 schrieb:

    Oh, das tut mir sehr leid mit deiner kleinen Samtpfote, liebe Hyazynthe…zum jetzigen Zeitpunkt ist es vielleicht wirklich noch etwas früh, sich nach einem neuen Tier umzuschauen, aber vielleicht kommt bald wieder eine süße Katze in dein Leben und macht dich wieder fröhlicher…alles Gute!

    Dankeschön!