• Gleichberechtigung der Geschlechter

    Ich habe einen Beitrag auf Youtube gesehen, indem eine hübsche junge Frau Männern Tipps gibt wie man Frauen behandeln soll. Darin heißt es auch, dass Männer unbedingt immer das Essen der Frau bezahlen müssen. Ich finde das schon ein "starkes Stück", vor allem weil ich beinahe täglich im Fernsehen Beiträge höre, wo Frauen fordern endlich den Männern…
  • 699 Antworten

    Also ich für meinen Teil habe schon öfter die Initiative beim anderen Geschlecht ergriffen. Ansonsten kann frau manchmal warten bis zum Sanktnimmerleinstag, dass der Mann einen anspricht. Es gibt nämlich noch mehr von der Sorte, die das nicht gut können oder zu schüchtern sind. Und ich hatte mit meiner Methode damals auch Erfolg.


    Zum Bezahlen kann ich nur sagen, dass mir das irgendwann unangenehm ist und ich entweder protestiere oder im Gegenzug den Mann dann ebenfalls einlade. Es gibt einen langjährigen Bekannten von mir, mit dem ich regelmäßig Kaffee trinken gehe. Er zahlt immer und er lässt es einfach nicht zu. Ich habe mich damit abgefunden, da er mich einfach schon von klein auf kennt und mir das nicht unangenehm sein muss. Und so ein Kaffee jede oder jede zweite Woche kostet zum Glück nicht die Welt. :)_

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    Ich bin eher keine Feministin, soll heissen die Hauptaufgabe was Geld an geht liegt beim Mann, ums schnell und grob auszudrücken.

    Wieso? Frauen gehen ja heutzutage auch arbeiten, verdienen auch Geld. Wieso sollte also das "zahlen" Aufgabe der Männer sein?

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    Wenn mir ein Mann gut gefällt, sende ich aber schon eindeutige Zeichen, die ihm signalisieren, dass er mich ansprechen darf.

    Also sofern du kein Schild hoch hälst auf dem "SPRICH MIT MIR !" steht dürfte kein Mann diese Zeichen verstehen. ;-D


    Zum Thema: Vielleicht sollte der TE öfter MIT als ÜBER Frauen sprechen und nicht zuviel auf Einzelmeinungen auf Youtube geben. Sämtliche angesprochenen Punkte können von Frau zu Frau extrem stark schwanken. Klar gibt es die "Prinzessinen" die nen Mann als Versorger wollen aber es gibt auch mehr als genug Frauen die das albern finden. Ebenso das ansprechen. Klar gibt es Frauen die unbedingt darauf warten angesprochen zu werden, aber das ist nicht zwangsläufig ne Taktik sondern einfach deren eigener Schüchternheit geschuldet.

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    Es war so dass wenn wir essen gingen mal Papa alles bezahlt hat und ein anderes mal Mama alles bezahlt hat.

    Das hatte ich schon verstanden, aber um sagen zu können: Mal zahlt der, mal der, müssen ja getrennte Kassen vorhanden sein, also hatte dein Vater "sein" Geld und deine Mutter hatte "ihr" Geld und sie haben sich dann immer mal gegenseitig eingeladen. Das Geld wurde offensichtlich nicht zusammengelegt, sondern jeder ging arbeiten und hatte sein Geld und sein eigenes Konto?


    So handhaben das heutzutage ja viele, ich denke, das es eigentlich kein Problem sein dürfte, eine Frau zu finden, die getrennte Kasse machen möchte und auf gegenseitiges ausgewogenes Einladen steht. Darauf stehen jedenfalls die meisten, die ich so kenne. Meins wär's wie gesagt nicht. Ich möchte zu Beginn eingeladen werden und seine Bereitschaft spüren, mich zu "versorgen" und spätestens wenn man sich dann entscheidet, eine Familie zu gründen, kommt alles in einen Pott, dann gibt es nicht mehr "mein" und "sein" Geld, sondern nur noch gemeinsames Vermögen. Aber das kann ja wie gesagt glücklicherweise jeder so handhaben, wie er möchte :-)

    @ heldenplatz

    Das gilt für mich, wie andere das mache ist ihre Sache. Also ich suche mir schon einen Mann der das auch so sieht das er mehr für die Finanzen zuständig ist.

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    Ich möchte zu Beginn eingeladen werden und seine Bereitschaft spüren, mich zu "versorgen" und spätestens wenn man sich dann entscheidet, eine Familie zu gründen, kommt alles in einen Pott, dann gibt es nicht mehr "mein" und "sein" Geld, sondern nur noch gemeinsames Vermögen.

    Das Bedürfnis, von einem Mann "versorgt zu werden" hat man als berufstätige Frau ohne gemeinsame Kinder doch zunächst im Normalfall nicht!?

    Was soll man da denn groß diskutieren?


    Wenn du keine Frauen ansprechen willst, weil dir das nicht liegt, dann lass es halt. Wenn du nicht immer bezahlen willst, dann bezahle nicht immer.


    Wie andere das handhaben und was die wollen, sollte dein Leben eigentlich nicht so tangieren, dass das in einem Jammerfaden über die böse Gleichberechtigung enden muss ":/ .


    Beziehungen sind übrigens Privatsache und werden so geführt, wie die Personen diese führen wollen.

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    Wenn man das genau nimmt auf den Punkt, dann würde das in allen Bereichen gelten und Frauen dürften harte Arbeit auch nicht ablehnen, weil wegen Gleichberechtigung! Ist aber nicht so. Ich bin nicht unbedingt für die 100% Gleichberechtigung, auch nicht in einer Beziehung.

    Ich finde Gleichberechtigung schon wichtig. Das bedeutet ja nicht, dass jeder alles können und machen muss, sondern nur, dass er es (theoretisch) darf. Wenn sich jemand einer Arbeit körperlich nicht gewachsen fühlt, darf er sie natürlich ablehnen – egal ob er männlich oder weiblich ist. Ich finde aber, jeder sollte die freie Wahl haben und nicht von vorneherein aufgrund seines Geschlechts ausgeschlossen werden. Wenn sich eine Frau körperlich stark genug für schwere Bauarbeiten fühlt und in dem Bereich arbeiten möchte und es kann, wieso nicht? Soll sie dürfen, genau so, wie manche Männer auch, während es für andere gar nichts wäre, weil sie lieber im Büro sitzen und nicht einen Nagel in die Wand schlagen können.


    Was man an anderen attraktiv findet und sich von einem Partner wünscht, steht auf einem anderen Blatt.

    Zitat

    also hatte dein Vater "sein" Geld und deine Mutter hatte "ihr" Geld und sie haben sich dann immer mal gegenseitig eingeladen. Das Geld wurde offensichtlich nicht zusammengelegt, sondern jeder ging arbeiten und hatte sein Geld und sein eigenes Konto?

    Es gab kein gemeinsames Konto oder einen "Topf" mit Geld zu Hause, aus dem sich jeder sein Geldbörse angefüllt hat. ;-D Aber es war auch nicht so dass das so "eisern" getrennt wurde.

    Zitat

    Beziehungen sind übrigens Privatsache und werden so geführt, wie die Personen diese führen wollen.

    Da ist unsere Frauenministerin aber anderer Meinung. ;-)

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    Das Bedürfnis, von einem Mann "versorgt zu werden" hat man als berufstätige Frau ohne gemeinsame Kinder doch zunächst im Normalfall nicht!?

    Ich hatte es, keine Ahnung was der "Normalfall" ist. Viele haben es wohl tatsächlich nicht, wenn es aus rein finanzieller Sicht nicht nötig ist. Ich hatte es in emotionaler Hinsicht, obwohl ich rein finanziell betrachtet auch nicht auf einen Versorger angewiesen war.

    "Früher" war das auch noch so. Da war die Frau für den Haushalt zuständig und der Mann hat das Geld "nach Hause gebracht". Typisches Rollenbild eben. Da war man als Frau darauf angewiesen einen Mann zu finden der einen versorgt.


    Aber die Frauenbewegung war es doch, die dieses System aufgebrochen haben und die Gleichberechtigung wollten.

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    Ich finde Gleichberechtigung schon wichtig. Das bedeutet ja nicht, dass jeder alles können und machen muss, sondern nur, dass er es (theoretisch) darf. Wenn sich jemand einer Arbeit körperlich nicht gewachsen fühlt, darf er sie natürlich ablehnen – egal ob er männlich oder weiblich ist. Ich finde aber, jeder sollte die freie Wahl haben und nicht von vorneherein aufgrund seines Geschlechts ausgeschlossen werden. Wenn sich eine Frau körperlich stark genug für schwere Bauarbeiten fühlt und in dem Bereich arbeiten möchte und es kann, wieso nicht? Soll sie dürfen, genau so, wie manche Männer auch, während es für andere gar nichts wäre, weil sie lieber im Büro sitzen und nicht einen Nagel in die Wand schlagen können.


    Was man an anderen attraktiv findet und sich von einem Partner wünscht, steht auf einem anderen Blatt.

    Danke!!!


    Wieso manche Menschen Gleichberechtigung mit alle müssen alles gleich gut können und sich quasi ihre Rechte verdienen, habe ich nie verstanden. Beide Geschlechter sind da zu abstrusen Gedankengängen fähig.