• Gleichberechtigung der Geschlechter

    Ich habe einen Beitrag auf Youtube gesehen, indem eine hübsche junge Frau Männern Tipps gibt wie man Frauen behandeln soll. Darin heißt es auch, dass Männer unbedingt immer das Essen der Frau bezahlen müssen. Ich finde das schon ein "starkes Stück", vor allem weil ich beinahe täglich im Fernsehen Beiträge höre, wo Frauen fordern endlich den Männern…
  • 699 Antworten

    *Feder zück und mond+sternes Beitrag von 12:36 unterschreib*


    Vor allem den Teil mit der Verhandlungsstrategie, weil das auf die elementaren Unterschiede zwischenFrau und Mann abzielt, aber die wiederrum haben dann nichts mit Benachteiligungzu tun.

    @ ballagia:

    Wenn du mir auch noch sagst auf welche angebliche Studie du dich beziehst und wie die ihre Werte gewinnt, gebe ich dir gerne eine Antwort. Denn schon in that's amores Studie war Deuschland signifikant über dem Mittel und ich glaube nicht, dass es da noch eine Rechtfertigung zu regionalen Unterschieden braucht.

    @ that's amore:

    Zitat

    Interessanter Weise zeigte sich, dass sich kaum etwas ändert, wenn die Frauen mit Karenz aus der Berechnung herausgenommen werden. Die Gehaltsunterschiede verringern sich um ein Drittel – aber zwei Drittel bleiben bestehen.

    Mit Verlaub: Wenn sie schreiben 2/3 des Ergebnisses bliebe bestehen, wenn man die Frauen mit Karenzzeit heraus nimmt heißt das, dass sie sie durchaus in das Gesamtergebnis von 100% hinin gerechnet haben ! Desweiteren fragt es auch wie Ergebnisoffen diese Studie überhaupt ist, wenn sie eine Veränderung von 33% als unerheblich ansieht.

    Zitat

    Kann aber auch sein dass in manchen Köpfen immer noch drinnen ist "Die Arbeit eines Mannes ist mehr wert". Kann.

    Kann es, vielleicht. Aber mal ehrlich – wegen der reinen Möglichkeit und einem Unterschied von 5% – wenn man Neuverträge betrachtet wird es wie Heldenplatz ja auch schon sagt eher 0% sein hier einen auf Mitleid machen und Benachteilung schreien ist wohl leicht übertrieben.


    Vor allem, wenn das dann als Ausrede für irgendwelche Arbeitsmarkt betreffende Mechanismen herhalten soll die dann im gegensatz Männer kras benachteiligen und den betroffenen Frauen kaum etwas bringen. Oder glaubst du ernsthaft, dass eine Frau noch einen Nutzen von Quoten hat, wenn bekannt wird, dass sie ihre Stelle aufgrund eben jener Quote bekommen hat ? Wäre das bei mir der Fall gewesen hätte ich vermutlich direkt wieder kündigen können...

    Die Zeit bezieht sich wieder einmal auf die unbereinigte Lohnlücke der Altverträge, diverse Branchen, Kinderzeit etc egal sind.


    Einfach einmal die taz vergleichen – da liest es sich schon wieder ganz anders: http://www.taz.de/!113197/

    ****Amitolane, ja Fraune in Karenz wurden hineingerechet - aber die Aussage dass der Unterschied durch Kinder kriegen oder nicht "nur" 1/3 "rechtferitgt" ist ja auch drinnen. Dann sind es halt nicht 5 Kleinwägen in 10 Jahren, sondern "nur" 3.


    Auch denke ich dass ich nirgendwo erähnt habe dass ich eine Frauenquote propagiert hätte - oder hab ich das? ???


    Was mich einfach stört ist wenn statistische Evidenz einfach negiert wird und durch ein "Ich sag aber dass das anders ist!" ersetzt wird. Ich sauge mir ja Sachen nicht aus den Fingern. WARUM es so ist, kann man dsikutieren, da sind soweit ich weiß keine Daten da.


    Aber anders Denksbeispiel: ich habe sogar in meinem linksliberalen, akademisch geprägten Umfeld erlebt dass Mänenr für blöd erklärt werden wenn sie den Hauptteil der Elternzeit nehmen. Dass diese Männer belächelt werden. Einmal abgeshen davon dass selbst in diesem Umfeld die Väter nur den wesentlich kürzeren Zeitraum wählen. (Ich finde es schon mal gut so dass sie es machen...)


    Und dass im Zweifelsfall der Beruf der Frau in fast jedem Fall weniger "wichtig" ist, als sein Beruf? Warum ist das so? Ich glaube dass da sehr wohl in usneren Köpfen noch sehr traditionelle Denkmuster drinnen sind - und wir diese mehr oder weniger bewust leben.


    Ich ahbe zB als Mädchen verboten bekommen Fußball zu spielen "weil das tun Mädchen nicht!" Hat jetzt vielleicht wenig mit dem Einkommen zu tun " aber Burschen weinen nicht/Mädchen spielen nicht Fußball" ist eine Diskriminierung beider Geschlechter. Ebenso ist es diskimierend wenn man erwartet dass die Mutter primär für das Kind zuständig ist, und der Vater sich primär in der Versorgerrolle wiederzufinden hat. Für jedes einzelen Individium.


    Was ich hier darstellen möchte ist dass es sich eben in untershciedlichen Indikatoren äußert das Männer und Frauen eben immer noch nicht gleich (und teiwleise noch nicht mal gleichwertig) behandelt werden. Und wenm Frauen sich weniger nach Gehalterhöhungen fragen trauen dann ist das meist leider ebenso Erziehung und weniger Neigung oder "Biologie".


    Und in diesem Fall hat Heldenplatz recht - es wird von Frauen weniger erwartet einen Mann anzusprechen, teilweise werden Frauen auch immer noch halböffentlich an den Pranger gestellt wenn sie in dieser Hinsicht offensiv unterwegs sind ("Schlampe" etc., es gibt sogar den englischen Begriff des Slutshaming).

    Es geht mir gar nicht darum, wie groß genau die Lücke ist.


    Ob nun 22% oder 12%.


    Es geht um den Vergleich innerhalb Europas.


    In den anderen Ländern bekommen Frauen auch Kinder....

    Ja Amitolane, 8% hört sich für mich realsistisch an - aber der Untershcie mit Österreich wo er ja bei 18% zu leigen scheint - erklärt sich dann trotz allem durch eine konservativere (ländlichere?) Gesellschaft und durch Strukturunterschiede - und wahrscheinlich nur bedingt dadurch dass Frauen "feiger" sind als in Detuschland nach mehr Lohn zu fragen.

    Zitat

    Ich ahbe zB als Mädchen verboten bekommen Fußball zu spielen "weil das tun Mädchen nicht!" Hat jetzt vielleicht wenig mit dem Einkommen zu tun " aber Burschen weinen nicht/Mädchen spielen nicht Fußball" ist eine Diskriminierung beider Geschlechter.

    Nun Damenfußballmannschaften gibt es mittlerweile Gott sei Dank. Und weinen dürfen Männer auch. ;-)

    Ja heldenplatz, es ändert sich! Aber eben nicht von heute auf morgen!


    Das ich Fußball speilen woltle ist vielelicht 25 Jahre her. Und in meiner damaligen Zeit gab es in einer 30.000 Einwohner Stadt auch keine Mädchenfußballmannschaft. Jetzt sind viele Gleichaltrige von mir inzwischen schon Mütter - die sagen wir 5-jährige Mädchen haben. Und die vielleicht nicht so viel darüber nachgedacht haben wie ich, sondern unterbwusst gar nicht auf die Idee kommen dass ein Mädchen vielleicht Fußball spielen wollen würde.


    Was beduetet das? Das bedeutet dass wenn es damals für sagen wir (aus der Luft gegriffene Zahl) 70% der Mädchen "unschicklich" war Fußballz us pielen heute vielleicht imemr noch 50% der jungen Eltern ihrer Tochter das nicht ermöglichen wollen/können/auf die Idee kommen.


    uUnd wenn es bis in die 70er Jahre gesetzlich(!) möglich war dass Männer ihrer Ehefrau das Arbeiten verbieten, dann ist das immer noch in den köpfen drinnen. Und die Kinder die damals groß geworden sind, sind genau die Leute die heute die Generation sind, die das sagen haben. Oder möchtest du mir Heldenplatz nicht sagen dass dein Rollenbild auch durch deine Eltern geprägt ist?


    Es braucht verdammt viel Denkarbeit um aus Rollen rauszukommen die man gelernt hat. Ja Arbeit.

    Jedenfalls erkennen wir die strukturelle Benachteiligung des Mannes in der Gesellschaft.


    Das weibliche Geschlecht heiratet nicht gern nach unten, sondern nur nach oben. Das heißt, das männliche Geschlecht wird in der Partnerschaft für die Versorgung verantwortlich gemacht, während das weibliche Geschlecht die Kinder für sich beantsprucht.


    Vom männlichen Geschlecht wird durchs weiblichen Geschlecht Erfolg und Belastbarkeit erwartet, um ihm etwas bieten zu können.


    Teilzeitarbeit sind für das männliche Geschlecht praktisch undenkbar.


    Ebenso psychische Empfindsamkeiten oder gar Erkrankungen.


    Das männliche Geschlecht ist also mehr als doppelt benachteiligt. Einzig beruflicher Erfolg, so denn vorhanden, stellt auch nur einen schwachen Trost dar.


    Vom weiblichen Geschlecht hingegen wird praktisch nichts erwartet, weder berufliche Leistungen noch psychische Stabilität, sondern stattdessen Verständnis und Rücksicht vom männlichen Geschlecht eingefordert.


    *:)

    Zitat

    Vom weiblichen Geschlecht hingegen wird praktisch nichts erwartet, weder berufliche Leistungen noch psychische Stabilität, sondern stattdessen Verständnis und Rücksicht vom männlichen Geschlecht eingefordert.

    *rofl*

    Zitat

    Sie werden ja gar nicht benachteiligt!


    Lediglich arbeiten diejenigen, die ihre Beziehungen, Freundschaften, Gesundheit und Familie opfern, einen zusätzlichen Karrierevorteil heraus. Für den sie mit sozialen Nachteilen bezahlen.

    Genau hier liegen doch die Benachteiligungen. Warum kann ein Mensch, dem die Kinderaufzucht egal ist, in einer Gesellschaft damit einen Karrierevorteil erlangen?

    Zitat

    Genau hier liegen doch die Benachteiligungen. Warum kann ein Mensch, dem die Kinderaufzucht egal ist, in einer Gesellschaft damit einen Karrierevorteil erlangen?

    Wie willst du die Menschen dazu zwingen, sich fort zu pflanzen? ???

    Dass die Frauen "feiger" sind oder schlichtweg nicht so Karrierebwusst und Geldgierig ist ja auch schon einer der Gründe, dass in Deutschland überhaupt die 6-8% existieren. ;-)


    Ob es in Österreich bereinigt wirklich 16% sind wage ich auch irgendwie zu bezweifeln. Ich hätte eher geagt, dass duch das ländliche wenn eher der unbereinigte Wert höher liegen müsste...


    Ansonsten hat Goldtau mi ihrem provokanten Kommentar nicht einmal soo unrecht. Klar erscheint es auf den ersten Blick ein Klischee, aber fakt bleibt, dass bei Frauen eher akzeptiert wird, wenn sie nur das hübsche Accessoire spielen als wenn ein Mann sich von einer Frau aushalten ließe...

    @ Goldtau

    Zitat

    Und was hast du davon, wenn das weibliche Geschlecht andere Männer, also mich, anspricht?

    Dann kann er hier einen Faden mit der Behauptung, dass Frauen nur Männer ansprechen, die Arschlöcher sind/geil aussehen/Kohle haben, eröffnen. Dann kann er seinen Missmut weiterhin frönen über die schrecklichen Weiber überall und wie diese die Wurzel alles Übels sind.