• Grosse Beziehungsprobleme nach Puff- und Strip-Club Besuch

    Hallo zusammen! Meine Freundin und ich sind bald 4 Jahre glücklich zusammen. Wir verstehen uns sehr gut und haben nur selten Streit. Wenn wir Streit haben geht es meistens immer um das gleiche Thema: - Ich war mit einer Arbeitskollegin beruflich im Ausland. Sie hatte die Idee etwas über den Zimmerservice zu bestellen, das hatten wir gemacht und so das…
  • 301 Antworten
    Zitat

    Von den ganzen "Verfehlungen" ;-) würde mich nur die Äußerung "ich denke bei der SB auch an andere Frauen und Bekannte" stören.

    Das hat sie ihn aber gefragt. Wer nicht mit der ehrlichen Antwort auf eine Frage umgehen kann, der soll sie gar nicht erst stellen.


    Ich werde das meinen Freund nie fragen, weil ich mit der süßen Illusion, dass er nur an mich denkt, gut lebe. ;-)

    @ Haaze

    Zitat

    Da wir Petronas Freundin ja nicht fragen können frag ich einfach mal Euch, sofia, sherimoon, lola x, märzblume usw: Warum stört es Euch, wenn ein Mann - zufällig und aus Neugier - ein Striplokal besucht, was genau denkt Ihr, was passieren könnte und warum habt Ihr so Angst davor, wenn er es nochmal tun würde, weinn es sich eben ergibt? Warum würdet Ihr ihm in diesem Moment nicht vertrauen können?

    Ich hätte damit kein Problem. Ich wäre vielleicht ein bisschen irritiert, dass es so interessant ist, wie ein Laufhaus von innen aussieht, aber wenn ich grundsätzlich Vertrauen habe, wäre das nicht das Problem.


    Das Problem sehe ich in der Haltung, dass es völlig egal ist, welche Gefühle etwas bei mir (wäre ich an der Stelle von Petronas Freunding) auslöst, wenn es um die mögliche Wiederholung der Aktionen geht. :-/ Ich würde nichts fordern, aber wenn es dem Mann mit dem ich zusammen bin, egal ist, wie ich mich durch sein Verhalten fühle, kann man sich ja gleich trennen. :-/ Also ja, ich möchte, dass es die Möglichkeit gibt, MEINETWEGEN auf irgendetwas zu verzichten. Ich will nicht hören: "Egal wie du das siehst, ich mache sowieso was ich will." Natürlich macht jeder was er will. Aber warum gehört zu diesem Wollen nicht auch die Rücksichtnahme auf den anderen? Auch freiwillige Treue kann mal einen Verzicht erfordern, dazu sollte man schon fähig sein.


    Es geht eben nicht um Verbote, sondern um freiwillige Rücksichtnahme des anderen.

    Zitat

    Was mich bei so Sachen aber immer etwas anfrisst ist die Tatsache, dass von dem toleranteren Partner Rücksicht und Verständnis gefordert wird, man selbst aber nicht bereit ist auch etwas Verständnis und Rücksicht zu zeigen - so wird es nunmal nicht funktionieren. Beide müssen einen Schritt auf den anderen zusammen.

    Ähm ja. Das ist ja wohl die größte Selbstverständlichkeit. ;-D Wundert mich, dass du meinst das betonen zu müssen. Im übrigen wird die Rücksicht und das Verständnis des weniger toleranten viel leichter und viel automatischer "abgerufen". Wenn man sich nicht sofort trennen will, beweist das ja automatisch, dass man eine gewisse Akzeptanz für das Handeln des anderen aufbringt.

    Ich habe das Gefühl für einige wäre die einzig akzeptable Reaktion des TE gewesen zu sagen "es tut mir entsetzlich leid, ich wollte dich nicht verletzen, ich tu es nie wieder". :-/


    Dass er diesen Kniefall nicht machen wollte versteh ich vollkommen schließlich hat er nichts falsches getan.


    Die angeblich trotzige Reaktion: Er hat doch nicht gesagt: "ich mache was ich will und werd wieder hingehen", sondern, dass er keine konkreten Pläne hat, aber in einer Situation in der es das einzige Bier in der Stripbar gibt, würde er halt wieder hingehen. Warum auch nicht?

    Zitat

    Ja, ne, ist klar. Ich entschuldige mich für den Fall, dass ich mich wiederhole: jeder definiert "Normalsein" anders.

    du hast mich nicht verstanden. mir ging es nicht darum etwas als normal abzustempeln, mir ging es darum dir zu zeigen dass es mit einer "normalität" (wessen auch immer) nichts zu tun hat! es geht hier darum, dass der TE nichts schlimmes getan hat, das schlimme ist in ihrem kopf passiert!!!


    ein beispiel: ich sage klar und deutlich zu meiner freundin (und das ist mein ernst): wenn du dir mal ne kurzhaarfrisur schneiden lässt hat das keine positiven auswirkungen auf unsere beziehung!


    so, und jetzt? ja, ich mache ihr damit quasi vorschriften was ihr äußeres angeht, böse, gell? schlimm, ich weiß. leider ist es aber subjektiv für mich definitiv so, dass ich kurzhaarige frauen nicht begehrenswert finde. und bei dem respekt den ihr hier fordert hätte sie keine wahl als beim frisör nie die radikale variante zu wählen und ihre blonden langen haare abschneiden zu lassen. blöder zwiespalt, oder? ich muss respektieren, dass ich ihr keine vorschriften machen darf, sie muss respektieren dass sich meine (sexuellen) gefühle zu ihr im fall der fälle negativ verändern würden. wer ist jetzt der böse? ich spreche doch nur das aus was mir wichtig ist, sie hat wie jeder andere ein recht auf selbstbestimmung... (um jeglicher spekulation zuvorzukommen: sie versteht mich und ich habe ihr meine gedanken diesbezüglich offen genug geschildert. im gegenzug kann ich wunderbar verstehen und akzeptieren wenn sie durch äußere einflüsse irgendwann doch mit ner kurzhaarfrisur heimkommt...)


    was bei einem solchen divers zu diskutierenden thema hilft ist gegenseitiger respekt, vertrauen und selbstbewusstsein. ich respektiere ihre selbstbestimmung, ich vertraue auf ihr verständnis und ihr handeln und ich bin selbstbewusst genug zu sagen: sorry, is so.

    Gut und böse

    Mich irritiert, dass hier von "richtig" und "falsch" (gut und schlecht, schlimm und nicht schlimm) geschrieben wird. Fast so, als gäbe es eine objektive Wahrheit, an der die jeweiligen Handlungen und Gefühle gemessen werden könnten :-/???

    @ asat

    Zitat

    Also nochmals konkret an die Mädels die diese Einstellung vertreten: Seid ihr in der Lage in einer langfristig glücklichen Beziehung zu einem selbstbewussten und erfolgreichen (nicht nur bezogen auf Job, Geld oder so, sondern auf die gesamte Lebenssituation) Mann zu leben? Würde mich echt

    Ich glaube zwar nicht, dass sofia, sheriMoon und ich eine Einstellung vertreten, wie ihr anscheinend (an zickige Ex-Freundinnen denkend) vermutet, aber sei's drum, ich antworte trotzdem: Und zwar relativierend. ;-D Kommt ja wohl stark auf die sonstigen Eigenschaften des Mannes an. Erfolgreich und selbstbewusst kann auch ein arroganter mir unsympathischer Mensch sein. ;-) Mit dem könnte ich dann logischerweise keine Beziehung, geschweige denn eine glückliche führen. :=o Ich halte mich selbst für stark, also ja, ich brauche für eine glückliche Beziehung auch ein starkes und selbstbewusstes Gegenüber. :)z Aber ich brauche und will mit Sicherheit niemanden, der sich schon aus Prinzip weigert auf meine Empfindlichkeiten (sind nicht so wahnsinnig viele, aber ein paar hat mMn jeder Mensch) mit Rücksichtnahme zu reagieren. Womöglich sind meine Grenzen wesentlich weiter als die von Petronas Freundin, aber ich erwarte genauso viel Respekt und Rücksichtnahme, wie ich bereit bin zu geben.

    Zitat

    es geht hier darum, dass der TE nichts schlimmes getan hat, das schlimme ist in ihrem kopf passiert!!!

    Das ist deine individuelle Meinung - und keine Allgemeingültige. Für dich und für mich hat er nichts Schlimmes getan, für die Freundin schon.


    Ich kann deine Gedankengänge schon verstehen, aber wir kennen nun mal die Beziehung nicht in all ihren Facetten. Vielleicht ist die Freundin ja sonst total offen und locker drauf, nur bei dem Thema etwas "konservativ".


    Der Freundin wird andauernd vorgeworfen, dass sie nicht tolerant ist, etc, dabei toleriert der TE auch nicht die Einstellung/Ansicht der Freundin. Beide haben ein Problem und beide sollten daran arbeiten.

    Ach ja noch eine Frage an den TE: wenn dich der Puff so angewidert hat und du auch das Strip-Lokal nicht gerade reizend fandest, warum "drohst" du deiner Freundin quasi an, dass du, wenn sich die Gelegenheit wieder ergeben würde, wieder dort hingehen würdest? Ich finde das ziemlich widersprüchlich. Es ist die eine Sache, der Neugierde zu folgen, um einen neuen Eindruck zu erfahren. Aber, wenn man nun diese Neugierede gestillt hat und keinen Anreiz mehr hat, dort hinzugehen, wieso reibt man dann dem Partner so etwas unter die Nase. Das ist der Aspekt, der mich wirklich zum Grübeln bringt.

    Zitat

    Er ist beruflich unterwegs OK, BERUFLICH also..und wieso kann er dann nicht einfach nur dort arbeiten und wenn Feierabend ist, dann macht er sonstwas..aber nicht sowas wie im Puff spazieren gehen, oder einen Stripclub besuchen?

    Zitat

    Aber wenn er beruflich unterwegs ist und am Abend dann langeweile hat, ja und pech, zuhause würde er ja auch vor dem TV sitzen, oder sonstwas machen..aber sicher nicht im Puff spazieren gehen.

    Tja, ich schrieb es ja schon von Anfang an: Offensichtlich gibt es einfach Menschen, die erwarten, dass man sich genauso langweilt wie zu Hause, wenn man schon beruflich unterwegs sein muss .....:=o:=o:=o


    Nur damit der Partner nichts zu beanstanden hat......


    also ich hätte es schon eher komisch gefunden, wenn er sich da zurückgezogen und Fernsehen geguckt hätte anstatt mit den anderen mitzugehen .... das käme mir eher unnormal vor ;-D

    Also ich verstehe beim besten Willen nicht, warum der Faden so sehr in Schwarz-Weiß-Malerei ausartet. :-o


    Es geht hier um die Einstellungen und Gefühle von Petronas und seiner Freundin. Die zwei müssen einen Umgang mit dem Thema finden, der für BEIDE ok ist. Es geht hier nicht um eine allgemeine Feststellung von irgendwelchen vermeintlichen Wahrheiten.


    Selbst TILT redet ja von gemeinsam abgestecken Grenzen. Eben solche haben Petronas und seine Freundin offensichtlich noch nicht. Ich habe von niemandem gelesen, dass er sich blind irgendwelchen Forderungen beugen soll. Das müssen sie schon selbst herausfinden, ob es Grenzen gibt, innerhalb derer beide gut Leben können. Wenn nicht stünde eben eine Trennung an. Die will Petronas (zur Zeit?) noch nicht, also spricht vieles dafür, dass er auf sie genauso eingehen muss, wie sie auf ihn...

    Zitat

    und ich deshalb auf Beziehungen zur Zeit verzichte...


    asast

    so kann man es auch ausdrücken;-D


    und: wundert mich nicht;-D

    hi kleinemimi

    Zitat

    sondern würde wieder mitgehen. Sie meinte, dann müsse ich mich halt entscheiden.

    Zitat

    Danke, das hatte ich nicht gefunden @:) *:)


    kleinemimi

    gerne geschehen, bitteschön:)*

    TOFFIFEE


    danke


    und: bin ganz deiner meinung! besonders dein letzter satz!

    Zitat

    Was hat denn der Besuch eines Strip-Lokal mit einem selbstbewussten und erfolgreichen Mann zu tun?


    Steh grad auf dem Schlauch :-/


    -Toffifee-

    frage ich mich auch:-/


    dann muß ja mein freund eine totale niete sein und unsicher und schlappschwanz ohne ende sein, daß er nicht mit mir in ein striplokal gehen möchte;-D

    Zitat

    Ich hätte damit kein Problem. Ich wäre vielleicht ein bisschen irritiert, dass es so interessant ist, wie ein Laufhaus von innen aussieht, aber wenn ich grundsätzlich Vertrauen habe, wäre das nicht das Problem.


    Das Problem sehe ich in der Haltung, dass es völlig egal ist, welche Gefühle etwas bei mir (wäre ich an der Stelle von Petronas Freunding) auslöst, wenn es um die mögliche Wiederholung der Aktionen geht. :-/ Ich würde nichts fordern, aber wenn es dem Mann mit dem ich zusammen bin, egal ist, wie ich mich durch sein Verhalten fühle, kann man sich ja gleich trennen. :-/ Also ja, ich möchte, dass es die Möglichkeit gibt, MEINETWEGEN auf irgendetwas zu verzichten. Ich will nicht hören: "Egal wie du das siehst, ich mache sowieso was ich will." Natürlich macht jeder was er will. Aber warum gehört zu diesem Wollen nicht auch die Rücksichtnahme auf den anderen? Auch freiwillige Treue kann mal einen Verzicht erfordern, dazu sollte man schon fähig sein.


    Es geht eben nicht um Verbote, sondern um freiwillige Rücksichtnahme des anderen.

    LolaX5:)^