Sorry für den verspäteten Bericht, leider kam ich heute den ganzen Tag nicht dazu,


    Es lief in etwa so: Wir trafen uns in einem Café, sie war auch schon da und als ich kam, fing sie direkt an, Smalltalk zu machen und nach bestimmten Themen in meinem Leben zu fragen, wie es in der Arbeit läuft, wie geht's X und so weiter. Daraufhin meinte ich, dass ich mir ziemlich blöd vorkomme, jetzt über so etwas zu reden, als ob nichts gewesen wäre und obwohl wir seit ihrer Hochzeit keinen Kontakt hatten und dass ich die ganze Sache rund um das Gemeinschaftsgeschenk gerne klären würde.


    Was dann ihrerseits kam, waren für mich insgesamt ziemlich lasche, teils widersprüchliche und sogar verrückte Erklärungen. Ich versuche es mal zusammenzufassen:


    -) Für ihren Mann war es in der Situation unangenehm, weil er ein schlechtes Gewissen gegenüber den nicht eingeladenen hatte. (Für mich nun im Nachhinein nachvollziehbar, dass das von mir einfach nicht astrein und bis zum Ende durchdacht war. Verständlich und soweit die schlüssigste Erklärung für mich)


    -) Sie fühlte sich von mir hintergangen, da sie durch das Geschenk bemerkt hatte, dass ich Dinge, die sie mir im Vertrauen und unter dem Gebot der Verschwiegenheit gesagt hatte, weitergegeben hatte. (Das stimmt jedoch nicht! Später mehr dazu). Konkret ging es um das Hochzeitsdatum, denn sie hatte ihrem Mann versprochen, vorerst nur der Familie davon zu erzählen. Sie hatte es aber mir genannt (dass sie das nicht "durfte" bzw. versprochen hatte, es nicht zu tun, wusste ich aber nicht!) und kreidet mir nun im speziellen an, dass ich es ihren Freundinnen, die aber bei der Hochzeit anwesend waren, vor ab gesagt hatte. (Auch das stimmt allerdings nicht, denn einer dieser Freundinnen erzählte ich bereits von dem Vorhaben, als ich selbst noch nichts von dem Datum wusste und diese gab es dann an den Rest der Freundinnen weiter). Die zweite Sache betrifft den Trauzeugen ihres Mannes, denn offenbar schwankte er bis wenige Wochen vor der Hochzeit zwischen zwei Freunden hin und her und entschied sich erst kurzfristig für einen. Meine Freundin hatte mir aber bereits vor 1,5 Jahren als sie mich fragte, ob ich ihre Trauzeugin sein möchte, gesagt, wer der Trauzeuge ihres Mannes ist. Auch wenn im Laufe der Zeit das Thema darauf kam, sagte sie immer, genau dieser Freund sei der Trauzeuge. Dass ihr Mann das eigentlich noch gar nicht fest entschieden hatte, hat sie mir kein einziges Mal gesagt. Am Ende wurde es ja auch genau der Freund, von dem sie immer sprach. Sie kreidet mir sozusagen an, dass ich ihn wegen der Organisation des Geschenks kontaktiert habe, denn falls ihr Mann sich doch für jemand anderen entshcieden hätte, wäre das eine wahnsinnig unangenehme und schlimme Situation für sie beide gewesen.


    -) Wenn sie gewusst hätte, dass ich Inhalte unserer Gespräche "benutzen" werde, hätte sie wahrscheinlich nicht so offen mit mir geredet. Damit meint sie, dass sie in Gesprächen natürlich ihre Familienmitglieder und Freunde, die ich nicht persönlich kenne, beim Namen genannt hat und es für mich so möglich war, die Leute zu kontaktieren. Sie hätte es richtig gefunden, wenn ich ihr gesagt hätte, dass ich eine Überraschung plane und dafür die Nummer von Person A, B, C brauche. Aber hinter ihrem Rücken findet sie unheimlich.


    -) Grundtenor von dem ganzen war aber, dass das alles für sie nur eine Kleinigkeit und kein großes Ding ist und ihre wäre am liebsten, wir würden das vergessen und einfach sagen: Schwamm drüber. Trotzdem fragte sie während ihren Ausführungen immer wieder, ob ich das nicht verstehen könne, es sei doch verständlich, wie sie das empfindet.


    Meine Reaktion zu dem ganzen war, dass ich zum einen erstmal falsche Tatsachen richtigstellte (ihre Vorwürfe, ich hätte versprochen etwas für mich zu behalten und dann weitergesagt. Das ist faktisch einfach falsch. Hätte ich gewusst, dass das Datum geheim ist oder der Trauzeuge ihres Mannes nicht feststeht, hätte ich das natürlich akzeptiert und mich nicht darüber hinweggesetzt.) und zum anderen meine Perspektive dazu schilderte. Ich sagte ihr, was ich ihrerseits übertrieben finde und an welchen Punkten ich ihre Sicht einfach nicht teile.


    Vor allem aber sagte ich ihr, dass ich es ziemlich unmöglich finde, nachdem ich mir viel Mühe gegeben hatte sie zu unterstützen und immer für sie da war, nach der Hochzeit einfach total im Regen stehen gelassen werde. Das missglückte Geschenk hin oder her, unser Kontakt änderte sich von einem auf den andern Tag um 180° und jetzt, nachdem sie ihres gesagt hatte, so tun, als wäre es doch nur eine Kleinigkeit gewesen? Das geht einfach gar nicht. Für sie vielleicht bequem, weil sie ihre Anschuldigungen los ist und dann ja wieder gut zur Tagesordnung übergehen kann, aber für mich eben nicht und das konnte ich zum Glück auch gut rüberbringen.


    Sie redete sich dann damit heraus, dass der wenige (aus meiner Sicht nicht vorhandene Kontakt) nichts mit mir zu tun hatte, sie brauchte nach der Hochzeit Zeit für sich und wollte generell mit niemanden darüber reden, sondern wieder zurück in den Alltag finden und sich von der Aufregung erholen.


    Ich sagte ihr dann, dass ich es grundsätzlich verstehen kann, wenn jemand Zeit für sich braucht, ihr Verhalten danach war ja wenn es Kontakt gab durchwegs kühl, distanziert, komisch und wenn es angeblich nichts mit mir zu tun hatte, womit dann?


    Sie gab dann zu, dass es ihre Art ist wenn es einen Konflikt gibt und sie sich dann immer erst zurückzieht. Außerdem findet sie es besser, erst zu reden, wenn die Emotionen abgekühlt sind, aber für sie wäre das ganze Thema überhaupt keine Sache mehr, für sie und auch ihren Mann war das ein paar Tage nach der Hochzeit abgehakt.


    Ich sagte ihr dann, dass das schön sei, aber die Art und Weise wie sie mir gegenüber weiter damit umging, hat auf mich einfach anders gewirkt und wenn es ihrerseits wirklich abgehakt gewesen wäre, hätte sie mir das ja auch irgendwie kommunizieren können oder die Tatsache, dass ich sie mit Nachdruck um ein Gespräch gebeten habe, hätte ihr so wichtig sein können, dass sie da ein bisschen aktiver wird trotz Erholungsbedürfnis.


    Naja, für mich ziemlich widersprüchlich und komisch.


    Zuletzt konnte ich auch noch sagen, was mich an irhem Verhalten während und nach der Hochzeit enttäuscht oder verärgert hat. Leider allerdings bei weitem nicht alles, aber ich schätze mal so an die 70%. Richtige Reaktion ihrerseits gab es dazu nicht wirklich, deswegen habe ich es dann auch gelassen. Es gab keine Entschuldigung ihrerseits.


    Mein Fazit von dem Gespräch: auch wenn es einen sehr komischen Verlauf nahm und für mich eine richtige Klärung anders aussieht, bin ich ziemlich froh darüber. Ich weiß nicht ob man das so nachvollziehen kann. Direkt nach dem Gespräch hatte ich zwei Gefühle gleichzeitig. Auf der einen Seite war da Verärgerung über sie und aber auch darüber, dass ich nicht 100% von dem gesagt habe, was ich gerne sagen wollte. Auf der anderen Seite war da trotz allem viel Erkenntnis für mich mit dabei.


    Für mich ist es im Bezug auf meine Freundin die Erkenntnis, dass sie ein sehr gedankenloser Mensch ist, der einfach zu einem Großteil der Zeit um sich selbst kreist. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, hätte ich das im Laufe der Jahre vielelicht auch schon so sehen können, aber ich habe ihre Art wirlkich sehr oft mit Augenzwinkern genommen und mir gesagt "Sie ist eben so." Sie hat ja auch extrem viele positive Eigenschaften, die ich sehr an ihr schätze! Jedenfalls brauchte ich offenbar richtig eins in die Fresse, um in dem Punkt einen realistischen Blick drauf zu bekommen. Sozusagen ein "Weckruf", der mir jetzt hilft eine gesunde Distanz zu finden. Die Erkenntnis für mich ist, dass ich viel mehr auf mich selbst achten und meine Bedürfnisse wahren muss. Wenn die Leute in meinem Umfeld hauptsächlich auf sich achten und sich um sich selbst kümmern, ich aber auch auf sie achte und mich um sie kümmere, gibt es niemanden, der auf mich schaut und am Ende bleibe ich über. Das möchte ich in der Form nicht mehr erleben.


    So seltsam es klingt, aber mir geht es seit dem Gespräch sehr, sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass ich (fast) alles was ich zusagen hatte, loswerden konnte. Vor allem Dinge richtigstellen und auch meine Perspektive schildern. Ich sehe es jetzt nicht mehr so, dass ich es vermasselt habe und sie mit dem Geschenk enttäuscht habe, sondern dass es eben ihre Sichtweise ist und die ist okay. Aber ich teile sie nur zu einem gewissen Teil. Damit kann ich die ganze Hochzeitsgeschichte für mich endlich abhaken und das macht mich gerade sehr glücklich. Ich fühle mich gedanklich total frei, auch wenn es eine komische Klärung war.


    Wie unsere Freundschaft weitergeht, wird sich zeigen. Ich empfinde ihr gegenüber keinen Verärgerung und keine Enttäuschung mehr. Ein Rest davon ist noch da, das schon, aber irgendwie habe ich keine Lust mehr mich damit auseinander zu setzen. Was überwiegt ist eben eine gewisse Distanz, aber ich bin derzeit nicht traurig darüber, sondern habe das Gefühl, dass es für mich so ganz gesund ist und mir gut tun wird. So negativ diese Erfahrung für mich auch war, so habe ich doch sehr viel dabei gelernt und ich hoffe dass ich dauerhaft etwas daraus mitnehmen kann.


    Euch gilt ein ganz großes Danke für eure Hilfe und Unterstützung in den letzten Wochen. Ihr habt mir sehr beim reflektieren und ordnen meiner Gedanken geholfen und das war sehr wichtig für mich. Ich glaube, ich wäre ganz anders in das Gespräch gegangen, hätte ich nicht viele neutrale Stimmen im Rücken gehabt, die mich bestärkten. @:) @:) @:)

    Alias, für mich klingt das richtig gut. :-) Du hast alles Wesentliche deiner Freundin gesagt, meiner Meinung nach auch nichts vergessen. Du hast deine Freundin zum ersten Mal, so finde ich, im Ganzen wahrgenommen, mit dem Positiven und mit ihrer Schwäche, die du zu spüren bekommen hast. Und vor allem, du hast dadurch dich selbst und deine eigenen Bedürfnisse kennengelernt, die du vorher wahrscheinlich immer wieder übersehen hast. Das freut mich für dich, dass du dich jetzt viel besser fühlst.

    Hallo Alias,


    ich finde es richtig toll, dass Du die Kraft aufbringen konntest, alles so rüber zu bringen und Dein Anliegen deutlich zu machen. Freut mich sehr für Dich!


    Aber:


    Das ganze klingt, wie Du auch schon selbst beschreibst, wirklich sehr, sehr widersprüchlich....


    Erst beleidigt sein, danach sich wochenlang nicht melden und einen warten lassen bis zum Sanktnimmerlein, danach tun, als ob nichts wäre....


    Auch ihre Art, Dich x-mal abgewimmelt zu haben, bis sie Dich mal "gnädigst" unter ihren vielen Terminen - obwohl sie sich doch unbedingt erholen musste und Zeit für sich brauchte :-/ ":/ - erhört hat, klingt für mich sehr eigenartig und eben gar nicht nach echter Freundschaft...die fehlende Entschuldigung und auf einmal lasche Art, damit umzugehen, obwohl sie sich doch so unfair und ungerecht Dir gegenüber verhalten hat, festigt in mir immer mehr den schon beim ersten Beitrag gehegten Verdacht, Deine Freundin könnte einen - wahrscheinlich - ziemlichen Touch von Borderline haben.


    Ich schicke Dir nochmals die beiden Seiten, die ich schon auf S. 8 erwähnt habe:


    https://herzgesplitter.jimdo.com/warum-verarbeitung/


    http://www.borderline-spiegel.…fragen_und_antworten.html

    Zitat

    Was überwiegt ist eben eine gewisse Distanz, aber ich bin derzeit nicht traurig darüber, sondern habe das Gefühl, dass es für mich so ganz gesund ist und mir gut tun wird.

    Das denke ich auch!!! :)z :)^

    Zitat

    Ich sehe es jetzt nicht mehr so, dass ich es vermasselt habe und sie mit dem Geschenk enttäuscht habe, sondern dass es eben ihre Sichtweise ist und die ist okay. Aber ich teile sie nur zu einem gewissen Teil. Damit kann ich die ganze Hochzeitsgeschichte für mich endlich abhaken und das macht mich gerade sehr glücklich. Ich fühle mich gedanklich total frei, auch wenn es eine komische Klärung war.

    Das freut mich sehr für Dich! - Und auch, wenn ich Dir die beiden Webseiten an die Hand gegeben habe - für Dich als zusätzliche Klärungs-Hilfe - befasse Dich bitte nicht zu sehr mit diesem Thema und bleibe dabei, dass Deine Gedanken frei bleiben und Du das Ganze abhaken kannst! - Schließe ab und LEBE - DEIN Leben! :)* @:) *:)

    Zitat

    So seltsam es klingt, aber mir geht es seit dem Gespräch sehr, sehr gut.

    das ist schön!


    Um so trauriger, dass deine Freundin dich so lange zappeln lies mit dem Termin.


    Ja zu erkennen, wie jemand ist ist wichtig und auf sich selbst achten auch. Wenn dir das gelingt, war die ärgerliche Geschichte wenigstens fü etwas gut.. das du Erfahrung für die Zukunft gesammelt hast.


    Zur Sache an sich: hat sie sich denn noch mal ausdrücklich und herzlich für deine viele Hilfe bedenkt? Die ja mehr war, als eigentlich üblich...


    und dieses ... das war geheim und dass durfte zu dem Zeitpunkt noch keiner wissen und es ist noch nicht entschieden wer ... klar, dass das für Verwirrung sorgt


    und nein es ist nicht üblich vor einer Überraschung zu fragen: darf ich den und den fragen , wir wollen euch überraschen.

    Zitat

    Du hast deine Freundin zum ersten Mal, so finde ich, im Ganzen wahrgenommen, mit dem Positiven und mit ihrer Schwäche, die du zu spüren bekommen hast.

    Genauso ist es, sehr gut beschrieben! Das war für mich eine sehr wichtige Entwicklung und auch wenn ich diese Erfahrungen gerne ausgespart hätte, ist es jetzt einfach so und ich versuche für mich, einfach viel darauszuziehen und zu lernen.

    Zitat

    Erst beleidigt sein, danach sich wochenlang nicht melden und einen warten lassen bis zum Sanktnimmerlein, danach tun, als ob nichts wäre....

    Genau das ist es eben. Auch ihre Erklärungen waren ja sehr widersprüchlich. Einerseits hatte der wenige Kontakt angeblich nichts mit mir oder der Sache zu tun, aber andererseits wollte sie bewusst warten bis die Emotionen abgekühlt sind. Das passt für mich nicht richtig zusammen, aber diese Widersprüchlichkeit ist so das einzige, woran ich ihr anmerke, dass sie vermutlich schon ein wenig schlechtes Gewissen hat und weiß, dass ihr Verhalten nicht perfekt war.

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    Zur Sache an sich: hat sie sich denn noch mal ausdrücklich und herzlich für deine viele Hilfe bedenkt? Die ja mehr war, als eigentlich üblich...

    Nein, hat sie nicht und das zeigt mir eben auch ihre Gedankenlosigkeit und Ich-Bezogenheit. Ich glaube wirklich dass es ihr gar nicht bewusst ist. Sie gab mir zwar so eine Dankes-Karte mit Bildern von der Hochzeit, aber die bekommen alle Gäste von ihnen. Ich denke, es wäre keine große Sache gewesen, wenn sie in die Karte mit der Hand noch einen persönlichen Satz dazu schreibt, ein "Danke für die Unterstützung" oder sowas. Das kostet nichts, weder Geld und Zeit, aber wäre immerhin etwas. Hat sie nicht gemacht. Das zeigt mir einfach, dass sie es rein gar nicht auf dem Schirm hat. Finde ich schade und nicht richtig, aber ich würde soetwas generell anders handhaben. Für mich ist es einfach selbstverständlich, wenn mich jemand in einer intensiven Zeit begleitet, ich meinen Dank ausdrücke. Das ist natürlich abhängig von der Person oder der Situation und kann von ehrlichen Dankesworten über eine Einladung zum Essen bis zu einem kleinen Dankes-Geschenk gehen. MIr ist soetwas wichtig, während sie das gar nicht sieht.


    Naja, es ist wie es ist und für mich ist sehr wichtig, dass ich jetzt kein schlechtes Gewissen mehr habe. Ich weiß, dass ich mir Mühe gegeben habe und meinen "Job" gut gemacht habe. Auch was das Gespräch betrifft, fand ich meine Ausführungen in Ordnung. Ich kann mir nichts vorwerfen und es endlich abhaken. :)^

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    und dieses ... das war geheim und dass durfte zu dem Zeitpunkt noch keiner wissen und es ist noch nicht entschieden wer ... klar, dass das für Verwirrung sorgt

    Wenn ich im Vorfeld gewusst hätte, was alles geheim ist, hätte es eben keine Verwirrung gegeben. Das wäre dann eine Richtlinie oder sogar Grenze gewesen, denn vielleicht hätte ich das Vorhaben mit dem Buch dann doch abgebrochen, wenn sie mir gesagt hätte, was alles streng geheim ist. Aber sie hat ja auch ihrem Mann versprochen, nichts weiterzugeben und es doch gemacht. Mir dann aber nicht sagen, dass sie es nicht durfte, ist ihr Fehler und nicht meiner.

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    und nein es ist nicht üblich vor einer Überraschung zu fragen: darf ich den und den fragen , wir wollen euch überraschen.

    Darüber konnte ich auch nur den Kopf schütteln. Wenn das ihre Sichtweise ist, ist das in Ordnung, aber es ist einfach extrem weit weg von dem was üblich ist und wie man bei geplanten Überraschungen vorgeht.

    Ich habe deinen Bericht über euer Gespräch sehr gern gelesen (er ist auch sehr strukturiert geschrieben, sowas gefällt mir, dann lese ich auch längere Beiträge :)= ).


    Ich finde es sehr gut was du gesagt hast, was du für dich für Schlüsse du daraus gezogen hast und wie du jetzt weiter verfahren willst.


    An deiner Stelle würde ich jetzt auch aufhören, hier im Forum oder in deinen Gedanken das Ganze weiter zu analysieren. Ich würde mich freuen dass ihr ein gutes Gespräch hattet und auch nicht im totalen Streit auseinander gegangen seid und würde die Zukunft einfach auf mich zukommen lassen.

    Ich finde es sehr gut, daß ein ein langes Gespräch führen konntest und sowohl deinen als auch ihren Standpunkt erörtern konntest.


    Aber hat sie sich denn für die ganze Organisation und für deine monatelange Arbeit bedankt? Was du da geleistet hast, ist schon sehr ungewöhnlich und verlangt wirklich sehr viel Dank.

    Ich habe still mitgelesen und freue mich, dass das Gespräch nun endlich stattfand und du mit dem Ausgang soweit zufrieden bist. Ich habe beim Lesen geschmunzelt, weil du mich an mich selbst erinnerst, ich neige auch dazu, es immer allen Recht machen zu wollen, auch wenn ich selbst merke, dass man mir gerade Unrecht tut. Umso schöner, dass du fast alles sagen konntest, was dir auf der Seele brennt. Ich denke, du kannst stolz auf dich sein, du hast dir unheimlich viel Mühe gegeben, dafür leider reichlich Undank kassiert aber du gehst gestärkt aus dieser blöden Geschichte raus. Ich würde auch abwarten, wie sich die Dinge entwickeln, aber ich bin mir sicher, du kommst auch klar, wenn nicht wieder eine richtig tiefe Freundschaft daraus wird. @:)

    Schön, dass Ihr das klärende Gespräch endlich geführt habt und klasse, dass Du damit einen Schlußstrich unter die Sache ziehen kannst. und klase, dass Ihr dort richtig kommuniziert habt. Es scheint ja, dass jede ihre Ansicht der Sache gut darlegen konnte.


    Für mich zeigt es wieder, wie wichtig richtige Kommunikation ist. Bei Euch gab es viele Missverständnisse durch nicht gesagte Sachen, abweichende Erwartungshaltungen bzw. unvollständige Informationen. Gerade die stille Post (Bräutigam > Braut > Trauzeugin) zeigt, dass schon bei drei Leuten sich eine Botschaft dramatisch verändern kann.


    Die Idee, erstmal Gras über die Sache wachsen zu lassen, bevor man darüber spricht finde ich gut. Allerdings hätte die Braut das besser kommunizieren müssen, damit das andere auch mitbekommen. Und nicht jeder findet das gut...

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    An deiner Stelle würde ich jetzt auch aufhören, hier im Forum oder in deinen Gedanken das Ganze weiter zu analysieren. Ich würde mich freuen dass ihr ein gutes Gespräch hattet und auch nicht im totalen Streit auseinander gegangen seid und würde die Zukunft einfach auf mich zukommen lassen.

    Meiner Erfahrung nach ist das ein Lernprozess, der jetzt erst in Gang gesetzt worden ist. Es kann sein, dass hier immer wieder neue Erkenntnisse und Aspekte hinzukommen, wenn ein entsprechendes Bedürfnis innerlich danach verlangt. Das muss man natürlich nicht im Forum weiter kommunizieren, aber im privaten Lebensbereich wird ganz von selbst, dass ein oder andere wahrscheinlich noch klarer werden. :-)