• Habe meinen Freund betrogen

    Ihr könnt ja schon in der Überschrift lesen, was passiert ist.. Kurz zur Vorgeschichte: Mein Freund (26) und ich (19) sind seit Herbst des letzten Jahres zusammen. Die letzten Monate hat es ziemlich gekriselt und wir haben dann auch schon beschlossen, dass wir uns trennen sollten. Nach einer Woche haben wir noch einmal darüber gesprochen, alles geklärt…
  • 375 Antworten

    auch ich könnte deine mutter sein ;-D


    und deswegen will ich zu dieser aussage noch was sagen:

    Zitat

    Ich möchte mehr Achtung vor mir selbst haben, damit auch andere diese Achtung haben können

    weißt du, vergiss mal bitte die anderen und vor allem, miss dich nicht ständig an der einschätzung (oder den ansprüchen), die andere von dir haben mögen! sei du selber, mach deine fehler, lerne daraus. gehe einen schritt vor und meinetwegen auch immer mal wieder zwei zurück. aber mach all das für dich selber :)_


    selbstachtung ist das allerwichtigste und erst danach kommen dann die menschen, die dich mögen wie du bist – weil du so bist, wie du bist!

    Haha na gut, ihr zwei, dafür bekomme ich hier Lebenserfahrung pur. ;-D Und das soll jetzt nicht böse gemeint sein. ;-)

    Die Seherin

    Das meinte ich ja damit, dass ich zuerst einmal selbst wieder Achtung vor mir haben muss, denn ich schätze mal, man strahlt das aus und wird eben mit so viel Respekt behandelt wie man es sich selbst wert ist. Also mal abgesehen von Gewaltverbrechen und solchen Sachen, aber im Allgemeinen würde ich es so sehen. Habe es mir auch im umgekehrten Fall überlegt und ich glaube, wenn man sich vieles gefallen lässt, glaubt der andere ja, dass das ok ist; ist es aber nicht. Deshalb wird das mal meine Priorität sein, mir selbst mehr wert zu sein; das mache ich ja, damit es mir gut geht. :-)


    Ich habe sowieso das Gefühl, dass ich viel zu viel für andere Menschen lebe und das sollte ich wirklich ändern. Danke für deinen schönen Beitrag, ich bin froh, dass es solche Menschen wie euch gibt. :)_

    Zitat

    Habe es mir auch im umgekehrten Fall überlegt und ich glaube, wenn man sich vieles gefallen lässt, glaubt der andere ja, dass das ok ist; ist es aber nicht. Deshalb wird das mal meine Priorität sein, mir selbst mehr wert zu sein; das mache ich ja, damit es mir gut geht. :-)

    richtig. Wenn wir anderen keine Grenzen setzen, werden andere sie auch immer wieder (auch unbewusst) übertreten. Grenzsetzung ist ein ganz wichtiges Thema, besonders in deinem jungen Alter. Es ist unerlässlich für deine weitere Entwicklung, dass du gestärkt wirst oder dich selbst stärkst. Das ist wie mit der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz zB. Sagt das Opfer nicht deutlich Nein (manche trauen sich nicht, weil sie eingeschüchtert sind) wird das hinterher zu seinen Ungunsten ausgelegt. Dann wird nämlich schnell mal behauptet, das Opfer hätte es so gewollt. Schweigen wird also als Zustimmung empfunden. Und es wird vergessen, dass der Körper eine Grenze ist, die für jedermann selbstverständlich ist.


    "Mein Körper gehört mir" heißt es und genau so ist es.


    Ich glaube, du wirst deinen Weg machen.


    Du bist doch schon gut dabei, dir die Achtung vor dir selbst zurück zu holen. Bleib auf diesem Weg. Klasse. :)^ :)*

    Ich melde mich mal wieder zurück, weil ich gerade so das Bedürfnis habe, mir wieder einiges von der Seele zu schreiben..


    Mittlerweile sind schon 2 Monate vergangen und eigentlich ging es mir ja zeitweise schon richtig gut. Aber seit ca. einer Woche geht's nur noch bergab. Die ganzen Gefühle kommen wieder herauf und ich kann kein klares Bild mehr von ihm sehen.. Immer wieder denke ich nur, dass ich mehr tun hätte sollen, obwohl ich ja schon alles mögliche getan habe. Er fehlt mir und ich finde es so verdammt traurig, dass es so enden musste.. Andererseits ärgert und verletzt es mich sehr, dass er mich wirklich so einfach abschreiben kann, wenn ich doch "die wichtigste Person in seinem Leben" war. Keine Ahnung, was ich noch glauben kann und was nicht, aber irgendwie kommen eben diese ganzen Schuldgefühle immer wieder hoch, dass ich unsere ganze Beziehung zerstört habe. Wo doch er auch nicht immer perfekt war.. Die letzten Wochen hat er immer regelmäßig (oft auch jeden Tag) auf meinen Blog geschaut, das hat mich immer wieder gestärkt, weil ich wusste, dass er noch an mich denkt. Aber jetzt ist seit einer Woche gar nichts mehr und es macht mich komplett fertig.


    Außerdem hat er nun auch angefangen zu studieren und das ausgerechnet dort, wo ich auch studiere.. Das heißt, wir werden uns früher oder später über den Weg laufen und so groß ist unsere Uni nicht.. Irgendwie macht mir das alles Angst. Ich will ja eine starke Frau sein, aber im Moment muss ich mich wirklich über mich selbst ärgern, wieso ich denn noch immer einem Typen nachtrauere, der mich auch oft schlecht behandelt hat.. Wo ist mein Stolz?...


    Das Dumme daran: Ich glaube, ich habe die letzten 2 Monate so gut überstanden, weil ich immer dachte "Ich muss nur lange genug durchhalten, dann wird er sehen, dass er einen Fehler gemacht hat." Ein paar klare Tage waren zwar auch dabei, wo ich ihn nicht mehr unbedingt zurück wollte, aber so im Allgemeinen habe ich also immer noch gehofft und mich auf diese Blog-Statistik und seine letzten Aussagen von wegen "Jetzt geht es gerade einfach nicht" verlassen. Ergo: Null verarbeitet. Tja, und jetzt kommt wohl alles hoch.. Schöner Schmarrn... :-(

    Schafwolke,


    mit Interesse hab ich Deinen Faden weiterverfolgt und muss sagen:


    Alle Achtung; prima wie Du Dich bisher geschlagen hast!


    Damit das alles immer mal wieder "hochkommt" wirst Du leben können und wohl auch müssen.


    Du bist eben ein sensibler und empathischer Mensch.


    Das ist eine tolle Charaktereigenschaft, aber sie lässt Dich eben auch immer mal wieder daran zweifeln, ob das was Du getan hast, wohl richtig war.


    Solange Du das beibehälst (Sensibilität und Empathie), wird Dein Leben vielleicht nicht immer einfach sein, aber Du wächst zu einer starken Persönlichkeit heran.


    Dieses Wachstum ist nicht irgendwann abgeschlossen, sondern geht immer weiter. "Fertig" mit der Entwicklung ist man nie.


    In die Reihe der potentiellen Mütter, die Dir geschrieben haben, gehöre ich eigentlich auch. Ich könnte Dein Vater sein......


    Und ich frage mich immer noch ganz oft: Ist das was ich getan habe richtig? Hätte ich es besser machen können?


    Oft komme ich zu der Einschätzung: Ja, es war richtig. Mindestens genauso oft denke ich: Naja, dies oder das hätte anders laufen können, vielleicht wäre dann etwas Besseres herausgekommen. Wenn ich an diesem Punkt bin, muss ich mir eingestehen, dass meine Gedanken wenig nützen, denn dazu gehören zwei, wenn es um zwischenmenschliche Dinge geht.


    Und verstohlen Deinen Blog zu lesen ist eine Sache; wenn Du mir allerdings soviel bedeutest, dass ich mit der Trennung nicht klarkomme, springe ich irgendwann über meinen Schatten und überwinde meinen Stolz und schreibe Dich an.


    Das hat er aber bisher nicht getan.


    Du kannst jetzt natürlich weiterhin hoffen, dass er es irgendwann tut.


    Aber um ehrlich zu sein, bleibst Du in einer Art mentaler Abhängigkeit, solange Du das hoffst.


    Ihm mitzuteilen, dass Du nicht mehr möchtest, dass er Dir schreibt, oder anruft, weil Du die Trennung verarbeiten willst, schien mir widersprüchlich, weil Du ja eigentlich wollstest, dass er erkennt, was er an Dir hat.


    Männer sind ziemlich oft bekloppt, aber auch der bekloppteste Mann erkennt, das melde Dich bitte nicht mehr heißt: Melde Dich bitte nicht mehr.


    Ich hab mir Deine Reaktion damals so erklärt: Du musstest Dich schützen. Du hast – sagen wir – instinktiv erkannt, wie gefährlich es für Dich ist, wenn ihr weiter Kontakt habt. Und Stolz und ein klein wenig Rache ("er wird schon sehen, was er davon hat...") war wohl auch dabei.


    Du kannst Dir ein kleines Hintertürchen offen halten, indem Du nächstes Mal sowas wie: "Ich möchte erstmal keinen Kontakt mehr bis ich die Trennung verarbeitet habe, aber vielleicht können wir irgendwann wieder Kontakt haben".


    Aber ich hoffe anderseits dass es kein nächstes Mal geben wird, weil Du jemanden kennenlernst, der Dich liebt und Deine tollen Charaktereigenschaften zu schätzen weiß.


    Insofern war Deine Entscheidung gut und richtig

    Lieber Baldurhh,


    danke für deine Worte. Ich verstehe, dass dieser Prozess dazugehört, um an der ganzen Sache wachsen zu können, aber im Moment sind es gerade einfach gerade zu viele Gefühle, die mich überwältigen und irgendwie muss ich die gerade zum Ausdruck bringen, sonst drehe ich mich mit meinen Gedanken im Kreis.


    Angst vor der ersten Begegnung mit ihm nach der Trennung, weil ich genau merke, wie sehr mich diese Situation aus der Bahn werfen könnte; Wut darüber, dass er nun auch einfach sein Leben weiterlebt und mich vergisst; Trauer, dass es so gekommen ist wie es gekommen ist (man hätte die Beziehung ja auch ohne solche Verletzungen beenden können); Eifersucht, die ich noch immer nicht so gut in den Griff bekommen habe und die Angst davor, dass er mich schnell ersetzen wird; Ärger über mich selbst, wo ich doch weiß, dass mir diese Beziehung nicht gut getan hat, und ich aber trotzdem noch so daran hänge und keinen Schritt voran komme; und vor allem auch diese Unsicherheit, dass ich vielleicht doch nochmal mit ihm reden hätte können, als er sich bei mir gemeldet hat und ich diese Chance nun mit dem "Abwimmeln" vertan habe. Solange diese Zweifel da sind, höre ich auch irgendwie nicht auf zu hoffen und – wie du schon gesagt hast – begebe ich mich selbst in eine mentale Abhängigkeit.


    Ich versuche ja, mich auch abzulenken und schöne Sachen zu unternehmen.. Gestern war ich zum Beispiel mit Studienkollegen unterwegs und habe viele neue Kontakte geknüpft, das hat mir gut getan. Da waren auch ein paar dabei, die anscheinend etwas Interesse gehabt hätten und ich habe mich einfach nett unterhalten, aber dann bekomme ich sofort Schuldgefühle meinem Ex-Freund gegenüber. Und durch diesen Mini-Funken Hoffnung will ich natürlich alles verhindern, was diese letzte kleine Chance, die ich mir da erhoffe, zerstören könnte. Eigentlich sollte ich endlich mal eine Entscheidung treffen und konsequent dabei bleiben, nämlich die, dass es keinen Sinn mehr hat, auf irgendetwas zu hoffen. Sonst bin ich in einem halben Jahr noch immer in diesem Schwebe-Zustand.. Keine Ahnung, wieso ich solche Probleme mit dem Loslassen habe..


    Aber etwas Schönes habe ich auch zu vermelden! Irgendwo in meinem Faden habe ich ja meinen vorigen Ex-Freund erwähnt, den ich auch fast ein Jahr nicht wirklich gehen lassen konnte. Durch Zufall haben wir uns letztens beim Fortgehen getroffen und konnten ganz normal freundschaftlich miteinander umgehen. Haben sehr nett geredet und auch über einige Sachen aus der Vergangenheit gelacht. Am Schluss hat er sich dann auch noch entschuldigt, dass er sich damals so blöd verhalten hat, und irgendwie war das eine sehr nette Geste. Also ich räume schon etwas auf in meinem Leben, aber es sind leider auch noch einige Unsicherheiten und Rückfälle dabei.


    Aber danke, Baldurhh, du weißt, ich schätze deine Beiträge sehr und ich bin froh, hier in diesem Forum noch immer Unterstützung zu finden, auch wenn meine Geschichte ja eigentlich schon "erledigt" sein sollte. Danke dafür. @:)

    Zitat

    Keine Ahnung, wieso ich solche Probleme mit dem Loslassen habe..

    Ich hab ne Ahnung......!


    Das hängt vermutlich mit Deinen Wertvorstellungen zusammen.


    Ganz viel von dem was Du schreibst, ist richtig. Eine Trennung verursacht viele Gefühle, wenn man seinen Partner geliebt hat; Wut, Trauer, Angst, Erleichterung. Alles ist dabei.


    Naja, das irritiert eben auch, weil die verschiedenen Gefühle nicht unbedingt zusammenpassen.


    Du kannst Deinen Blickwinkel ändern:


    Wenn ihr euch trefft, ob zufällig oder notwendigerweise, weil ihr euch auf dem Unigelände nicht aus dem Weg gehen könnt, kannst Du ja mit ihm reden. Das muss Dich nicht aus der Bahn werfen. Vielleicht erkennst Du auch, wie armseelig seine Argumente sind, vielleicht entwickelt sich daraus auch etwas unerwartet positives.


    Du brauchst einfach noch etwas Zeit.

    Zitat

    Das hängt vermutlich mit Deinen Wertvorstellungen zusammen.

    Tut mir leid, aber da kann ich dir gerade nicht ganz folgen. Wie meinst du das, mit meinen Wertvorstellungen?

    Zitat

    Vielleicht erkennst Du auch, wie armseelig seine Argumente sind

    Dazu müsste ich mal stark genug sein, um mich selbst als wertvoll wahrnehmen zu können, aber dieser Gedanke verursacht bei mir nur Heulkrämpfe. Deshalb lasse ich mir ja auch so leicht Schuldgefühle einreden, weil ich mich für alles verantwortlich fühle.

    Zitat

    Du brauchst einfach noch etwas Zeit.

    Ja, das stimmt. Es ist nur so unglaublich schwer, sich mal mit sich selbst auseinanderzusetzen und alles aufzuarbeiten, weil so viele Sachen auftauchen, die weh tun, wenn man sich damit beschäftigen muss. Aber vermutlich muss das irgendwann einmal sein und ich muss eben auch erst einmal einen Weg finden, der für mich passt.


    Danke.

    Oh mann, aus irgendeinem Grund bin ich heute kurz davor, mich bei ihm zu melden, weil ich gerade so das Gefühl habe, dass es sonst zu spät sein könnte.. Also irgendwie so in die Richtung, dass ich es schade finde, dass wir momentan nicht normal miteinander umgehen können und wie es ihm so geht, aber eigentlich würde ich mir da wieder mehr Reaktion erwarten als ich dann bekommen würde. Das klingt jetzt wieder sowas von bedürftig, aber irgendwie kann ich ihm im Moment einfach nicht böse sein und habe Angst, dass ich ihn sonst komplett verliere... shit... :°(

    Puh, dieses Wochenende gehts echt drunter und drüber bei mir. Den Post von vorhin könnte ich schon wieder revidieren, weil ich gerade erkannt habe, dass meine wirklichen Probleme ja ganz wo anders liegen. Solange ich noch so viele offene Baustellen in der Vergangenheit habe, werde ich nie voll und ganz in der Gegenwart leben können. Bis jetzt habe ich zwar immer gelebt, aber nie so richtig verarbeitet und jetzt holt mich einfach alles ein. Die Beziehungsprobleme sind nur die Auswirkungen, also muss ich das ganze wohl an der Wurzel anpacken und das geht nur, indem ich mich einmal intensiv mit meiner Vergangenheit auseinandersetze. Irgendwie habe ich Angst, aber ich fühle mich nicht mehr so hilflos, weil ich etwas dagegen tun kann.


    Danke fürs Zuhören.

    @ Schafwolke

    das was du gerade durchmachen musst, ist völlig normal. Du bist ein Mensch mit Gefühlen und keine Maschine mit einem "Aus-Knopf". Ich habe fast genau das gleiche mitgemacht, nur dass mein Expartner mich nicht wirklich sclecht behandelt hat. Deiner hat es aber leider getan und genau das wird in deinen schwachen Momenten überdeckt mit anderen Gefühlen wie Sehnsucht, Verlustängste etc. Dabei hast du ihn doch eigentlich schon verloren und genau das ist deine Stärke. Du hast Stärke bewiesen als du die Trennung akzeptiert und vor allem seinen Wunsch respektiert hast. Wenn du weiterhin auf diesem Weg bleiben wirst und an deiner Vergangenheit arbeitest, dann wirst du für diese momentane Stärke belohnt werden. Du wirst iwann in den Spiegel schauen und lächeln und dabei denken:"Ich bin eine Persönlichkeit mit einem eigenen Willen und ich bin stark!" Und genau das ist für eine gesunde Entwicklung deines weiteren Lebens enorm wichtig. Lass dich jetzt nicht von deiner Angst ihn zu verlieren leiten, denn das hast du bereits. Und im Moment ist es gut für dich, ohne ihn zu sein. Es wird jemand anderes kommen, irgendwann wenn du gar nicht damit rechnest, wird er vor dir stehen. Und du wirst auch ihn lieben können und es wird vielleicht besser laufen, weil du dir jetzt gerade die erforderliche Reife zulegst. Bleib stark, du schaffst das! :)z :)_ :)^

    Hallo @ Schafwolke


    Lass Dich nicht entmutigen und verfalle völlig in Zweifel. Du hast die Blessuren Deines Beziehungsaus bisher mit Bravour gemeistert. Und ja, Du darfst Deinen Ex vermissen, auch wenn es viele Phasen eurer Beziehung gab, in denen Du Dich nicht umfangen und aufgehoben gefühlt hast.


    Und ja, Du hast recht. So lange Dein Vergangenheit über Dein Fühlen, Denken und Dein Selbstbewusstsein, die Macht des Zweifels hat, wird Dir keine Beziehung dieser Welt eine Erfüllung bringen.


    Die Frage wird sein, ob Du Dir nicht Hilfe von außen holen solltest. Es ist oft so, wenn man erst mal "Elend badet", dass man Sichtweisen viel negativer bewertet als sie sind, ebenso die Erlebnisse die dem voran gegangen sind. Natürlich tun Selbstauseinandersetzung mit Mankos und nicht bewältigten Problemen weh, dieses nochmal durchleben dieser negativen Gefühle. Aber Du wirst auch spüren, wenn Du einmal durch diese Hölle durch bist, dass es einfacher wird. Das muss nicht heißen, dass Du alles auf Schlag vergisst. Aber die Herangehensweise wird eine andere, der Blickwinkel ist nicht mehr so verstellt und Du landest nicht mehr stets und ständig an derselben Mauer, ohne sie zu überwinden.


    Du hast mächtig zugelegt in Deinen letzten Postings, man spürt das Du anfängst innerlich zu wachsen. Lass nicht zu, dass Dir jemand Deine Erfolge wieder nimmt, weil Du einer Zeit nachtrauerst, die Dich momentan nicht mehr weiter bringen wird. Schaff Dir ein soziales Netzwerk, dass Momente wie diesen Tag heute besser auffängt. Dir alles Liebe :)_ und pass auf Dich auf. :)^ :)z

    Zitat

    Wie meinst du das, mit meinen Wertvorstellungen?

    Damit meine ich dass Du eigentlich an Beziehungen festhalten willst. Du möchtest Dich erst trennen, wenn Du erkannt hast, dass eine Trennung der einzige Weg ist, aus einer unglücklichen Beziehung herauszukommen. Wenn das dann passiert ist, möchtest Du das die Trennung fair verläuft; man im gegenseitigen Einvernehmen quasi sagt: "Ja, es ist wohl besser so, wir passen einfach nicht zusammen".


    An diesem Punkt warst Du aber noch nicht und bist es vielleicht immer noch nicht.


    Du schreibst in Deinen letzten Postings, das Du Angst hast, ihn komplett zu verlieren.


    Ich kann allerdings keine Anhaltspunkte dafür sehen, dass das nicht schon passiert ist. Er schaut heimlich Deinen Blog an, woher nimmst Du die Gewissheit, dass er das tut, weil Du ihm so wichtig bist? Vielleicht liegt der Grund dafür auch darin, dass er genau weiß, dass er Dich so kriegen kann, ein Gedankenkarussell bei Dir auslöst, oder ähnliches.


    Immer wenn ich soetwas schreibe, überkommen mich Zweifel, denn ich möchte Dich auf gar keinen Fall verletzen, weiß aber das Dir das wehtut.


    Das tut mir jedesmal leid, aber wenn ich Dir nur die Hälfte meiner Gedanken mitteilen würde, weil ich meine Du müsstest geschont werden, wäre ich weder ehrlich, noch würde ich Dich als Person respektieren.