Bist du denn glücklich mit ihm ???


    Ehrlich, wenn ich deine vielen Beiträge lese, höre ich nicht einmal in den Zwischenzeilen Respekt für deinen Mann. Daran scheint es grundsätzlich zu hapern, dass du ihn als eigenständigen und offensichtlich verantwortsvollen Partner akzeptierst.


    Meinem Freund ist auch eine zeitlang in einer äußerst stressigen Situation das Mundwerk ausgerutscht. Das habe ich mir nicht bieten lassen und jedesmal das Gespräch beendet.


    Das ist die einzige vernünftige Reaktion, wenn das Gegenüber nicht mehr recht zurechenbar ist. Anschließend hat er sich oftmals entschuldigt für seine Entgleisung. Es kam genau einmal vor. Nochmal hätte ich mir das nicht bieten lassen - äußere Umstände hin oder her. Einmal ist auch schon zuviel. Respektvoller Umgang ist Mindestvoraussetzung für ein Paar oder auch Freunde.


    Dein Mann verhält sich in meinen Augen sehr verantwortungsvoll, indem er sich von einen schlimmen Situation für ihn zurückzieht. Schließlich muss er auch am nächsten Morgen zu einem stressigen Job.


    Wie alt ist das Kind? Bist du mit der Mutterrolle vielleicht überfordert, weil sich dazu auch viel für dich geändert hat? Kleinkindbetreuung ist schon ein harter Vollzeitjob.


    Sport (egal welcher) hilft immer beim Stressabbau. Auch wenn es lustig aussieht, wenn Mütter mit Kinderwagen joggen - das kann dann mal richtig egal sein, was andere Menschen denken.


    Alles Gute für morgen früh @:)

    Wieviel arbeitest du?


    Ich denke du brauchst auch mehr ich zeit. Selbst wenn das jetzt vielleicht komisch klingt wo dir grad ich fixiertheit unterstellt worden ist.


    Wenn du zeit hättest dich nur dir selbst zu widmen....Sport, malen, baden oder so... dann wärst du entlastet.


    Und vielleicht weniger geladen.


    Du hast schon ganz schön zu tuen... warum macht er nicht am we mit dir zusammen den garten?


    Ich empfinde die aufgabenverteilung in eurer familie als erdrückend.


    Wie empfindest du das?

    Zitat

    Selbst wenn das jetzt vielleicht komisch klingt wo dir grad ich fixiertheit unterstellt worden ist.

    Das kann ja auch parallel vorhanden sein. Selbstaufgabe und ich Fixierung, nur beides an den falschen Stellen.


    Weniger seiner eigenen Ich-Zeit für Alltagsaufgaben opfern, Zeit für sich neben, aber an anderer Stelle dafür dann weniger "Ich" wäre eventuell besser.


    Oder um es mal anschaulicher zu schreiben:


    Scheiß drauf ob du noch ne Stunde mit Hausputz zu tun hast, sondern mach was, worauf du Lust hast und was dich entspannen lässt --> angemessenes "Ich"


    Nach einem Streit nicht Ruhe geben können, es ausdiskutieren wollen, auf ein Versöhnungszeichen luchsen --> nicht angemessenes "Ich"

    Zitat

    Ich hab ihm das Gespräch aufdrängt, weil ich auf ein kleines Zeichen hoffe, so sehr. Aber vermutlich bin ich nicht mehr in der Position, darauf zu hoffen.

    es geht nicht so sehr darum, ob du in der Position bist. Die Frage ist viel eher ob das gut wäre. Ich schätze mal dadurch würde für dich nur der Druck geringer werden und die Wahrscheinlichkeit steigen, dass du dich nicht um ne Therapie kümmerst. Denn es wirkt so, als würdest du nur in die Puschen kommen, wenn die kacke am dampfen ist bzw. dann alles versprechen und angehen wollen und sobald die gefahr gebannt ist, dass wieder vergessen.


    Vor allem ist es mit Therapeuten anrufen nicht getan. Also das ist der Anfang aber nur der allererste Schritt. Wenn die Therapie nur Mittel zum zweck ist, um die Trennung zu verhindern, dann wird das nicht funktionieren. Also dann wirst du die Therapie nicht beginnen oder nicht richtig durchziehen. Du musst das wirklich wollen. Vielleicht klappt das erst, wenn die Beziehung auseinander geht. Wenn du es also aus Überzeugung tust um dich zu bessern und eventuell nicht nur umd as Ganze abzuwenden. Also ja es besteht die Möglichkeit das es klick gemacht hat, kann aber eben auch anders sein. Hängst davon ab was für ein Typ du bist. Und zu erwähnen wäre auch, dass selbst wenn du die Therapie anfängst und durchziehst die Beziehung scheitert. Denn deine probleme bekommt man nicht von jetzt auf gleich gelöst, es kann zeitweise sogar schlimmer werden, auf jedenfall gehe ich davon aus, dass es lange dauert. Möglicherweise hat dein Partner aber schon zu viel geduld aufgebraucht. Wie so oft sollte man mit sowas nichterst anfangen, wenn es kurz vor 12 ist. Aber die richtige Motivation sollte eh sein, dass du das für dich tust. Da kann das leid des Partners den Auslöser geben, wenn man aber eigentlich nicht einsieht, dass man sich ändern sollte klappt das nicht.

    Zitat

    Das kann ja auch parallel vorhanden sein. Selbstaufgabe und ich Fixierung, nur beides an den falschen Stellen.

    Noch viel wichtiger ist, dass Egozentrik, also ich Fixierung nicht gleich Egoismus ist, da sollte man scharf trennen. jemand der immer nachgibt, also das Gegenteil von egoistisch ist kann trotzdem extrem egozentrisch sein, wenn er sich dann nur darum dreht, wie sehr er darunter leidet immer nachzugeben.

    Die Zeit/Arbeit/Aufgabenverteilungssituation lässt sich aufgrund äußerer Umstände momentan leider nicht ändern. Ich kann es nicht näher erklären (alias Funktion sonst sinnlos).


    Das Kind geht halbtags in eine Kita, ich arbeite 5 Tage je 5h und bin ansonsten mit dem Kind beschäftigt, etc.


    An den Wochenenden ist mein Mann entweder mit Nebenjob oder beruflicher Vorbereitung zusätzlich eingespannt. Finanziell leider notwendig. Auch bedingt durch einen ungeplanten, unvorhergesehenen Jobwechsel bei ihm während der Schwangerschaft.


    Wir wussten, dass es nicht einfach ist, es belastet uns beide. Zeit für mich wäre ... toll. Ist aber schwer umzusetzen. Wir haben in den letzten Tagen erst darüber geredet, dass es aber wichtig wäre und wollten da jetzt schauen, wie wir das ändern.

    Zitat

    Die Frage ist viel eher ob das gut wäre. Ich schätze mal dadurch würde für dich nur der Druck geringer werden und die Wahrscheinlichkeit steigen, dass du dich nicht um ne Therapie kümmerst. Denn es wirkt so, als würdest du nur in die Puschen kommen, wenn die kacke am dampfen ist bzw. dann alles versprechen und angehen wollen und sobald die gefahr gebannt ist, dass wieder vergessen.

    Es erschreckt mich immer wieder, wie sehr ich mich in euren Beiträgen wiederfinde, wenn ich es lese und nicht nur von meinem Partner höre. Der mir auch schon gesagt hat, dass ich das 12uhr läuten gerne überhöre.


    Und ja, er hat wohl schon sehr viel Geduld diesbezüglich aufgebracht, teilweise habe ich ihn sogar gebeten, mir zu sagen wann ich über die Stränge schlage. Da er aus seiner Erzählung raus aber schon bei seiner Ex-Frau das Gefühl hatte, es ändert sich nix, egal ob man darüber spricht oder nicht, wollte ich es nie soweit kommen lassen. Und er sagte das auch so. "Warum solle er mir sagen, dass ich Grenzen übertrete, wenn er das Gefühl hat, es kommt bei mir nicht an"


    Mir fällt dabei auf, dass ich von ihm mehrfach mit seiner Ex verglichen werde/wurde, mir das aber nie so zu Herzen nahm wie er heute, obwohl ich ihr vielleicht in der Beziehung gar nicht so unähnlich bin, wie ich dachte. ":/

    @ mnef

    Das mit den "ichs" hab ich schon so differenziert verstanden, man kann das Wort an sich ja nicht permanent weg lassen.


    Egoismus wurde mir auch schon von meinen Eltern in früheren Diskussionen vorgeworfen. Und dass mir nur mein Seelenheil wichtig wäre.


    Und da kommt das konfuse eben, wo ich selber nicht mehr durchblicke. Daß ich Egozentrik und Egoismus wohl in einen Topf werfe.


    Meinem Gefühl nach opfere ich mich zeitlich und arbeitsmäßig für Mann und Kind auf, und dafür "erwarte" ich dass sie glücklich sind? ":/ klingt echt schräg und scheiße, das selbst so zu lesen.

    Die Schlafsituation hat sich eh erledigt, da das Kind gerade übelst erkältet ist und nach mir gerufen hat. Bei Krankheit wird Papa nicht akzeptiert und so werde ich die Nacht beim Kind verbringen.

    Da sieht man mal, dass kranke Kinder auch Gutes an sich haben ]:D ;-)


    Im Ernst:


    Das ist natürlich n Sonderfall. Aber bei vielen anderen Dingen wäre es vielleicht für die ganze Familien- und Beziehungsharmonie besser, Prioriäten einfach anders zu setzen. Sich nicht mehr für vergleichsweise unwichtige Sachen aufopfern, sondern öfter mal was liegen lassen. Dann ist der Haushalt eben mal nicht gemacht und der Garten sieht aus wie Sau, so what. Wenn dadurch die Mutter entspannter ist und das der Stimmung Zuhause zugute kommt (als ein Faktor von vielen, klar dass das allein nicht alle Probleme löst), sind sicherlich alle zufriedener, als wenn sich einer aufopfert, bis er ständig noch mehr kurz vor der nächsten Explosion steht, als eh schon.

    Ich bezweifle die große Liebe, weil die Fähigkeit, jemanden zu lieben, erstmal die Liebe zu sich selbst voraussetzt. (Das ist nicht böse gemeint.) Und bedingungslos ist deine Liebe auch nicht.


    Wenn ich das richtig gelesen habe, dann reichen Kleinigkeiten, um dich zu verletzen oder eine Verlustangst entstehen zu lassen.


    Ich vermute, dass dein Selbstwertgefühl nicht besonders groß ist.


    Was macht dich aus als Frau, als Mensch??


    Eine aufgeräumte Wohnung, den Alltag irgendwie gebacken bekommen, eine gute Hausfrau, Ehefrau und Mutter zu sein, sind zum Teil sehr äußere Dinge. Sie wirken auf mich wie eine Rolle, die du dir auferlegt hast.


    Wenn du dich selbst nicht liebst, dir nicht wichtig bist, kannst du keine gute Ehefrau sein.


    Wenn du deinen Alltag nicht mit Freude lebst, kannst du keine gute Mutter sein.


    Du willst glücklich sein, aber bist es nicht.


    Es klopft niemand an deine Tür, um dir das Glück vorbei zu bringen.


    Du kannst es nicht vom Leben einfordern. Es hängt auch nicht von deinem Partner ab.


    Eine Partnerschaft macht nicht automatisch glücklich, auch ein Kind nicht.


    Nur du kannst dich entscheiden, dein Leben glücklich zu leben.


    Und damit musst du bei dir selbst anfangen. Dein Kind und dein Partner werden es merken und gern mit dir zusammen sein.


    Dafür müsstest du anfangen, Dinge zu tun, die dir Freude machen.


    Statt den Haushalt zu machen, könntest du mit deinem Kind rausgehen und etwas unternehmen.


    Im Sommer an einen See fahren, in der Sonne liegen. Freunde besuchen.


    Am Wochenende könntest du mal tanzen gehen, wenn der Partner auf das Kind aufpasst


    Oder Sport machen, ein Hobby suchen.


    (Ja ich weiß, man kann nicht jeden Tag glücklich sein und es gibt auch anstrengende Tage. Aber man sollte immer wieder bewusst dafür sorgen, dass der nächste Tag wieder ein guter Tag wird.)

    Vielleicht hast du unbewusst das Gefühl, dass das, was bei dir läuft, gar nicht so falsch sein kann. So getreu dem Motto: Du opferst dich auf, dir geht es selbst nicht gut - dann ist es doch klar, dass man mal "auszuckt" oder empfindlich ist. Denn gestresste und überforderte Menschen sind nunmal manchmal so. Das sieht man jeden Tag überall und dein Mann ist ja auch gestresst und du bist nicht immer happy mit ihm, aber du liebst ihn und verzeihst ihm das. Also ist es logisch, dass er dir deine Fehler doch auch verzeiht und du da nichts weiter machen musst.


    Und jetzt wo ich lese, wie überfordert du bist wundert es mich auch nicht, dass du nicht in die Puschen gekommen bist. Denn eine Therapie ist vor allem eins: Arbeit. Das, was oben von anderen schon geschrieben wurde, ist sehr wichtig und richtig. Therapie dauert lange und nimmt viel Zeit in Anspruch und Therapie hilft nur, wenn es auch wehtut. Wer nur zum Auskotzen und Smalltalk zum Therapeuten geht, der wird sich nicht ändern. Aufarbeitung, Veränderung und Bearbeitung tut weh. Ich habe nach Therapiestunden manchmal stundenlang geheult, gezweifelt, es ging mir hundeelend, mir war kotzübel. Aber das waren die Stunden, die die größte Veränderung gebracht haben. Wer aber ohnehin am Limit geht und funktionieren muss, um den Alltag aufrecht zu erhalten, der scheut sowas natürlich, denn wo soll man so eine Belastung unterbringen?


    Parallel zur Therapie solltest du daher mit deinem Mann dringend schauen, wo euer Alltag verbessert werden kann, damit du auch die Zeit und Kraft für die Therapie hast. Wo kann er dich entlasten? Was können vielleicht auch deine Eltern tun - wenn die deine Probleme kennen, dann wären sie ja vielleicht auch bereit, dich bei einer Therapie zu unterstützen.


    Vielleicht wäre auch eine Paartherapie parallel zu einer Therapie von dir sinnvoll, damit sowohl dein Mann als auch du besser reflektieren, wie ihr miteinander umgeht und was ihr vom anderen verlangt. Denn wen er dich auch mit der Ex vergleicht, dann macht das sicher auch nicht glücklich und wer weiß, vielleicht zahlst du es ihm daher unbewusst automatisch mit gleicher Münze heim?

    Irgendwie lese ich bei allem was Du schreibst sehr viele Selbstvorwürfe, sehr viel Drama, aber nur sehr wenig Selbstrespekt, Du gibst Dir alle schuld und redest Dich ja selber um Kopf und Kragen.


    Das würde mich vermutlich viel mehr nerven als die Vorfälle an sich (speziell wenn ich weiss dass Du oft so drauf bist und es nicht wirklich was zu bedeuten hat).


    Sehr viel Selbstachtung strahlst Du gerade wirklich nicht aus. Immerhin bist Du als Person ein "Gesamtpaket" und hast auch das "Recht" auf Fehler und auf gelegentliches blöd-sein. Jeder Mensch ist ab und an blöd. Mach Dich nicht schlimmer als Du bist. Du wirst ja auch noch die ein oder andere positive Eigenschaft haben, wegen derer er Dich schätzt.


    Also ich würde sage, Kopf etwas aufrechter und weniger Drama, und selbstbewusst klar entschuldigen (und geloben und vor allem auch durchführen dass sich was dran ändert), aber auch nicht schlimmer machen als es ist. Verkauf Dich nicht zu billig. Ich würde an seiner Stelle das alles auch gar nicht mehr hören wollen. War doof, ok, aber nun bitte auch wieder andere Themen.

    Danke euch allen.


    Paar Therapie hat er mir seiner Ex hinter sich, sowas macht er nicht nochmal sagte er, da es nix bringt.


    Ich wache ständig wieder auf und hab immer mehr Angst vor morgen, vor seinem Verhalten.


    Zudem kommt jetzt noch hinzu, dass ich Angst bekommen habe, ob eine Therapie für mich überhaupt machbar ist, ob ich das wirklich durchstehe, ob die Beweggründe die richtigen sind und ob ich damit etwas erreichen kann, für mich und für uns.


    Entlastung seitens meiner Eltern fällt weg, da sie zum einen meine restliche Arbeitszeit nach der Kita Betreuung übernehmen und dafür ihre Arbeitszeiten angepasst haben. Das ist so gesehen momentan schon das mögliche Maximum. Zum anderen möchte ich Sie nicht noch mehr einspannen und in meine Beziehung nicht zu sehr involvieren.

    Alias, um herauszufinden, ob eine Therapie etwas für dich ist gibt es diese "Probestunden" bei Therapeuten! Bevor eine Therapie bei der Kasse vom Therapeuten beantragt wird hast du ein paar Probetermine (ich glaube sechs), in denen du und der Therapeut herausfinden könnt, ob ihr menschlich miteinander arbeiten könnt aber auch ob für dich die Therapie(form) geeignet ist. Der Therapeut wird dir am Ende der Probestunden sagen, was er/sie diesbezüglich denkt und du kannst natürlich auch jederzeit einen Rückzieher machen.


    Es gibt keinen Grund, warum du das nicht versuchen solltest. Gerade weil die Wartezeiten eh teilweise sehr lang sind solltest du herumtelefonieren und das heute. Es kann sein, dass du den ersten Termin erst in ein paar Wochen/Monaten bekommst!


    Im Gegenteil, wenn du jetzt wieder den Kopf einziehst, gar nichts machst und nur hoffst, dass dein Mann dir wieder mal verzeiht, dann dreht sich das Karussell doch nur bis zur nächsten Eskalation weiter, weil sich wieder nichts verändert. Das kann es doch nicht sein.


    Du erklärst uns hier sehr gut, was nicht verändert werden kann und wo du nicht ansetzen kannst. Irgendwas scheint immer zu sein. Mal klatscht das Dorf, mal können die Eltern nicht helfen, mal will der Mann nicht... egal, was hier konkret vorgeschlagen wird, es geht aus irgendwelchen Gründen nicht. Und das ist okay. Egal, ob das wirklich so ist oder ob du einfach nur die Schritte scheust, etwas zu verändern, weil sie dir zu groß erscheinen. Du hast so Angst um deine Ehe, aber ändern soll/kann sich auch nichts.


    Das Problem ist: Wenn du nichts änderst, dann wird dein Mann es ja anscheinend tun (nämlich indem er dich verlässt). Also musst du dir überlegen, ob du etwas machen möchtest oder abwartest, was von anderer Seite aus gemacht wird. Wenn du jetzt auch wieder davon Abstand nimmst, einen Therapeuten auch nur zu kontaktieren nachdem du das deinem Mann noch so dringlich erzählst hast, wird er dir erst recht nicht mehr glauben und wissen, dass nichts passieren wird.


    Ich lese hier im Forum schon lange mit und andere Leute haben in solchen Situationen Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Wenn ihr schon nicht übers Wochenende mal eine Auszeit nehmen könnt, was spricht dann dagegen, sich für einen Abend einen Babysitter zu nehmen und sich als Paar mal zu treffen und bei einem schönen Essen in Ruhe zu reden. Vielleicht würde es dir auch leichter fallen, deinen Mann nicht dauern zu bedrängen, wenn ihr einen konkreten Termin ausmacht ("in zwei Tagen am Abend") und bis dahin jeder in Ruhe nachdenken kann und das Thema mal ruht. Und wenn an dem Abend dann der Haushalt mal liegenbleibt dann fällt der Himmel auch nicht herunter.


    Versteh mich nicht falsch - der Mann muss genauso mitmachen und anscheinend verschließt er sich auch so einigen Dingen. Und sowas muss immer von beiden ausgehen. Aber wenn du gar nichts machst, dann ist das in meinen Augen die schlimmste Sache, denn das hast du doch jetzt lange genug versucht, oder?